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Kranke Filme spiegeln es

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Der Mensch lernt nun mal von Vorbildern.

kinder und jugendliche sicherlich. und für die sind diese filme auch verboten. ok, wer will, kommt trotzdem dran, aber ein bisschen verlust ist halt immer....

..., wenn diese zuvor genannten, normal-gefestigten Menschen, an Gewalt i h r e n Spaß haben. . . sind die dann noch so "N O M A L" ?? 😉

willst du eine dieser endlosdebatten über den begriff 'normal' starten?

Wer verhindert, daß ungefestigte Charaktere solche Vorbilder sehen? Ungefestigte Chraktere, die gibt es, das sind NICHT NUR Kinder/Jugendliche. Aber Kinder/Jugendliche sind am gefährdetsten!

naja, ein bisschen eigenverantwortung sollte man den menschen schon lassen...

Wenn man immer wieder "nur" vorgespielt bekommt, wie man Probleme für IMMER - vielleicht sogar noch dazu mit Freude daran - lösen kann, dann macht man es in der ähnlichen Situation: so ähnlich...

gewalt wird in den allerwenigsten horrorfilmen als lösung dargestellt.

Ja, wir lesen ja oft genug in Fallbeispielen, wie sich gravierend Gewalt-Erfahrungen auswirken: die armen Täter, sie haben es nicht anders kennengelernt.

Es dürften ja solche Gewaltakte, wie sie in den U-Bahnhöfen stattfinden, nach eurer Ansicht, gar nicht vorkommen. Woher auch, wenn es nur gefestigte, normale Menschen gäbe.

Bei der Kindererziehung ist ja selbst ein Klaps zuviel, um Grenzen zu zeigen. Der eine Klaps ist ja ein Grund den Erzeihungsverpflichteten zu strafen und ihm die Erzeihungsberechtigung abzuerkennen. . . . Alles ganz schön seltsam, es paßt nicht zusammen.

ich weiß nicht, ob du zwischen realer gewalt und gewalt in den medien überhaupt einen unterschied siehst. also, ich schon.
aber das phänomen mit gewalt in den medien ist so alt wie die kulturgeschichte des menschen: die griechischen klassiker sind ja auch nicht gewaltfrei. da fällt mir die geschichte der 'niobe' ein, wo beschrieben wird, wie deren sieben söhne und sieben töchter massakriert werden.
ja, so etwas musste ich armer kerl in der schule lesen 😀
der lehrer sagte noch "seht mal auf die abbildung, einigen wurde in den rücken geschossen; das gibt es selbst in western kaum"
er hat den nagel auf den kopf getroffen....

wer weiß, was die lektüre einiger klassiker bei unzähligen schülern angerichtet hat 🙄
 
kinder und jugendliche sicherlich. und für die sind diese filme auch verboten. ok, wer will, kommt trotzdem dran, aber ein bisschen verlust ist halt immer....



willst du eine dieser endlosdebatten über den begriff 'normal' starten?



naja, ein bisschen eigenverantwortung sollte man den menschen schon lassen...



gewalt wird in den allerwenigsten horrorfilmen als lösung dargestellt.



ich weiß nicht, ob du zwischen realer gewalt und gewalt in den medien überhaupt einen unterschied siehst. also, ich schon.
aber das phänomen mit gewalt in den medien ist so alt wie die kulturgeschichte des menschen: die griechischen klassiker sind ja auch nicht gewaltfrei. da fällt mir die geschichte der 'niobe' ein, wo beschrieben wird, wie deren sieben söhne und sieben töchter massakriert werden.
ja, so etwas musste ich armer kerl in der schule lesen 😀
der lehrer sagte noch "seht mal auf die abbildung, einigen wurde in den rücken geschossen; das gibt es selbst in western kaum"
er hat den nagel auf den kopf getroffen....

wer weiß, was die lektüre einiger klassiker bei unzähligen schülern angerichtet hat 🙄


Es geht hier um die kranken Darstellungen der Filme in denen menschen zu tode gefoltert werden
 
auch foltergeschichten finden sich lange vor der erfindung des fernsehens 🙂
nehmen wir mal "wassergrube und pendel" von edgar allen poe (in der 1. hälfte des 19. jahrhunderts entstanden).
poe hat es meisterhaft verstanden, die qualen und todesängste des deliquenten im folterkeller zu beschreiben. denn um nichts anderes geht es in der geschichte.
ich gönne ihm seinen ruhm aufrichtig und mag diese wie auch andere (wenn auch nicht alle) geschichten von ihm. aber letztendlich hat er nichts anderes gemacht als die macher moderner filme, welche du so gerne verbieten lassen willst.

die konsequenz wäre also, neben vielen filmen auch so manche bücher zu verbieten. denn wenn man einen maßstab anlegt, sollte man ihn nicht nur auf horrorfilme anwenden, das wäre inkonsequent.
man müsste sogar das alte testament verbieten, da hier an einigen stellen der tod (auch von unschuldigen) als gerechte strafe propangiert wird (stichwort 'sintflut'! hier knüpfe ich an gast an, welcher meinte, die leute würden überall vorbilder sehen und das verhalten adaptieren).die liste wäre ellenlang, die scheiterhaufen für bücher und filme riesengroß 🙂

also entspann dich mal...
 
auch foltergeschichten finden sich lange vor der erfindung des fernsehens 🙂
nehmen wir mal "wassergrube und pendel" von edgar allen poe (in der 1. hälfte des 19. jahrhunderts entstanden).
poe hat es meisterhaft verstanden, die qualen und todesängste des deliquenten im folterkeller zu beschreiben. denn um nichts anderes geht es in der geschichte.
ich gönne ihm seinen ruhm aufrichtig und mag diese wie auch andere (wenn auch nicht alle) geschichten von ihm. aber letztendlich hat er nichts anderes gemacht als die macher moderner filme, welche du so gerne verbieten lassen willst.

die konsequenz wäre also, neben vielen filmen auch so manche bücher zu verbieten. denn wenn man einen maßstab anlegt, sollte man ihn nicht nur auf horrorfilme anwenden, das wäre inkonsequent.
man müsste sogar das alte testament verbieten, da hier an einigen stellen der tod (auch von unschuldigen) als gerechte strafe propangiert wird (stichwort 'sintflut'! hier knüpfe ich an gast an, welcher meinte, die leute würden überall vorbilder sehen und das verhalten adaptieren).die liste wäre ellenlang, die scheiterhaufen für bücher und filme riesengroß 🙂

also entspann dich mal...
nein,deine Konsequenz, sehe ich mit Vorbehalt, denn zum Lesen gehört mehr als ein Blick.

wie kann man Wirklichkeit von Fantasie unterscheiden?

Schau dir die Bilder vom 11.9. an, da sieht man auch unglaubliche Realität, was selbst von Fachleuten unterscheidlich interpretiert worden ist.
 
auch foltergeschichten finden sich lange vor der erfindung des fernsehens 🙂
nehmen wir mal "wassergrube und pendel" von edgar allen poe (in der 1. hälfte des 19. jahrhunderts entstanden).
poe hat es meisterhaft verstanden, die qualen und todesängste des deliquenten im folterkeller zu beschreiben. denn um nichts anderes geht es in der geschichte.
ich gönne ihm seinen ruhm aufrichtig und mag diese wie auch andere (wenn auch nicht alle) geschichten von ihm. aber letztendlich hat er nichts anderes gemacht als die macher moderner filme, welche du so gerne verbieten lassen willst.

die konsequenz wäre also, neben vielen filmen auch so manche bücher zu verbieten. denn wenn man einen maßstab anlegt, sollte man ihn nicht nur auf horrorfilme anwenden, das wäre inkonsequent.
man müsste sogar das alte testament verbieten, da hier an einigen stellen der tod (auch von unschuldigen) als gerechte strafe propangiert wird (stichwort 'sintflut'! hier knüpfe ich an gast an, welcher meinte, die leute würden überall vorbilder sehen und das verhalten adaptieren).die liste wäre ellenlang, die scheiterhaufen für bücher und filme riesengroß 🙂

also entspann dich mal...


Siehst du, du musst gleich so übertreiben

Das sage ich Saw sollte man verbieten und du verwendest gleich den ,,Begriff" alle horrofilme verbieten.

Wer hat den war von allen horrorfilmen gesagt


Filme wie ,,The Ring" oder ,,The Grudge" oder ,,The Unporn" sind klasse, und gruselig. Nur steht da nicht pure Gewalt und Folter im Mittelpunkt sondern Mystik und Angst die versucht unsere Psyche zu attackieren. Und sowas nenne ich einen erfoglreichen Horrofilm. Saw glaube ich finden nur die wenigsten unheimlich, wohl eher finden die Leute die Folterungen toll oder die Story, aber dieser Film ist eigentlich ein Splatter

Und das ist nur eine Unterkategorie des Horrors
 
nein,deine Konsequenz, sehe ich mit Vorbehalt, denn zum Lesen gehört mehr als ein Blick.

wie kann man Wirklichkeit von Fantasie unterscheiden?

Schau dir die Bilder vom 11.9. an, da sieht man auch unglaubliche Realität, was selbst von Fachleuten unterscheidlich interpretiert worden ist.

klar, interpretationen können sehr unterschiedlich ausfallen. manchmal entstehen auch gerüchte oder - wie man im netz sagt - urban legends.
damit verschwimmen wahrheit und fiktion in grenzfällen.
aber hier geht es ja um werke, die von vorne herein explizit als fiktion gedacht sind.
gerade wenn man will, dass der medienkonsument ein kritisches auge entwickelt, sollte man doch nicht die verbotskeule auspacken.
 
klar, interpretationen können sehr unterschiedlich ausfallen. manchmal entstehen auch gerüchte oder - wie man im netz sagt - urban legends.
damit verschwimmen wahrheit und fiktion in grenzfällen.
aber hier geht es ja um werke, die von vorne herein explizit als fiktion gedacht sind.
gerade wenn man will, dass der medienkonsument ein kritisches auge entwickelt, sollte man doch nicht die verbotskeule auspacken.


Ich will es eigentlich nicht verbieten, ich will nur wissen, warum wir dass sehen wollen??

Ich bin gegen Vietnam-Kriegsspiele, die gehören verboten
 
die wenigsten dürften sich an der gewalt darin aufgeilen...
genauso wenig wie wohl die wenigsten krimi-fans sich ideen für die eigene ausführung eines mordes suchen...

warum sieht man filme? zur ablenkung, oder nicht?
 
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