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"Krank machen"

S

seppo

Gast
Moin.

Mir fällt auf, dass hier oft von "krank machen" geschrieben wird.

.....wenn das sich nicht ändert, mache ich eben erstmal krank....
.....wenn mein Chef mir das sagt, würde ich erstmal krank machen....
.....mach 2 Wochen krank, dann hast Du die Zeit überstanden.....

Ich habe immer gedacht, man ist krank und macht nicht krank.

Wie macht man krank?

Und bringt man damit die Menschen, die wirklich krank sind, nicht in Misskredit ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die heutige Gesellschaft ist einfach zu schnell und zu fordernd, sodass das "krank machen" durchaus sehr hilfreich sein kann. Nennen wir es einfach Fehler im System. 😉
 
Da stimme ich dir zu, Seppo.

Blöd für die Kollegen, die dann doppelt arbeiten müssen.

Es ist auch verhängnisvoll, wenn Probleme durch "Krankmachen" verschleiert und endlost in die Länge gezogen, statt gelöst zu werden.

Ich muss mich auch oft wundern, wenn ich hier von "Antriebslosen" lese, die einfach mal im Bett bleiben oder nach zwei jahren geregelter Arbeit von "Burnouts" erzählen...

Eine Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag und Vorstellung beim Amtsarzt bei vermehrtem "Krankmachen" könnte Abhilfe schaffen.
 
Da stimme ich dir zu, Seppo.

Blöd für die Kollegen, die dann doppelt arbeiten müssen.

Es ist auch verhängnisvoll, wenn Probleme durch "Krankmachen" verschleiert und endlost in die Länge gezogen, statt gelöst zu werden.

Ich muss mich auch oft wundern, wenn ich hier von "Antriebslosen" lese, die einfach mal im Bett bleiben oder nach zwei jahren geregelter Arbeit von "Burnouts" erzählen...

Eine Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag und Vorstellung beim Amtsarzt bei vermehrtem "Krankmachen" könnte Abhilfe schaffen.

Da kann ich dir nur zustimmen. Bei uns gilt die Pflicht ab dem 3. Tag... Gerade bei der jüngeren Generation hier merkt man schon, dass sie oft immer nur 1-2 Tage fehlen. Wenn ich so krank bin, dass ich nicht arbeiten kann gehe ich zum Arzt, auch wegen einem Tag.
 
Jetzt muss man es aber ganz kritisch sehen.

Meistens ist es so, das wenn man zum Arzt kann man durchaus noch arbeiten gehen könnte..

Wenn ich so richtig krank bin dann kann ich erst am 3ten Tag zum Arzt gehen wenn es etwas besser ist.

Bei Migräne mit Erbrechen oder einem massiven Magen Darm ist es schlicht quatsch am ersten Tag zum Arzt zu gehen..

Ich bleibe auf dem Standpunkt dass wenn jemand gemütlich am ersten Tag beim Arzt im Wartezimmer hocken kann nicht so richtig krank sein kann.

Allerdings ist es selten so massiv erkrankt zu sein.

Ausser man hat was chronisches..
 
Ich bleibe auf dem Standpunkt dass wenn jemand gemütlich am ersten Tag beim Arzt im Wartezimmer hocken kann nicht so richtig krank sein kann.

Sorry, aber das stimmt so nicht. Es gibt Erkrankungen, da kann man auch nach drei Tagen noch nicht zum Arzt, da muss der Arzt ins Haus kommen und andere, da kann und soll man sogar während der Krankschreibung sich bewegen, spazierengehen z.B. aber man soll nicht arbeiten. Mit gemütlich hat das gar nichts zu tun, sondern mit der Art der Erkrankung!
 
Vor 2 Jahren war mein Hausarzt keine 200 meter weit weg. Einmal hats mich richtig erwischt, ich habs trotzdem iwie geschafft zum Arzt zu laufen. Jetzt wohne ich auf dem Land, da ist es so, dass mein Hausarzt noch der alte ist...

Wenn ich richtig erkältet bin, dann bleib ich eben einen Tag zu Hause, aber gehe spätestens am nächsten Tag wieder arbeiten... wenns schlimmer ist, geh ich gleich um 8 zum Arzt morgens.

@edy ja solche Ärzte gibt es zu Hauf, also hier bei uns... Da wird man nicht durchgecheckt und ist nach 10 mins wieder draußen ^^ (sowas brauch ich nicht)
 
Ich weiß auch durch bekannte von solchen Ärzten, aber ich finde es irgendwie nciht richtig einfach krank zu machen! Man lässt ja seine Kollegen im Stich und das obwohl man eigentlich gesnd ist und nur keine Lust hat!? Verstehe ich einfach nicht! dann soll man doch bitte einen anderen Job machen oder nur halbtags arbeiten oder was auch immer...
 
Was nicht ganz bekannt ist: der Arbeitgeber kann schon ab dem ersten Tag ein Attest einfordern.

Der Chef darf einem Mitarbeiter anordnen, dass er ab dem ersten Tag der Krankheit ein Attest vorlegt. Das hat das Bundesarbeitsgericht in seinem Urteil nun erneut bestätigt . Geklagt hatte eine Kölner Journalistin, die sich durch diese Weisung schikaniert fühlte. Die rechtliche Grundlage für diese Praxis bildet Paragraf 5 Absatz 1 Satz 2 des Entgeltfortzahlungsgesetzes . Es räumt dem Arbeitgeber ausdrücklich das Recht ein, eine Bescheinigung auch früher zu verlangen als nach dem dritten Tag. Dieses Recht hat der Arbeitgeber, weil er ein Mittel zur Kontrolle der Vertragstreue des Arbeitnehmers und damit auch seiner eigenen Leistungspflicht haben muss.
 

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