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Kostenaufteilung nach Hauskauf (Ehe)

Ich möchte nicht wegen Geld streiten .

Möchte nur eine objektive Meinung, wie ihr darüber denkt..
Ich würde das relativ einfach handhaben.

1. Eigenkapital
Da der während einer Ehe gemeinsam angeschaffte Besitz im Falle einer Scheidung je zur Hälfte an beide Partner geht, sollte auch das eingesetzte Eigenkapital 50:50 sein.
Ich würde darauf bestehen, dass er nach und nach seinen Rückstand bei dir abstottert, oder dass vertraglich vereinbart wird, dass du im Falle einer Scheidung auch dein eingesetztes Eigenkapital zurück erhälst.

2. Laufende Kosten, Renovierungen, Reparaturen, Neuanschaffungen, etc.
Ich würde nicht kleinlich rechnen sondern sämtliche Kosten prozentual, anhand der beiden Einkommen, aufteilen. (Das betrifft auch die Küche und den Boden.)

Angenommen:
Ihr Gehalt ist 3.000
Sein Gehalt 4.500

Ergibt:
Ihr Anteil ist 40%
Sein Anteil 60%

Ich würde ein "Hauskonto" eröffnen, auf dem beide monatlich ihren Anteil akonto überweisen. Mit diesem Geld wird alles bezahlt, was das Haus betrifft. Die Anteile würde ich jährlich anpassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Spanndes Thema🙂

Also wir sind auf den Standpunkt Ehe = zusammen Wirtschaften.

Meine Ehefrau hat für den Hauskauf genau Null € 2023 EK eingebracht und Ich 168k.

Jeder steht zu 50% im Grundbuch.
Meine Frau übernimmt die komplette Rate für den Kredit 1958€.
Sondertilgung wird geteilt.

Wir haben beide immer noch getrennte Konten, aber am Ende Wirtschaft man in einer Ehe immer zusammen.

Aufrechnen bringt euch nicht weiter und erzeugt nur zusätzlichen Stress.
Inzwischen bin ich meine gut bezahlten Job los....
Rechnet mit jetzt meine Frau alles auf? NEIN

Als wir uns kennenlernten war sie Studentin, klar habe ich Miete, Urlaube, Essen bezahlt.

Geld ist nur ein Baustein, macht euch ein schönes Zuhause und lebt zusammen.
 
Für mich ist eine Ehe auch immer eine Wirtschaftsgemeinschaft. Wir haben nur ein Konto. Wie sollte es anders funktionieren, einer Spart, der andere kann nicht? Einer macht Kreuzfahrten, einer zeltet? Wie ist das bei Teilzeit, wenn Kinder da sind? Familie ist für mich anders.

Unabhängig davon, wer im Grudbuch steht oder wer wie viel für das Haus zahlt, gehört es beiden zu gleichen Teilen. Die Gerichte gehen da on aus, die Raten werden aus dem gemeinsamen Haushaltseinkommen bestritten.

Allerdings wird im Falle der Trennung auch das Eigenkapital berücksichtigt, dein eingebrachtes Haus, vielleicht eine Erbschaft, das bleibt dir.
 

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