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Kostenaufteilung nach Hauskauf (Ehe)

Karamell20

Neues Mitglied
Hallo,
wir (verheiratet) haben vor kurzem ein Haus zusammen gekauft .
Dies haben wir unter anderem durch den Verkauf meines Hauses (Zwischenfinanzierung) ermöglichen können.
Die Kosten die dazwischen , also bisher angefallen sind (Grunderwerbsteuer, küche, Boden, Möbel usw) hat bisher alle mein Mann übernommen.
Das meiste des Geldes vom Hausverkauf geht an die Bank , einen kleineren Teil bekomme ich dann.
Nun das Thema, warum wir uns leider bereits schon gestritten haben: er möchte, dass ich ihm die Hälfte der Küche und des Bodens dann bezahle.
Ich sehe jedoch, dass ich weitaus mehr an Eigenkapital eingesetzt habe durch das alte Haus, und empfand es daher auf deen ersten Blick etwas unfair.
Er habe nun durch die ganzen Ausgaben nur noch sein monatliches Gehalt über.. Was ich auch verstehen kann

Da er einen besseren Job hat, bezahlt er auch echt viel und möchte natürlich auch mehr der monatlichen Rate bezahlen.Ich habe aber auch diese hohe eingebrachte Summe von mir im Kopf.

Ich möchte nicht wegen Geld streiten .

Möchte nur eine objektive Meinung, wie ihr darüber denkt..
 
Das Haus gehört dir oder seit ihr beide die Besitzer?

Wenn das Haus dir alleine gehört, dann würdest du Material und Handwerker bezahlen. Wenn ihr keine gemeinsame Kasse habt, dann rechnet alles zur Hälfte ab. Kann ja nicht sein, dass einer alles bezahlt und der andere gar nichts.
 
Habt ihr Euch da nicht vorher mal drüber unterhalten?
Hallo,
wir (verheiratet) haben vor kurzem ein Haus zusammen gekauft .
Dies haben wir unter anderem durch den Verkauf meines Hauses (Zwischenfinanzierung) ermöglichen können.
Die Kosten die dazwischen , also bisher angefallen sind (Grunderwerbsteuer, küche, Boden, Möbel usw) hat bisher alle mein Mann übernommen.
Das meiste des Geldes vom Hausverkauf geht an die Bank , einen kleineren Teil bekomme ich dann.
Nun das Thema, warum wir uns leider bereits schon gestritten haben: er möchte, dass ich ihm die Hälfte der Küche und des Bodens dann bezahle.
Ich sehe jedoch, dass ich weitaus mehr an Eigenkapital eingesetzt habe durch das alte Haus, und empfand es daher auf deen ersten Blick etwas unfair.
Er habe nun durch die ganzen Ausgaben nur noch sein monatliches Gehalt über.. Was ich auch verstehen kann

Da er einen besseren Job hat, bezahlt er auch echt viel und möchte natürlich auch mehr der monatlichen Rate bezahlen.Ich habe aber auch diese hohe eingebrachte Summe von mir im Kopf.

Ich möchte nicht wegen Geld streiten .

Möchte nur eine objektive Meinung, wie ihr darüber denkt..
Habt ihr Euch da nicht vorher mal drüber unterhalten?
 
Das Haus gehört Euch beiden, richtig?

Und auch von mir die Frage, warum nicht oder wenn doch, was Ihr im Vorfeld über die Kosten ausgemacht hattet.

Wenn das Haus Euch beiden gleichberechtigt gehört, dann wäre es sinnvoll einen gemeinsamen Topf zu gründen, in denen beide nach Vereinbarung und Leistungsvermögen einzahlen udn aus dem dann die Kosten bestritten werden. So kommt man nicht in so komische Ansichten, wem jetzt der Boden oder so gehört.

Und es wird deutlicher, was Du eingebracht hast.
 
Hast du dir mal Gedanken gemacht, wie ihr das wieder "aufgedröselt" bekommt, falls das mit euch auf Dauer nicht klappen sollte?

Falls ihr beide im Grundbuch steht und vertraglich nichts geregelt habt, hast du möglicherweise (irgendwann) ein Problem.
 
Hallo,

wollt ihr euch in naher Zukunft scheiden lassen? Wenn nein, dann ist das Thema sowieso irrelevant, da euch eh alles beides gemeinsam gehört! Die Haus-Kohle „gehört“ zur Hälfte ihm, den Boden hast auch du zur Hälfte „bezahlt“, weil SEIN Gehalt auch dir zur Hälfte „gehört“ 😀

Wenn er Schulden macht, „gehört“ dir davon auch die Hälfte… Bitte klärt euch noch mal darüber auf, wie das mit dem Heiraten so ist! Wenn er jetzt von dir Geld haben will, erkläre es im so: Es verhält sich so, als nimmt man Geld aus seiner rechten Hosentasche und steckt es in seine linke Hosentasche. Dadurch hat man nicht mehr Geld, es ist nur anders verteilt!

LG,
SFX
 
Während der Ehe sollte doch eigentlich egal sein, wer wieviel reinsteckt. Da würde ich das Geld als gemeinsames Geld sehen.
2 Töpfe, einer für alles was das Haus betrifft und einer für die gemeinsamen Lebenshaltungskosten.
Aufschreiben in einer Liste wer wieviel einzahlt , also in den Fall auch das Geld aus dem Verkauf deines Hauses auf deiner Seite.
Wenn es da schon Theater gibt wer wieviel einzahlt in einer intakten Ehe, dann stimmt irgendetwas nicht .
Aufschreiben wer wieviel insgesamt bezahlt würde ich trotzdem , nämlich für den Fall einer Trennung..
Dann auch den 2 ten Topf mit den Lebenshaltungskosten berücksichtigen.
Sonst zahlt einer nur ins Haus und der andere die ganzen laufenden Kosten und steht am Ende dumm da.
Im Fall einer Trennung prozentual den Anteil ausrechnen und den Erlös ( wenn das Haus dann verkauft werden muss ) danach aufteilen.

Finde ich am gerechtesten. Während der Ehe diese Wir-Gefühl, im Fall einer Trennung eine faire Aufteilung der gemeinsam angeschafften Werte .
 
Das klärt man eigentlich vorher! Laufende Kosten sollten immer 50:50 sein, Anschaffungskosten sowieso. Also jeder 50% vom Anschaffungspreis, der Grunderwerbssteuer, dem Notar. Dazu dann die laufenden Kosten und Anschaffungskosten für neue Dinge ebenso 50:50 und beide sind 50% Besitzer im Grundbuch. Damit ist alles geregelt, Nebenkosten, Lebenshaltungskosten,… alles 50:50, also wenn unser Haus monatlich 500 Euro Nebenkosten kostet, dann zahlt er das, ich packe 500 Euro in die Lebenshaltungskosten, ist das im Monat aufgebraucht, dann 50:50 wir beide.
Wenn Du jetzt einen Überschuss aus dem Hausverkauf hast, dann kannst Du daraus erst einmal die laufenden Monatskosten tragen und musst Dein Gehalt nicht benutzen. Gleichzeitig einen Teil gewinnbringend anlegen, dann hast du mehr von Deinem Verkaufsgewinn.
Also mein Mann und ich machen das seit 27 Jahren so und hatten damit nie Probleme und immer ein Polster (beide) für plötzlich anfallende Kosten.
Bis er 50% des Kaufs und der anfallenden Kosten erreicht hat, bist Du noch im Vorteil. Einfache Exceltabelle und dort alles dokumentieren, ist wirklich leicht.
Du kannst aber sehr wohl schon Deinen Anteil immer auf 50% halten, auch indem Du ihm Kosten erstattest, die er erst einmal voll getragen hat, weil Du ja einen Überschuss hast, aus dem Du jetzt schöpfen kannst und ihm Luft verschaffst, dass er sich selbst auch einen Puffer schaffen kann. Boden und Küche und Möbel wollte ja nicht nur einer von Euch beiden.
 

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