Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

kontaktunfähig

  • Starter*in Starter*in wolf-souled
  • Datum Start Datum Start
hallo lenja 🙂
ja, ich würde spontan sagen, dass es tatsächlich so ist.

die ienzigen denen ich mich jemals richtig zugehörig fühl(t)e sind/waren meine kinder.
doch das ändert sich, je älter sie werden. desto fremder werden sie mir...
von andern menschen fühle ich mich wklich immer irgendwie ...abgetrennt...
als wäre immer irgendeine unsichtbare scheibe oder so zwischen mir und anderen...
solange ich klein war und ..ja...noch nicht darüber nachdenken konnte, war alles ok...
mit der (vor) pubertät wo man anfängt sich und seine umwelt in frage zu stellen, fingen meine probleme an...

darf ich fragen, was du dagegen unternommen hast?
wie bist du dieses "fremdsein" losgeworden?^^
 
hallo doc rock 🙂

auch dir kann ich folgen was du meinst.
aber es ist sehr schwierig umzusetzen denk ich.
ganz bei sich bleiben. nur "seine sicht der dinge wahrnehmen und auch rüberbringen. agieren anstatt reagieren. wenn einem jmd. sympathisch ist das gespräch suchen, die sympathie hmm...einfließen lassen...ganz egal, was man vom gegenüber meint für signale (evtl. der ablehnung etc.) zu empfangen...
wie macht man das?

wenn ich allein bin find ich schon, dass ich nen ganz guten "kontakt zu mir selbst" hab.
ich mag mich auch ganz gern.
aber sobald ich unter leuten bin hab ich das gefühl, "nicht mehr ich zu sein".
ganz seltsam ist das manchmal...
als wäre ich irgendwie "ausser mir"...
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht, nur vielleicht, ist es so, dass sich diese Erwartungen an sich selbst, also sich unbedingt gut zu verkaufen und auch, möglichst nicht abgelehnt zu werden, daraus entstehen, dass man sich von sich selbst viel zu weit entfernt und sich gedanklich viel zu sehr auf die andere👎 Persone(en) einlässt?

Wenn man mit den Gedanken ausschließlich bei sich bleibt und nur seinem Wunsch nach Nähe folgt, begegnet man anderen wahrscheinlich sehr viel unvoreingenommener und es entwickeln sich weniger/keine Hemmungen. Sprich; bleibt man bei sich selbst, könnte ich mir vorstellen dass das die Hemmschwelle reduziert bzw. aufhebt.

Ich vermute, dass diese Entfernung von sich selbst, die Du beschreibst Dr. Rock, ein Versuch sein könnte, sich den anderen anzuschließen, das Gefühl der Zugeörigkeit ihnen gegenüber zu erlangen, die innere Distanz zu ihnen zu verringen, eine Verbindung zu schaffen. Man versucht es vielleicht so sehr, dass er irgendwann nicht mehr bei sich selbst ist..?

Bei einem vorhandenen Zugehörigkeitsgefühl, braucht man das nicht und begegnet den anderen dann unvoreingenommener - vielleicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
darf ich fragen, was du dagegen unternommen hast?
wie bist du dieses "fremdsein" losgeworden?^^

Gerne. 🙂
Mir gelang dieses "Fremdsein" erst auf der tieferen, spirituellen Ebene loszuwerden, wolf-soulend. Keine Vereine, Frauengrpppen und ähnliches konnten mir es geben. Ich musste erstmal ganz tief eintauchen, zum "Ursprung", wo alles Eins und vebunden ist. Und das habe ich auch nur alleine, vor allem durch Nachdenken, Lesen, mich in der Natur Aufhalten erreicht - nach und nach... Ich musste das "Universelle" entdecken und verinnerlichen. Noch bin ich nicht am Ziel, aber mittlerweile viel näher dran als je zuvor.
 
...Ein bißchen Verantwortung hat man ja im Umgang mit anderen Menschen, auch man selbst.-Das muss man sich mal klar machen, denk ich gerade, denn auch man selbst verletzt andere vllt- vllt merken ja manche das man sich unwohl fühlt und dann fragen die sich auch ob sie etwas falsch gemacht haben und weil sie nicht drauf kommen <denn es hat ja nichts direkt mit einer Person zu tun> nehmen sie Abstand)

Und man selbst sieht meist nur sich, bzw ist damit beschäftigt nichts falsch zu machen...eben dieses "sich nicht einlassen können"....und schon sitzt man evtl. allein auf der Party.

Also braucht man, um mit anderen angenehme Zeiten verbringen zu können, Selbstbewußtsein, Selbst-Sicherheit.
Sicherheit gibt es, aber nicht von den anderen, sondern nur aus sich selbst heraus.
"Ich bin mir sicher das ich ok bin wie ich bin"
🙂

ja. kann durchaus sein, dass man selbst ablehnende signale aussendet (aus seiner unsicherheit heraus) und sich dann wundert, dass keiner mit einem spricht...
kleines beispiel: ich hab einen ganz lieben nachbarn. der grüßt IMMER freundlich. sogar mit vornamen...
grüßt er mich mal nicht (er sieht mich nicht/ist anderweitig beschäftigt) traue ich mich aber auch nicht, IHN zu grüßen..."er will mich nicht grüßen/sehen...er hat was gegen mich"...keine ahnung was da für blödes zeug in meinem kopf dann vorgeht...
so bekomm ich dann langsam den ruf, unfreundlich, unhöflich zu sein, oder ihn nicht zu mögen...
ich WEIß das alles...aber ich kann trotzdem nix dagegen tun. bin wie gelähmt...
 
Gerne. 🙂
Mir gelang dieses "Fremdsein" erst auf der tieferen, spirituellen Ebene loszuwerden, wolf-soulend. Keine Vereine, Frauengrpppen und ähnliches konnten mir es geben. Ich musste erstmal ganz tief eintauchen, zum "Ursprung", wo alles Eins und vebunden ist. Und das habe ich auch nur alleine, vor allem durch Nachdenken, Lesen, mich in der Natur Aufhalten erreicht - nach und nach... Ich musste das "Universelle" entdecken und verinnerlichen. Noch bin ich nicht am Ziel, aber mittlerweile viel näher dran als je zuvor.

nachdenken, lesen, mich in der natur aufhalten...
alles dinge, die ich seit jahren/jahrzehnten auch mache...
aber wklich vorangebracht hat es mich noch nicht...

ich verbringe so viel zeit mit lesen (bücher und i-net) und über mich nachdenken, dass ich viel zu häufig darüber sogar andere sachen (haushalt^^) vernachlässige...
aber leider ohne nennenswertes ergebnis...ausser noch einem schlechten gewissen und ein paar schuldgefühlen obendrauf...
 
hmm...wie kommst du zu dieser lapidaren schlußfolgerung?^^
ja, ich will was ändern. aber das nicht erst seit gestern. das geht ja schon seit 25jahren mindestens so...
cielleicht ist es wklich so, dass der weg das ziel ist...
wenn´s mir nur grad momentan nicht wieder so beschissen gehen würde...
noch vor ein paar wochen war meine gemütslage und alles deutlich besser...
im mom. bin ich nicht gesellschaftstauglich.
meine family is bei den nachbarn fußball gucken.
ich kann nicht. nicht dass ich da noch losheul...

Ich glaube das hängt einfach damit zusammen dass ich ein sehr optimistischer Mensch bin und immer glaube dass alles gut wird. Stehst du dir im Moment ein bisschen selbst im Weg? Vielleicht versuchst du es doch einfach mal auf Menschen zuzugehen, auch wenn du weisst dass du jetzt nicht direkt in der Stimmung dazu bist.

Hier ging es ja nur um deine Familie, die hätten sich bestimmt gefreut wenn du dabei gewesen wärst.
 
nachdenken, lesen, mich in der natur aufhalten...
alles dinge, die ich seit jahren/jahrzehnten auch mache...
aber wklich vorangebracht hat es mich noch nicht...

All das ging bei mir deutlich in die Richtung Spiritualität, wolf-souled: also spirituelle Bücher, die mich zum spitituellen Denken und Empfinden anregten, das Alleinsein mit und in der Natur, das mir die Verbundenheit mit ihr spüren ließ... Ich suchte dadurch mein Verwurzeltsein in der Welt, meine gemeinsame mit allen Lebewesen Zugehörigkeit zu ihr und zu einem Ursprung... Es war dann so, als ob ich dieses von mir anscheinend irgendwann verlorenes Gefühl oder die verlorene Gewissheit in mir wieder finden könnte.., zuerst nur ein wenig, doch mit der Zeit immer mehr. Und ich merkte, dass ich mit diesem Gefühl/dieser Gewisheit meiner (universellen) Zugehörigkeit die Menschen gelassener und offener begegnen konnte als zuvor. Doch es war auch bei mir ein langer Weg und ich gehe ihn immer noch.
 
Anmerkungen. Du bist sicherlich im Augenblick in einer schlechteren Phase, die vorbeigeht.🙂
Grundsätzliches zu ändern? Nun Du bist ein Kopfmensch. Du grübelst zu viel. Und das Grübeln nimmt
Dir vielleicht Selbstbewußtsein? Das ist natürlich eine Betrachtung, die ich von mir auf Dich übertrage,
weil ich die eine oder andere Übereinstimmung festgestellt habe.
Du möchtest glücklich sein, aber kannst es nicht. Fast möchte ich wetten, dass Du ein Pflichtmensch bist.
Du möchtest so sein, dass Du in das Gefüge passt. Du willst funktionieren. Wenn das so ist,
achte bitte auf Dich. Denn es kann durchaus passieren, dass Du an diesem Widerspruch zu sehr
ausbrennst.

Im Grunde spielst Du eine Rolle. Kein Vorwurf, ist ja dein Schutz. Und Du leidest am meisten
darunter. Dein Verstand sagt ja, dein Selbst nein. Seufz. Vom Gefühl her denke
ich, dass Du einen radikaleren Einschnitt bräuchtest in deine Lebensgewohnheiten. Einfach dahingesagt.
Etwas, was Dir dieses Selbstbewußtsein vermittelt und wo du dich wiederfindest. Woraus Du auch wirklich eine innere Befriedigung ziehen kannst. Dann könntest Du auch etwas anderes ausstrahlen und würdest Dinge anders angehen.
Aber was das ist, dass kannst nur Du in dir selber finden 🙂. Nicht mit denken, sondern mit fühlen.
Finde es übrigens toll, dass Du so über Dich schreiben kannst.
 
N´abend! 🙂

auch dir kann ich folgen was du meinst.
aber es ist sehr schwierig umzusetzen denk ich.
ganz bei sich bleiben. nur "seine sicht der dinge wahrnehmen und auch rüberbringen. agieren anstatt reagieren. wenn einem jmd. sympathisch ist das gespräch suchen, die sympathie hmm...einfließen lassen...ganz egal, was man vom gegenüber meint für signale (evtl. der ablehnung etc.) zu empfangen...
wie macht man das?

Auch hier bin ich ehrlich - ich weiß es nicht so unbedingt wirklich, denn was ich dir hier geschrieben habe, ist das, wovon ich überzeugt bin, wie es eben klappen sollte; ich selbst wende es aber nicht an, weil ich eben (wie du ja weißt) kein Mensch bin, der Kontakte sucht.

Ich hoffe dass mein Beitrag dadurch in deinen Augen nicht "unehrlich" rüberkommt, mir ging es nur darum, aufzuzeigen, wie ich es angehen würde, wäre ich eben auf Kontaktsuche. Dann würde ich eben schauen, dass ich bei mir bleibe, mir nicht selbst im Weg stehe, bewusst / achtsam agiere und beobachte, was in mir gerade vorgeht wenn ich zu jemandem Kontakt haben möchte.

Denn wahrscheinlich würden dann meine ganzen Bedenken und meine negativen Erfahrungen in mir auftauchen und es würde sich mir der altbekannte Kloß im Bauch bilden. Wenn ich diese "Ereignisse" in mir aber ohne Bewertung möglichst locker zur Kenntnis nehme, nehme ich ihnen vielleicht ein wenig die Macht über mich und ich kann vielleicht gegen meine Hemmungen agieren.

Und tatsächlich kann man auch mit Affirmationen arbeiten, um sein Selbstbild ein wenig aufzupolieren: "Ich bin ok, so wie ich bin und ich habe es nicht nötig mich zu verbiegen um anderen zu gefallen. Sollte ein Kontaktversuch scheitern, trage ich dafür nicht die alleinige Verantwortung sondern ebenfalls die andere Person. Eine Ablehnung kann ich jederzeit verschmerzen!" 🙂

wenn ich allein bin find ich schon, dass ich nen ganz guten "kontakt zu mir selbst" hab.
ich mag mich auch ganz gern.
aber sobald ich unter leuten bin hab ich das gefühl, "nicht mehr ich zu sein".
ganz seltsam ist das manchmal...
als wäre ich irgendwie "ausser mir"...

So ähnlich geht es mir auch, ich fühle mich meist nur komplett, wenn ich vollkommen alleine bin und im Grunde habe ich keine Lust, mich mit anderen Menschen zu teilen, daher suche ich auch niemanden. Das Forum genügt mir vollkommen.
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben