Lieber weiblicher Gast,
ich bin richtig wütend geworden, als ich deine Geschichte gelesen habe.:mad:
Nur: DU hast dir eigentlich am wenigsten vorzuwerfen.
Und weisst du warum: du bist scheinbar die einzige, die versucht etwas zu verändern.
Das Verhalten deiner family (eingeschlossen dir selbst für einen langen Zeitraum) ist absolut typisch für Alkoholikerfamilien/Coabhängige.
Angefangen von der Tatsache, dass deine Ma dich und das Geschwisterkind als seelischen Mülleimer/Beistand genutzt hat, wenn es um deinen Vater ging.
Du kannst dir die Situation in solchen dysfunktionalen Familien ungefähr so vorstellen wie bei einem Mobilee:
der Alkoholiker ist in der Mitte und alle anderen rotieren um ihn herum. Er manipuliert alle so, dass das Mobilee stets schön gerade ausgerichtet ist. Im geht es nur ums Trinken, seine Ausreden dafür, und dass sich am Zustand möglichst nix ändert. Das funktioniert z.B. bei deiner Mutter und auch anderen im Umkreis ziemlich gut.
Du hast aber etwas an DEINEM Verhalten geändert: und seien es nur kleine Dinge, wie z.B. auf deiner Hochzeit nicht nach der Pfeiffe deines Vaters und deiner Co-abhängigen Ma zu tanzen.
Das lässt das eingespielte Mobilee plötzlich kippen und löst bei den anderen erstmal Ärger aus.
Geh bitte weiter deinen eigenen Weg: du kannst nämlich nie die anderen ändern, nur dich selbst - und deine Familie REAGIERT jetzt einfach darauf.
Es ist so schade, dass deine Hochzeit für dich kein schöner Tag war, versuche dir in Zukunft schöne Tage zu gönnen, indem du dein eigenes Ding machst. Selbstvorwürfe, Zweifel usw. sind blöde, aber anfangs hast du damit (wie ja auch jetzt) eben zu kämpfen, denn keiner kann sich von heute auf morgen komplett ändern.
Du machst aber beireits erste Schritte! Habe keine Angst und schau, dass es dir gut geht.
Du hast deine kleine funktionierende Familie und die ist wichtiger als die seit Jahren dysfunktionale deiner Eltern!
Ich drücke dich und empfehle dir die Bücher von Ursula Lambrou, die sich mit dem Verhalten in Alkifamilien sehr beschäftigt hat. Zudem könntest du schauen, ob es in deiner Nähe eine SHG für EKAS gibt. das ist eine Selbsthilfegruppe für erwachsene Kinder aus Alkifamilien. Das könnte dir sehr helfen.
Liebe Grüße von Miss Mauz.
ich bin richtig wütend geworden, als ich deine Geschichte gelesen habe.:mad:
Nur: DU hast dir eigentlich am wenigsten vorzuwerfen.
Und weisst du warum: du bist scheinbar die einzige, die versucht etwas zu verändern.
Das Verhalten deiner family (eingeschlossen dir selbst für einen langen Zeitraum) ist absolut typisch für Alkoholikerfamilien/Coabhängige.
Angefangen von der Tatsache, dass deine Ma dich und das Geschwisterkind als seelischen Mülleimer/Beistand genutzt hat, wenn es um deinen Vater ging.
Du kannst dir die Situation in solchen dysfunktionalen Familien ungefähr so vorstellen wie bei einem Mobilee:
der Alkoholiker ist in der Mitte und alle anderen rotieren um ihn herum. Er manipuliert alle so, dass das Mobilee stets schön gerade ausgerichtet ist. Im geht es nur ums Trinken, seine Ausreden dafür, und dass sich am Zustand möglichst nix ändert. Das funktioniert z.B. bei deiner Mutter und auch anderen im Umkreis ziemlich gut.
Du hast aber etwas an DEINEM Verhalten geändert: und seien es nur kleine Dinge, wie z.B. auf deiner Hochzeit nicht nach der Pfeiffe deines Vaters und deiner Co-abhängigen Ma zu tanzen.
Das lässt das eingespielte Mobilee plötzlich kippen und löst bei den anderen erstmal Ärger aus.
Geh bitte weiter deinen eigenen Weg: du kannst nämlich nie die anderen ändern, nur dich selbst - und deine Familie REAGIERT jetzt einfach darauf.
Es ist so schade, dass deine Hochzeit für dich kein schöner Tag war, versuche dir in Zukunft schöne Tage zu gönnen, indem du dein eigenes Ding machst. Selbstvorwürfe, Zweifel usw. sind blöde, aber anfangs hast du damit (wie ja auch jetzt) eben zu kämpfen, denn keiner kann sich von heute auf morgen komplett ändern.
Du machst aber beireits erste Schritte! Habe keine Angst und schau, dass es dir gut geht.
Du hast deine kleine funktionierende Familie und die ist wichtiger als die seit Jahren dysfunktionale deiner Eltern!
Ich drücke dich und empfehle dir die Bücher von Ursula Lambrou, die sich mit dem Verhalten in Alkifamilien sehr beschäftigt hat. Zudem könntest du schauen, ob es in deiner Nähe eine SHG für EKAS gibt. das ist eine Selbsthilfegruppe für erwachsene Kinder aus Alkifamilien. Das könnte dir sehr helfen.
Liebe Grüße von Miss Mauz.