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Konflikte mit Tochter nach Diagnose

Hier wird ja auch gleich panisch reagiert, weil man der Tochter rein gar nichts zutraut. Oh, der Freund ist älter, oh, sie ist bestimmt bald schwanger. Das ist doch keine vernünftige Kommunikation.
Diese Reaktion ist nachvollziehbar. Als dauerhafte Beziehung sähe ich das auch durchaus kritisch, weil ich aus der Erfahrung spreche, die ich selber durch eine Konstellation 25/50 hatte. Ein toller Mensch, eine Zeit, die mir gut tat, für meine Zukunft aber völlig unpassend. Habe davon schon mehrfach erzählt. Um mal erste Erfahrungen zu sammeln ist das aber kein Drama und auch ich bereue da nichts.
Je nach Naivitätsgrad würde ich daher tatsächlich auch auf die Gefahr der Schwangerschaft hinweisen; daran finde ich überhaupt nichts panisch, wenn die junge Frau bisher keine sexuellen Kontakte hatte. Vielleicht traut sie sich nicht nach der Pille zu fragen; generell könnte auch das Thema Verhütung ein Punkt sein. Da sähe ich dann aber vielleicht die Schwester, dass die mal mit ihr spricht. Ich hätte mir selber lieber die Zunge abgebissen, als mit meiner Mutter zu sprechen. Naja, zu meiner Zeit übernahm die BRAVO dann alles Wesentliche. 😁
 
Hallo @Marika46 ich denke, dass wenn du deiner Tochter ohne Vorwürfe und Druck begegnest, und einfach entspannt mit ihr redest, dann wird es denke ich eher zu einem Erfolg kommen. Ich vermute aber, dass sie ihr Ding erstmal durchsetzen wird und dass sie eher auf Abstand gehen wird, wenn du ihr "zu nah" kommst.

Und ich denke auch, dass wenn du dich schlau machst welche Sachen ihr anstatt des Mesikmentes helfen könnten, sie das positiv aufnehmen wird.

Wie ist denn jetzt der Stand bei ihr?
 
Was erstaunt dich daran?
Es gibt solche Typen, die eigentlich auf 12-14jährige stehen, aber schlau genug sind zu wissen, was sie erwartet, wenn sie sich an so junge Mädchen ranmachen.
Die suchen sich dann lieber geistig und seelisch etwas zurückgebliebene und sehr naive Mädchen von ca 16-20 Jahren, bei denen sie zumindest keine Anzeige befürchten müssen.

Außerdem können sie dann bei diesen Mädchen den welterfahrenen Mann und Beschützer spielen, und das
Mädchen bewundert ihn dafür.
Das Mädchen kommt sich dann selbst natürlich schon ganz besonders erwachsen vor, weil so ein toller erfahrener Mann Interesse an ihr hat...

Ich hatte eine Nachbarin, deren Tochter auch so ähnlich drauf war, nur noch stärker ausgeprägt.
Denn sie war auf einer Förderschule, und nicht in der Lage, einen Abschluss auf der normalen Schule zu machen...
Diese Tochter war leider auch sehr naiv und vertrauensselig, und die Mutter musste ihre Tochter schon seit dem 15. Lebensjahr öfters mal aus unangenehmen Situationen mit Männern rausholen.
Also, solche Konstellationen sind nicht gerade selten, und ich kann die TE absolut verstehen.
Am schlimmsten sind m.E. solche Typen, die einem solchen Mädchen auch noch einreden, daß sie doch gar keine Ausbildung brauchen würde, weil er hätte ja genug für sie beide...👎

Deshalb würde ich @Marika46 auch empfehlen, sich den Freund mal anzuschauen, das ist sicher besser, als so im Ungewissen zu hängen und sich Sorgen zu machen.
 
Guten Abend,

ich hoffe, ihr hattet schöne Ostertage.
Bei mir waren es eher trostlose Feiertage. Am Wochenende hatte ich Dienst und meine Tochter war die ganzen Tage bei ihrem Freund.

Leider hat sich an der Misere nichts geändert. Meine Tochter ist überhaupt nicht mehr zugänglich für ein Gespräch. Ich habe es wirklich sachlich und ruhig versucht und ihr angeboten, ihren Freund an einem der Ostertage einzuladen. Sie hat sofort abgeblockt und gesagt, dass ich doch sowieso schon Vorurteile aufgrund seines Alters hätte. Womit sie ja auch nicht falsch liegt. Am liebsten hätte ich gefragt, ob sie sich denn wenigstens um Verhütungsmittel gekümmert habe, aber ich habe es unterlassen. Normalerweise sind Mädchen in dem Alter aufgeklärt und verantwortungsvoll genug, um sich die Pille o.ä. verschreiben zu lassen, aber meine Tochter ist in ihrer Entwicklung eher auf dem Stand einer 14-jährigen.

Ich habe nicht umsonst Bedenken, auch wenn ihr Freund nicht gleich ein Pädophiler sein muss.
Doch ich hatte als junge Frau eine ähnliche Konstellation. Im Urlaub mit einer Freundin verliebte ich mich im Alter von 21 Jahren in einen 46-jährigen. Wir führten ein Jahr eine Fernbeziehung und er wollte, dass ich zu ihm zog. Zum Glück zog ich rechtzeitig die Reißleine, denn auch er machte manchmal komische Andeutungen wie, dass ich für ihn die Tochter sei, die er nie gehabt habe. Auch kam eine Bemerkung wie, dass er mich gern schon im Kindesalter kennengelernt und mich vom Kindergarten abgeholt hätte. Er stand einfach auf naive Frauen wie mich, die er dominieren und an denen er seine sexuellen Gelüste ausleben konnte.

In meiner Tochter erkenne ich in vielen Dingen mich selbst, nur eben war es bei mir nie so ausgeprägt wie bei ihr. Heute war meine ältere Tochter zu Besuch und ich habe mir ihr über die Problematik gesprochen. Ihre ehrliche Meinung war, dass ich ihre Schwester manchmal zu sehr bevormundet habe, wahrscheinlich aufgrund ihrer Defizite. Ihrer Ansicht nach könnte auch die Diagnose einer leichten Form von Epilepsie stimmen. Ihre Schwester habe zu viele Stürze gehabt, durch Ungeschicktheit viel kaputt gemacht, sei zu oft träumend durch die Gegend gelaufen und habe zu viel im Unterricht versäumt. Auch habe sie noch keinen Menschen erlebt, der in allem so langsam ist wie meine jüngere Tochter. Sie möchte nun versuchen, ihre Schwester zum Einholen der zweiten Meinung zu überzeugen. Auch wenn sie Zweifel hat, dass es ihr gelingen könnte.

Die ganze Situation belastet mich unwahrscheinlich. Ich kann nicht einfach sagen, ich lasse meine Tochter ihren Weg gehen und damit ins Unglück laufen. Das meine ich nicht nur in Bezug auf ihre zweifelhafte Partnerwahl, sondern auch auf das eventuelle Vorliegen einer Behinderung. Sollte sie diese tatsächlich haben, könnte sie vielleicht auch bei der Jobsuche Hilfe von einem Integrationsdienst bekommen.
 
Am liebsten hätte ich gefragt, ob sie sich denn wenigstens um Verhütungsmittel gekümmert habe, aber ich habe es unterlassen. Normalerweise sind Mädchen in dem Alter aufgeklärt und verantwortungsvoll genug, um sich die Pille o.ä. verschreiben zu lassen, aber meine Tochter ist in ihrer Entwicklung eher auf dem Stand einer 14-jährigen.

Das solltest du wirklich ansprechen.

Frag sie doch einfach ganz freundlich und ohne Vorwürfe, ob sie zu deinem Frauenarzt möchte oder ob sie vielleicht schon einen hat.

Warst du schon mal mit ihr bei deinem Frauenarzt? Ich finde es immens wichtig, dass sie zumindest die Anlaufstelle kennt.
 
Die ganze Situation belastet mich unwahrscheinlich. Ich kann nicht einfach sagen, ich lasse meine Tochter ihren Weg gehen und damit ins Unglück laufen. Das meine ich nicht nur in Bezug auf ihre zweifelhafte Partnerwahl, sondern auch auf das eventuelle Vorliegen einer Behinderung. Sollte sie diese tatsächlich haben, könnte sie vielleicht auch bei der Jobsuche Hilfe von einem Integrationsdienst bekommen.
Lass das ihre Schwester machen. Wenn die nichts erreicht, dann tust Du es erst recht nicht und sie bockt dann und Du erreichst genau das Gegenteil von dem was Du möchtest.
 

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