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Konflikt mit Chef

Katrin25

Mitglied
Mein Verhältnis zu meinem Chef ist leider ziemlich kaputt.
Zuletzt haben wir gestritten, weil er mir unterstellt, nicht korrekt zu arbeiten. Dabei beruft er sich auf, teilweise verjährte, Momentaufnahmen.
Ich habe mir leider erst sehr spät eingestanden, dass er mich da gar nicht in dem Betrieb haben wollte, und ich eigentlich von Anfang an keine wirkliche Chance gehabt habe. Ich habe das nur geglaubt. Die ganze Zeit die eigene Gesundheit aufs Spiel gesetzt, Zusatzaufgaben noh und nöcher übernommen. Wirkliche Verantwortung habe ich nie erhalten, Anerkennung sowieso nicht. Stets in Teams war jeman ihm Genehmes Ansprechpartner. Privates redete er nie, ich meine damit Smalltalk. Ich war immer der Buhmann, der für Lappalien vorgeladen und kritisiert wurde.
Jetzt bin ich erst mal krank geschrieben, suche mir raus, was ich zur Work-Life-Balance brauche und nehme das, was der denkt etc., nicht mehr ernst.
Geht es anderen auch so?
 
A

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Re: Konflikt mit Chef
Hallo Katrin25,

schau mal hier:
Konflikt mit Chef. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Jetzt (...) nehme das, was der denkt etc., nicht mehr ernst.
Geht es anderen auch so?
Davon kannst du aber ausgehen, Katrin25! Chefs sind leider häufig gute Geschäftsleute, aber eher nicht so gut im Zwischenmenschlichen (vielleicht ist das sogar eine Voraussetzung für Erfolg?).

Dein Lösungsansatz gefällt mir gut. Ich sage bei solchen "Fällen" gerne: Das ist sein Problem, nicht meines. Ich weiß ja, wie gut ich was mache und kann mich selbst am besten und realistisch beurteilen. Wenn jemand anderes über mich urteilt, erfahre ich in der Regel mehr über den anderen als über mich selbst.

Es klingt so, als wärst du schon viele Jahre dort und nicht richtig zufrieden. Vielleicht mal an einen Wechsel denken, neue Ziele setzen?

Alles Gute!
Werner
 
Mein Verhältnis zu meinem Chef ist leider ziemlich kaputt.
Zuletzt haben wir gestritten, weil er mir unterstellt, nicht korrekt zu arbeiten. Dabei beruft er sich auf, teilweise verjährte, Momentaufnahmen.
Ich habe mir leider erst sehr spät eingestanden, dass er mich da gar nicht in dem Betrieb haben wollte, und ich eigentlich von Anfang an keine wirkliche Chance gehabt habe. Ich habe das nur geglaubt. Die ganze Zeit die eigene Gesundheit aufs Spiel gesetzt, Zusatzaufgaben noh und nöcher übernommen. Wirkliche Verantwortung habe ich nie erhalten, Anerkennung sowieso nicht. Stets in Teams war jeman ihm Genehmes Ansprechpartner. Privates redete er nie, ich meine damit Smalltalk. Ich war immer der Buhmann, der für Lappalien vorgeladen und kritisiert wurde.
Jetzt bin ich erst mal krank geschrieben, suche mir raus, was ich zur Work-Life-Balance brauche und nehme das, was der denkt etc., nicht mehr ernst.
Geht es anderen auch so?
ich habe ähnliches erlebt nach meiner einzigen Anstellung nach dem Studium. Man hat mich ständig kontrolliert und am Ende der Probezeit auch gesagt, dass man von mir auch nicht viel erwartet hätte. Sowas ist einfach nur S****. Anerkennung kriegt man sowieso nur recht selten im Berufsleben. Das musste ich auch lernen, dass man das nicht voraus setzt. Ich habe auch meine eigene Gesundheit aufs Spiel gesetzt und hatte einen Burnout. Kein Job der Welt ist es das wert. Und mein toller Chef hat mir meinen Ruf auch etwas vermiest (in einem Vorstellungsgespräch wurde gesagt, dass der dortige Chef mit meinem ehemaligen Chef ja recht dicke sei und im regelmäßigem Kontakt stehe). Leider gibt es in meiner Richtung nur wenig Jobs. Ich habe mir auch den A**** aufgerissen und kann mir sehr gut vorstellen, wie du dich fühlen musst. Fühl dich gedrückt.
 
Danke. Ich habe jedenfalls jetzt auf Zeit für mich und Ehrenamt gesetzt.
Ein Wechsel ist schon denkbar, allerdings muss man davon ausgehen, dass die sich austauschen.
Jetzt habe ich meine Arbeit natürlich erledigt, aber er hat ja - zum Teil auch berechtigte - Kritikpunkte. Nur reitet er ununterbrochen auf jeder Lappalie rum, die vor ewigen Zeiten mal stattgefunden hat.
WErde ihm zukünftig sagen: "Das weiß ich nicht mehr."
Und ihm aus dem WEg gehen. Macht er ja auch.
 
Danke. Ich habe jedenfalls jetzt auf Zeit für mich und Ehrenamt gesetzt.
Ein Wechsel ist schon denkbar, allerdings muss man davon ausgehen, dass die sich austauschen.
Jetzt habe ich meine Arbeit natürlich erledigt, aber er hat ja - zum Teil auch berechtigte - Kritikpunkte. Nur reitet er ununterbrochen auf jeder Lappalie rum, die vor ewigen Zeiten mal stattgefunden hat.
WErde ihm zukünftig sagen: "Das weiß ich nicht mehr."
Und ihm aus dem WEg gehen. Macht er ja auch.
Klingt nach einer guten Strategie . wünsch dir viel Kraft
 
Habe in meine befristeten Jobs damals auch oft ähnliches von VORgesetzten erlebt, habe das dickfällig erkannt, mein Ding durchgezogen, hatte ja keine Mitarbeiterbindung erlebt, auch keine Form von Arbeitgeberattraktivität. Leider waren oft auch Kolleginnen meist, weniger Kollegen, untereinander der Teufel, es ging ja um Bleiben, Schleimen, irgendwie die Karriereleiter hoch kommen.
 
das mit dem "Arbeit erledigt" hört sich nicht gut an, da es dann an ihm liegt, wieviel Du zu erledigen hast aber nicht daran, wieviel Du erledigen kannst.
Arbeitnehmer sind allerdings nicht zu Akkord verpflichtet sondern im Rahmen ihres Leistungsvermögens zu beschäftigen.
Und klar - wer viel leistet darf mehr verdienen. Sonst macht Mehrleistung ja keinen Sinn.

Nun stellt sich die Frage, ob Du mit all dem ausgelastet oder überlastet warst. Letzteres geht an die Reserven, liegt also über 100% Auslastung.
Sowas ist schaffbar - aber eben nicht dauernd.
Warst Du überlastet, so müsste reduziert werden. Dies würde beinhalten, dass Du die Aufgaben zweimal machen kannst. Einmal zum Erledigen, das zweite mal, um die Erledigung auf Fehler zu prüfen.
 
Ich habe sehr viele Aufgaben übernommen, aber nicht wikrlich die Zeit gehabt, alles perfektionistisch zu überprüfen, es gab also den einen oder anderen kleinen Fehler. Die hat er aber auch gemacht, der Boss.
Aber ich bin auch alleinerziehend und habe so auch viel um die Ohren.
Ich war teilweise überlastet, aber das ist ständig da so. Nur wirft er einem dann vor, wie belastend man für ihn sei, wenn man nicht ständig überlastet werden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe in meine befristeten Jobs damals auch oft ähnliches von VORgesetzten erlebt, habe das dickfällig erkannt, mein Ding durchgezogen, hatte ja keine Mitarbeiterbindung erlebt, auch keine Form von Arbeitgeberattraktivität. Leider waren oft auch Kolleginnen meist, weniger Kollegen, untereinander der Teufel, es ging ja um Bleiben, Schleimen, irgendwie die Karriereleiter hoch kommen.
Das ist schwierig, kenne ich teilweise auch so.
 
Immerhin hast Du ja im Chat erzählt, daß Du nicht die Einzige bist, die mit dem Typ nicht zurecht kommt, also Kopf hoch. Vielleicht wird er auch keine Lust auf Stress haben. Ihr müsst zusammenhalten.
 

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