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Konflikt mit Chef

Immerhin hast Du ja im Chat erzählt, daß Du nicht die Einzige bist, die mit dem Typ nicht zurecht kommt, also Kopf hoch. Vielleicht wird er auch keine Lust auf Stress haben. Ihr müsst zusammenhalten.
Er hat seinen Frust, weil sie sich über ihn beschwert haben, aber an mir ausgelassen.
UNd es kommen jetzt eigentlich nur Vorwürfe, die er entsprechend aufbauscht, womit er mich versetzen lassen kann o.ä., wenn er genug gesammelt und dem Chef oben drüber gegeben hat.
 
A

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Re: Konflikt mit Chef
Hallo Katrin25,

schau mal hier:
Konflikt mit Chef. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Ich finde, das ist ein sehr zweischneidiges Schwert. Da ich dich weder kenne, noch weiß wie du arbeitest, versuche ich mal vorsichtig zu formulieren.

Die Arbeit ist die Arbeit. Nicht das Leben. Man sollte die Waage mit einem gesundes Privatleben finden. Nichts desto trotz verbringt man viel Zeit an der Arbeit und ich finde es daher wichtig, dass man sich dort zumindest soweit wohlfühlt.
Ebenfalls wichtig finde ich, dass man seinen Job gewissenhaft erledigt und dazu gehört es auch, Fehler zu vermeiden. Macht man täglich 3 Fehler, ist das meiner Meinung nach nur fair und richtig, dass der Chef das kritisiert. Fehlverhalten kostet Geld und stört auch die Kollegen.

Nun kann ich nicht einschätzen wie häufig du Fehler machst und wie weitreichend diese sind/waren, möchte dir aber zumindest anraten, dich ernsthaft zu fragen, ob das Auskommen mit deiner Fehlerquote wirklich nur ein Toleranzproblem vom Chef ist oder eher eine Zumutung für das Team.
Sollte das Problem auch bei dir liegen, solltest du daran arbeiten.

Sich übermäßig viel Arbeitslast aufzubürden, ist meiner Meinung nach nicht der Weg. Als großer Fan von effizienter Arbeitsorganisation bin ich auch der Meinung, dass man viele Prozesse erleichtern kann, wenn man sich Methoden überlegt. Das kostet einmal Arbeit und spart dann wahnsinnig viel Zeit.
 
Ich finde, das ist ein sehr zweischneidiges Schwert. Da ich dich weder kenne, noch weiß wie du arbeitest, versuche ich mal vorsichtig zu formulieren.

Die Arbeit ist die Arbeit. Nicht das Leben. Man sollte die Waage mit einem gesundes Privatleben finden. Nichts desto trotz verbringt man viel Zeit an der Arbeit und ich finde es daher wichtig, dass man sich dort zumindest soweit wohlfühlt.
Ebenfalls wichtig finde ich, dass man seinen Job gewissenhaft erledigt und dazu gehört es auch, Fehler zu vermeiden. Macht man täglich 3 Fehler, ist das meiner Meinung nach nur fair und richtig, dass der Chef das kritisiert. Fehlverhalten kostet Geld und stört auch die Kollegen.

Nun kann ich nicht einschätzen wie häufig du Fehler machst und wie weitreichend diese sind/waren, möchte dir aber zumindest anraten, dich ernsthaft zu fragen, ob das Auskommen mit deiner Fehlerquote wirklich nur ein Toleranzproblem vom Chef ist oder eher eine Zumutung für das Team.
Sollte das Problem auch bei dir liegen, solltest du daran arbeiten.

Sich übermäßig viel Arbeitslast aufzubürden, ist meiner Meinung nach nicht der Weg. Als großer Fan von effizienter Arbeitsorganisation bin ich auch der Meinung, dass man viele Prozesse erleichtern kann, wenn man sich Methoden überlegt. Das kostet einmal Arbeit und spart dann wahnsinnig viel Zeit.
Es geht um wenige Fehler über Jahre
 
Im Prinzip geht es darum, dass er andere Dinge als gravierend ansieht als ich. MIr wirft er vor, alles zu locker zu nehmen. Außerdem will er, dass ich Fortbildungen mache, kollegiale Hospitation, etc. Das habe ich auch gemacht. Nur scheint mir, dass es ihn wurmt, weil ich es nicht wirklich reflektiert gemacht habe.
Die Arbeitsbelastung geht aus meiner Sicht darauf zurück, dass ich das Gefühl habe, aus der Situation und seiner Einschätzung meiner Arbeitsleistung nicht rauskommen zu können. Und daher zum Teil spannenden Unterricht mit Exkursionen etc. machen möchte und da viel anbiete. Zum anderen Aufgabenbereiche suche, wo ich nicht ständig wegen Kleinigkeiten und immer wieder wegen derselben Lappalien über Jahre hinweg schikaniert werde. Sondern mal Anerkennung oder etwas mache, was Spaß macht und wo man sagen kann, ich habe das und das gemacht. Ohne dass es kleingeredet wird und mit einem negativen Gefühl mitbelegt wird. Ein Beispiel: Ich bin in ein Museum in die Nähe mit Schülern gefahren, wo Mitmachstationen aufgebaut wurden (Metallverarbeitung, Holzverarbeitung, Bohrmechanismen vor der Bohrmaschine, Seile herstellen). Er fand die Idee gut, warf mir aber vor, nicht extra für diesen Projekttag einen Elternbrief geschrieben zu haben. Bei Projekttagen ist das Programm laut Aushang im Vorfeld bekannt und wird dementsprechend gewählt. Ich habe also Briefe getippt für alle geplanten Aktionen der nächsten Zeit. Die wurden mir dann aber wieder zurück gegeben, zu früh vorgelegt (bei uns muss für alles ein Formular im Vorfeld ausgefüllt werden, der Elternbrief für Exkursionen außerhalb von Projkettagen dabei), nicht benötigt (er wollte es aber vorher doch haben). Dann sind Formulare verschwunden, ich musste für jede Exkursion mehrfach ein ausgefülltes Exemplar abgeben. Bis ich kurz vor knapp erfahren habe, dass es doch genehmigt wird, ich musste dann rumrennen und die Unterlagen an alle verteilen.
Jede Fortbildung muss in einem anderen Formular ausgefüllt und vorgelegt werden, eine Rückmeldung erhält man dann aber nicht rechtzeitig.
Ich habe , außer dass alle überfordert sind, den Eindruck, dass es gar nicht gewünscht wird, viel anzubieten an außerschulischen Aktivitäten.
Genau genommen weiß ich, dass er möchte, dass gezielt an dem gearbeitet wird, was er monierte hat. Habe ich ja auch getan. Nur brauche ich nach den ganzen Zickereien irgendien Gegengewicht. Daher habe ich Zusatzqualifikationen erworben, Ausbildungen im ehrenamtlichen Bereich in verschiedenen Aufgabenbereichen. Weil der eine vorgefasste Meinung hat, die ich nicht wirklich abändern kann und vom Gegenteil überzeugen kann. Deshalb bringe ich mich woanders ein. Jetzt muss ich da allerdings auch etwas auswählen und mich auf bestimmte Dinge fokussieren und mich nicht zu sehr verausgaben.
Ich habe das in zu vielen Bereichen gemacht, habe Haustiere, Garten, Pflanzen, Ehrenämter. UNd muss da eindeutig jetzt auch nur das Wichtigste machen. Das waren halt Belohnungssysteme in außerberuflichem Bereich.
Mittlerweile ist mir aber egal, was er von mir denkt. Manches an der Kritik ist ja auch berechtigt, aber es kann nicht sein, dass er vorwirft, ich sei nicht selbstkritisch und reflektiert genug.
 
Mann oh Mann. Es wurmt Dich aber echt heftig. Wie schon mal erwähnt, wenn sich mehrere Leute über ihn Beschwerden, dann gibt es gute Aussichten, daß er irgendwann ausgetauscht wird. Ansonsten, gibt es die Alternative, die Schule zu wechseln?
 
Jetzt muss ich da allerdings auch etwas auswählen und mich auf bestimmte Dinge fokussieren und mich nicht zu sehr verausgaben.
Mir scheint das Problem darin zu bestehen, dass Du Dich altersgemäß auf dem Höchstlevel der Leistungsfähigkeit befindest und dies ausspielst.
In der Technik ist bekannt, dass Maschinen nur dann dauerhaft arbeiten, wenn man sie nicht mit Höchstgeschwindigkeit betreibt.
Bei Menschen ist bekannt, dass die Leistungsfähigkeit sich zunächst steigert aber dann abnehmen wird.

Indem Du selbst Maßstäbe setzt, die andere (ältere?) kaum umsetzen können, wirst Du Dich daran messen lassen müssen.

Wie willst Du Dich später verbessern, wenn Du jetzt schon bei über 100% bist?
Der Vorhalt wird sicher kommen, dass Du nachgelassen hast.

Dies hättest Du vermeiden müssen, indem Du regelmäßig bei 80% liegst - und damit eine Leistungsreserve vor hältst.

In der Sache weiss ich, wovon ich rede, als ich bei den Stadtwerken als jüngster mit 24 eine komplette Plantage mit der Sense gemährt habe. Es waren 30 Grad, ich hatte mich in kompletter Montur mehrfach unter einen Wasserschlauch gestellt.
Kommentar der älteren Kollegen ( Anfang/Mitte 30): Du büs en Arschloak, Du mäkst us de Zeiten kapott"
Konsequenz: Ich flog raus, passte nicht ins Team. Nicht zu faul, sondern zu fleissig.
 
Mann oh Mann. Es wurmt Dich aber echt heftig. Wie schon mal erwähnt, wenn sich mehrere Leute über ihn Beschwerden, dann gibt es gute Aussichten, daß er irgendwann ausgetauscht wird. Ansonsten, gibt es die Alternative, die Schule zu wechseln?
Es haben zig Leute die Schule gewechselt wegen der Arbeitsbedingungen. Der will mich ja auch loswerden, weil Vorstellungen nicht wirklich zusammenpassen in einigen Bereichen.
Beschwert haben sich immer wieder Leute, er wurde auch vorgeladen bei der nächsthöheren Ebene.
Viel passiert nicht halt.
 

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