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Kollege der ständig krank ist

Wie ich betont habe ist es seine Sache. Aber normal ist das doch nicht? Er selbst sagt uns ja immer selbst was er gehabt hat ohne das wir nachfragen. Er hat selbst mal gesagt das er keinen Bock hat zu arbeiten.

Einmal hat er gesagt er ist mit dem Fuß umgeknickt und war eine Woche krankgeschrieben, allerdings habe ich ihn dann ganz zufällig in der Stadt gesehen ohne das er iegendwas hatte.

Ja das ist Sache der Firma aber es kann auch nicht sein das die Firma da Jahre mitspielt und einen Mitarbeiter bezahlt der fast nie da ist.
Wir haben prakrisch einen Mitarbeiter der der Firma Geld kostet aber nichts leistet.

Ja, das hattest du schon geschrieben.

Leider schreibst du nichts dazu, was ihr im Kollegenkreis TUT. Habt ihr es bei euren Mitarbeitergesprächen angesprochen? Es sind ja nun schon zwei Jahre, da gab es sicher Gespräche. Welche Auswirkungen hat sein häufiges Fehlen auf EUCH?

Wenn ihr euch nur im Kollegenkreis aufregt und lästert, aber nichts tut, dann ändert sich auch nichts.
 
Wie ich betont habe ist es seine Sache. Aber normal ist das doch nicht? Er selbst sagt uns ja immer selbst was er gehabt hat ohne das wir nachfragen. Er hat selbst mal gesagt das er keinen Bock hat zu arbeiten.
Na also, da hast du doch den Grund. Er hat keine Lust.
Wir haben prakrisch einen Mitarbeiter der der Firma Geld kostet aber nichts leistet.
Nicht dein Problem.
Du schreibst viel, sagst aber nichts 😉
Absicht?
 
Wir haben das sehr wohl dem Vorarbeiter gesagt und sogar eine Unterschriftensammlung gemacht das er in eine andere Abteilung versetzt wird.

Erst letztes Jahr war er 2 Wochen zuhause weil ein Angehöriger Coronapositiv war und er deswegen sich in Quarantäne begeben hat hat er uns selbst gesagt. Das kann soch nicht sein.
 
Ich finde, der andauernde Ausfall eines Kollegen geht sehr wohl dich und die übrigen Kollegen an!
Nicht nur, dass seine Arbeit auf euch umverteilt werden muss, nein, sein asoziales Verhalten (vorausgesetzt die meisten seiner Krankschreibungen sind tatsächlich gefakt!) wirkt sich natürlich auf eure Motivation und die allgemeine Stimmung aus. Das sollte ein Vorgesetzter ernst nehmen!
Richtig ist, dass so ein Kollege während seiner Krankschreibung nicht entlassen werden kann. Richtig ist aber auch, dass ein Arbeitgeber deutlich nachhaken und worst case Konsequenzen ziehen kann.
Ich habe teilweise auch einen Einfluss darauf von was ich mich demotivieren lasse. Wenn ich natürlich pauschal davon ausgehe, dass der böse Kollege nur simuliert und sich eine schöne Zeit macht, während ich armer Tropf schuften muss, nervt es mich. Dann trage ich selbst allerdings einen erheblichen Teil dazu bei.
Es gibt bei Krankschreibungen keinen großen Spielraum für ein "worst case" Szenario seitens des AG. Es kann eine Krankmeldung ab dem ersten Krankheitstag verlangt werden, falls das nicht generell gefordert ist. Ab Überschreitung einer gewissen Anzahl an Krankentage muss ein BEM angeboten werden (Betrachtungszeitraum 12 Monate, Krankheitstage 42 Kalendertage). Eine krankheitsbedingte Kündigung ist in D sehr schwierig und geht nur unter sehr bestimmten Voraussetzunge (negative Gesundheitsprognose, erheblich Belastung für den AG, Interessensabwägung etc.) und ist langwierig. Der Aktionsradius der Vorgesetzten und Arbeitgeber ist hier folglich klein, was mit nicht-Ernst-nehmen der Thematik wenig zu tun hat.
Interessant finde ich, dass gerade die hohen Krankenstände, als sie politisch thematisiert wurden, zu einer Welle der Empörung geführt hat. Wenn eine Person dann plötzlich unmittelbar von den Auswirkungen betroffen ist, wird auf ein Mal die gleiche Platte aufgelegt.
 
Es gibt für Arbeitgeber durchaus Spielraum Arbeitnehmer loszuwerden und die werden auch genutzt, wenn Jemand zu unangenehm auffällt und Unruhe ins Kollegium bringt.

Manchmal klagt ein Arbeitnehmer gegen eine Kündigung, aber meistens nicht auf Weiterbeschäftigung (wer will schon für Jemanden arbeiten, der einen loswerden will?), da gehts dann "nur" um Abfindungen, ggf. Nachzahlung von Überstunden/ Aufwendungen oder ähnlichem. Das tut dem Arbeitgeber einmal kurz weh und dann gehts weiter.

Voraussetzung für Maßnahmen - wie auch immer geratet - durch die Chefetage ist aber, dass dort überhaupt ankommt, dass ein Mitarbeiter für Unmut bei seinen Kollegen sorgt.
Also wie ja schon mehrfach geschrieben wurde, sollte das Gespräch mit dem Vorgesetzten gesucht werden.
 
Es gibt für Arbeitgeber durchaus Spielraum Arbeitnehmer loszuwerden und die werden auch genutzt, wenn Jemand zu unangenehm auffällt und Unruhe ins Kollegium bringt.

Manchmal klagt ein Arbeitnehmer gegen eine Kündigung, aber meistens nicht auf Weiterbeschäftigung (wer will schon für Jemanden arbeiten, der einen loswerden will?), da gehts dann "nur" um Abfindungen, ggf. Nachzahlung von Überstunden/ Aufwendungen oder ähnlichem. Das tut dem Arbeitgeber einmal kurz weh und dann gehts weiter.

Voraussetzung für Maßnahmen - wie auch immer geratet - durch die Chefetage ist aber, dass dort überhaupt ankommt, dass ein Mitarbeiter für Unmut bei seinen Kollegen sorgt.
Also wie ja schon mehrfach geschrieben wurde, sollte das Gespräch mit dem Vorgesetzten gesucht werden.
Es geht hier aber nicht um eine verhaltensbedingte Kündigung.
 
Dieser oder irgendein anderer Chef wird seinem Mitarbeiter auch ganz sicher nicht aufgrund seiner vielen Fehlzeiten kündigen. Jedenfalls nicht offiziell.
Es gibt beliebig viele Gründe für eine rechtswirksame Kündigung und wenn es am Ende des Tages nur ein Aufhebungsvertrag wird.

Ganz davon ab, dass es nicht mal eine Kündigung werden muss. Es gibt auch andere mögliche Maßnahmen.
 
Dieser oder irgendein anderer Chef wird seinem Mitarbeiter auch ganz sicher nicht aufgrund seiner vielen Fehlzeiten kündigen. Jedenfalls nicht offiziell.
Es gibt beliebig viele Gründe für eine rechtswirksame Kündigung und wenn es am Ende des Tages nur ein Aufhebungsvertrag wird.

Ganz davon ab, dass es nicht mal eine Kündigung werden muss. Es gibt auch andere mögliche Maßnahmen.
Okay, also gehst du zu dem langzeitkranken Mitarbeiter und legst ihm einen Aufhebungsvertrag vor, der ihn aus dem schützenden Arbeitsvertrag ohne Recht auf Arbeitslosengeld für 3 Monate entlässt, und der MA unterschreibt problemlos?
Nettes Szenario, ist aber höchst selten.

Die anderen möglichen Maßnahmen gehen meistens über das BEM.
 

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