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Körperlich zu schwach für die Arbeitswelt?

Hallo Serafina


Du hast schon recht das so mancher Körper einen Grund hat zu streiken.
Vielleicht eine unglückliche Beziehung kann der Auslöser sein ..........
Es gibt aber auch dreistere Methoden die manche anwenden sich in Krankheiten zu flüchten nur um ja keiner Arbeit nachgehn zu müssen.
Alles fällt schwer man kriegt keine Arbeit auf die Reihe.
Trotz Medikamenten schlucken wills nicht klappen.
Ausheilung von vornherein wahrscheinlich schon nicht möglich ist ja schon das nächste Wehwehchen da.


Das einzige das bei so manchen hilft Freizeitvergnügen und vor dem Fernseher das macht richtig Spass

Und versuche man ja nicht so einem Menschen näher zu treten da kriegste ein über die Rübe so schlecht muss dir erst mal gehn wie ihm ..........
 
Hallo Rennschnecke

Danke für dein Verständnis 🙂.

Weisst du mir liegt nichs ferner als vor irgendwas zu flüchten.

Ich stelle mich den Problemen immer. Hat auch einen Grund warum sie existieren. Sich Ängsten und Problemen immer sofort mit einem positiven Gedanken stellen bringt viele Vorteile. Man kommt weiter als man es jemals für möglich gehalten hat und die Ängste werden weniger weil man weiss, dass man sie gelöst bekommt wenn man nur beharrlich genug nach einer Lösung schaut. Meistens bringt einem die Lösung tatsächlich gleich noch einen Denkschritt weiter den man sonst gar nicht gemacht hätte.

Ich vertraue dem Leben und meinem Körper eigentlich. Weil ich weiss wenn ich es nicht tue und meine Psyche meinen Körper selbst oder meine Umwelt als Feind betrachtet, dann krieg ich einen Hormoncocktail der sich gewaschen hat. Psyche ohne Körper geht genauso wenig wie umgekehrt.

Ich kann meinen Körper doch nicht beschimpfen, weil er nicht tut was ich will. Ich muss davon ausgehen, dass er immer das beste für mich tut wenn er kann. Also muss ich rausfinden warum er nicht kann.

Ich habe sehr früh erkannt, dass ich meinen Körper nicht schlecht behandeln darf sonst leidet meine Lebensqualität. Für meine Lebensqualität zählt aber auch lebenslanges lernen. Ich bin mega wissbegierig und lerne aus Leidenschaft.

Ich möchte so gerne mein Studium noch absolvieren und stecke in dem Dilemma, dass ich meinen Job mag und gut verdiene und auch ein berufsbegleitendes Studium absolvieren könnte. Das hab ich auch versucht weils mein Traum war.

Musste allerdings feststellen, dass meinen Körper dieses zu überfordern scheint und das kann ich ja auch nicht ignorieren. Aber nun kann ich ja auch nicht meine Arbeit aufgeben, zumal ich gut verdiene und sie mir Freude macht. Meinem Studium kann ich auch nicht nachgehen, weil ich die 42.5 h pro Woche arbeite. Und der Haushalt und mein Schatz beanspruchen natürlich auch noch Zeit. Wobei mein Schatz sehr flexibel und verständnisvoll ist.

Also steck ich im Dilemma. Weil viele ein berufsbegleitendes Studium gut auf die Reihe bekommen.

Aber weniger arbeiten kann ich auch nicht, dann würde mir das Geld wieder fehlen für das Studium..

Und im Moment ist ja meinem Körper scheinbar schon die normale Arbeit zuviel..

Na was soll man da machen?
 
Seit diesem Jahr kann ich kaum noch etwas anderes tun als nach der Arbeit nach Hause kommen und schlafen. Und am Wochenende schlafen. Und in jeder freien Minute schlafen.

Ich habe eigentlich einen schönen Job im Büro, der nicht körperlich anstrengend ist. Trotzdem bin ich jeden Tag ca. 12 h ausser Haus weil ich eine Stunde Anfahrtsweg habe.

Was soll man denn da machen. Man möchte arbeiten und Geld verdienen und sich weiterbilden und schafft es nicht mal körperlich mit den regulären Arbeitszeiten fertig zu werden.

Hallo Serafina ,

Frage Nr. 1, wie eigentlich ist dein eigentlich. Kann es sein, dass dir der Job doch nicht liegt, oder liegt es an der Firma/Chef/Kollegen ??
Wenn dort etwas im noch unterbewusten schlummert, würde das alles erklären.

Klar, dass du zum Psychiater geschickt wirst. Ist die Standardlösung heutzutage. Nur wenn es einfach so ist, das z.B. ein oder zwei Kollegen dir das Leben in der Firma schwer machen, musst nicht du zum Psychiater sondern die ! Meine persönliche Meinung : lass mal stecken den Seelenklempner.

Ich möchte dir auch keine Angst machen, aber wenn ein Arzt nichts findet, bedeutet das noch lange nicht, das dir nichts fehlt. Eine der meistübersehenen Erkrankungen sind u.A. auch Schilddrüsenerkrankungen ( komme darauf wegen deiner andauernden Müdigkeit ). Kannst du sicher sein, dass dort alles überprüft wurde ? ( Eine mündliche Aussage des Arztes ist in diesem Falle leider nichts wert, auf diesem Gebiet gibt es zu viele Nullblicker ! ).

Grüßle

Schlumpf
 
Hallo!

Merci für deine Antwort! Eigentlich ist eigentlich glaube ich bei mir ein Gewohnheitswort ohne Hintergrund. Sollte ich mal überdenken.

Ich stehe unter ständigem Checkup. Jedes Viertel Jahr wird das Blut untersucht. Aber nicht aus Routine sondern weil ich letzte Zeit ständig krank war. Muss aber dazu sagen wir sind dann im Büro immer alle miteinander krank. Ich hatte das letzte Mal eine Grippe vom Chef. Der bringt sie von seinen Kindern mit. Wir waren beide ca. 3 Monate krank. Aber bei mir artet dass dann immer gleich noch ein bisschen stärker aus. Ich hab den kalten Winter nicht vertragen..

Ist noch praktisch wenn man gleichzeitig mit dem Chef krank ist, kann er zumindest nicht meckern weil man fehlt. 🙂

Ohne Antibiotikum ging da nix mehr.. Bin aber auch jemand der lieber drei Mal so dick eingepackt ist, weil ich als Kind immer Fieberkrämpfe hatte die mich fast das Leben gekostet hätten.

Na ha und die Blasenentzündung und Nasennebenhöhlenentzündung weiß ich glaub auch. Da hab ich in der Fabrik gearbeitet. Wenn man körperlich arbeitet, schwitzt und dabei die ganze Zeit im Durchzug steht is es ja nicht verwunderlich.

Und die Migräne hab ich das Gefühl hat schon etwas mit der Leber zu tun. Aber das werde ich rausfinden wenn ich die Leberreinigung mal gemacht habe. Probieren geht über studieren. Hab eine sehr interessante Seite entdeckt in der folgendes beschrieben wird: Schmerzen unter dem rechten Schulterblatt beginnend über den Nacken in die Rechte Kopfhälfte ziehend bis ins Auge reichend...

Das als Folge einer Überlastung der Leber. Das ist genau das was ich habe... Unter anderem wird als Folge auch Immunschwäche Virenerkrankungen gegenüber angegeben. Ich denke nicht das die Leber entzündet ist, aber zeitweise überfordert. Das Zeichen der Leber ist Müdigkeit heißt es.. Würde ja zutreffen..

Hab auch von anderen Krankheiten gelesen die die gleichen Symthome auslösen, aber irgendwo muss ich ja mal anfangen. Man findet ja schnell heraus ob es was bringt oder nicht...
 
Hast du schon mal erwogen, dass unsere Gesellschaft "Roboter" fordert, dass aber nicht jeder Körper und Mensch genau wie der geforderte Standardmensch funktionieren kann?

Um zusammenzubrechen kann man eine Krankheit haben, stimmt, aber es kann auch passieren, wenn die Grenzen überschritten werden, nicht die des Durchschnittsmalochers, sondern deine und das hat dann nichts mit Krankheit zu tun, obwohl es krank machen kann.

In dem Fall hilft nur, sich damit anfreunden, was dein Körper leisten kann und will (beides wichtig). Notfalls eine Umstellung der bisherigen Pläne.

Durchdenke dir doch mal ein Leben, was du wuchten könntest, wie es dir dabei wird, ob das nicht die Verluste ausgleicht, die Dinge die du womöglich aufgeben müsstest?

Alles Gute

Sigi
 
Hallo Sigi

Wenn ich das so nüchtern betrachten würde, dann müsste ich sagen Lebenssicherung also Arbeit geht vor. Ich habe einen Beruf indem ich relativ frei arbeiten kann. Ich habe es zwar manchesmal! (wirklich nur manchmal) geringfügig stressig, aber dass ist eher positiver Stress. Es ist manchmal einfach so spannend. Die Zeiten des wirklichen Stress sind vorbei. Die gab es natürlich auch. Ist aber schon länger her.

Dann müsste mir das reichen. Wäre jemand anders sicher auch damit zufrieden.

Ich aber nicht.

Ich möchte meiner Wissbegier nachgehen. Und das muss einfach auch machbar sein.

Ich hab ja Zeit. Ich habe keinen Stress. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich Geld spare und mich selbständig machen. Wenn ich eine Teilzeitstelle annehme zur Grundsicherung, ein bisschen selbst noch was verdienen kann, dann könnte ich das Studium sogar Vollzeit machen.

Dafür würde es hier auch Stipendien und so eine Art Bafög geben, aber ich möchte nicht mit 40 fertig mit dem Studium sein und dann erst noch beginnen Schulden zu zahlen..

Das Studium mach ich auch nicht für irgendeinen Arbeitgeber. Andere kommen in dem Alter in dem ich bin aus dem Studium. Auf dem Markt hätte ich wahrscheinlich nicht mal eine Chance. Ich hatte also sowieso vor mich damit selbständig zu machen.

Man hat ja seine Lebensträume. Es gibt so gewisse Dinge die man einfach einmal gemacht haben möchte. Egal welchen Preis man dafür zahlt.

Ich bin überzeugt, wenn ich meiner Leidenschaft dem lesen und lernen nachgehe bin ich grundzufrieden. Merk ich wenn ich Ferien hab.

Ich liebe Bücher. Ich habe in den Urlaub einen ganzen Rucksack Bücher mitgenommen. Geschichte, Mathe, Englisch, Physik, solche Sachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Hauptsache du kommst durch die versch. Kommentare zum Denken und Entscheiden, was denn nun für dich das Beste ist.

Alles gute dazu.

Sigi
 
Auch bei mir sind es Migräneanfälle, Herzrasen, Bandscheibenvorfälle und Rheuma. Ich bin sehr unzufrieden. Mir wird keine Hilfe angeboten, die ich brauche. Ich lasse mich nicht hängen, ich kann einfach nicht. Habe versucht, Frührente zu beantragen. Das hat nichts gebracht. Irgendwie schleppe ich mich zur Altersrent durch.
 
Hallo Serafin!
ich kann dir nur ein wenig von mir schreiben. Wenn es mir so geht wie dir dann versuche ich ein wenig meine Batterien auf zu laden! Einfach etwas was meiner Sehle gut tut!
ich wahr vor ein paar Wochen an einem Konzert, das schon lange ausverkauft wahr. Aber es wahr an einem See. Stell Dir vor, die Musik die dir gefäll, die Lichter vom See, da zu mal eine kühle brise. Es wahr mehr als nur ein Traum und ich zehre heute noch kraft von dort.
Schau zu DIR! Ich arbeite seit Monaten 6 Tage in der Woche wenn ich das nicht gelernt hätte, währe ich auch schon lange im Bett. Versuch deine inneren Bedürfnisse heraus zu finden. je mehr mich meine Arbeit einnimt desto grosszügiger bin ich zu mir selbst und wenn es nur ein Bad mit kerzenlicht ist, einfach für mich.
wenn du das beherzigst und es nichts nützt dann muss ich leider deinen Arzten recht geben. habe genug beispiele in meiner näheren umgebung dennen es fast gleich gegangen ist. der Schuh hatte leider dort gedrückt wo wir es nieh vermutet hatten. Eine Therapie hat Licht ins Dunckle gebracht. Sie wussten was sie ändern mussten, taten es auch. Ein Teil hat sich sehr schnell verbessert der rest brauchte Zeit. Jedenfalls geht es ihnen heute sehr gut.
mach das beste draus
alles gute Ami
 
Hallo Leute

ich frage mich zuweilen ob es nur mir so geht oder anderen auch.

Ich arbeite mit Lehrzeit jetzt seit 7 Jahren. Ich war früher nie krank. Inzwischen waren es bis Juli schon 20 Krankheitstage. Von den Tagen an denen ich mich trotzdem noch hinschleppe ganz zu schweigen. Dann wär es mindestens das Doppelte.

Es began mit Migräneanfällen, zahlreiche Nasennebenhöhlenentzündungen, Blasenentzündung, zahlreiches Mal Grippe, Ischiasschmerzen dass ich mich kaum noch bewegen konnte bis zur Nierenbeckenentzündung. Die Migräne sucht mich inzwischen ca. 3 Mal im Monat heim. Zeitweise hatte ich zwar mal ein halbes Jahr Ruhe, aber dann geht alles wieder von vorne los. Und es scheint von Jahr zu Jahr mehr zu werden.

Ich muss viel Schmerzmittel nehmen wenn ich Migräne habe um überhaupt arbeiten zu können und dann quäle ich mich irgendwie durch den Tag. Nachts kann ich nicht schlafen, wegen der Schmerzen und die dauern dann drei Tage an. Mein Magen spinnt dann natürlich auch. Von den Schmerzen im Nacken und in den Schultern ganz zu schweigen.

Seit diesem Jahr kann ich kaum noch etwas anderes tun als nach der Arbeit nach Hause kommen und schlafen. Und am Wochenende schlafen. Und in jeder freien Minute schlafen.

Ich habe eigentlich einen schönen Job im Büro, der nicht körperlich anstrengend ist. Trotzdem bin ich jeden Tag ca. 12 h ausser Haus weil ich eine Stunde Anfahrtsweg habe.

Heute ist wieder so ein Tag.. Ich weiss gar nicht wie ich ihn rum bringen soll. Ich hab so Kopfweh. Und die Ärzte sagen nur sie könnten nichts feststellen und schickten mich zu einem Psychiater.

Was soll man denn da machen. Man möchte arbeiten und Geld verdienen und sich weiterbilden und schafft es nicht mal körperlich mit den regulären Arbeitszeiten fertig zu werden.


Hallo,
kann da einen sehr guten Rat geben.
Schaut doch mal auf die Seite www.atlasreflex.de
Kann aus eigener Erfahrung sprechen.
Habe mir auch den Atlaswirbel bei atlasreflex korregieren lassen.
Bin super zufrieden.
 

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