Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

können tiere denken???

Ich weiß nun nicht ob du bereits eine Katze hattest, aber manche unserer Exemplare lernten es auch nach Jahren noch nicht, ihre Kiste zu benutzen. Es gibt Tiere welche sich eine Kotecke anlegen, Katzen (oder Hunde) hingegeben defäkieren wo sie gehen und stehen - was übrigens besonders ärgerlich ist, wenn man einen Garten besitzt. :mad:
Als Babykatze bereits und der ging auf die Kiste und brauchte keine Windel. 😉

Und grundsätzlich denke ich auch, Tiere sind weder dümmer noch schlauer als der Mensch, können sich genauso verständigen, sind bei weitem weniger asozial als wir.
 
Sind bei weitem weniger asozial als wir.
Übrigens bin ich Vegetarier, würde lieber unter Tieren als Menschen leben und vermeide deren Leid auch darüber hinaus, wo es machbar ist. Dennoch bedeutet es nicht das ich deshalb meinen Sinn für die Realität verliere. Es gab tatsächlich schon arme Idioten, die Bären zu sehr anthropomorphisierten und hinterher in deren Mägen landeten. Man kann Tiere auch als Tiere sehen ohne dabei ihren Wert auf 0 zu reduzieren. 😉
 
Meine Katze kann Fremdsprachen. Sie hat "hündisch" gelernt. Dazu gehört meiner Ansicht nach ein Denkprozeß.

Früher war das bei der Begrüßung zwischen Hund und Katze so:

Die Katze kam und wollte Köpfchen geben - der Hund wich zurück, weil er sich bedroht fühlte.
Der Hund wollte an ihrem Popoloch schnuppern - die Katze fauchte ihn an, weil es ihr nicht recht war.

Ging eigentlich jeden Tag schief die Begrüßungszeremonie zwischen den beiden. Was meinem Hund nicht so viel ausmachte. Er hats nicht so mit dem feinen Benehmen. Aber für meine Katze war das unbefriedigend, da eine ordnungsgemäße Begrüßung für sie zum guten Umgangston gehört.

Meine Katze hat viel darüber nachgedacht, wie sie diesen für sie unbefriedigenden Zustand lösen kann. Und nachdem sie erkannt hat, daß dem Hund die Feinfühligkeit fehlt, auf ihre hochentwickelte Form der Begrüßung einzugehen (er kann ja nicht mal zur Begrüßung schnurren), hat sie sich entschieden, sich auf seine niedriger entwickelte Stufe zu begeben und seine Sprache - also "hündisch" zu lernen.

Heute ist es so, daß meine Katze zur Begrüßung sich direkt umdreht und meinem Hund ihr Hinterteil hinstreckt, damit er es ausgiebig beschnuppern kann. Und ihn unter leichten Zuckungen ihres Popos dabei anstupst. Also quasi nicht mehr "Köpfchen gibt", sondern "Popo gibt".

Das tut sie aber nur bei ihm. (Ich bekomme weiterhin ihr Köpfchen an meine Wange und Stirn gerieben.)

Mein Hund dagegen hat glaube ich nicht einmal erkannt, daß meine Katze sich auf sein Niveau begeben hat. Er schnuppert an ihrem Popo als sei sie ein Hund, grunzt zufrieden, geht zu seinem Futternapf und kommt dann zu mir, um mir mitzuteilen, daß sein Napf leer ist.
 
Übrigens bin ich Vegetarier, würde lieber unter Tieren als Menschen leben und vermeide deren Leid auch darüber hinaus, wo es machbar ist. Dennoch bedeutet es nicht das ich deshalb meinen Sinn für die Realität verliere. Es gab tatsächlich schon arme Idioten, die Bären zu sehr anthropomorphisierten und hinterher in deren Mägen landeten. Man kann Tiere auch als Tiere sehen ohne dabei ihren Wert auf 0 zu reduzieren. 😉
Wertigkeiten bei Lebewesen na ja...

Ich esse keine Tiere mehr, da ich sie respektiere.

Kann ich von vielen Menschen übrigens nicht behaupten.
 
Schmerz zu empfinden hat herzlich wenig mit einem Bewusstsein zu tun. Menschen reagieren zwar anders auf ihn (Rache, Angst, Trauer), aber Schmerz als unangenehme Sinneswahrnehmung spüren selbst die primitivsten Tiere noch.

Auch diese tierische Persönlichkeit basiert schlichtweg darauf wie euer Tier konditioniert wurde. Hunde führen dadurch zwar Blinde oder erkennen Sprengstoff, könnten es aber nie aus einer empathischen Überzeugung heraus tun, ebenso wie Katzen in Kisten pinkeln da es ihnen beigebracht wurde und nicht, weil sie es selbst für hygienischer halten. Die Summe dieser Erfahrungen prägt ein Tier, kein bewusstes Handeln.

Schmerz empfinden tun auch Menschen und sie reagieren nicht anders als Tiere, denn all dass was du aufzähltest (statt Rache nehme ich mal Verteidigung, Angst,Trauer) ist auch eine Verhaltensweise, die bei Tieren zu beobachten sind. Auch Angst und Trauer ist bei Tieren zu beobachten. Doch ist es dazu notwendig, ein wenig ihre nonverbale Ausdrucksweise zu erkennen. Auch hierfür gibt es genügend Beispiele.
Beispiele gibt es mehr als genug. So führte ich einst einen Hund aus, der oft von bestimmten Kindern mit Steinen beworfen wurde, wenn er sich im Zwinger befand. Kein Kind wurde von ihm angegriffen, doch wehe sie näherten sich, dann droht er.
So kenne ich Katzen, deren Mutter ihnen beibrachte richtig über die Straße zu gehen. Dies wurde auch von diesen an andere junge Katzen weitergegeben.
So lernten Pferde durch gezieltes beobachten aus einem Becher zu trinken, der für ihr Maul zu eng war, um auf ihre natürliche Art daraus zu trinken...

Auch der Mensch lernt vorwiegend aus der Summe der Erfahrungen. Tiere und Menschen sind teilweise in der Lage auch auf Erfahrungen anderer zurückzugreifen, durch Beobachtungen zu lernen, aber auch durch das Verknüpfen eigener Erfahrungen.

So wissen auch Tiere, dass eine Eisbahn zum schlittern geeignet ist und finden genauso wieder der Mensch ihre Freude dabei, auf Eisbahnen zu schlittern. Selbst beobachtet bei Hunden, Katzen und Pferden.

Auch habe ich ein Pferd beobachtet, das eine Lahmheit vortäuschten, nach einer Lahmheit. Wieso ich darauf komme, dass es die Lahmheit vortäuschte. Es lief nur lahm, wenn es den Besitzer sah, ansonsten tobte es mit den anderen Pferden über die Weide, frei von jedem Schmerz.

So kam mein Hund zu mir, wenn es sich etwas in den Fuß getreten hat und zeigte es mir. Er hat von sich aus gelernt und begriffen, dass es mir möglich ist ihm zu helfen.

Ich könnte die Liste um viele Beispiele länger machen.
Es ist ein Irrtum, zu glauben, Tiere seien so viel anders, nur weil wir sie nicht verstehen...

Die meisten Säugetiere, haben ein Gehirn, das unserem sehr ähnlich ist. Und auch in unserem Gehirn passiert nichts anderes als in einem Gehirn von Tieren. Es wird verglichen, ob eine Situation schon mal erlebt wurde, wie sie einzuordnen ist und was damit zu tun ist. Auch Tiere haben ein Gedächtnis und auch Tiere handeln emotional aber manche denken auch mehr nach, bevor sie handeln

Danke die @Frauenrausch für den TV Tipp, ist sicher interessant
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
F Tiere & Pflanzen unter Naturschutz Sonstiges 42
F Ist das magisches Denken? Sonstiges 17

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben