Lehrer sind auch Menschen. Wir, als Gesellschaft, legen vielleicht höhere Standards an diejenigen, die unsere Kinder unterrichten, an und ich denke, den kann man auch erwarten, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass es dennoch zu Verfehlungen kommt und vorsätzlich schlecht(er) zu benoten ist da sicherlich nicht die schlimmste Verfehlung, die Lehrer begangen haben.
Ob das bei deiner Nichte nun so war, kann ich dir nicht sagen. Noten werden nicht rein willkürlich, sondern nach einem Anforderungskatalog vergeben. Nichtsdestotrotz sind Noten nichts weiter als eine Messung und Messungen unterliegen natürlichen Messfehlern, insbesondere wenn das Gerät zur Messung ein Mensch, mit subjektiven Eindrücken, Vorurteilen und Meinungen ist und in einigen Fächern gibt es da auch mehr oder weniger viel Interpretationsspielraum. Ein Diktat gebietet sicherlich eine restriktivere Benotung, als ein Aufsatz.
Auf der anderen Seite kann ich dir aus persönlicher Erfahrung (habe einige Lehrer in meinem Bekanntenkreis) sagen, dass der Umgang mit Eltern für Lehrer oftmals sehr schwierig ist (die meisten Helikopter-Eltern halten ihre Kinder für verkappte Genies) und sie sich einigem Druck ausgesetzt sehen, wie auch in deinem Fall. Bevor der Lehrer sich groß rechtfertigen muss, drückt er vielleicht eher ein Auge zu. Ebenfalls möglich, oder?
Wer sich ungerecht benotet fühlt, kann sogar klagen. Das zieht ein erheblichen bürokratischen Aufwand für Schule und Lehrer auf sich, mal abgesehen von den Kosten für den Bildungsträger, so dass oftmals bei Androhung der Klage, Noten nachträglich geändert werden. Ich hatte z.B. einen Mitschüler, der sich sein Abitur erklagt hat.
Ich denke, dass zu viel wert auf schulischen Erfolg gelegt wird, der für den späteren Beruf und/oder Studium eigentlich null Aussagekraft hat. Auch mit einem Realschulabschluss kann deine Nichte alles machen. Wieso Gymnasium?
Ob das bei deiner Nichte nun so war, kann ich dir nicht sagen. Noten werden nicht rein willkürlich, sondern nach einem Anforderungskatalog vergeben. Nichtsdestotrotz sind Noten nichts weiter als eine Messung und Messungen unterliegen natürlichen Messfehlern, insbesondere wenn das Gerät zur Messung ein Mensch, mit subjektiven Eindrücken, Vorurteilen und Meinungen ist und in einigen Fächern gibt es da auch mehr oder weniger viel Interpretationsspielraum. Ein Diktat gebietet sicherlich eine restriktivere Benotung, als ein Aufsatz.
Auf der anderen Seite kann ich dir aus persönlicher Erfahrung (habe einige Lehrer in meinem Bekanntenkreis) sagen, dass der Umgang mit Eltern für Lehrer oftmals sehr schwierig ist (die meisten Helikopter-Eltern halten ihre Kinder für verkappte Genies) und sie sich einigem Druck ausgesetzt sehen, wie auch in deinem Fall. Bevor der Lehrer sich groß rechtfertigen muss, drückt er vielleicht eher ein Auge zu. Ebenfalls möglich, oder?
Wer sich ungerecht benotet fühlt, kann sogar klagen. Das zieht ein erheblichen bürokratischen Aufwand für Schule und Lehrer auf sich, mal abgesehen von den Kosten für den Bildungsträger, so dass oftmals bei Androhung der Klage, Noten nachträglich geändert werden. Ich hatte z.B. einen Mitschüler, der sich sein Abitur erklagt hat.
Ich denke, dass zu viel wert auf schulischen Erfolg gelegt wird, der für den späteren Beruf und/oder Studium eigentlich null Aussagekraft hat. Auch mit einem Realschulabschluss kann deine Nichte alles machen. Wieso Gymnasium?