L
Lia-Marie
Gast
Hallo ihr,
ich mache mir gerade ein bisschen Sorgen um meine Nichte. Sie ist fas 12 und besucht die 6. Klasse des Gymnasiums.
Eigentlich hatte sie vom Klassenlehrer in der Grundschule keine Gymnasialempfehlung bekommen, aber meine Tante und mein Onkel sind sehr ehrgeizig und wollen das Beste aus ihrer Tochter rausholen.
Sie ist aber jetzt schon in mehreren Fächern schlecht, vor allem in Mathe und den mündlichen Fächern.
Meine Nichte ist Epileptikerin, ist langsam und hat Verhaltensauffälligkeiten. Mal ist sie das schüchterne Mädchen, mal hat sie Wutanfälle. Die Wutanfälle hat sie zwar nur zu Hause, aber in der Schule kann sie wohl auch aggressiv werden.
Freundinnen hat sie keine in der Klasse. Die Klassenlehrerin (sie weiß nichts von der Epilepsie) hat meiner Tante geraten, mir ihr zum Psychologen zu gehen.
Meine Nichte hat das Gefühl dass vor allem 2 Lehrer sie sehr stark ablehnen. Zum einen der Deutschlehrer.
In der Grundschule war sie im Schreiben von Aufsätzen und Diktaten ziemlich gut. Doch kaum war sie auf dem Gymnasium, schrieb sie in Deutsch nur noch Fünfen, ab und zu auch eine Vier. Klar, die Arbeiten werden schwerer, man muss Texte verstehen und analysieren oder sich eine Bildgeschichte zu Ende denken. Trotzdem fanden wir alle ein "mangelhaft" als nicht gerechtfertigt.
Jetzt kommt das seltsame. Im Herbst war Elternsprechtag und meine Tante, die sehr resolut ist, sprach mit dem Deutschlehrer über die Noten. Dass sie nicht angemessen wären und sie zum Direktor gehen würde, falls sich nichts ändern würde. Plötzlich schrieb meine Nichte in allen 3 Arbeiten des ersten Halbjahres nur noch Dreien und bekommt diese auch auf dem Zeugnis!
Genauso mit dem Geschichtslehrer. Plötzlich hat sich meine Nichte von einer Fünf auf eine Drei verbessert. Dabei ist sie noch immer sehr zurückhaltend im Unterricht. Doch jetzt hat auch ein Referat zu der besseren Note beigetragen. In der 5. Klasse waren die beiden Referate laut Geschichtslehrer "dümmlich", jetzt auf einmal sehr gut durchdacht und super.
Wie kann es sein dass sich plötzlich auf Druck der Eltern hin die Leistungen in 2 Fächern um 2 Noten verbessern?
Haben die Lehrer vielleicht Angst vor einer Beschwerde beim Direktor?
Ist die schlechte Notengebung schon als Mobbing einer Schülerin, die Außenseiterin ist, zu sehen?
Liebe Grüße,
Lia
ich mache mir gerade ein bisschen Sorgen um meine Nichte. Sie ist fas 12 und besucht die 6. Klasse des Gymnasiums.
Eigentlich hatte sie vom Klassenlehrer in der Grundschule keine Gymnasialempfehlung bekommen, aber meine Tante und mein Onkel sind sehr ehrgeizig und wollen das Beste aus ihrer Tochter rausholen.
Sie ist aber jetzt schon in mehreren Fächern schlecht, vor allem in Mathe und den mündlichen Fächern.
Meine Nichte ist Epileptikerin, ist langsam und hat Verhaltensauffälligkeiten. Mal ist sie das schüchterne Mädchen, mal hat sie Wutanfälle. Die Wutanfälle hat sie zwar nur zu Hause, aber in der Schule kann sie wohl auch aggressiv werden.
Freundinnen hat sie keine in der Klasse. Die Klassenlehrerin (sie weiß nichts von der Epilepsie) hat meiner Tante geraten, mir ihr zum Psychologen zu gehen.
Meine Nichte hat das Gefühl dass vor allem 2 Lehrer sie sehr stark ablehnen. Zum einen der Deutschlehrer.
In der Grundschule war sie im Schreiben von Aufsätzen und Diktaten ziemlich gut. Doch kaum war sie auf dem Gymnasium, schrieb sie in Deutsch nur noch Fünfen, ab und zu auch eine Vier. Klar, die Arbeiten werden schwerer, man muss Texte verstehen und analysieren oder sich eine Bildgeschichte zu Ende denken. Trotzdem fanden wir alle ein "mangelhaft" als nicht gerechtfertigt.
Jetzt kommt das seltsame. Im Herbst war Elternsprechtag und meine Tante, die sehr resolut ist, sprach mit dem Deutschlehrer über die Noten. Dass sie nicht angemessen wären und sie zum Direktor gehen würde, falls sich nichts ändern würde. Plötzlich schrieb meine Nichte in allen 3 Arbeiten des ersten Halbjahres nur noch Dreien und bekommt diese auch auf dem Zeugnis!
Genauso mit dem Geschichtslehrer. Plötzlich hat sich meine Nichte von einer Fünf auf eine Drei verbessert. Dabei ist sie noch immer sehr zurückhaltend im Unterricht. Doch jetzt hat auch ein Referat zu der besseren Note beigetragen. In der 5. Klasse waren die beiden Referate laut Geschichtslehrer "dümmlich", jetzt auf einmal sehr gut durchdacht und super.
Wie kann es sein dass sich plötzlich auf Druck der Eltern hin die Leistungen in 2 Fächern um 2 Noten verbessern?
Haben die Lehrer vielleicht Angst vor einer Beschwerde beim Direktor?
Ist die schlechte Notengebung schon als Mobbing einer Schülerin, die Außenseiterin ist, zu sehen?
Liebe Grüße,
Lia