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Köhler fordert höhere Benzinpreise!

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Ich glaub aber auch nicht, dass der Radiosender, der darüber gestern berichtet hat, diese Zahl aus der Luft gegriffen hat.
 
Es gibt in Frankreich für Privatfahrzeuge keine Kfz-Steuer; einzig bei der Anmeldung (nachgewiesen durch die Carte Grise) wird eine Gebühr abhängig von der Leistung des Fahrzeuges (Chevaux Fiscaux) fällig. Diese Gebühr wird nur bei Halterwechsel erhoben.


Öko-Bonus oder -Zuschlag
Seit dem 1. Januar 2008 gibt es in Frankreich eine zusätzliche Steuer, die zu der Kfz-Steuer hinzukommt: die Ökosteuer (Écotaxe). Sie ist auf erworbene oder zum ersten Mal in Frankreich oder im Ausland angemeldete Personenkraftwagen anwendbar, deren CO2-Ausstoß über 160g/km liegt. ...........

In Frankreich
 
Das Deine "Hab-ich-gehört-Zahl" völlig danneben sein muß, kannst Du einfach überschlagen: In der BRD werden etwa 180 Millionen Liter Benzin verbraucht - täglich. Die Einnahmen der der Kfz-Steuer sind 9 - 10 Milliarden - jährlich.
Könnten ( geschätzt bin ja hier nicht der Rechner ) 2 - 4 Cent pro Liter sein.


Ja, Deichgräfin ist vollkommen richtig. Aber diese Anmeldungsgebühr ( ich habe um die 200 Euro bezahlt ) ist bei jedem Anmelden eines Kfz fällig. Wenn also das Fahrzeug verkauft wird, muß der neue Besitzer wieder zahlen ( und auch immer neu TÜV machen ) oder wenn einem das Fahrzeug entgültig kaputtgeht ( und man Ersatz braucht ). Das Geld ist dann weg.
Wenn ein Auto über 10 Jahre alt ist, kostet es übrigens nur die halbe Gebühr.
 
Es mag ja richtig sein, das Experten sowas aus Umweltschutzgrünen verlangen - aber ich ja nicht. Ich will lediglich die Steuer auf den Benzinpreis umgelegt haben. Gründe dafür sind bekannt. Das eien hat ja auch mit dem anderen nichts zu tun - denn so wie ich es lese, werden diese 60 Cent ja angestrebt trotz der Kfz-Steuer.

Um sowas letztendlich beurteilen zu können, müßt man ( ein guter "Kamerad hat es hier bereits angesprochen ) genau beurteilen können, was der wirkliche "Wert" von Kraftstoffen heute ist. Das hat etwas mit den Einkommen der Menschen zu tun. Aus meiner Erfahrung heraus kostet heute Benzin weniger als z.B. in den 70er Jahren. Habe ich aber hier auch schon mal geschrieben.

60 Cent scheinen aber in Anbetracht der Preise in umliegenden Ländern völlig absurd zu sein.
 
Neulich kam mal ein Bericht über die Wirksamkeit dieser Plaketten für die Großstädte. Gezeigt wurde ein Beispiel, in dem ein Handwerker für Stadtfahrten seinen neueren, viel mehr Sprit schluckenden Kleinlaster zum Ausüben seines Gewerbes nutzen muss, weil die älteren Fahrzeuge eben diesen Aufkleber nicht bekommen. Tolle Strategie!

Wer behauptet, Spriterhöhung müsste wegen der Umwelt sein, ist in meinen Augen schlichtweg ein Lügner. Man muss sich bloß mal die Entwicklung der Benzinpreise im Verhältnis zu den Autos auf der Straße anschauen...
Als ich vor Jahren im Speditionsgewerbe tätig war, haben wir mit 53 Pfennig pro Liter Diesel angefangen. Heute kostet der Liter - hier zumindest - 1,20 €. Weniger Autos sind deswegen nicht unterwegs. Der Umwelteffekt wird definitiv ausbleiben (wobei ich mich gerade erinnere, vor 2 Jahren für 1,53 €/Liter Diesel getankt zu haben 🙄).

Gegen Maut hätte ich generell nichts. Ich muss auch überall im Ausland löhnen. Und ausserdem kann ich mir ja aussuchen, welche Art Straße ich benutze.

Lila🙂
 
Ich hab einen Gegenvorschlag...

Eigentlich ist es ohnehin nicht einsehbar, warum Deutschland neben kommunalen Umweltämtern und einem Umweltministerium noch ein zusätzliches Umweltbundesamt braucht.

Wäre es nicht das beste, dieses Sinnlos-Amt abzuschaffen und die dadurch eingesparten Gelder (und das ist viel, die Sesselfurzer da kassieren ordentlich für den Sprechdurchfall, den sie absondern) je zur Hälfte in Umweltprojekte und die Erforschung erneuerbarer Energien zu stecken?
 
🙄🙄😎


...Beispiele hierfür sind Mineralölsteuern und Kraftfahrzeugsteuern. Aber auch Steuern auf Emissionen wie Luft und Wasser und Stromsteuern sind ökologische Steuern. .....

Ökologische Steuern in Deutschland sollen die Gesamtabgabenbelastung senken und damit die Beschäftigung erhöhen. Durch die Steuern im Umweltbereich, sollen die Lohnnebenkosten gesenkt werden. Gleichzeitig sollen die Menschen zum verstärkten Umweltschutz animiert werden, da sie durch ihren Lebensstil selbst bestimmen können, wie viel Steuern sie bezahlen und wie viel anschließend im Geldbeutel übrig bleibt.🙄

Infonetz-OWL: Ökosteuer
 
Und was passiert mit den ganzen tollen Steuern?

Sie werden zweckentfremdet.

Die Ökosteuer wird genausowenig (jedenfalls in zum Großteil nicht) für ökologische Ziele ausgegeben, wie die KfzSteuer nicht für die Instandhaltung des Straßen- und Verkehrsnetzes ausgegeben wird.

So gesehen, sind diese Steuern das was sie sind, Vorwände um sie zu kassieren mit einem schönen Namen.
 
Wer hat denn behauptet, dass Steuern zweckgebunden sind? Das waren sie nämlich noch nie. Die gesamten Einnahmen werden für die gesamten Ausgaben verwendet. Ausnahmen sind nur zweckgebundene Spenden und Erbschaften des Staates.

Steuern werden also nicht zweckentfremdet, weil sie keinem bestimmten Zweck dienen.

Der Begriff Steuern ist übrigens, wie ich finde, passend gewählt, weil man damit wirklich einiges steuern kann. So wurde vor einigen Jahren die Tabaksteuer zur Finanzierung der Terrorismusbekämpfung angehoben. Die Folge war, dass viele Menschen ihren Konsum einschränkten oder ganz aufgaben, wodurch die Steuereinnahmen einbrachen.

Wäre die Steuer gesenkt worden, hätte es vielleicht besser geklappt. 😉
 
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