Habe mit dem Sozialarbeiter geredet
Ja, das ist ja erstmal gut. Bleib dran.
Für mich war damals die Möglichkeit, nach der stationären Therapie erstmal in eine therapeutische Frauen -Sucht WG zu kommen und danach in eine betreute Sucht WG zu kommen, eine gute Sache, um längerfristig von dem Zeug loszukommen.
Mein Problem war, dass es ja immer wieder darum ging, dass das Ziel war, letztendlich völlig alleine und selbstverantwortlich zu leben.
Hab ich ja alles geschafft, hab mir wieder eine Wohnung gesucht und gefunden.
Aber dann war ich halt wieder allein. Und es ist halt dieses Alleinleben, womit ich so schwer klar komme.
Und halt auch nicht mehr die Jüngste. Und offensichtlich beziehungsunfähig.
Letztendlich muss ich es halt schaffen, allein zu leben. So Vorschläge, in eine WG in meinem Alter zu ziehen, helfen mir auch nicht.
Aber das kann für dich ganz anders sein. Erstmal ist es gut, so einen Weg zu nehmen, in eine betreute WG zu ziehen.
Eine Freundin, die ich seit der therapeutischen WG kenne, die danach auch erstmal noch in eine betreute WG gezogen ist, ist.seitdem trocken.
Und die war Hardcore-Alkohilikerin.. Wir sehen uns immer noch öfter. Sie ist seit 12 Jahren trocken.
Wenn wir uns sehen, bin ich natürlich immer nüchtern. Wir sind auch.schon ab und zu mal zusammen ein paar Tage verreist. Da habe ich auch nichts getrunken.