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Klassentreffen - Hilfe ich habe nicht studiert

Genau richtig. Wir müssen lernen, unseren Selbstwert unabhängig vom beruflichen und privaten Status zu machen und weiterhin unsere Vorurteile überwinden lernen. Vorurteile sind dumm und machen uns blind, sie verbauen uns den Weg zueinander. Vorurteile entstehen aus Neid, aus Unwissenheit und aus Denkfaulheit.
Mit Vorurteilen schaden wir nicht nur den Mitmenschen, sondern vor allen Dingen uns selber. Wir verkennen durch unsere Vorurteile die Realität, wir tun bitter Unrecht, wir verbauen uns den Weg zueinander, betrügen uns selbst und andere um Chanchen. Wir lernen nicht dazu und kommen nicht voran.
Die Überbewertung von beruflichem und privatem Status ist im Übrigen eng mit dem Vorliegen von Vorurteilen verknüpft. Wenn wir unsere Vorurteile überwinden, wird es uns gelingen, den Menschen als solchen kennenzulernen, anzuerkennen, zu begreifen und in seiner Einzigartigkeit zu schätzen.
Vorurteile sind Sonnenbrillen mit hundertprozentigem Lichtschutzfaktor. Weg mit sowas!

ist ja richtig!!!

Viele gehen zu scheuklappisch durchs Leben und verbauen sich auch viele potenzielle gute Kontakte damit.
 
Klassentreffen, pff... 🙄

Zeit mit "Menschen" zu verschwenden die den Kontakt zu mir eh nie halten wollten bzw. einen während der Schulzeit zu verstehen gegeben haben, wie entbehrlich man ist. "Wir" hatten vor 2, 3 Jahren auch sowas, eine ehemalige Kollegin hatte tatsächlich bei meiner Oma angerufen, ich hab nur gelacht...da würde ich lieber zu Fuß nach Dnjetnopetrowsk laufen als meine Zeit so zu verplempern.
 
Klassentreffen, pff... 🙄

Zeit mit "Menschen" zu verschwenden die den Kontakt zu mir eh nie halten wollten bzw. einen während der Schulzeit zu verstehen gegeben haben, wie entbehrlich man ist. "Wir" hatten vor 2, 3 Jahren auch sowas, eine ehemalige Kollegin hatte tatsächlich bei meiner Oma angerufen, ich hab nur gelacht...da würde ich lieber zu Fuß nach Dnjetnopetrowsk laufen als meine Zeit so zu verplempern.
sehe ich wie du!

Ich bin die meiste Zeit meiner Schulzeit gemobbt worden.

Wozu da also hingehen???

Gut, heute hätten die bei mir kaum irgendwas, worüber die sich lustig machen können --- weil sich bei mir ja seitdem einiges getan hat; aber ich sehe eben, wie du, keinen Sinn darin! :herz:
 
sehe ich wie du!

Ich bin die meiste Zeit meiner Schulzeit gemobbt worden.

Wozu da also hingehen???

Gut, heute hätten die bei mir kaum irgendwas, worüber die sich lustig machen können --- weil sich bei mir ja seitdem einiges getan hat; aber ich sehe eben, wie du, keinen Sinn darin! :herz:

Mobbing in meiner Klasse während der Sek I und II nicht unbedingt direkt, aber ich war eben der nuschelnde Außenseiter, schlichtweg scheissegal. Als "Mobbing" kann man es vielleicht bezeichnen wenn die Mädels einen auslachen und ablehen, weil man schlecht sprechen kann, weiß nicht...

Anderseits hätte ich deren Gesichter vielleicht doch gerne gesehen, ich früher und heute, na ja...leg ich auch keinen wirklichen Wert drauf.

Was lernen wir draus: lebe für heute, nicht für die Vergangenheit. 😉 🙂
 
:mad::mad::mad::mad::mad: wegen irgendwas wird immer gemobbt. Zum Kotzen.
Bei mir wars halt das mit n Augen. :/

Ja, Gegenwart und Zukunft sind besser. 😀 Fokussieren wir die halt. 😀
 
Auch ich wurde gemobbt. In der Hauptschule wurde ich von jemanden als Boxsack missbraucht. Erst als mein Vater den Typen beim Heimweg mit reden stellte, war endlich Ruhe. Ich kann noch viel mehr Mobbing Geschichten aus meiner Schulzeit erzählen. Aber das lass ich mal.

Klassentreffen? Was ist das. Noch nie davon gehört😀.
 
Auch ich wurde gemobbt. In der Hauptschule wurde ich von jemanden als Boxsack missbraucht. Erst als mein Vater den Typen beim Heimweg mit reden stellte. War endlich Ruhe. Ich kann noch viel mehr Mobbing Geschichten aus meiner Schulzeit erzählen. Aber das lass ich mal.

Klassentreffen? Was ist das. Noch nie davon gehört😀.

ehrlich, Alter, ich würde da nicht mal gegen Geld hingehen.
 
:mad::mad::mad::mad::mad: wegen irgendwas wird immer gemobbt. Zum Kotzen.
Bei mir wars halt das mit n Augen. :/

Ja, Gegenwart und Zukunft sind besser. 😀 Fokussieren wir die halt. 😀

Also, ich habe das mit dem Mobbing in der Schulzeit nicht so erlebt, ich bin zwanzig Jahre älter als du und habe den Eindruck, dass Mobbing heute an den Schulen zugenommen hat. Zu meiner Zeit habe ich das noch als Ausnahme erlebt. Schwer, da Vergleiche zu ziehen, wenn man keine jungen Menschen kennt.
 
sehe ich wie du!

Ich bin die meiste Zeit meiner Schulzeit gemobbt worden.

Wozu da also hingehen???

Gut, heute hätten die bei mir kaum irgendwas, worüber die sich lustig machen können --- weil sich bei mir ja seitdem einiges getan hat; aber ich sehe eben, wie du, keinen Sinn darin! :herz:

Ich habe auch null Interesse an solchen Treffen. Ich habe nichts gegen meine ehemaligen Mitschülerinnen, die haben mir nichts getan und ich hege keinerlei Groll. Sie bedeuten mir nichts, das war damals so, und wird sich heute bestimmt nicht mehr ändern. Und beweisen muss ich niemandem was. Da bin ich längst drüber hinausgewachsen.
 
Ich habe auch einmal an einem solchen Treffen (25-jähriges Abijubiläum) teilgenommen und gemischte Erfahrungen gemacht. Manche, von denen ich es gar nicht gedacht hätte, waren sehr aufgeschlossen und unterhielten sich mit mir, auch wenn wir uns in der Schulzeit gar nicht sonderlich gut verstanden hatten. Ein Mitschüler, mit dem ich schon früher gut konnte, freute sich sehr, mich wiederzusehen und hat mich entsprechend herzlich begrüßt, worüber ich mich wiederum sehr gefreut habe.

Eine langjährige Schulfreundin dagegen, zu der ich nach jahrelanger Funkstille erst wenige Jahre vor dem Klassentreffen wieder einen eigentlich ganz netten, wenn auch relativ seltenen Kontakt bekommen hatte, ging mir zu meiner Überraschung und Enttäuschung während des gesamten Klassentreffens stundenlang aus dem Weg, um andere ausgiebig zu begrüßen. So als würde sie sich vor den anderen schämen, mit mir gesehen zu werden. Erst gegen 23:00 Uhr, als die ersten schon aufbrachen, ließ sie sich dazu herab, mit mir auch mal ein paar Worte zu wechseln. Angeblich hatte sie erst mit den anderen geredet, weil wir ja nicht weit auseinander wohnen und uns daher auch zwischendurch öfter sehen können. Dies kommt aber trotzdem nur maximal zweimal jährlich vor. Also, eine Bekannte oder ehemalige Schulfreundin mag sie für mich noch sein, aber natürlich keine wirkliche Freundin (falls sie es überhaupt jemals war). Damals (spätestens seit der Oberstufenzeit) wie heute hatte sie die Neigung, sich "nach oben hin" zu orientieren und "Freundschaften" vor allem zu Leuten aus dem wohlhabenden, arrivierten Bildungs- und Großbürgertum anzustreben. Ich bin ihr wohl aufgrund meiner sozialen Herkunft (meine Eltern waren "kleine" Angestellte mit Volksschulbildung, ich war die erste Abiturientin und später Akademikerin in der ganzen Verwandtschaft) bis heute noch zu kleinbürgerlich. Der Habitus stimmt wahrscheinlich nicht. Als unverheiratete Frau mit Wochenendbeziehung bin ich in ihren Augen wahrscheinlich auch nicht hinreichend gesellschaftsfähig, um wirklich in "ihre Kreise" einbezogen zu werden.

Eine weitere ehemalige Mitschülerin aus einer Familie mit vornehmem, klangvollem Namen, zu der ich während der Oberstufe eine Zeitlang engeren Kontakt gehabt und mit der ich kurz vor dem Abitur an religiösen Besinnungstagen für junge Erwachsene teilgenommen hatte, verhielt sich mir gegenüber sehr hochnäsig und tat so, als ob sie mich kaum kennen würde, vor allen Dingen aber was Besseres sei. Das, obwohl ich sie unbefangen-freundlich begrüßt und auch sonst höflich behandelt hatte. Und obwohl ich studiert habe. Mit meiner oben genannten ehemaligen Schulfreundin dagegen konnte sie sich längere Zeit angeregt unterhalten.

Ein anderer arroganter Kotzbrocken, den ich schon in der Oberstufe nicht ausstehen konnte, stand mit demselben überheblich-süffisanten Grinsen wie vor über 25 Jahren in der Gegend rum und würdigte Leute wie mich, die er für unter seinem Niveau oder zumindest für "uninteressant" hielt, keines Blickes. Dem stehen die Überheblichkeit und das elitäre Bewusstsein ins Gesicht geschrieben, der kann gar nicht anders als arrogant gucken, richtig widerlich!

Im Großen und Ganzen stand man wieder mit denselben Leuten zusammen, mit denen man sich auch während der Schulzeit am besten verstanden hatte.

Intensivere Kontakte als vor dem Treffen sind daraus allerdings nicht entstanden. Meines Erachtens hat man daher nichts verpasst, wenn man nicht hingeht. Kontakte zu ehemaligen Mitschülern, zu denen man einen guten Draht hat, kann man ja auch außerhalb solcher Treffen wieder aufnehmen und weiter pflegen.
 
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