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'Klar ist der Mensch nicht für Monogamie geschaffen' .. Ist das wirklich so klar?

  • Starter*in Starter*in ein neuer Gast
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Mich ätzt es einfach tierisch an, wenn Leute hier aufgrund der Tatsache, dass sie anders denken als man selbst, herabgewertet und in diesem Fall als genitalorientierte Idioten dargestellt werden.
Wären hier manche so wahnsinnig glücklich mit ihrem (monogamen?) Leben, dann hätten sie es gar nicht nötig, dermaßen von oben herab auf die zu schauen, die das eben anders handhaben.....Ganz ehrlich, ihr könnt mir nicht erzählen, dass euch die Sonne aus dem A**** scheint, wenn ihr es nötig habt, so gegen andere zu schießen.😀
 
An die Polygamen hier: Wie sieht Polygamie denn überhaupt aus? Wie funktioniert sowas bei euch?
 
Der Mensch ist auch nicht zum Lügen oder Stehlen geschaffen - und dennoch wird gelogen und gestohlen.

Lustiger Satz!
Wenn er es doch tut besteht der Trugschluss darin, zu glauben der Mensch sei nicht dafür geschaffen. Ein klassischer Denkfehler.

Aufs topic bezogen genügt im prinzip sowieso ein Männekin das in der Lage ist, auch ohne Liebe durch die Gegend zu poppen. Das genügt bereits als Beweis, das der Mensch dafür geschaffen ist. Wie viele das dann exakt tun wollen / können / dürfen / müssen - ist unrelevant.

Das Problem hier ist sowieso ein ganz anderes. Nämlich das nicht monogame Menschen den "unbedingt treuen" ihre Einstellung nicht madig machen. Umgekehrt allerdings schon. Und das aufgrund ihres eigenen, zu kurz geratenen Horizonts. Bloß weil sie es für sich selbst nicht vorstellen können.

Was hat der Sexualtrieb rein wissenschaftlich mit Liebe zu tun? NULL!
 
Mir ist wurscht, was geschichtlich oder wissenschaftlich (angeblich) bewiesen ist. Und mir tun Menschen, die nicht an die Liebe glauben, einfach nur leid.
Ich bin 100% treu und bin es gerne! Und das schon seit vielen Jahren!

Dieter (42 Jahre alt, tolle Frau, zwei Kinder)

Treu sind nur Warmduscher und Schattenparker 😉
 
Viele Beziehungen die angeblich treu sind , sind es nicht , da wird dann auf das gemeinsame Glück gehofft und die Menschen stellen fest , sie sind doch alleine , dann suchen sie nach Gleichgesinnten und poppen sich versteckt durch die Welt ohne die Beziehung vorher zu beenden , sie bzw . er ( hat ja auch ihr gutes / sein gutes ) wohl der gleiche Grund weshalb Frauen bei Männern bleiben , obwohl sie geschlagen werden .....

Ist doch einfach nur feige, mehr nicht .
 
Allen Frauen treu sein?

übernehmt euch da mal nicht 🙄🙄🙄

Ach du... 😉

Na ja, das ist eine kleine Wortspielerei... Allen Frauen treu sein, bedeutet ja auch keiner untreu zu sein.... Also zölibatär zu leben...🙂 Igitt!🙄

und ja es gibt lange glückliche treue Beziehungen, da bin ich mir ganz sicher![/QUOTE]

Nur wo? 🙂

Mal ernsthaft...
Welches sind wirkliche Qualitätsmerkmale und ist das überhaupt eine Gleichung?
Lange Beziehung?
Treue Beziehung?
= glückliche Beziehung?

Was ist, wenn man einfach nur andere Beziehungen nicht kennt,
sich nicht traut,
keine Gelegenheit hat?

Bloße Angst hat, sich zu verändern?
Abgesichert sein höher wertet?
Angst hat vor möglicher Enttäuschung?
Was könnten andere (die Familie) sagen?
Angst Freunde zu verlieren.

Ich denke mal, das gibt es weit mehr, als man denkt und führt ab einem gewissen Alter dazu, sich nicht mehr zu verändern, neu zu binden.
Das wird hauptsächlich bei Frauen so sein, denn wenn auch bei ihnen eine finanzielle Sicherheit vorhanden ist, dann sieht das anders aus.

Ich behaupte mal, wenn es weniger Eifersucht gäbe, mehr soziale Sicherheit, dann hätten wir längst als Normalität, die ausgeprägte Form der Polygamie in unserer Gesellschaft.

Nur leichter ist das Leben dadurch sicher nicht!
 
einfacheFrau hat es gut getroffen. Die äußeren Umstände spielen eine ganz entscheidende Rolle heutzutage. Jeder kennt doch die Leute, die immer mit dem Argument ankommen früher war ja alles besser und Großmutter und Großvater, die wussten noch was sich gehört. Dieses Beispiel ist ebenso gut wie schlecht gewählt.
Natürlich hielten die Beziehungen in er damaligen Zeit sehr lang, wenn nicht gar ein Leben lang. Aber mal ganz abgesehen von anderer Mentalität und Zeitgeist, haben die Umstände viele Beziehungen mitgeprägt. Wer einen Weltkrieg (oder auch beide) miterleben musste, und wenn der Ehemann evtl. sogar in Kriegsgefangenschaft geriet und zurückkehrte, dann können wir das heutzutage gar nicht mehr nachvollziehen. Die soziale Absicherung nicht zu vergessen.

Heute ist alles oberflächlich, leicht und ersetzbar. Ein wichtiger Punkt ist doch das sich niemand mehr Mühe geben muss. Geht eine Beziehung zu Bruch, dann warten doch schon die Nächsten vor der Tür. Die Auswahl ist einfach zu groß. Warum sich mit dem Partner identifizieren und dessen Schwächen akzeptieren, wenn es doch noch genug andere gibt. Irgendwo wird es schon jemanden geben, der besser zu mir passt, wo ich mich weniger anstrengen muss, damit die Beziehung läuft. Darum halten auch in dünn besiedelten, abgelegenen Gegenden die Beziehungen weitaus länger als hier. Dort fehlt das Überangebot.
 
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