Man ist da "großzügig" davon ausgegangen, daß viele Mütter das Recht auf einen Kita-Platz nicht in Anspruch nehmen (Hausfrauenehe) und daher die vorhandenen und geplanten Plätze doch voll reichen würden. Altmodisches Denken das sich als falsch entpuppt hat.
Die gleiche Diskrepanz zwischen realem Leben und altmodischem Denken, daß Kinder immer vorgehen müßten. Aber viele Menschen, vor allem Frauen, lassen sich überhaupt nur noch auf Kinder ein, weil sie fest davon ausgehen daß letztlich der Staat zumindest einen Teil der täglichen Belastung während der Arbeitswoche durch Kita-KiGa-und Schulzeiten abpuffert und so auch die Mutter sowas wie Erwerbstätigkeit betreiben kann, denn davon hängt in erster Linie mal ihre eigene Rente ab, nicht von den Kindern, und auf einen Kindsvater oder Partner ist bekanntlich auch nicht immer Verlaß. Ein Kind als reinen Selbstzweck um den das ganze Leben herumkreist, kann sich nur eine Frau leisten die finanziell in trockenen Tüchern ist, aus eigenem Vermögen oder über einen Partner.