Es ist mehr als nötig das die entsprechenden Bischöfe und Pfaffen ihre gerechte Strafen erhalten.
Was allerdings hier in unserer Gesellschaft inzwischen an Kirchenkritik abgeht, erinnert mehr an eine moderne Version der Kristallnacht. Aufwiegeln, Diffamieren und Stammtischgespräche helfen wenig weder den Betroffenen noch den Priestern, welche nie eine krumme Tat begangen haben...
Nun,
du scheinst den Begriff "Kristallnacht" nicht richtig zu deuten. Diese mit diesen erfolglosen Versuchen der Aufklärung von schlimmsten Verbrechen zu vergleichen und der Kritik daran, muss also begründet sein durch Nichtwissen, Verdrängung, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, oder gar Reden gegen besseres Wissen. Also einen bewussten Vorsatz von dir.
Ich finde das jetzt darum ungeheuerlich diesen Vergleich zu bringen!
Nachdem wir und beinahe daran gewöhnt haben, dass wir nicht die Millionen von Opfern der verschiedenen Religionen aus vergangenen Jahrhunderten gedenken und aufzeigen dürfen, uns darüber empören dürfen. Möchtest du also sogar zur Tagesordnung übergehen, wenn über die Opfer der (lediglich in diesem Falle einer!) Kirche in der Nachkriegsvergangenheit berichtet wird.
Das lässt darauf schließen, dass du bereit bist eine Vertuschung, Beweisfälschung, Lügen und Verleumdungen bis hin zu Bestrafung und Demütigung
der Opfer, zu rechtfertigen.
Wenn also eine Kirche Täter von Missbräuchen, wie in einem Falle 7 mal versetzt, damit er immer unerkannt weiter machen konnte, so spricht das eigentlich für Handlungsweisen, die sonst nur in kriminellen Vereinigungen zu finden sind.
Daher fordere ich, dass Schluss ist mit der Sonderbehandlung und dass die staatlichen Ermittlungsbehörden sich der Sache annehmen müssen. Dazu wäre eine Sonderkommission zu bilden, denen auch Mitarbeiter der Opferverbände angehörten.
Ziel sollte in erster Linie nicht sein, neue Taten zur Rechenschaft zu ziehen, was für mich die Normalität bedeutet, sondern die zahlreichen Helfer und Mitwisser zu enttarnen und nach Möglichkeit zu bestrafen.
Weiterhin sollte je nach Ausmaß der Ermittlungen dringend darüber befunden werden, ob es weiterhin gerechtfertigt ist, solch einer Organisation die Kirchensteuern einzutreiben.
Darüber hinaus deren Würdenträgern vom Steuerzahler das Gehalt und Pensionen nicht mehr zu zahlen und ihre Gemeinnützigkeit abzuerkennen.
Was hier geschieht, ist für mich der Tatbestand der Verdunklung.
Und noch eines, du beklagst, dass Priester mit in den Topf der Verdächtigungen geworfen werden. Das kann im Einzelfall so sein, doch wissen viele über diese Vorgänge und schweigen.
Nicht zum Wohle der Menschen, sondernd zum Selbstzweck der Kirche, denen sie sich mehr verpflichtet fühlen, als den Menschen, denen sie einzig und alleine eine Verpflichtung gegenüber haben.
Die von dir genannten Bischöfe nehme ich davon aus, weil sie genau wissen was vor sich geht, weil sie indirekt daran beteiligt sind, indem sie die Täter lange Jahre schützten und ihren ganzen Einfluss geltend machten, um sogar Opfer der Falschbezichtigung zu denunzieren.
Vorgesetzte haben immer eine Mitschuld der Unterlassung an so vielen Taten.
Der Fisch stinkt immer vom Kopf her!