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Kinderwunsch von anderen aufgedrängt, kein Verlangen

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Für weitere Antworten geschlossen.
Ein Beitrag, der wohl vielen Frauen aus der Seele spricht...

Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen: ich saß damals mit 24 Jahren beim Hausarzt und der fragte mich doch tatsächlich, wie viele Kinder ich denn schon hätte. Als ich dann sagte, dass ich keine Kinder möchte, war er total fassungslos - dass ich damals noch bei meinen Eltern gewohnt habe, eine massive Depression und kein Geld hatte - egal, in dem Alter wären doch 3 Kinder das Beste!

Es ist oft so unglaublich aufdringlich, wenn man gefragt wird, wann man denn eigentlich Kinder bekommt. Ich werde jetzt 32 und gefühlt wird man nur noch mehr gelöchert und gedrängt...

Mein Bekanntenkreis hat sich da auch schon extrem gewandelt - Freundinnen mit Kindern reden leider nur noch über dieses Thema, als gäbe es sonst nichts mehr. Kinderlose Freundinnen sprechen über Adoption. Und irgendwie hat man das Gefühl, nicht vollwertig zu sein, kann man keine Kinder vorweisen...

Für mich war ein Kinderwunsch noch nie da.
Mir wurde zu oft vorgesagt, dass es ja so schwierig ist, Kinder zu haben (ich war kein Wunschkind).


Wir nicht. 95 Prozent unserer Freunde und Bekannten haben Kinder.
Da hätten wir ja niemanden mehr......
Schön für Euch 😀
Aber es gibt tatsächlich Menschen, die sich mit kinderlosen Freunden nicht mehr auseinander setzen können. Das Thema Kind kann man da eben nicht totlabern und auch keine Spieltreffen planen...
 
Schön für Euch 😀
Aber es gibt tatsächlich Menschen, die sich mit kinderlosen Freunden nicht mehr auseinander setzen können. Das Thema Kind kann man da eben nicht totlabern und auch keine Spieltreffen planen...
Wie gesagt, ich kenne das so nicht.
Wenn wir losziehen, dann um Spaß zu haben.
Alleine in der Frauentruppe, ohne Kinderthemen.
Da gibt es nur eine die das so interessant findet und die geht allen auf den Keks.
 
Ich tu mich da noch schwer mit. Einerseits ist bei mit der Kindewunsch extrem ausgeprägt, aber ob es sinnvoll ist, steht auf einen ganz anderem Blatt.

Kinder sind tatsächlich auch ein Statussymbol.

Ich Vergleiche das auch gerne mit Hunden. Ein Hund ist was ganz tolles, was ich auch seit 30 Jahren nicht anders kenne, aber wo jetzt fast jeder einen Hund hat, kommen mir so die Zweifel auf.
 
Wenn ich noch die richtige Partnerin finden würde, würde ich mich für Kinder entscheiden, auch wenn es nicht unbedingt sinnvoll gegenüber unseres Planeten ist.

Aber ich verurteile keinen, der eben keinen Kinderwunsch hat.
 
Wir nicht 95 Prozent unserer Freunde und Bekannten haben Kinder.
Da hätten wir ja niemanden mehr......
Das hat sich halt eingeschlichen. Wir wurden nicht mehr eingeladen bzw. haben wir auf unsere Einladungen Absagen erhalten. Im Nachhinein kam dann raus, was so alles ohne uns statt fand.
Mir tat es für meinen Lebensmenchen leid, da die Clique seit Schulzeiten bestand.
Ich glaube auch nicht, dass es rein an der Kinderlosigkeit liegt, sondern an den individuellen Entwicklungen.
Naja, zwei Leute sind uns geblieben, ansonsten sind wir jetzt über den halben Erdball vernetzt und treffen uns online oder auf Festivals.
 
Tja, so sind die Erwartungen der Gesellschaft. Damit musst du klarkommen. Den Menschen werden eben gewissen Normen eingepflanzt. Wer die Normen nicht erfüllt wird eben von vielen ausgegrenzt.
 
Tja, so sind die Erwartungen der Gesellschaft. Damit musst du klarkommen. Den Menschen werden eben gewissen Normen eingepflanzt. Wer die Normen nicht erfüllt wird eben von vielen ausgegrenzt.
Ach, ich habe damit kein Problem mehr. Sollen die Leute ihr Leben leben. Mich stört es nicht und mein Lebensmensch hat sich mittlerweile auch damit abgefunden.
 
Ein Beitrag, der wohl vielen Frauen aus der Seele spricht...

Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen: ich saß damals mit 24 Jahren beim Hausarzt und der fragte mich doch tatsächlich, wie viele Kinder ich denn schon hätte. Als ich dann sagte, dass ich keine Kinder möchte, war er total fassungslos - dass ich damals noch bei meinen Eltern gewohnt habe, eine massive Depression und kein Geld hatte - egal, in dem Alter wären doch 3 Kinder das Beste!

Es ist oft so unglaublich aufdringlich, wenn man gefragt wird, wann man denn eigentlich Kinder bekommt. Ich werde jetzt 32 und gefühlt wird man nur noch mehr gelöchert und gedrängt...

Mein Bekanntenkreis hat sich da auch schon extrem gewandelt - Freundinnen mit Kindern reden leider nur noch über dieses Thema, als gäbe es sonst nichts mehr. Kinderlose Freundinnen sprechen über Adoption. Und irgendwie hat man das Gefühl, nicht vollwertig zu sein, kann man keine Kinder vorweisen...

Für mich war ein Kinderwunsch noch nie da.
Mir wurde zu oft vorgesagt, dass es ja so schwierig ist, Kinder zu haben (ich war kein Wunschkind).



Schön für Euch 😀
Aber es gibt tatsächlich Menschen, die sich mit kinderlosen Freunden nicht mehr auseinander setzen können. Das Thema Kind kann man da eben nicht totlabern und auch keine Spieltreffen planen...

Jup, so geht es mir auch. Nur, dass ich nicht ganz so alt bin wie du, aber auch schon alt. Der Freundeskreis ist seitdem extrem geschrumpft und alle reden gefühlt nur noch übers Töpfchentraining, windelfrei und wer wie lange schläft. Irgendwie genieße ich das jedes Mal. Ist doch super (es sei denn man ist eben krank wie ich gerade, aber ich hoffe ja mal dass das wieder wird), wenn man am Wochenende oder wenn man frei hat ausschlafen kann und nicht um 6 Uhr morgens genervt wird, weil sich noch einer ins Bett mogelt. Überhaupt. Vom Sexleben von Paaren reden wir lieber gar nicht. Man sagt ja an einem Kind verliert man ein Einfamilienhaus. Das kommt locker hin.

Ich tu mich da noch schwer mit. Einerseits ist bei mit der Kindewunsch extrem ausgeprägt, aber ob es sinnvoll ist, steht auf einen ganz anderem Blatt.

Kinder sind tatsächlich auch ein Statussymbol.

Ich Vergleiche das auch gerne mit Hunden. Ein Hund ist was ganz tolles, was ich auch seit 30 Jahren nicht anders kenne, aber wo jetzt fast jeder einen Hund hat, kommen mir so die Zweifel auf.

Ein Kind als Statussymbol oder ein Vergleich zum Hund? Nimm es mir nicht übel, aber damit wirst du auf die Nase fallen.
Nimm lieber den Hund.


Ich finde das Statement vor einigen Seiten cool. Alle wollen immer ein Baby, aber keiner sagt, er möchte einen Teenager oder pubertierenden 13 Jährigen. Ist euch das mal aufgefallen? Wenn jemand sagt, er will ein Kind, sagt er oft ich will ein Baby. Ich glaube vielen ist nicht klar, dass ihr Kind nicht für immer 4 Monate alt bleibt und selbst dann finde ich das die schlimmste Zeit. Da hätte ich null Zeit für mich. Ich finde die Selbstaufgabe von stillenden Müttern echt bewundernswert. Könnte und wollte ich nicht. Ich hätte auch keinen Bock ein Jahr das Heimchen hinterm Herd zu spielen. Gesetzt den Fall man hat einen Ernährer. Im Fall man hat keinen, kann man es ja gleich ganz vergessen

Meine Oma hat eine Bekannte, die am Wochenende bei uns zu Besuch war und dann erzählte wie sie als ihre Tochter 8 Monate war wieder auf Arbeit lief und das Baby (auch Schreibaby) dem Vater überlies, der damals arbeitslos war. Das war für mich die Horrorvorstellung, zumal sie dann lieber auf Arbeit war als zu Hause. Da frage ich mich irgendwie immer: Planen einige Menschen nicht? Ich kann doch nicht von 12 bis Mittag denken und mir erst über alles Gedanken machen, wenn das Kind schon da ist.
 
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