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Kinderwunsch in der coronakrise

MythPasta

Mitglied
OT kinderwunsch

Wir wünschen usn schon länger ein Baby.
Momentan hat es leider noch nicht geklappt, aber wir versuchen es weiter. Mittlerweile ist es aber so das mich die aktuelle Situation doch etwas verunsichert.
Gibt es den Frauen die es aktuell weiterhin versuchen?
Pausiert ihr erstmal und wartet ab bis ihr geimpft seid bevor ihr es weiter probiert oder lasst ihr euch davon nicht behindern?

Ich will hier keine coronadiskussion lostretet! Ich will einfach nur wissen wie ihr es handhabt :)
Ich habe doch ein wenig Angst schwanger zu sein, da der Verlauf für einen schweren Verlauf größer ist. Oder ob es Gefahren für das Baby bringt. Aber da man nicht weiß wann man als Junge Frau dran kommt mit impfen will ich jetzt auch nicht wieder n halbes Jahr bis Herbst warten oder länger.

Mich würde eure Meinung dazu interessieren ☺

Liebe Grüße
 

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D

Die Queen

Gast
Kommt drauf an. Bist du ein Risikopatient?

Ich persönlich warte mit dem Kinder kriegen nicht wegen Corona, sondern weil ich psychisch noch lange nicht so weit bin.
 

Wildkatz

Mitglied
Wegen Corona an sich würde ich mir keine Sorgen machen, wenn man will, findet man Mittel und Wege um sich zu schützen.

Allerdings habe ich mitbekommen, dass die Versorgung unter der Geburt wegen der Coronavorschriften sehr dürftig sein soll. Ich habe Geburtsberichte gelesen, in denen Frauen meinten, sie hätten genauso gut alleine im Wohnzimmer gebären können bzw. der Partner und die Familie hätten dann wenigstens unterstützend dabei sein können, im Gegensatz zur Krankenhausgeburt, wo ja möglichst keiner da sein soll. Das würde mir etwas Sorge bereiten.
 
G

Gelöscht 118178

Gast
Es klingt zwar sehr berechnend aber gerade wegen der geringeren Arbeitsplätze und dem drum und dran halten es viele aktuell für eine gute Chance den Mutterschutz und das Gehalt in Anspruch zu nehmen.

Man sollte natürlich nicht Kinder bekommen um seinen Job nicht zu verlieren oder nicht arbeiten gehen zu müssen.

Ich denke, mit genügend Vorsicht wird Covid nicht das Problem darstellen.
Schade ist es eben, dass die Versorgung wohl abgespeckt ist und wahrscheinlich auch Schwangerschaftskurse und ähnliches öfter mal ausfallen, schätze ich.
Aber da ihr es wohl schon länger damit versucht würde ich mich an eurer Stelle nicht davon bremsen lassen wollen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Knirsch

Aktives Mitglied
Ich habe mein Kind während einem Lockdown bekommen und auch die Schwangerschaft war zu der Zeit, wo der erste lange Lockdown war. Ich muss ehrlich sagen: Hätte ich gewusst, was sich dadurch alles ändert, hätte ich das verschoben oder keins bekommen. Ich hatte eigentlich auch noch vor, ein weiteres zu bekommen, aber solange dieselben Zustände in Krankenhäusern herrschen wie jetzt, werde ich das nicht tun. Zwischendurch wollte ich nicht mehr leben wegen dem, was man uns angetan hat und ich werde auch nie wieder ein Krankenhaus betreten, selbst wenn ich eine tödliche Erkrankung habe. Eher sterbe ich. Ich hoffe, dass mein Sohn mir nie die Frage stellt, wie das so war, weil er ja das Jahr kennt, indem er geboren wurde.
 
G

Gelöscht 118178

Gast
Hätte ich gewusst, was sich dadurch alles ändert, hätte ich das verschoben oder keins bekommen.
Intime Frage vielleicht: Hattest du die Schwangerschaft länger geplant und viele Versuche gehabt? Oder ist es zufällig passiert?

Ansonsten finde ich deinen Erfahrungsbeitrag zu der Sache sehr wertvoll. Manche haben vielleicht nicht die Gelegenheit noch 1, 2 Jahre auf das Kind zu warten. Daher würde ich mich dafür entscheiden statt Gefahr zu laufen, dass es nie mehr etwas wird. (Bei mir wirds nie was aber das ist ein anderes Thema.)
Meine Cousine ist jetzt mit Ende 20 recht spontan, eher ungeplant, schwanger geworden und sie hat sich für das Kind entschieden. Für sie hätte ich mir auch bessere Umstände gewünscht.

Schlussendlich wird TE natürlich entscheiden ob sie noch warten möchte/kann oder nicht.
 

Mirila

Aktives Mitglied
Als die Pandemie letztes Jahr ausbrach war ich bereits schwanger und ich habe folgende Nachteile festgestellt:
- Partner hat fast alle Untersuchungen verpasst
- als Schwangere bekommt man schwer Luft, Maskenpflicht ist daher sehr schlimm
- bei manchen Krankenhäusern ist die Gebärende unter der Geburt allein ohne Begleitung (ich habe extra ein KH gesucht wo das nicht so ist)
- es gibt KH, die zwingen zur Geburt unter der Maske (mMn ist das Geburtsgewalt und unmenschlich)
- kein bis wenig Besuch nach der Geburt
- mein Baby wird als typisches Coronababy betitelt, weil es außer unserer Wohnung und wenige Menschen kaum was gesehen hat, es weint in unbekannten Situationen extrem schnell und ist verschüchtert
- die Elternzeit ist extrem langweilig, wir sitzen nur zu Hause - keine Kurse. Nichts.
Ist eigentlich echt eine scheiß Zeit und ich sehe eher, dass die Geburten zurück gehen. Viele finden die Zeiten zu unsicher.
 

Knirsch

Aktives Mitglied
Ich finde es nicht so relevant, ob ich es lange geplant hatte, mehrere Versuche oder es Zufall war. Denn ich wusste nichts von Corona als ich schwanger wurde. Und als ich es erfahren habe, wäre es für einen Abbruch zu spät gewesen und da wusste ich ja noch nicht, dass man mir dadurch die Möglichkeit für weitere Kinder nimmt und mich so traumatisiert, dass ich nicht mal zum Zahnarzt gehen kann. Selbst wenn ich die Gelegenheit verpasst hätte ein Kind zu bekommen, dann hätte ich zumindest meine körperliche und psychische Gesundheit, aber ich wüsste ja nicht, das ich die sonst verloren hätte. Folglich ist das alles irrelevant.

Ich würde warten. Oder das Kind allein zu Hause bekommen. Eine Bekannte hat sogar abgetrieben, weil sie schon eine schwierige Geburt hatte, dann verschoben hatte bis zu Lockerungen und dann wieder zugemacht wurde und sie die Auswirkungen des Traumas unterschätzt hat. Dabei wollte sie das Kind. Nun ist es weg und sie trennen sich vermutlich. Man muss sich überlegen, was für Abgründe hinter so einer Tat stehen und was da alles schief läuft. Im besten Fall ist es mühsam, aber die schlimmen Fälle will man nicht wissen und man will sicher keiner von denen werden.
Auch gibt es keine Möglichkeiten der Kompensation. Man hockt zu Hause mit älteren Kindern, die nicht in Kindergarten und Schule können, versucht dem Partner den Rücke für home office freizuhalten, niemand passt auf Kinder auf, weil alles Angst haben, dass die so ansteckend sind, diese haben seit Monaten Großeltern und Freunde nicht gesehen, oder sogar über ein Jahr, weil man aber zu Hause ist, soll man das alles schaffen, während man sich die Hälfte der Zeit vor ein Auto stürzen will. Es gibt keine Stillgruppen, zur Therapie müsste man drei Kinder mitnehmen und man darf sich nicht kritisch äußern, weil man sonst rechts, Coronaleugner und sowieso alles ist. Dabei kämpft man nur ums Überleben wie alle anderen auch und was in der Geburthilfe vor sich geht, hat mit Corona auch gar nichts zu tun, das hat lange Tradition, nur jetzt gibts immerhin keine Zeugen mehr.
 

F123

Mitglied
Wir haben im März 20 eins bekommen

Zur Geburt war ich dabei sogar ohne Maske genau wie meine Frau

Besuche nach der Geburt gab es keine und 3 Tage später habe ich beide abgeholt.

Elternzeit Kurse waren meist online und Babyschwimmen konnten wir nur 8mal nutzen bis es wieder zu war.

Schwiegereltern haben unser Kind trotzdem gesehen (Baby ist ja nur einmal klein)

Und die Elternzeit hat meine Frau gut genutzt mit Spaziergängen
Klar wäret etwas mehr Besuch schöner gewesen... Aber so war halt die Zeit

Jetzt geht der kleine schon in die Kita und die Eingewöhnung fand ohne Kinder statt....
Ich war 8 Tage dabei Dach nur noch die Erzieherin.

Hat alles gefunkt:) leider hängt der kleine nach der Kita nur noch auf Mama Rum und ich als Vater bin abgeschrieben .
 

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