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  • Starter*in Starter*in Adler-sollen-fliegen
  • Datum Start Datum Start
Adler-sollen-fliegen meinte:
Video manchmal frag ich mich was in dir vorgeht..Ich will einfach wieder GANZ normal leben,ohne angst,Hass usw.
Auf Männer zu gehen können ohne ihn gleich was zu unterstellen oder mich bedrängt zu fühlen. Die flügel heißen FREIHEIT!!!!!

Weißt du, in den Aufsätzen in Deutsch, wo es um eine Interpretation ging, da habe ich immer eine 1 bekommen.

Ich glaube, ich weiß besser, was die Flügel bedeuten sollen.

video
 
Langsam geht du mir auf die Nerven. Ich dneke das ich am besten weis was die flügel FÜR MICH bedeuten, jeder findet eine andere bedeutung, und wenn du damit nicht klar kommst ist das dein problem.
 
Hi Che,

was haste eigentlich gegen Studierte? Ich selber habe auch so einige Jährchkes Naturwissenschaften, Psychologie, Anthropologie etc. studiert, gleichzeitig in Sozialberatungen oder Kinderbetreuung gearbeitet, als Reitlehrerin oder Verwaltungsangestellte...Man ist ja nicht nur eins, sondern immer Vieles...auch Psychologen sind irgendwo Menschen mit Erfahrung. Es ist in meinen Augen eine Bereicherung Theorie und Praxis zusammen zu haben..Wissen ist Macht heißt es ja...und das stimmt schon irgendwo...man sieht klarer, kann gezielter an gewisse Dinge rangehen, lernt zu denken, nachzudenken, zu reflektieren, zu diskutieren, sich mitzuteilen, lernt immer wieder dazu...lernt zig neue wichtige Aspekte kennen. Diese Leute, Pschologen haben Erfahrungen gemacht....sie wissen wie die Menschen "ticken" und das kann vielen Menschen helfen sich mal selber unter die Lupe zu nehmen...zu analysieren, was man an seinem Verhalten ändern könnte um ein wenig besser im Leben klarzukommen. Warum also nicht deren Wissen schlau als Werkzeug für sich nutzen?? Warum nicht mal die Gedanken anderer Menschen über gewisse Dinge kennenlernen und bedenken? Ich kenne keine Statusunterschiede...mir ist egal ob ein Psychologe, Zenmeister, eine Hausfrau ein normaler Arbeiter von der Straße oder Uniprof seine Weisheiten mitteilt...ich höre überall zu, denn überall gibt es ggf. was zu lernen und für das eigene Leben abzuholen.

Mit bekloppte Strategie meine ich zu glauben, dass man nix wert ist oder selber nix bewirken kann (vgl. die 8 Sätze) etc...wer an so was glaubt hat sich selber die Grube gegraben in die er immer wieder reinkippt. Daher ist ne Analyse (=Therapie) ja oft wichtig um sich der inneren Grundeinstellung mal bewußt zu werden..denn diese Strategien oder Glaubensdinge laufen ja unterbewußt oder nur teilbewußt ab und nur bewußtes Umdenken....ne Neukonditionierung der inneren Wertesysteme kann da Abhilfe schaffen....Garantien gibt es für nix, aber es reicht durch bewußtes Training, gezielter Arbeit an sich selber die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg zu erhöhen. Man hat da oft seine Aha-Erlebnisse, probiert es dann mal anders, schafft sich neue Gewohnheiten und merkt: ist ja so viel besser...

Du hast recht: einige wollen nicht mehr aufstehen und kämpfen...es ist einfacher sich selber leid zu tun, zu sagen: ich bin kaputt und bleibe es, anstatt sich anzustrengen..etc...Aber sollte Selbstmitleid das Lebensziel sein....60 oder 70 Jahre lang nur Jammern und Klagen oder aufgrund erlebter unverarbeiteter Trauma ständig krank zu sein, psychisch zu erkranken? Ich strenge mich da lieber mal 1-2 Jahre oder noch länger ein wenig an, unternehme etwas gegen erlebte Traumata um mich freizuschaufeln und so schnell wie möglich an die Sahnetöpfe des Lebens zu gelangen, anstatt nur unterm Tisch zu hocken und auf eventuell abfallende Brosamen von "oben" zu hoffen.
Klar hat man mal seine Tiefpunkte..wichtig ist nur, sich da nicht allzu lange hängen zu lassen, zu sich selber zu stehen und auch aus den Tiefpunkten wieder rauslavieren zu können...sich selber postive Dinge im Leben schaffen, die einen aufbauen und auffangen können.
Ich habe gelernt, dass jeder sein Leben in entscheidender Weise mit beeinflussen kann und es immer günstig ist, wenn man sich selber akzeptiert und ausreichend mag...zu sich selber steht, sich verteidigt, wenn es sein muss....Kampf lohnt sich....ich habe in meinem Leben oftmals erfolgreich für meine Rechte gekämpft...und von daher kann ich anderen nur raten es ebenfalls nur mal zu versuchen...Letztlich entscheidet jeder dann selber, ob er kämpft oder sich fallen läßt. Mich ärgert dabei immer nur, dass damit die Täter gewinnen...sie haben so eine Macht einen Menschen zu zerstören, die faktisch nicht gegeben ist....nur im Kopp der Opfer die durch ihre Anerkennung der Macht in der Ecke hocken und nicht aus ihrer Ecke rauskommen, in die sie bewußt durch den Täter gedrängt wurden, oftmals wieder von Beutegängern, vermeintlichen Prinzen "errettet" werden und vom Regen in der Traufe landen. Das weiß ich aus Erfahrung aus meiner Arbeit in Sozialberatungen.
Ja du hast Recht, es gibt sie, viele Opfer die lieber Opfer bleiben wollen, anstatt die Verantwortung für sich in die Hand zu nehmen um sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln freizukämpfen. Aber es gibt auch diejenigen, die es packen 🙂

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Adler-du-sollst-nicht-nur-sondern-kannst-auch-fliegen-lernen, wenn du dich das nur mal trauen würdest,

Flugschule wäre eine Therapie + Kampfsport...das stärkt die Flügel bzw. das Sebstbewusstsein.
Dein Nickname zeigt ja dass du an sich in dir die Fähigkeit und Stärke vermutest fliegen zu können....nur nicht weisst wie...Mein Weg war im Leben immer knallharte Analyse von mir selber (Selbstbeobachtung) + Situationsanalyse...also immer wach beobachten was um einen herum vor sich geht...sich fragen ob das so o.k. ist, kritisieren, zweifeln, eigene Ideen und Wünsche einbringen..und zwar nicht schüchtern oder leise, sondern hörbar.
Ein Zenmeister sagte mal zu einer schüchternen Rezipientin auf einem Sesshin, die irgendwas vortragen sollte, aber das nur recht piepsig tat: Ihr sollt brüllen wie die Löwen nicht fiepen wie Mäuse...Löwengebrüll aus der Körpermitte aus der richtigen Körperhaltung/inneren Haltung heraus, die ja Trainingssache ist....Tja und Adler sollten halt fliegen lernen, oder? Manchmal muss man sich dazu selber einen Tritt von der Startkante geben...damit man das Gefühl der Freiheit mal zu kosten kriegt...und dann kommt man eh auf den Geschmack.

Ich habe diese Entwicklung vom EX-Opfer eines gewalttätigen und selbstwertzerstörenden Vaters hin zu einer selbstbewussten (vaterlos glücklichen ) Frau hinter mir...hab mir halt meine Flügel nie von NIEMANDEM stutzen lassen, mir nie einreden lassen, ich könne nicht fliegen und daher hat es dann hingehauen...Dreh- und Angelpunkt ist die eigene Denkhaltung..und die kann man ändern...durch Interesse, Lernen, durch Reflexion, Analyse, Wissen über sich und die WElt...Der Mensch, d.h. jeder ist ausgestattet mit vielerlei Fähigkeiten..ist mir schleierhaft, warum die meisten diese Möglichkeiten nicht nutzen....liegt wohl daran, dass die meisten sich ihre eigenen Gefängnisse bauen, sich selber oft deckeln durch ungünstige Ansichten über sich selbst (z.B. zu glauben man sei schwach und fluguntauglich etc.) und die Welt.

Daher ist mein Credo: think right, than everything becomes allright...so ungefähr...

LG
Tyra
 
Hallo Tyra.

Das ist auch mir in den letzt Tagen klar geworden das ich das fliegen wieder lernen kann! Ich denke auch das ich es schaffen werde, vielleicht nicht alleine aber ich werde es schaffen, bestimmt.Es ist IMMER leichter anderen einen guten rat zu geben, als sich selber darnn zu halten.
Aber jeder Mensch ist ja nun mal fähig dazu zu lehrnen und ich denke das ich das auch nun tun werde.

Danke das auch du mir MUT machst 🙂
 
Hallo Adler,

nix zu danken...fände es schade, wenn du deine Flügel nicht nutzen würdest..so ein Flug ist doch was Schönes.

Und allein musst und sollst du es ja auch nicht schaffen...es ist immer gut ein paar Flügeloptimierer mit hinzuzuziehen...wozu sonst sind Therapeuten oder Kampfsportlehrer gut? Sie verfügen über das Wissen, was man manchmal als neue Starthilfe braucht...also schnapp es dir!

Gruß
Tyra
 
Tyra meinte:
Hi Che,

was haste eigentlich gegen Studierte? Ich selber habe auch so einige Jährchkes Naturwissenschaften, Psychologie, Anthropologie etc. studiert, gleichzeitig in Sozialberatungen oder Kinderbetreuung gearbeitet, als Reitlehrerin oder Verwaltungsangestellte...Man ist ja nicht nur eins, sondern immer Vieles...auch Psychologen sind irgendwo Menschen mit Erfahrung. Es ist in meinen Augen eine Bereicherung Theorie und Praxis zusammen zu haben..Wissen ist Macht heißt es ja...und das stimmt schon irgendwo...man sieht klarer, kann gezielter an gewisse Dinge rangehen, lernt zu denken, nachzudenken, zu reflektieren, zu diskutieren, sich mitzuteilen, lernt immer wieder dazu...lernt zig neue wichtige Aspekte kennen. Diese Leute, Pschologen haben Erfahrungen gemacht....sie wissen wie die Menschen "ticken" und das kann vielen Menschen helfen sich mal selber unter die Lupe zu nehmen...zu analysieren, was man an seinem Verhalten ändern könnte um ein wenig besser im Leben klarzukommen. Warum also nicht deren Wissen schlau als Werkzeug für sich nutzen?? Warum nicht mal die Gedanken anderer Menschen über gewisse Dinge kennenlernen und bedenken? Ich kenne keine Statusunterschiede...mir ist egal ob ein Psychologe, Zenmeister, eine Hausfrau ein normaler Arbeiter von der Straße oder Uniprof seine Weisheiten mitteilt...ich höre überall zu, denn überall gibt es ggf. was zu lernen und für das eigene Leben abzuholen.
Tyra,
ich habe nix gegen Studierte, aber leider gibt es da viel Banausen darunter, mir sind persönlich 3 Psychologen bekannt die, die jeweilge Situationen schamlos ausnutzten, es ist bekannt geworden, daher mußten diese sich was anderes suchen! Viele Psychologen brauchen später aber auch selber Hilfe, was ja logisch ist.
Es geht doch auch um die Lebensweisheit, oder sehe ich das falsch?




Tyra meinte:
Mit bekloppte Strategie meine ich zu glauben, dass man nix wert ist oder selber nix bewirken kann (vgl. die 8 Sätze) etc...wer an so was glaubt hat sich selber die Grube gegraben in die er immer wieder reinkippt. Daher ist ne Analyse (=Therapie) ja oft wichtig um sich der inneren Grundeinstellung mal bewußt zu werden..denn diese Strategien oder Glaubensdinge laufen ja unterbewußt oder nur teilbewußt ab und nur bewußtes Umdenken....ne Neukonditionierung der inneren Wertesysteme kann da Abhilfe schaffen....Garantien gibt es für nix, aber es reicht durch bewußtes Training, gezielter Arbeit an sich selber die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg zu erhöhen. Man hat da oft seine Aha-Erlebnisse, probiert es dann mal anders, schafft sich neue Gewohnheiten und merkt: ist ja so viel besser...

Du hast recht: einige wollen nicht mehr aufstehen und kämpfen...es ist einfacher sich selber leid zu tun, zu sagen: ich bin kaputt und bleibe es, anstatt sich anzustrengen..etc...Aber sollte Selbstmitleid das Lebensziel sein....60 oder 70 Jahre lang nur Jammern und Klagen oder aufgrund erlebter unverarbeiteter Trauma ständig krank zu sein, psychisch zu erkranken? Ich strenge mich da lieber mal 1-2 Jahre oder noch länger ein wenig an, unternehme etwas gegen erlebte Traumata um mich freizuschaufeln und so schnell wie möglich an die Sahnetöpfe des Lebens zu gelangen, anstatt nur unterm Tisch zu hocken und auf eventuell abfallende Brosamen von "oben" zu hoffen.
Klar hat man mal seine Tiefpunkte..wichtig ist nur, sich da nicht allzu lange hängen zu lassen, zu sich selber zu stehen und auch aus den Tiefpunkten wieder rauslavieren zu können...sich selber postive Dinge im Leben schaffen, die einen aufbauen und auffangen können.
Ich habe gelernt, dass jeder sein Leben in entscheidender Weise mit beeinflussen kann und es immer günstig ist, wenn man sich selber akzeptiert und ausreichend mag...zu sich selber steht, sich verteidigt, wenn es sein muss....Kampf lohnt sich....ich habe in meinem Leben oftmals erfolgreich für meine Rechte gekämpft...und von daher kann ich anderen nur raten es ebenfalls nur mal zu versuchen...Letztlich entscheidet jeder dann selber, ob er kämpft oder sich fallen läßt. Mich ärgert dabei immer nur, dass damit die Täter gewinnen...sie haben so eine Macht einen Menschen zu zerstören, die faktisch nicht gegeben ist....nur im Kopp der Opfer die durch ihre Anerkennung der Macht in der Ecke hocken und nicht aus ihrer Ecke rauskommen, in die sie bewußt durch den Täter gedrängt wurden, oftmals wieder von Beutegängern, vermeintlichen Prinzen "errettet" werden und vom Regen in der Traufe landen. Das weiß ich aus Erfahrung aus meiner Arbeit in Sozialberatungen.
Ja du hast Recht, es gibt sie, viele Opfer die lieber Opfer bleiben wollen, anstatt die Verantwortung für sich in die Hand zu nehmen um sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln freizukämpfen. Aber es gibt auch diejenigen, die es packen 🙂

Gruß
Tyra

Tyra,
ich befürchte nur die Situationen waren bei Dir ganz anders, Verzeih aber es sagt/schreibt sich alles so leicht und es ist erst mal alles Theorie.
Du hast ja schon recht, aber man muß erst mal die Kraft finden, sich sammeln, Kraft tanken, dann kann man auch loslegen! Ja gemeinsam ist man stark!!!
Glaube mir ich habe schon viel in meinem Leben kämpfen müssen, nur wird es lästig es immer wieder tun zu müssen, denn man will ja auch mal ohne groß zu kämpfen Leben wollen! Natürlich kämpfe ich weiter, aber ab und an pausiere ich auch mal, hole Meinungen ein und tanke Kraft!
der Che.G, der hier nur seine Meinung wiedergibt
 
Hallo Che,

ja mit den Banausen das stimmt..die sind jedoch oft in der Minderzahl...man sollte daher nie vorschnell verallgemeinern...
MIt Psychologen hast du auch Recht, dass es sone und sone gibt...man sagt ja dass diese nur Psychologie studiert haben um sich selber zu therapieren...irgendwo kommt das oft hin,...solange der Psychologe jedoch ein einigermaßen funktionierendes Abgrenzungsvermögen hat und das Vermögen sich nicht überall in anderen wiedererkennen zu wollen...dann kann auch ein solcher Psychologe nen ganz guten Job hinlegen..Es ist im Grunde ja auch so, dass man sich indem man einen anderen analysiert sich immer auch selber ein stückweit analysiert...es gibt viele menschliche Bereiche,die bei allen gleich oder zumindest sehr sehr ähnlich sind...neben den indirviduellen, einzigartigen Bereichen der Einzelnen versteht sich...aber in der Psychologie geht es ja darum die gemeinsamen Ansatzpunkte zu nutzen...menschliche Psychen funktionieren alle nach gleichen Funktionsprinzipien...Angstreaktionen, Gefühle entstammen alle aus gleichen Hirnarrealen...sind durch erarbeitete Methoden bearbeitbar...jedesmal wird auf den Einzelnen hin ein wenig variiert, ist klar aber im Großen und gAnzen funktioniert alles immer gleich mit ähnlichen Egebnissen...übrigens hören einige es nicht gerne, wie andere zu sein..es gibt da in Psychologie oder Philosophie die zwei Gruppen bzw. heute drei und die dritte Gruppe ist derzeit am Zuge....die erste Gruppe betonte das Gleiche...also alle Menschen sind in den und den Punkten gleich...die nächste Gruppe (Relativisten)schwappte zum nächsten Extrem und sagte: nee es gibt keine Ähnlichkeiten alles ist verschieden, alles total individuell...und die Wahrheit dürfte wohl in Gruppe drei liegen: sowohl Gleichheit als auch Verschiedenheit...beides ist durchaus vereinbar, wenn unser kleiner menschlicher Verstand nicht nur eindimensional, sondern mal komplex denkt...denn die Welt ist komplex und es gibt keine einfachen ERklärungsmodelle, man kann nur viele Aspekte sammeln und versuchen die einigermaßen sinnvoll zusammenzufügen...so sieht meine Theorie aus...eher ne Systemtheorie, die ne ewige Baustelle ist....

Ja es geht um Lebensweisheit...in der Hinsicht finde ich sollten Psychologen auch mal ein paar Einheiten Philosophie studieren...in der Philosophie lernt man ohnehin erst selbständig und kritisch und differenziert zu denken, zu reflektieren...Beobachtung dritter Ordnung also...das Werkzeug, dass ein guter Psychologe gut beherrschen sollte...Und Weisheit bedeutet ja vor allem Wissen weise anzuwenden....
Lebensweisheit ist auch ein Ding, was halt seine Zeit braucht...aus Erfahrung weiss ich jedoch dass auch jüngere Menschen oft mehr Weisheit oder Vernunft haben, als manch Alter...kommt also auch immer auf den Typ an und auf den Willen zur Weisheit...

Das mit dem Kämpfen sehe ich so....man muß in sich immer Orte haben, an denen man Kraft tanken kann....wenn man das nur oder zu sehr an äußeren Dingen festmacht ist zu viel Abhängigkeit da....Ich habe lange Zen-Meditation gemacht, gelernt meine Körperhaltung, Atem zu kontrollieren...eine Viertelstunde Meditation und der Akku ist wieder aufgeladen...man kann sich in Sachen Erholung optimieren...Wichtig ist bei dem Kämpfen im Alltag ein gutes Abgrenzungsvermögen...die Dinge nah genug, aber nie zu nah an sich heranzulassen...bzw. es ist eher ein Wechselspiel von maximaler Nähe und Distanz...damit man ruhig und überlegen bleibt und sich nicht in emotionalen Wirbeln und Strudeln verirrt...die Übersicht verliert und viel zu viel Energie fürs Kämpfen aufwendet.....In der Ruhe liegt die Kraft...man muss sich selber immer wieder "runterkriegen" ruhig kriegen...damit man nicht emotionsblockiert ist und die Vernunft zum Einsatz kommen kann. Hirnphysiologisch sind die Emotionen, die aus unserem ätesten Hirnstück, dem Hirnstamm kommen, immer schneller...hat auch Sinn...eine flotte Angstreaktion vor einer sich am Boden schlängelnden Schlange ist wohl günstiger als erstmal lange drüber zu philosophieren ob die einen beißt oder nicht...Aber manchmal ist es notwendig dieses Stammhirntrommeln..wie ich es bezeichne mit dem Verstand ein wenig abzudämpfen...Aber dazu müssen die entsprechenden Hirnareale oder Leitungsbahnen halt trainiert sein...d.h. man muss lernen zu denken, anstatt nur seinen ersten Impulsen zu folgen..aber natürlich auch nie zu viel denken, sondern ne gute Mischung aus Intuition und denken erreichen...Der deutsche Philosoph Immanuel Kant hat Gefühle, Verstand und Vernunft unterschieden..wobei die Vernunft das Zusammenspiel von Verstand und Gefühl darstellt. Finde ich auch so...mit Herz und Verstand...Gesellschaftlich wurden diese Dinge jedoch auf weiblich und männlich aufgesplittet..typisch weiblich gilt demnach vorwiegend gefühlsmäßig zu handeln...und männlich mit dem Verstand über Gefühl = Frau zu herrschen...tja...und brave Mädchen, die in der Tradition dieses patriarchalen Erziehungsmodells leben lassen sich männlich beherrschen....lassen ihre Fähigkeit selber ihren Verstand, bzw. Herz und Verstand, also VErnunft in sich sprechen zu lassen und danach zu handeln, verrotten...schade eigentlich...Der Glaube spielt hier ne große Rolle...wer glaubt schwach zu sein wird es durch diesen Glauben, denn er gibt sich damit keine Chance zu wachsen und stark zu werden...darauf baut ja die konstruktivistische/systemtheoretische Psychologie auf...siehe WatzlawicK: Anleitung zum Unglücklichsein und andere Titel...oder das Buch: Gefühlsterroristen....Man setzt also da an , alte Glaubensdinge im Kopf eines Menschen auszubuddeln und aufzubrechen, ein wenig abzuändern...Frauen die zuvor dachten sie seien nix wert und seien schwach, hätten selber keinen Einfluß auf den Verlauf ihres Lebens, sondern müssten das ihnen von anderen aufgetragene Schicksal duldsam und passiv auf sich nehmen, lernen zu glauben: ich bin wertvoll, ich kann stark sein (und zwar nicht darin, masochistisch zu leiden = Märthyrersyndrom...sondern stark zum Glück) ich kann mein Leben selber bestimmen und in die Hand nehmen....das wäre der Idealfall...Aber Glaube ist hartnäckig und manche ersticken dran...und die die an ewige Dunkelheit glauben weigern sich oft das Licht zu sehen und sterben somit blind...

Beim Kämpfen ist es auch immer so, dass man gucken muss wann es sich lohnt und wann nicht...es nutzt nix wenn man wie Don Quichotte gegen Windmühlenflügel anreitet...man muss seine ERfolgsaussichten checken, mit seiner Energie haushalten und lernen gezielt zu agieren...all das passiert an sich oft von selber durch Lebenserfahrung..man wird ja jedesmal nach Erlebnissen ein wenig schlauer...oder auch nicht...hier werden die weniger Schlauen durch vorzeitiges Erreichen des Energielimits halt wegselektiert...klingt knallkalt aber so ist halt die Realität...ob es uns paßt oder nicht. Es gibt keine Gerechtigkeit...es sei denn wir stellen sie uns täglich mit Mühen her und bemühen uns ständig weiter...Ein Leben ohne Kampf gibt es nicht...wer nicht kämpt geht häufig unter...denn wie Machiavelli sagte: der der immer nur gut sein will unter so vielen die nicht gut sind muß zugrunde gehen...der Alltag besteht immer wieder mal aus größeren oder kleineren Auseinandersetzungen und Kämpfchen mit unserer Umwelt...wir können froh sein, in diesem Jahrhundert zu leben..die Aussichten für Individualrecht, also Recht des Einzelnen auf körperliche und seelische Unversehrheit stehen recht günstig...wenn man dafür manchmal kämpft...

Auweia ist mal wieder ein Roman geworden...also zunächst mal Ende im Gelände...muss mal raus in die Sonne...

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
videoseven meinte:
Ach so, die Flügel stellen deine Unschuld dar, die du aufgrund des Missbrauchs verloren hast, und die Flügel (die Unschuld) möchtest du gerne wiederhaben, damit du als Adler wieder "fliegen" kannst.

video

adler-sollen-fliegen...

flügel = freiheit = ohne angst und ohne hass = ? = unschuld

ich finde die interpreation von videoseven gar nicht so verkehrt.
diese offenheit, diese neugier, dieses positives auf etwas zugehen eines babys, eines kleinen heranwachsenden, das ist ja oft, was man wieder möchte. diese lebenskraft, diese energie, die einfach fliesst, die blockiert wurde, durch traumatische erlebnisse. wie steine, die vor einem liegen. diese blockierungen aufzulösen --- und wieder zu fliegen..

you gonna do it!!!!

lg puma
 

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