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Kinder sind tabu!!!!!!!!!!!!!!

  • Starter*in Starter*in Adler-sollen-fliegen
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Sicher würde ich diese Person gerne Bluten sehen, doch NICHT auf diesem Wege.Mit Bluten meine ich durch eine anzeige und dann Knast.
Ich bin nun seit vier Jahren in einer festen Beziehung und habe gelernt das es auch Männer gibt die wissen was es heist zu lieben, hinter einen zu stehen und geborgenheit zu vermitteln.
Auch wenn mich das ganze noch oft verfolgt sage ich nach so langer zeit DAS LEBEN GEHT WEITER!!!!!!!
Wenn ich den Täter auf diese weise Bluten lassen würde wie du es geschildert hast, wäre ICH kein stück besser als der Täter.
Dann dürfte ich auch nicht darüber schreiben un dmich darüber aufregen das es solche Menschen gibt,oder?!


Ich hoffe das du keinen falschen eindruck von mir bekommen hast
 
Menschen sind nunmal nicht von Natur aus gut...und der Staat schützt den Einzelnen leider auch nur suboptimal. Daher muss der Einzelne wohl oder übel zusehen, wie er sich im Alltag und seinem Lebensumfeld am besten selber schützen kann.

Pädophilie und Kindesmißbrauch sind eine Realität des menschlichen Alltags...die Täter quer durch alle soziale Schichten vertreten...im Alltag normale Banker, Ärzte, Lehrer, Arbeitslose etc...und zu Hause oder irgendwo im Verborgenen Mißbrauchstäter, Triebtäter....im und zwar in jedem Menschen vereinen sich halt immer unzählige Aspekte...einige Menschen haben Spass daran Macht über andere auszuüben ihren eigenen Egoismen/Impulsen/Trieben freien Lauf zu lassen und auf so was wie Moral oder Gesetze zu sch***.Sie wittern ihre Chancen und schlagen zu...lieben den Kick es wieder und wieder zu tun...VErbote zu missachten, sich an der eigenen Macht zu berauschen.

Wichtig für Mißbrauchsopfer ist es in sich selber die Macht der Täter dadurch zu brechen, indem man das Trauma verarbeitet und sich nicht zu sehr durch diese Vorbelastung runterziehen lässt...TROTZDEM zu einem guten Leben findet....sich sagt: nicht ich, sondern der Täter ist Dreck und den wasche ich mir ab und vergesse den Kram, sehe zu, dass mein neues Leben besser wird, ich auf die Zukunft schaue und nicht immer nur mit Bedauern rückwärts und immer nur an Gedanken an den Täter, der somit weiter herrscht und beherrscht.
Der Täter gewinnt, wenn seine Macht so weitreichend ist, dass das Opfer zerbricht, und sowas würde ich als Opfer dem Täter NIEMALS gönnen.
Ein wichtiger Abgrenzungsschritt ist die Veröffentlichung der Tat...Anzeige, Zeitungsartikel etc. Das ist das was das Opfer tun kann und sollte und danach keinen Gedanken mehr an den Täter verschwenden sollte...nur ggf. insofern....das man sich auf einen Racheakt vorbereitet, wenn der Täter wieder aus dem Knast wieder raus ist, man gewappnet, bzw. zum Selbstschutz bewaffnet ist...muss keine Knarre sein, kann auch ein wenig Kampfsport sein. Aber nie aus Rache, sondern nur reine Selbstverteidigung versteht sich.

Wut ist o.k. und auch wichtig, aber zu langwieriger Hass gegen den Täter frißt die eigene Seele auf, Hass gegen den Täter zeigt, wie groß dessen Macht über einen ist...und Hass sollte ein Täter also nicht wert sein...höchstens Verachtung oder Aufmerksamkeit die man einer Kellerassel ggü aufbringen würde.

Gruß
Tyra
 
@video

die meisten Hirne von Triebtätern und Pädophilen etc. sind ganz normal und funktionieren ausgezeichnet...sonst könnten sie ja auch nicht ihren Berufen nachgehen etc. Sie sind ausgezeichnete Schauspieler und können ihr zweites Gesicht sehr gut verbergen. Sie sind Meister der Manipulation, haben ihre Opfer und Umwelt im Griff...wirken nach außen als der nette Nachbar, hilfsbereite liebe Onkel, charismatische Partylöwe etc. Sie begehen ihre Straftaten voll bewußt und werden keineswegs durch ihre Triebe oder so beherrscht/übermannt und können gar nicht anders etc. sie könnten sich schon zügeln, wenn sie wollten, wollen aber nicht...haben ja ihren Spass bei der Sache und lieben den Kick etwas Verbotenes zu tun, fühlen sich prächtig so mächtig zu sein sich über allgemeine Sitten und Moral und Gesetze zu stellen. Menschen sind vielschichtig...tragen mannigfache Aspekte in sich...man kann gleichzeitig ein guter Lehrer aber schlechter Liebhaber sein, gleichzeitig ein super Banker, Christ, frommer Kirchgänger und Wohltäter der Menschheit sein und zu Haus seine Kinder mißbrauchen...das eine schließt das andere nicht aus...leider....schöner wäre es wenn's einfach wäre und man Triebtäter oder Pädophile gleich äußerlich am Erscheinungsbild erkennen würde, an ner gewissen Nasen- oder Stirnform etc..sowas dachten die Kriminalforscher des vorletzten Jahrhunderts und hatten Verbrecherkataloge nach der Physiognomie/Anatomie einiger Gewaltverbrecher erstellt...war natürlich reiner Humbug...aber bis heute glauben immer noch einige Menschen daran...Auch der Glaube dass Triebtäter einfach Kranke Menschen seien ist etwas zu flach gedacht...sie sind oft nicht krank, sondern eher bewußt unmoralisch und gesetzesbrecherisch. Vor Gericht ist es aber oft ne gute Ausrede zu sagen: er ist krank...Krankheiten lassen sich ja ggf. heilen...hinter Krankheit kann man sich verstecken...Krankheit ist eine bequeme Antwort auf eine komplexe Frage...aber leider oft nicht die richtige oder vollständige Antwort.

Lies mal den Krimi von Anna Salter: Die Psychologin,...darin sind zwei gute Profile von Pädophilen/Mißbrauchstätern beschrieben und zwar auf spannende Weise...dat ganze kann man natürlich auch durch Fachliteratur erlesen..im Krimi find ichs immer spannender.

Es gibt natürlich auch wirklich kranke Triebtäter, deren Hirnchemie nicht o.k. ist, die lebenslang medikamentös behandelt werden müssen...oder Menschen die durch einen Unfall z.B eine Läsion vorne im Mittelbalken des Kortex erlitten haben, der Sitz des Sozialverhaltens ist und die somit keine Moral mehr haben..die sind aber eher die Ausnahme...die meisten Triebtäter sind ganz normale Bürger...nicht einmal nur im unteren ärmeren Milieu angesiedelt, sondern quer durch alle Gesellschaftsschichten. Das haben Kriminal- und Sozialforschung ergeben.

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Tyra meinte:
Menschen sind nunmal nicht von Natur aus gut...und der Staat schützt den Einzelnen leider auch nur suboptimal. Daher muss der Einzelne wohl oder übel zusehen, wie er sich im Alltag und seinem Lebensumfeld am besten selber schützen kann.

Pädophilie und Kindesmißbrauch sind eine Realität des menschlichen Alltags...die Täter quer durch alle soziale Schichten vertreten...im Alltag normale Banker, Ärzte, Lehrer, Arbeitslose etc...und zu Hause oder irgendwo im Verborgenen Mißbrauchstäter, Triebtäter....im und zwar in jedem Menschen vereinen sich halt immer unzählige Aspekte...einige Menschen haben Spass daran Macht über andere auszuüben ihren eigenen Egoismen/Impulsen/Trieben freien Lauf zu lassen und auf so was wie Moral oder Gesetze zu sch***.Sie wittern ihre Chancen und schlagen zu...lieben den Kick es wieder und wieder zu tun...VErbote zu missachten, sich an der eigenen Macht zu berauschen.

Wichtig für Mißbrauchsopfer ist es in sich selber die Macht der Täter dadurch zu brechen, indem man das Trauma verarbeitet und sich nicht zu sehr durch diese Vorbelastung runterziehen lässt...TROTZDEM zu einem guten Leben findet....sich sagt: nicht ich, sondern der Täter ist Dreck und den wasche ich mir ab und vergesse den Kram, sehe zu, dass mein neues Leben besser wird, ich auf die Zukunft schaue und nicht immer nur mit Bedauern rückwärts und immer nur an Gedanken an den Täter, der somit weiter herrscht und beherrscht.
Der Täter gewinnt, wenn seine Macht so weitreichend ist, dass das Opfer zerbricht, und sowas würde ich als Opfer dem Täter NIEMALS gönnen.
Ein wichtiger Abgrenzungsschritt ist die Veröffentlichung der Tat...Anzeige, Zeitungsartikel etc. Das ist das was das Opfer tun kann und sollte und danach keinen Gedanken mehr an den Täter verschwenden sollte...nur ggf. insofern....das man sich auf einen Racheakt vorbereitet, wenn der Täter wieder aus dem Knast wieder raus ist, man gewappnet, bzw. zum Selbstschutz bewaffnet ist...muss keine Knarre sein, kann auch ein wenig Kampfsport sein. Aber nie aus Rache, sondern nur reine Selbstverteidigung versteht sich.

Wut ist o.k. und auch wichtig, aber zu langwieriger Hass gegen den Täter frißt die eigene Seele auf, Hass gegen den Täter zeigt, wie groß dessen Macht über einen ist...und Hass sollte ein Täter also nicht wert sein...höchstens Verachtung oder Aufmerksamkeit die man einer Kellerassel ggü aufbringen würde.

Gruß
Tyra
Tyra,
Du hast schon recht, nur sind nicht alle Menschen so stark, auch finden nicht alle Opfer den richtigen Therapeuten, vielleicht auch eher schon mal den falschen Therapeuten. Was dann? Schau Dich doch mal um, es gibt soviele zerbrochene Existenzen, wenn es so wäre wie Du sagst gäbe es sie nicht. Ich sage nur wir sind Menschen und keine Maschinen, auch ist jeder Mensch anders! Auch gibt es die s.g. Solidargemeinschaft nicht mehr, wie es sie vielleicht mal gab.
Es ist immer so einfach in der Theorie, aber die Praxis sieht da doch schon weitaus schwieriger aus, oder sehe ich da was falsch? Ich will niemanden entmutigen, aber es ist halt schwer!
der Che.G
 
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Hallo Che,

du hast Recht mit den zerbrochenen Existenzen etc...aber mit dieser starker Mensch - schwacher Mensch- Sache habe ich eines festgestellt: sehr viele Menschen sind weitaus stärker als sie glauben...sie denken sich oft selber schwach.
Gemäß Frauensozialisation wurden Frauen über Jahrhunderte z.B systematisch gesellschaftlich schwach gedacht...was reinster Unsinn ist...aber dennoch glauben viele Frauen daran und werden dadurch erst schwach....klingt ein wenig verwirrend , aber dieser Gedanke stammt aus der konstruktivistischen Psychologie...d.h. die Realität ist stets oft das, was man annimmt, was die Realität ist...self-fulfilling prophecy....wenn ich denke ich bin schwach, verhalte ich mich schwach und bin dadurch schwach...so auf dieser Schiene.
Der Psychologe Watzlawick ist ein Vertreter dieser Richtung, weltbekannt ist sein Buch : Anleitung zum Unglücklichsein. Zwei weitere Psychologen haben kürzlich ein Buch unter dem Titel: Gefühlsterroristen veröffentlicht und dort ein Unglücks-Programm veröffentlicht mit den sieben Punkten:
1) zu glauben andere seien schöner und klüger als man selber
2) zu glauben, dass man nur wertvoll ist, wenn einen andere lieben
3) zu glauben, dass man sein Leben so gestalten muss, dass man es jedem recht macht
4) zu glauben, dass man perfekt sein muss - und zwar sofort
5) zu glauben, dass nichts dem eigenen Leben einen Sinn geben kann
6) zu glauben, dass alles langweilig sei
7) zu glauben, dass man keine oder nur geringe Möglichkeiten hat sein Leben zu beeinflussen

Die Autoren schreiben zu diesen Punkten: "Diese Strategien helfen ihnen garantiert sich selbst und andere unglücklich zu machen und das eigene Selbstwertgefühl zu schwächen...."
Daher sollte man regelmäßig seine innere Einstellung checken und bekloppte Strategien/Glaubenssätze über Bord werfen....ist manchmal net einfach...aber mit Verhaltenstherapie od. bewußtem Denken und leben durchaus drin...

Ich selber bin auch in meiner Kindheit schwach definiert worden...war aber eine Ungläubige, eine kleine Anarchistin im Denken und hab mich selber stärker gedacht und dadurch gemacht...hat ausgezeichnet funktioniert...denn wo ein Wille ist da finden sich auch WEge....Natürlich kann man darauf erwidern: es gibt auch willensschwächere Menschen, die halt keinen Weg suchen und finden..und da muss man dann antworten: Pech gehabt! Wer sich selber nicht genügend mag oder motivieren kann, wer sklavisch abhängig ist von dem Willen anderer, der ist leider im Eimer....Nietzsche unterscheidet ja zwischen Sklavenmoral und Herrenmoral...und ich finde: jeder muss sich halt entscheiden ob er Sklave oder Herr/IN über sein eigenes Leben sein will. Hierzulande und zu unseren Zeiten ist das Milieu günstig...wir haben die Wahl und können viel aus unserem Leben machen...wer keine Chancen sieht, oder sehen will und blind ist für die eigenen Möglichkeiten dem ist natürlich schwer zu helfen....


Klar gibt es auch diese Solidargemeinschaften nicht mehr so stark wie früher...die Soziologen sprechen ja von Individualisierung...also Vereinzelung der Menschen...allerdings kenne ich aus meinem persönlichem Umfeld eine gute Solidargemeinschaft..ich hab so was, weil ich auf so was Wert lege...

Jeder Mensch ist irgendwo anders, aber auf gewissen Ebenen auch gleich...man sollte das vielschichtig sehen...ein wenig paradox...wenn jeder total anders wäre könnte man niemandem helfen, medizinisch nicht in Therapien nicht...da es aber immer gleiche Strukturen gibt, hat man Ansatzpunkte...hier ist ein gutes Mittelmaß zwischen Verschiedenheit und Gleichheit anzustreben...

Als Pragmatikerin...also sehr praktisch orientierter Mensch muss ich sagen: Theorie und Praxis klaffen nicht wo weit auseinander....sowas wie reine Theorie gibt es eh nicht..die psychologischen oder verhaltensbiologischen Theorien fußen ja auf Praxisbeobachtung....Und ja: es ist manchmal schwer, aber nicht unmöglich...und darauf kommt es an: man muss halt immer wieder kämpfen, sich anstrengen, an sich arbeiten, wenn man hinfällt wieder aufstehen und neue Wege suchen....wer denkt das Leben sei ein mit Rosen bestreuter sanfter Wiesenpfad, der ist auf dem Holzweg. Das Leben kostet Mühe und Kraft...für manche, die Schlimmes erlebt haben mehr Kraft als für andere...gerecht ist das nicht, aber leider ist es so nun einmal.

Meine Grundeinstellung: aus ALLEM immer das Beste draus machen..nie den Mut verlieren, nie an sich zweifeln.

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
ich kann und will euch keinen Vorwurf machen.Doch es gibt momente wo man einfach nur schwach sei kann weil einem die lebens energie fehlt.warum gibt es den einige die solche vergehen nicht zur anzeige bringen? Weil sie wissen was auf sie zu kommt und es verdammt schwer ist das durch zu stehen,sicher gibt es auch viele die es gemacht haben und den nötigen halt von Familie und freunden bekommen haben.Doch leider ist das die seltenheit.WAS BEDEUTET STARK ODER AUCH SCHWACH ZU SEIN?!? Bedeutet es, weil ich keine Familie hatte die hinter mir stehet,keine Freunde, und aus diesem grunde keine anzeige gemacht habe weil ich die kraft es ALLEINE durch zu stehen nicht hatte?!?Ich wurde mit 15 zu einer schwachen person gemacht, zu einer Person die den ganzen missbrauch alleine verarbeiten musst, sicher habe ich oft gedacht das ich es geshaft habe, doch es ist das genaue gegenteil.Heute verfluche ich das ich keine HILFE hatte keinen der mit mir den weg gegangen ist, vielleicht würde es mir dann heute etwas besser gehen, vielleicht würde meine Beziehung zu meinem Körper anders verlaufen, vielleicht würde ich mich dann auch in meiner Beziehung zu meinem Freund oft anders verhalten.

Der Adler will doch nur seine Flügel zurück haben die er einst hatte
 
Tyra meinte:
Hallo Che,

du hast Recht mit den zerbrochenen Existenzen etc...aber mit dieser starker Mensch - schwacher Mensch- Sache habe ich eines festgestellt: sehr viele Menschen sind weitaus stärker als sie glauben...sie denken sich oft selber schwach.
Gemäß Frauensozialisation wurden Frauen über Jahrhunderte z.B systematisch gesellschaftlich schwach gedacht...was reinster Unsinn ist...aber dennoch glauben viele Frauen daran und werden dadurch erst schwach....klingt ein wenig verwirrend , aber dieser Gedanke stammt aus der konstruktivistischen Psychologie...d.h. die Realität ist stets oft das, was man annimmt, was die Realität ist...self-fulfilling prophecy....wenn ich denke ich bin schwach, verhalte ich mich schwach und bin dadurch schwach...so auf dieser Schiene.

Ich selber bin auch in meiner Kindheit schwach definiert worden...war aber eine Ungläubige, eine kleine Anarchistin im Denken und hab mich selber stärker gedacht und dadurch gemacht...hat ausgezeichnet funktioniert...denn wo ein Wille ist da finden sich auch WEge....

Klar gibt es auch diese Solidargemeinschaften nicht mehr so stark wie früher...die Soziologen sprechen ja von Individualisierung...also Vereinzelung der Menschen...allerdings kenne ich aus meinem persönlichem Umfeld eine gute Solidargemeinschaft..ich hab so was, weil ich auf so was Wert lege...

Jeder Mensch ist irgendwo anders, aber auf gewissen Ebenen auch gleich...man sollte das vielschichtig sehen...ein wenig paradox...wenn jeder total anders wäre könnte man niemandem helfen, medizinisch nicht in Therapien nicht...da es aber immer gleiche Strukturen gibt, hat man Ansatzpunkte...hier ist ein gutes Mittelmaß zwischen Verschiedenheit und Gleichheit anzustreben...

Als Pragmatikerin...also sehr praktisch orientierter Mensch muss ich sagen: Theorie und Praxis klaffen nicht wo weit auseinander....sowas wie reine Theorie gibt es eh nicht..die psychologischen oder verhaltensbiologischen Theorien fußen ja auf Praxisbeobachtung....Und ja: es ist manchmal schwer, aber nicht unmöglich...und darauf kommt es an: man muss halt immer wieder kämpfen, sich anstrengen, an sich arbeiten, wenn man hinfällt wieder aufstehen und neue Wege suchen....wer denkt das Leben sei ein mit Rosen bestreuter sanfter Wiesenpfad, der ist auf dem Holzweg. Das Leben kostet Mühe und Kraft...für manche, die Schlimmes erlebt haben mehr Kraft als für andere...gerecht ist das nicht, aber leider ist es so nun einmal.


Meine Grundeinstellung: aus ALLEM immer das Beste draus machen..nie den Mut verlieren, nie an sich zweifeln.

Gruß
Tyra
Tyra,
ja zum Teil magst Du recht haben, nur fehlt es z.B. manchmal an Kraft, oder man will einfach nicht mehr aufstehen, aber auch das ist legetim! Wenn man dann einen guten Therapeuten hat ist es gut, nur wenn nicht, klappt das mit dem Aufstehen eher nicht!
Nein das Leben ist natürlich nicht auf Rosen gebettet und das darf ich aus eigener Erfahrung sagen!
Schön wenn Du mit Deiner Grundeinstellung parat kommst, aber auch hier, man kann nicht aus allem das beste machen oder ich kann nicht aus allem das beste machen! Doch ich habe schon mal das recht den Mut zu verlieren, oder zu sagen, nee ich kann nicht mehr! Glaube mir ich war bisher in meinem Leben oft stark, alleine bedingt durch mein Handicap, aber manchmal geht es erst mal nicht weiter, dann ist man der/die suchende, fragende!
einen Lieben Gruß, der Che.G


Zusatz:
Der Psychologe Watzlawick ist ein Vertreter dieser Richtung, weltbekannt ist sein Buch : Anleitung zum Unglücklichsein. Zwei weitere Psychologen haben kürzlich ein Buch unter dem Titel: Gefühlsterroristen veröffentlicht und dort ein Unglücks-Programm veröffentlicht mit den sieben Punkten:
1) zu glauben andere seien schöner und klüger als man selber
2) zu glauben, dass man nur wertvoll ist, wenn einen andere lieben
3) zu glauben, dass man sein Leben so gestalten muss, dass man es jedem recht macht
4) zu glauben, dass man perfekt sein muss - und zwar sofort
5) zu glauben, dass nichts dem eigenen Leben einen Sinn geben kann
6) zu glauben, dass alles langweilig sei
7) zu glauben, dass man keine oder nur geringe Möglichkeiten hat sein Leben zu beeinflussen

Die Autoren schreiben zu diesen Punkten: "Diese Strategien helfen ihnen garantiert sich selbst und andere unglücklich zu machen und das eigene Selbstwertgefühl zu schwächen...."
Daher sollte man regelmäßig seine innere Einstellung checken und bekloppte Strategien/Glaubenssätze über Bord werfen....ist manchmal net einfach...aber mit Verhaltenstherapie od. bewußtem Denken und leben durchaus drin...
Tyra,
das sind doch wohl Leute die Studiert haben, Leute die Vergleichsstudien
gemacht haben, eben alles Leute die keine eigenen Erfahrungen gemacht haben, höchsten Erfahrungen über Ihre Patienten. Das wahre Leben spielt doch ganz woanders, Tyra!
Schlaue Bücher kann ich oder könnte ich auch schreiben, so einfach ist das alles nicht, es ist ein ganz schwieriger Weg! Mir sind Leute mit tatsächlichen Erfahrungen lieber und vielleicht oft auch hilfreicher!
Daher sollte man regelmäßig seine innere Einstellung checken und bekloppte Strategien/Glaubenssätze über Bord werfen....ist manchmal net einfach...aber mit Verhaltenstherapie od. bewußtem Denken und leben durchaus drin...


Verzeih, auch bekloppte Strategien sind grundsäztlich nicht schlecht, eben unkonventionell, bewusstes Denken ist OK.
der Che.G
 
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Adler-sollen-fliegen meinte:
Der Adler will doch nur seine Flügel zurück haben die er einst hatte

Ach so, die Flügel stellen deine Unschuld dar, die du aufgrund des Missbrauchs verloren hast, und die Flügel (die Unschuld) möchtest du gerne wiederhaben, damit du als Adler wieder "fliegen" kannst.

video
 
Video manchmal frag ich mich was in dir vorgeht..Ich will einfach wieder GANZ normal leben,ohne angst,Hass usw.
Auf Männer zu gehen können ohne ihn gleich was zu unterstellen oder mich bedrängt zu fühlen. Die flügel heißen FREIHEIT!!!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Adler-sollen-fliegen meinte:
Video manchmal frag ich mich was in dir vorgeht..Ich will einfach wieder GANZ normal leben,ohne angst,Hass usw.
Auf Männer zu gehen können ohne ihn gleich was zu unterstellen oder mich bedrängt zu werde. Die flügel heißen FREIHEIT!!!!!
Adler,
vielleicht hat Video einfach, den Knall noch nicht gehört!!!
der Che.G
 

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