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Kinder in Deutschland müssen Hunger leiden????

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Die Schichten sind mir egal. Ich finde grundsätzlich bedenklich wenn das Jugendamt regelmäßig vorbeikommt. Das lässt sich auch nicht mit Hartz IV wegdiskutieren.
Ich verstehe nicht, wieso es nicht ankommt: einige hier wie Rheunus, Blume oder Tuesday als Beispiel haben das doch wunderbar erklärt, wie stigmatisiert wird, oder auch dass es nur sporadisch möglich ist, Hartz IV-abhängige Kinder als Eltern zu ernähren, aufgrund der Sanktionspraktiken (über eine Million Sanktionen jährlich), was ja auch ohne Sanktionen schwer genug wäre, mit diesen Regelsätzen und Verrechnung des Kindergelds.

Dass da JA auf der Matte steht, ist nur logische Konsequenz.

Wenn sie keine Arbeit finden, wo keine ist, bei Millionen fehlender Arbeitsplätze, kann Hartz IV auch nicht nur als Übergang in eine Erwerbstätigkeit gesehen werden, sondern muss endlich Garantien bieten, vor allem für die Kinder, die hier ja zur Disposition stehen.
 
Man könnte sich ein Beispiel an der Kindergärten nehmen und jedem Kind in der Schule eine warme Mahlzeit servieren.
Gibts doch normalerweise in Schulen, weiß aber nicht mehr, was es kostet, geschenkt war es jedenfalls nicht, so um 3,00 Euro rum täglich.

Was ich aber noch weiß, auf Nachfrage, was es dort als Mahlzeit gibt: Fleischkäse mit Spiegelei drauf, Nudeln - da brauche ich mich über die dicken Kinder von Landau auch nicht beschweren...

Dürfte zugeliefertes Kantinenessen sein, billigster ungesündester Machart.

Schulessen: Ernährung von Kindern ist oft schlecht - SPIEGEL ONLINE

Natürlich sind daran die Eltern schuld...🙄
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber wer bezahlts? - Also bei Hartz IV. Das würde ziemlich genau zum Kindergeld passen, den Rest könnte man ja für Schulzeugs oder so verpulvern.

Und müsste in angeschlossener Küche frisch zubereitet werden und gesund.
 
Aber bitte nur Gref-völzinger😉
Sehn lecker aus. 😉

Man könnte ja Uli dahingehend bestrafen, dass er fettarmes Schulessen bundesweit finanzieren müsste, sollten die Eltern, nein, in dem Fall die Kinder, aber selber bezahlen können, dafür würde ich petitieren, dass Kindergeld dafür freigegeben wird, für Leistungsberechtigte - um nicht in diese fatalen wohlfahrtlichen Abhängigkeiten verharren zu müssen.

Übrigens: wenn heute Abend hier wieder Rhenus u. Co. übernehmen: lieber flaches Niveau zur Übergabe, dann scheints umso heller. 😀
 
Ich verstehe nicht, wieso es nicht ankommt: einige hier wie Rheunus, Blume oder Tuesday als Beispiel haben das doch wunderbar erklärt, wie stigmatisiert wird, oder auch dass es nur sporadisch möglich ist, Hartz IV-abhängige Kinder als Eltern zu ernähren, aufgrund der Sanktionspraktiken (über eine Million Sanktionen jährlich), was ja auch ohne Sanktionen schwer genug wäre, mit diesen Regelsätzen und Verrechnung des Kindergelds.

Es kommt nicht an weil es so einfach nicht stimmt. An diesem Punkt waren wir schon einmal. Für Kinder gibt es Lebensmittelgutscheine und andere Möglichkeiten die einem das Risikio zu verhungern, nehmen. Schreibt man dies, geht die lächerliche Argumentation los, dass man sich ja trotz hungernder Kinder nicht zumuten könne, sich in eine solche Schlange einzureihen. Sorry, da hört es bei mir auf. Entweder bin ich ganz unten angekommen und nehme die Hilfe die sich bietet auch an oder ich muss eben sehen wo ich bleibe. Wobei letzteres auch sehr egoistisch gegenüber den Kindern wäre, von daher kann man ein solches Verhalten auch gar nicht tolerieren.

Warum kommt das nicht an?
 
Frau Hannemann handelt ja auch für die H4-Empfänger...is klar 😉
Schade, dass man hier Tuesdays grandiosen Beitrag so zerpflückt (also einige Vorposter) , aber ich bin mir sicher, dass da keine Ideologien dahinterstecken, sondern ein Ethos, genauso wie bei Hannemann.

Sie bestimmt ja nicht die Nachfrage, und wenn sie Interviews gibt, dann weil es ihrer Sache nutzt: positive Veränderung von Unrechtsstrukturen.

Sollte sie dafür Kohle bekommen, weshalb sollte sie es nicht nehmen, man wird nicht pleite stärker...?
 
Es kommt nicht an weil es so einfach nicht stimmt. An diesem Punkt waren wir schon einmal. Für Kinder gibt es Lebensmittelgutscheine und andere Möglichkeiten die einem das Risikio zu verhungern, nehmen. Schreibt man dies, geht die lächerliche Argumentation los, dass man sich ja trotz hungernder Kinder nicht zumuten könne, sich in eine solche Schlange einzureihen. Sorry, da hört es bei mir auf. Entweder bin ich ganz unten angekommen und nehme die Hilfe die sich bietet auch an oder ich muss eben sehen wo ich bleibe. Wobei letzteres auch sehr egoistisch gegenüber den Kindern wäre, von daher kann man ein solches Verhalten auch gar nicht tolerieren.

Warum kommt das nicht an?

Weil es gar nicht mehr um das Thema geht. Es geht nur noch darum, dass jedem ein Leben im Luxus zusteht. Auch wenn man nichts, aber auch rein gar nichts, leisten will.
Und nein, selbst den Gutschein abzuholen ist schon zu viel.
Bitte Bargeld zu Hause in den Briefkasten schmeißen.
Es wird an alle gedacht, nur nicht an die Masse an Menschen, die den Luxus auch erarbeiten muss!
Genau deswegen, weil ihr nicht versteht bzw. nicht wollt, dass jeder Mensch Würde besitzt, die mit dieser Almosenmentalität nicht zu vereinbaren ist.

Und weil das eines unserer Grundgesetze ist bzw. ein Menschenrecht.

Und weil es verfassungswidrig ist, Rechtsansprüche auszuhebeln, durch Lebensmittelgutscheine und so einen Quatsch.

Und weil es stigmatisiert...
 
Eine ideologie ist im positiven Sinne eine Zielvorstellung.
Und was ist schlecht an dem Ziel, dass ALLE menschen - ob H4, alleinerziehend, Hilfsarbeiter, Kinder, erwachsene, Familien - ein leben führen können das mehr beinhaltet als satt zu werden.
"Trotzdem muss keiner in Deutschland hungrig ins Bett, wenn man mit Geld umhehen kann."
Und dann ist alles gut, oder wie? Hauptsache satt. Alles andere ist unwichtig.
Sogar wichtige Medikamente würden als unwichtiger schnickschnack dargestellt...
So kann man vielleicht meinen Monat leben...notfalls 2..
Aber manche Menschen müssen JAHRELANG so leben...
Da lass mal irgendwas kaputtgehen (Waschmaschine, herd...) oder eine Nachzahlung ins Haus flattern...
Das kann man dann mit noch soviel Sparsamkeit nicht mehr aiuffangen.
Was hier auch auffällt im thread...diejenigen, die so vehement behaupten "wenn in Deutschland ein Kind hungert, sind die Eltern schuld" haben selber gar keime Kinder. Sind einzig und allein für sich selber verantwortlich, wissen ueberhaupt nicht wie es ist, einem Kind GAR ALLES abschlagen zu müssen. Jeden noch so kleinen Wunsch.

Tuesdays Beitrag ist gut! Sehr gut!
Und gottseidank findet er regen zuspruch. Es gibt eben doch noch Menschen, die keine scheuklappen tragen und Zustände leugnen, weil ja "nicht sein kann, was nicht ein darf".
Menschen die anderen Menschen ein leben in würde gönnen. Einfach weil sie ,Menschen sind!
 
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