Es ging doch gar nicht darum, ob der TE eine Fachkraft ist oder nicht, sondern darum, dass es in seiner Situation sinnvoll sein könnte, sich in großen Unternehmen zu bewerben, weil die (bedingt durch den de facto existierenden war for talents) i. d. R. eine größere Flexiblität in Sachen Arbeitszeit anbieten, man mehr Möglichkeiten hat, sich auch intern weiterzuqualifizieren, um aus der Schichtarbeit herauszukommen, und es eben dort auch eher so etwas wie Betriebskindergärten gibt, die sich auch an exotischeren Arbeitszeiten von Mitarbeitern orientieren. Der TE muss dazu nicht zu diesen "talents" gehören, würde aber trotzdem vom Angebot profitieren können. Ich würde das nicht vorschlagen, wenn ich nicht selber in einem solchen Unternehmen arbeiten würde, in dem genau das der Fall ist. Manchmal muss man auch einfach Glück haben, und sich zur richtigen Zeit in einem Unternehmen bewerben, in dem konreter Bedarf an einem ganz bestimmten Beruf besteht, der noch nicht einmal zu den klassischen Berufen des Fachkräftemangels gehören muss. Und dann hast du sogar eine Chance, wenn das Unternehmen auf der anderen Seite gerade zahlreiche MA entlässt.
Mehrgleisig zu fahren halte ich allerdings weiterhin für am sinnvollsten - also die berufliche Situation familienfreundlicher zu machen, aber eben auch im privaten Umfeld zu schauen, wo man sich Unterstützung holen kann, um sich größtmögliche Flexibilität zu bewahren. Dazu enthält dieser Thread schon jetzt viele Tipps und ich hoffe, dass für den TE etwas dabei ist.