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Kennenlernphase - Wie damit umgehen?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 129026
  • Datum Start Datum Start
Was kann schon passieren, man kann beim Kuscheln und sich in Liebesgefühle versetzen ja auch von nicht mehr sprechen, als von einer Art Droge zu sich nehmen. Ich fühle mich dann wie bekifft und so was von Tiefenentspannt, wie sonst selten.
Dann gehts wieder durch den Alltag, bis dieses Bedürfnis wieder auftaucht.

Nehmt das alles doch nicht so bierernst.

Man kann jederzeit aussteigen, falls es Richtung Drama geht. Machts aber oft nicht, weil auch das Gefühls-Betrinken ist.
 
Was daraus werden kann, wenn man ein Drogen-Problem nicht ernst nimmt, musstest du doch selber sehr leidvoll erfahren. Dass ausgerechnet du jetzt soviel Verständnis herauskehrst finde ich fast schon paradox. Der Lerneffekt scheint ja nicht allzu groß gewesen zu sein.

Und die Effekte von Drogenkonsum mit Schmetterlingen im Bauch durchs Verliebtsein gleichzustellen.. da such ich gerade noch nach der Steigerung des Wortes absurd.
 
Liebe @Cupcake ,

ich finde total okay, wenn du bzgl. Drogenkonsum eine sehr klare Haltung hast und dann passt es vielleicht wirklich nicht. Was ich schwierig finde ist, wenn man auf Grundlage der eigenen Haltung andere verurteilt und negative Eigenschaften zuschreibt. Das möchte man ja selbst in der Regel auch nicht in Bezug auf eigene Themen und Einstellungen.

Viele Menschen Anfang 20 rauchen ab und zu Gras, die wenigsten entwickeln Probleme. Rausch ist auch nicht nur Realitätsflucht, sondern kann auch Bereicherung sein, zusätzlich zu allen möglichen anderen Dingen im Leben, die schön sind und Spaß machen.

Ich glaube, ein bisschen mehr Toleranz und Differenzierung würde hier manchen ganz gut stehen. Es gibt so viele unterschiedliche Formen von Konsum und weshalb Menschen konsumieren (übrigens zieht sich das durch die komplette Menschheitsgeschichte), nicht alles stellt problematischen Konsum dar. Genauso wie es total okay ist, wenn man selbst keinerlei Rauschmittel konsumieren möchte, sollte man auch andere Einstellungen dazu tolerieren und nicht allen Menschen große Probleme zuschreiben.
 
Ich finde, dass man differenzieren muss, ob es ein Bekannter ist, der sich das Zeug reinpfeift oder eben ein potenzieller eigenen Partner. Grundsätzlich bin ich ja auch für leben und leben lassen und selbst beim beschriebenen Bekanntenpaar hab ich nur den Kopf geschüttelt, aber meine Klappe gehalten.

Beim eigenen Partner lege ich da allerdings deutlich strengere Maßstäbe an. Zum einen wirkt sich sein Handeln u. U. direkt auf mich aus (im vorliegenden Fall stinkt er, die TE empfindet Ekel, vor allem aber war er im Wesen ja bereits anders und hat sie anders/kühler behandelt). Und natürlich gibt es da auch die Seite der gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die regelmäßiger Cannabis-Konsum nach sich zieht (prima beschrieben übrigens in der CaPRis-Studie der LMU München/Uni Heidelberg).

Eine Verharmlosung finde ich persönlich daher auch völlig unangebracht und käme niemals auf die Idee, den Konsum als Bereicherung zu titulieren. Aber wie gesagt soll das jeder so handhaben wie er will. Für einen Partner würde das auch bei mir das Aus bedeuten. Da bin ich supergerne völlig intolerant, und nur weil es Menschen schon immer so gemacht haben, muss es noch lange nicht gut sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aktuell weiß ich selber noch nicht damit umzugehen. Viele Beiträge öffnen mir die Augen und auch ich sehe Schwierigkeiten bzgl. einer potenziellen Partnerschaft.... aber leider bekomme ich es nicht hin, es meinem Herz begreiflich zu machen.

Er hat viele gute Eigenschaften, wäre da nicht die Sache mit dem Kiffen.

In den letzten 2 Jahren habe ich so oft mit mir gerungen .... ich hatte niemals mehr geglaubt, dass ich jemals wieder lieben könnte... doch seine Art und Weise wie er damit umgegangen ist bzw damit umgeht ist einfach nur super.... er weiß das ich meine Schwierigkeiten habe, aber er sieht es nicht als Ablehnung sondern, er weiß das ich mit mir selbst ringe und meine Gedanken und Gefühle sortieren muss. In diesem Momenten gibt er mir immer meine Zeit, er nimmt mir es auch nie übel. Er ist dann immer da....

Ich weiß auch, dass ich ihm vieles nicht einfach mache, weil ich hin und wieder aufgrund meiner toxischen Beziehung Zweifel habe oder mir viel zu viele Gedanken mache.... aber auch hier hat er extrem viel Verständnis und Geduld für. Er hat mich bisher nie bedrängt oder sonst was, eher im Gegenteil.... und seine Hartnäckigkeit zeigt mir einfach, wie ernst er das meint....

Morgen werde ich ihn wiedersehen.... ich habe mir noch nicht zurecht gelegt, was ich ihm sagen werde.... ich lasse es auf mich zukommen. Ob und wie sich das Gespräch entwickelt... daran werde ich dann festmachen, wie ich zukünftig damit umgehen werde.
 
Wenn er es so ernst meinen würde, da würde er einsehen, dass kiffen scheixxe ist und es sein lassen. Aber er ist stur und sieht das nicht ein, egal ob er auch gute Eigenschaften hat. Das ist ein Ding, was dich massiv stört. Was glaubst du was passiert, wenn du jettz nach gibst. Dann hast du einen stinkenden, beduselten Kiffer auf dem Sofa sitzen, mit dem man nichts mehr anfangen kann. Willst du das?
 

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