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Someone20

Gast
Hallo, ich hätte nie gedacht dass ich meine Probleme im Netz veröffentlichen würde bin aber trotzdem sehr froh dass es sowas gibt. Ich weiß garnicht wie ich anfangen soll es hat sehr lang damit angefangen als ich klein war schon, ich habe mich immer unwohl gefühlt in meiner Familie, weil mein Vater nie richtig für mich da war er hat mir zwar Puppen und Sachen gekauft doch ihn hat immer dieses menschliche Gefühl gefehlt, er ist immer so agressiv und temperamentvoll er kennt nichts anderes als seine MEINUNG und die setzt er auch durch, ihm interessieren andere Meinungen nicht, ich hab nie richtig eine Beziehung zu ihm aufbauen können, ich habe nie richtig mit ihm reden können weil ich einfach Angst habe dass er mir widerspricht oder die Kontrolle verliert. Heute bin ich 20 eine junge erwachsene Frau, und lebe noch immer bei meinen Eltern die immer alles verbieten ich darf nicht fort gehen, Leute kennenlernen ich darf einfach nichts! Ich weiß nicht mal wie ich einen Mann kennenlernen soll ? Meine meisten Freunde habe ich verloren, meinen EX habe ich verloren weil ich keine Gefühle empfand, mit meiner Schwester rede ich auch kaum mehr bin aber im gleichen Zimmer mit ihr. Ich fühl mich wirklich sehr alleine und im Stich gelassen wenn ich mit meinen anderen Geschwistern über meine Probleme rede interessiert es keinen wirklich. Ich wäre auch schon längst ausgezogen aber das darf ich ja auch nicht, weil ich keine Österreicherin bin und die albanische Mentalitet das nicht akzeptiert wenn eine Frau alleine auszieht, das heißt ich kann warten bis ich jemanden kennenlerne aber das werde ich nie wenn sie mir weiterhin alles verbieten. Meine andere Schwester hat ihren Mann durch meine Eltern kennengelernt, aber ich bin nicht wie sie das ist einfach nicht natürlich ich will jemanden auf einer natürlichen Art kennenlernen und nicht so gezwungernermaßen, außerdem habe ich meinen eigenen Geschmack, ich habe meine eigenen Prioriteten, ich bin wählerisch. Ich gib mich nicht mit jedem zufrieden. Es ist für mich so als wäre ich in meiner eigenen Familie eingesperrt, ich bin sehr verzweifelt hab voll die UNRUHE in mir, lebe in Angst und habe richtige Depressionen weil ich niemanden habe. Ich habe keine Gefühle, und keine Ziele, ich fühle mich wie ein Parasit. Ich kenne mich selbst garnicht, im Deutschkurs (Abendmaturakurs was ich mitlerweile schon aufgegeben habe) war ich immer so aufgeschlosse hab auch die ganze Gruppe in Stimmung gebracht , ja da war ich die lebensfrohe Frau, hier in meiner Familie bin ich ein NIEMAND ! die verlorene Frau, ich kann nicht mehr überlege ob ich zum Psychologen gehen soll brauche unbedingt Pillen wo ich mich besser fühle, wobei ich nicht glaube dass ich mit mir selber ein Problem habe sondern die anderen und dadurch meine Probleme entstehen. Bitte hilft mir, was soll ich tun ?
 
Hallo, ich hätte nie gedacht dass ich meine Probleme im Netz veröffentlichen würde bin aber trotzdem sehr froh dass es sowas gibt. Ich weiß garnicht wie ich anfangen soll es hat sehr lang damit angefangen als ich klein war schon, ich habe mich immer unwohl gefühlt in meiner Familie, weil mein Vater nie richtig für mich da war er hat mir zwar Puppen und Sachen gekauft doch ihn hat immer dieses menschliche Gefühl gefehlt, er ist immer so agressiv und temperamentvoll er kennt nichts anderes als seine MEINUNG und die setzt er auch durch, ihm interessieren andere Meinungen nicht, ich hab nie richtig eine Beziehung zu ihm aufbauen können, ich habe nie richtig mit ihm reden können weil ich einfach Angst habe dass er mir widerspricht oder die Kontrolle verliert.

Hallo Someone.

Das tut mir sehr Leid für Dich - es macht deutlich, dass Du eine schwierige Familienbeziehung zu Deinem Vater hast.

Heute bin ich 20 eine junge erwachsene Frau, und lebe noch immer bei meinen Eltern die immer alles verbieten ich darf nicht fort gehen, Leute kennenlernen ich darf einfach nichts! Ich weiß nicht mal wie ich einen Mann kennenlernen soll ? Meine meisten Freunde habe ich verloren, meinen EX habe ich verloren weil ich keine Gefühle empfand, mit meiner Schwester rede ich auch kaum mehr bin aber im gleichen Zimmer mit ihr. Ich fühl mich wirklich sehr alleine und im Stich gelassen wenn ich mit meinen anderen Geschwistern über meine Probleme rede interessiert es keinen wirklich.

Deine Familie engt Dich sehr ein. Deine Geschwister kennen Euren Vater; und haben sich wohl mit seinem Verhalten abgefunden - falls er auch zu Ihnen so ist, wie zu Dir.
Ich wäre auch schon längst ausgezogen aber das darf ich ja auch nicht, weil ich keine Österreicherin bin und die albanische Mentalitet das nicht akzeptiert wenn eine Frau alleine auszieht, das heißt ich kann warten bis ich jemanden kennenlerne aber das werde ich nie wenn sie mir weiterhin alles verbieten.

ich kann Dir jetzt, nachdem was ich gelesen habe, sagen:

Such Dir eine Lebenshilfe, bzw. einen Therapeuten;

letztlich musst Du innerlich stabil werden, um dann zu wissen, ob Du entweder mit den Zuständen in der Familie irgendwie leben kannst, oder so stark wirst; um Dich für Deine Freiheit zu entscheiden; und ggf. so Distanz zur Familie zu bekommen.

Dann kann es sein, dass die Familie Dich ausgrenzen wird... aber : schaue erstmal, was jetzt im Sinne von Therapie möglich ist.
Meine andere Schwester hat ihren Mann durch meine Eltern kennengelernt, aber ich bin nicht wie sie das ist einfach nicht natürlich ich will jemanden auf einer natürlichen Art kennenlernen und nicht so gezwungernermaßen, außerdem habe ich meinen eigenen Geschmack, ich habe meine eigenen Prioriteten, ich bin wählerisch. Ich gib mich nicht mit jedem zufrieden. Es ist für mich so als wäre ich in meiner eigenen Familie eingesperrt, ich bin sehr verzweifelt hab voll die UNRUHE in mir, lebe in Angst und habe richtige Depressionen weil ich niemanden habe.

Telefonische Seelsorge; einen Gesprächstherapeuten, Betreuungsstellen - vielleicht wirst Du manche Dinge heimlich tun müsen, damit Deine Familie keine Kontrolle dabei über Dich hat.
Ich habe keine Gefühle, und keine Ziele, ich fühle mich wie ein Parasit. Ich kenne mich selbst garnicht, im Deutschkurs (Abendmaturakurs was ich mitlerweile schon aufgegeben habe) war ich immer so aufgeschlosse hab auch die ganze Gruppe in Stimmung gebracht , ja da war ich die lebensfrohe Frau, hier in meiner Familie bin ich ein NIEMAND ! die verlorene Frau, ich kann nicht mehr überlege ob ich zum Psychologen gehen soll

Suche Dir auf jeden Fall professionelle Hilfe; Du klingst in Deinen Worten sehr verzweifelt.
brauche unbedingt Pillen wo ich mich besser fühle, wobei ich nicht glaube dass ich mit mir selber ein Problem habe sondern die anderen und dadurch meine Probleme entstehen. Bitte hilft mir, was soll ich tun ?
 
Hallo Someone.

Das tut mir sehr Leid für Dich - es macht deutlich, dass Du eine schwierige Familienbeziehung zu Deinem Vater hast.



Deine Familie engt Dich sehr ein. Deine Geschwister kennen Euren Vater; und haben sich wohl mit seinem Verhalten abgefunden - falls er auch zu Ihnen so ist, wie zu Dir.


ich kann Dir jetzt, nachdem was ich gelesen habe, sagen:

Such Dir eine Lebenshilfe, bzw. einen Therapeuten;

letztlich musst Du innerlich stabil werden, um dann zu wissen, ob Du entweder mit den Zuständen in der Familie irgendwie leben kannst, oder so stark wirst; um Dich für Deine Freiheit zu entscheiden; und ggf. so Distanz zur Familie zu bekommen.

Dann kann es sein, dass die Familie Dich ausgrenzen wird... aber : schaue erstmal, was jetzt im Sinne von Therapie möglich ist.


Telefonische Seelsorge; einen Gesprächstherapeuten, Betreuungsstellen - vielleicht wirst Du manche Dinge heimlich tun müsen, damit Deine Familie keine Kontrolle dabei über Dich hat.


Suche Dir auf jeden Fall professionelle Hilfe; Du klingst in Deinen Worten sehr verzweifelt.

Ich danke dass Sie sich die Zeit genommen haben das hier alles durchzulesen, und ja meine anderen Geschwister haben sich mit seinen Verhalten abgefunden sie halten zwar auch nicht viel davon aber sie können trotzdem damit leben. Genau das ist mein Problem weil ich Angst habe dass meine Familie mich dann komplet ausgrenzt, und dass mein Vater meiner Mutter stress macht und ich will nicht das sie Stress hat nur wegen mir aber ich kann auch nicht so weitermachen so leben wie es die Kultur und Tradition vorschreibt, ich bin in Österreich aufgewachsen und verstehe nicht warum sich nicht meine Eltern etwas integrieren können. Ich glaub ich muss unbedingt einen Termin beim Therapeuten machen, aber irgendwie trau ich mich nicht, was wenn sie es irgendwann herausfinden ?
 
Ich glaub ich muss unbedingt einen Termin beim Therapeuten machen, aber irgendwie trau ich mich nicht, was wenn sie es irgendwann herausfinden ?

Es ist eine Frage, was Sie selber möchten auf Dauer.

Ich kenne vom Hören manche Beispiele, wo Kinder die Familie aufgaben, damit sie sich selber frei fühlten.

Bei Ihnen ist die Kultur in der Familie sehr groß, und ihnen fehlt das persönliche Gespräch.

So wie es jetzt ist, möchten sie ungern es weiter ertragen.

Um etwas zu verändern, müssen sie es wollen; und sie brauchen Überzeugung von sich selber.

Um von sich selber überzeugter zu werden, können Gespräche mit Therapeuten helfen.


-> Das kann dann irgendwann dazu führen, dass Sie entweder mutig genug sind, um sich von der Familie zu lösen; oder sie wählen ein Gespräch mit ihrem Vater; wenn ihr Vater allerdings z.B. zur Gewalt neigt, dann ist dies auch in Österreich strafbar.

Sie könnten ihn also auch anzeigen.

Wichtig ist, dass sie zunächst erstmal durch Gespräche merken, dass es Hoffnung zur Veränderung gibt; und das Sie dadurch neuen Mut fassen können, um dann später ihr Leben zu verändern.
 
Mit meinen Vater kann man nicht reden sonst hätte ich schon längst die Initiative ergriffen und alles hätte sich im positiven geändert. Danke ich werde mir das alles nochmal gut überlegen müssen das ist allerdings ein riesen Schritt,nur zur Zeit muss ich noch einpaar grundlegene Sachen erledigen wie Führerscheinprüfung, einen fixen Job weil ich diesen Sommer mit meiner Lehre fertig werde und das nicht sicher ist ob ich meinen Arbeitsplatz behalten darf ! Wenn alles passt, dann werde ich in der richtigen Zeit abhauen une mein eigenes Leben leben. Doch was ist wenn ich dann niemanden mehr habe ? Keine Familie und keine Freunde, ich habe angst vor dem alleine sein das macht mich richtig krank.
 
Bemüh mal google. Es gibt Organisationen die sich auf Hilfe für Frauen aus patriachalischen Familien (um es mal nett auszudrücken ) spezialierst haben.

Zieh aus und Deine Eltern zahlen für Dich. Es wird sie freuen.
Bei Albanern würde ich aber dahin ziehen wo sie Dich nicht finden.

Such Dir eine solche Organisation und lass Dir helfen.

Ein Therapeut nutzt in meinen Augen nichts, denn wenn Du das Selbstbewusstsein hast auszuziehen ist es immer noch fraglich ob Vater un Brüder das ohne Konsequenzen akzeptieren.

Frag mal bei Terre des Fammes was es da für Dich gibt.
 
Mit meinen Vater kann man nicht reden sonst hätte ich schon längst die Initiative ergriffen und alles hätte sich im positiven geändert. Danke ich werde mir das alles nochmal gut überlegen müssen das ist allerdings ein riesen Schritt,nur zur Zeit muss ich noch einpaar grundlegene Sachen erledigen wie Führerscheinprüfung, einen fixen Job weil ich diesen Sommer mit meiner Lehre fertig werde und das nicht sicher ist ob ich meinen Arbeitsplatz behalten darf ! Wenn alles passt, dann werde ich in der richtigen Zeit abhauen une mein eigenes Leben leben. Doch was ist wenn ich dann niemanden mehr habe ? Keine Familie und keine Freunde, ich habe angst vor dem alleine sein das macht mich richtig krank.

Ihnen wird sich auch in einer neuen Lebenssituation die Möglichkeit bieten, neue Kontakte zu knüpfen.

Zu allererst ist es wichtig, sich selber Vertrauen zu können, um mit Hoffnung und positiven Gedanken nach vorn zu schauen.

Wenn Sie ihre Führerscheinprüfung und einen fixen Job gefunden haben, so haben sie schon die ersten Schritte gemacht; hin zu einer größeren Veränderung, da sie durch eigene Arbeit eigenes Geld verdienen; und durch ein eigenes Auto flexibel werden.

Glauben Sie einfach mehr an sich - erinnern sie sich, was sie schon alles erreicht, geschafft haben; zb. auch das sie hier offen ihre Situation geschildert haben - das erfordert Mut; und auch da haben Sie schon den ersten Schritt getan.

Seien Sie stolz darauf, dass sie es sind, die ihr Leben selber zum besseren verändern möchten; und auch schon aktiv dabei sind, Dinge dafür umzusetzen.
 
Eschton, bitte denke daran dass selbst dann in einer albanischen Familie alles ein bisschen anders ist. Falls DU keine Albaner kennst.

Normal wäre von der Herrschaft des Vaters in die Herrschaft des Ehemanns
 

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