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Keine Zukunfstperspektive / Keine Hoffnung mehr

Nun... Sicher ist, das ich bei der Caritas etc. nicht wirklich Hilfe erwarten kann.
Denn im Grunde genommen bräuchte ich sehr dringend eine ambulante Betreuung die ein paar mal die Woche zu mir kommt oder mit der ich mich treffe, die mir hilft meine Dinge zu regeln.
Aber das können wir uns finanziell nicht leisten. Und ich habe dort schon mal gar keinen Anspruch darauf, das alle Kosten übernommen wird.
Eben, weil mein Mann arbeiten geht & Geld verdient. Würden wir einer Betreuung unter den Bedinungen des Landratsamt zustimmen, müssten wir alles Geld abgeben das wir über dem Harz IV - Regelsatz zur Verfügung haben. Und dafür geht mein Mann nun wirklich nicht arbeiten, damit wir vom Harz IV - Regelsatz leben und uns nichts mehr leisten können.
Außerdem reicht das Geld gerade mal für unseren Lebensstandard. Da ist kein Geld übrig das wir für andere Dinge ausgeben können.
Und aktuell müssen wir erstmal schauen wie wir das Geld für meine Therapie zusammen bekommen sollen, da von der KK zu 99% die Kosten nicht übernommen werden.


Hmmm.... Ehrenamtlich was machen ist ja auch schön und gut... Und ich bin ja auch schon am überlegen, was ich da tun könnte.
Nur viele ehrenamtliche Sachen scheiden im Moment aus. Da ich z.B: nicht in Krankenhäusern arbeiten darf (Isolierung ist notwendig) und auch in anderen sozialen Einrichtungen nicht so wirklich rein darf (ebenfalls wegen der Isolierung).

Ich will einfach irgendwas tun, meinetwegen auch Zuhause, auch wenn mir es da schwer fallen wird mir meine Zeit richtig einzuteilen, damit ich einen Sinn habe im Alltag.
Aktuell besteht mein Alltag aus Schlafen, Essen, Trinken, Internet & Rauchen.
Okay, dann noch die Abende die ich mit meinem Mann auf dem Sofa verbringe, während wir beide Fernsehen gucken.
Also kein wirklicher Inhalt. Nichts, das mich wirklich fordert etc... Ich schaffe es einfach nicht, mir immer eine sinnvolle Beschäftigung zu suchen.
Ich mach halt auch vieles im Internet. Meine eigene Homepage, mein Forum... Jetzt bin ich grad dabei noch ne Seite aufzubauen etc...
Aber dann fühl ich mich auch total oft gleich wieder vollkommen überfodert. Was das ganze nicht gerade einfacher macht. 🙁

Ehrenamtlich, das wäre ja dann auch wieder nur über das Internet möglich. *achselzuck*
Kommst Du nie aus der Wohnung?
Wie geht Dein Mann mit der Situation um?

Gibt ja Menschen, die lassen sich in so einer Situation scheiden.... .

Liebe Grüsse!
Landkaffee
 
Naja ich kann schon ein bisschen was tun. Aber die meisten ehrenamtlichen Sachen haben was mit Pflege, Menschen etc zu tun. Und das darf ich nicht, da ich VRE positiv bin. Was kein Problem darstellt. Aber es bleibt ein Restrisiko, weswegen ich z.b in Krankenhäusern isoliert werden muss. Also kann ich da nichts ehrenamtliches tun.

Mein Mann hat mich so kennen gelernt. Von daher wird es zu keiner Scheidung kommen.
 
Meine Güte - erstmal solltest du aufhören zu jammern. Ja, schon klar, du bist krankheitstechnisch eingeschränkt, aber trotzdem gibt es Mittel und Wege - so man denn will.
 
hallo,

zum einen kann ich verstehn, das man durch krankheiten sehr eingeschränkt sein kann und diese auch aufs gemüt schlagen......
dennoch......
du schreibst selber wie dein tag aussieht.....essen schlafen, rauchen, pc........das würde mich auch deppressiv machen!!!!!
was wäre den hunde vom tierheim ausführen? das gibt es so patenschaften wo man 3-4 mal die woche einen hund (der wird ausgesucht harmonie muß ja stimmen) ausführt!
tiere geben unheimlich viel zurück, man wäre an der frischen luft, an der natur........
manchmal muß man einen schritt aus seinen kreislauf hinauswagen und seine augen für schöne dinge wieder öffnen..........
manche dinge kann man nicht ändern.......und muß das beste aus ihnen machen, ich sage nicht das dies immer einfach ist.......
aber sieh doch mal, dein mann hat dich so kennengelernt und war/ist bereit den weg mit dir zu gehn, das ist doch was enorm wertvolles, das sollte schon ein grund sein dich aus deiner isolation zu befreien und dafür sorgen das du jeden tag ein paar stunden hast die dir gut tun, dann wird es dir bestimmt auch bald besser gehn.......
 
Das so ein Tagesablauf depressiv macht, musst du mir nicht erzählen.
Aber es gibt hier auf dem Dorf eben sonst gar nichts, das ich machen könnte... und ich bin wirklich nicht immer in der Lage, in die Stadt zu fahren. Zumal die Verbindung mit Öffis nicht gerade ideal ist.

Die Idee mit dem Tierheim ist wirklich nett. Nur leider für mich gar nicht umsetzbar, da ich ne scheiß Angst vor Hunden habe. Da ist es nicht gerade sinnvoll, wenn ich dann mit nem Hund spazieren gehe.
 
hmm...........ich war auch nicht immer so begeistert von hunden, hab jetzt selber ein und auch kein kleiner, kann nur sagen das sie eine rießen bereicherung ist..............
käme es in frage sich einen zuzulegen?............einen kleinen schoßhund, man müßte sich mal damit auseinandersetzen welche rassen pflegeleicht sind, nicht bellen und aktiv gefördert werden müßten, ein junger sollte es auch nicht sein, die brauchen sehr viel aufmerksamkeit........
wie sieht dein umfeld aus? lebst du sehr ländlich? man muß sich eine aufgabe suchen..........
basteln.......ich weiß nicht wie kreativ du bist..............
aber jeden tag, wie es einem gerade geht, mal ne stunde was basteln.............und vielleicht gibt es ja die möglichkeit in kindergarten, schule oder gemeindehaus das auszustellen und sich ein paar euros zu verdienen..............
hast du einen garten? ich hab einen rießen garten, bloß leider keinen grünen daumen das liegt mir nicht so..............vielleicht dir............
lieben gruß
 
hilfe mein kind hatt adhs und hatt in der schule problem

hallo
mein kind ist hyperaktiv das jugendamt will ihn jetzt weg holen von mir hab ihn grad wieder bekomen er war 6 monate in bonn im heim durfte ihn nicht mal sehen ich bin schon paar mal vor gericht gewesen der richter droht mir jetzt das sorgerecht und den formund weg zuholen weil ich meinkind nicht ins heim machen will er braucht dringend eine schule zur zeit geht er in keine die alte schule nimmt ihn nichtmehr dort ist er auch von einer lehrerin geschlagen worden brauche dringend hilfe. [...]
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe, dass du in einer eher ländlichen Umgebung wohnst. Natürlich, deine Stimmung ist depressiv, wie du ja selber weißt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sehr, sehr schwer ist, sich aus so einer Lage selber zu befreien. Man findet hunderttausend Gründe warum dies nicht geht und jenes nicht geht. Und vieles geht ja auch tatsächlich nicht, aber manches eben doch, auch wenn du es dir im ersten Moment gar nicht zutraust.

Ich finde es wirklich gut, dass du schon einmal den allerersten Schritt getan hast: Zu erkennen, dass es so nicht weitergeht und dass du etwas verändern musst, damit es dir besser geht. Das ist wirklich auch der allerwichtigste Schritt. Die nächsten sind schwerer, aber der Anfang ist gemacht... gehe den Weg bitte weiter, so schwer er auch ist.

Ich möchte dir zwei Dinge Vorschlagen.

Erstens: informiere dich bei den Sozialträgern und Ämtern darüber, was dir an Hilfe tatsächlich zusteht. Und zwar nicht nur vom Hörensagen, sondern selber und persönlich. Die Feststellung einer Behinderung beispielsweise ist überhaupt gar nicht Einkommensabhängig! Und ist diese Behinderung festgestellt, kannst du trotz höheren Einkommens womöglich bestimmte Hilfe bekommen. Gehe zur Caritas, Diakonie oder AWO oder zu einer anderen Sozialberatungsstelle und lasse dich dort persönlich und unverbindlich beraten. Erst danach kannst du sagen, was wirklich geht und was nicht. Vorher glaube ich dir nicht, dass du wirklich überhaupt keine Hilfe bekommen kannst. Und: zumindest hier in der Gegend kommt die Diakonie auch zu einem nach Hause, um zu beraten. Du musst also nicht einmal nach draußen gehen.

Zweitens: Du hast selber gesagt, dass du gerne etwas Beschäftigung hättest. Einige Vorschläge gab es ja schon. Ich hätte aber noch mehr, und auch hier gilt: Vieles mag unmöglich erscheinen, aber vielleicht geht es ja doch, auch wenn du es selber in deiner Lage momentan nicht glauben magst.
In jedem Dorf gibt es soziale Einrichtungen und Vereine. Das kann die Kirchengemeinde sein, der Freundeskreis von Kindergarten oder Grundschule, die freiwillige Feuerwehr oder der Sportverein. Überlege einmal, oder frage auch telefonisch an, ob man dir dort nicht helfen will, indem man dich helfen lässt. Auf gegenseitiger Basis und in einem Umfang, den du leisten kannst. Egal, ob du der Sekretärin im Pfarramt oder bei der freiwilligen Feuerwehr alle zwei Wochen eine Stunde hilfst, die Akten oder Post zu sortieren (oder die Kirchenhomepage zu gestalten!), der Diakonin zur Hand gehst und ihr hilfst, eine Bastelstunde mit den Kindern vorzubereiten, in der Grundschule einem bedürftigen Kind einmal die Woche eine Stunde bei den Hausaufgaben oder beim Lesenlernen hilfst oder bei der D-Jugend im Fußballverein alle zwei Wochen die Trikots wäschst. Du könntest dich auch verpflichten, für das Dorffestkommitee die Kuchentafel für's nächste Fest zu organisieren, das geht auch von zu Hause und per Telefon. So kommt man mit den Leuten ins Gespräch. Bei uns im Dorf gibt es auch Spieleanbende und Kaffekränzchen für Senioren und was glaubst du, was die sich freuen, wenn da mal wer jüngeres Aufkreuzt, der ihnen hilft, das Handy oder den Computer zu verstehen oder der einfach mal eine neue Perspektive in den üblichen Dorfschnack bringt ;-) Es gibt allerlei Möglichkeiten, die auch nicht unbedingt regelmäßig sein müssen, sondern die du machen kannst, je nach dem wie es dir an dem Tag geht.

Auch eine solche Beschäftigung kann eine super Therapie sein!

Liebe Thread-Eröffnerin, fass' dir ein Herz und trau' dich, dich selber Stück für Stück aus deiner Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit zu befreien. Auf jeden noch so kleinen Schritt kannst du mit Recht stolz sein!
 
Hmmm.... Es gibt hier nicht wirklich irgendwelche Dorffeste oder sonst was.
Zumindest krieg ich nie was davon mit. Und bei jedem einzelnen Verein nachfragen ob die irgendwann irgendwas machen, mag ich ehrlich gesagt gar nicht.
Telefonieren ist der totale Horror für mich.

Also ich werd mich jetzt erstmal beim Arbeitsamt melden... Ich will nachfragen, ob ich einen Bildungsgutschein kriegen kann für nen Lehrgang an ner Fernschule. Dann will ich mich da anmelden. Vielleicht mach ich das auch zeitgleich schon, mal gucken.
Joar und dann mach ich erstmal den Lehrgang. Und momentan hab ich auch die Aussichten, das ich so in ca. 2 Monaten ein Praktikum bei nem Bekannten von meinem Mann machen kann... Da gehts dann um Compterzeugs....
 

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