Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Keine sozialen Kontakte # Unglücklich mit derzeitiger Situation

Helpy89

Neues Mitglied
Ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Ich habe mittlerweile folgendes Gefühl:

„…und täglich grüßt das Murmeltier…

Kurz zu mir:

Über 30, Partnerin, Selbstbewusstsein gleich 0, noch nie Freunde bzw. eine festes und funktionierendes soziales Umfeld gehabt.
Meine Kindheit war seit der Kindergartenzeit geprägt von Ablehnung seitens anderer Kinder aus meinem direkten Umfeld, überbehütete Erziehung und ein unsicheres Elternhaus. Freundschaften gab es leider keine bzw. haben sich diese nicht so „natürlich“ entwickelt wie bei anderen. Mit den Kindern/Leuten von früher wollte ich zur damaligen Zeit dann nicht mehr befreundet sein, da diese nicht gut für mich waren.

Damit ich dann irgendwie Freunde, Freundschaften oder Bekanntschaften hatte musste ich immer irgendetwas dafür tun: Hinterherlaufen, Dinge tun damit ich gemocht werde usw. Dazu kam in der Realschulzeit ein kleinerer Sprachfehler, über welchen sich manche Schüler natürlich lustig machten und ich zog mich vollkommen zurück.

Warum auch immer bin ich aus dieser kindlichen/jugendlichen Schüchternheit nie herausgekommen. Es war ja auch, außer meine Eltern, niemand da mit dem ich mal da rausgekommen wäre. Keiner der mal anruft und fragt ob man ins Kino geht oder mal zum Eis essen.
Ich war total schüchtern und mein Selbstbewusstsein war total im A****, da ich ja nur irgendwo dazugehören wollte.
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Episode aus meinem Leben:

Ich wollte z.B. unbedingt einen Kinofilm sehen, weil ich diesen total super fand. Die anderen sagten dauernd, dass sie den Film total S**** finden und ich ohnehin nur blöde Filme schaue und ein Idiot bin. Daraufhin war ich natürlich schlecht drauf. Ich wollte nicht, dass die anderen über mich lachen, also fing ich an die Filme zu sehen die sie wollten und sagte das ihre Filme total toll seien, nur um dazuzugehören.

Habe ich mal zu anderen gesagt, dass ihre Filme schlecht sind, haben diese einfach gesagt: „Na und“ und haben ihr Ding durchgezogen bzw. waren andere da, die sie unterstützten.

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..............

So ging das mein Leben lang. Ich habe es nie gelernt Freunde zu finden bzw. Freundschaften aufzubauen zu können, wenn ich dabei ich bin bzw. ich, ich selbst bin. Immer wenn ich das tat was ich wollte war es komisch oder fühlte es sich komisch an. Ich hatte dann ein Gefühl, dass ich nicht mehr dazugehöre.

Jetzt bin ich ziemlich einsam und ich komme irgendwie mit meinem Leben nicht mehr klar. Es fehlen soziale Kontakte bzw. ein Umfeld in welchem man sich wohlfühlt. Die Selbstverständlichkeit der anderen, Freunde und sozial Kontakte zu haben, macht mich fertig.

Ich habe das Gefühl wenn ich mal ich selbst bin, gehöre ich nicht mehr dazu. Immer wenn ich soziale Kontakte suche z.B. Vereine, Gruppen usw. möchte ich irgendwie dazugehören, so sein wie sie – glücklich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Ich habe mittlerweile folgendes Gefühl:

„…und täglich grüßt das Murmeltier…

Kurz zu mir:

Über 30, Partnerin, Selbstbewusstsein gleich 0, noch nie Freunde bzw. eine festes und funktionierendes soziales Umfeld gehabt.
Meine Kindheit war seit der Kindergartenzeit geprägt von Ablehnung seitens anderer Kinder aus meinem direkten Umfeld, überbehütete Erziehung und ein unsicheres Elternhaus. Freundschaften gab es leider keine bzw. haben sich diese nicht so „natürlich“ entwickelt wie bei anderen. Mit den Kindern/Leuten von früher wollte ich zur damaligen Zeit dann nicht mehr befreundet sein, da diese nicht gut für mich waren.

Damit ich dann irgendwie Freunde, Freundschaften oder Bekanntschaften hatte musste ich immer irgendetwas dafür tun: Hinterherlaufen, Dinge tun damit ich gemocht werde usw. Dazu kam in der Realschulzeit ein kleinerer Sprachfehler, über welchen sich manche Schüler natürlich lustig machten und ich zog mich vollkommen zurück.

Warum auch immer bin ich aus dieser kindlichen/jugendlichen Schüchternheit nie herausgekommen. Es war ja auch, außer meine Eltern, niemand da mit dem ich mal da rausgekommen wäre. Keiner der mal anruft und fragt ob man ins Kino geht oder mal zum Eis essen.
Ich war total schüchtern und mein Selbstbewusstsein war total im A****, da ich ja nur irgendwo dazugehören wollte.
……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………...

Episode aus meinem Leben:

Ich wollte z.B. unbedingt einen Kinofilm sehen, weil ich diesen total super fand. Die anderen sagten dauernd, dass sie den Film total S**** finden und ich ohnehin nur blöde Filme schaue und ein Idiot bin. Daraufhin war ich natürlich schlecht drauf. Ich wollte nicht, dass die anderen über mich lachen, also fing ich an die Filme zu sehen die sie wollten und sagte das ihre Filme total toll seien, nur um dazuzugehören.

Habe ich mal zu anderen gesagt, dass ihre Filme schlecht sind, haben diese einfach gesagt: „Na und“ und haben ihr Ding durchgezogen bzw. waren andere da, die sie unterstützten.

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..........................................

So ging das mein Leben lang. Ich habe es nie gelernt Freunde zu finden bzw. Freundschaften aufzubauen zu können, wenn ich dabei ich bin bzw. ich, ich selbst bin. Immer wenn ich das tat was ich wollte war es komisch oder fühlte es sich komisch an. Ich hatte dann ein Gefühl, dass ich nicht mehr dazugehöre.

Jetzt bin ich ziemlich einsam und ich komme irgendwie mit meinem Leben nicht mehr klar. Es fehlen soziale Kontakte bzw. ein Umfeld in welchem man sich wohlfühlt. Die Selbstverständlichkeit der anderen, Freunde und sozial Kontakte zu haben, macht mich fertig.

Ich habe das Gefühl wenn ich mal ich selbst bin, gehöre ich nicht mehr dazu. Immer wenn ich soziale Kontakte suche z.B. Vereine, Gruppen usw. möchte ich irgendwie dazugehören, so sein wie sie – glücklich.

Hallo Helpy,

ich kann das sehr gut nachvollziehen, was du hier schilderst und weiß wie du dich fühlst.

Früher war ich auch sehr schüchtern. Durch den Job habe ich Selbstbewusstsein bekommen. ich habe gelernt mich zu mögen und zu lieben und das hat mir im Leben sehr geholfen, dass ich mein bester Freund bin.

Ich wurde zwar nie gehänselt, allerdings waren meine Freundschaften auch immer nur begrenzt. Jetzt zum Beispiel habe ich gar keine richtigen Freunde mehr, weil sie mir gezeigt haben dass sie nicht für mich da waren als ich sie gebraucht hätte. Ich habe nämlich nun alle meine liebsten Menschen verloren sind alle gestorben.

Aufgrund einer Analyse, die ich mal machen lassen habe, konnte ich erkennen, dass das mein Schicksal ist. Wie ein kleines Boot mutterseelenallein auf dem großen Meer, hole ich mir hin und wieder Matrosen an Bord, die mir helfen. Und wenn du dein bester Freund bist, hilft das ungemein. Ich meine damit nicht, dass du auf dem Egotrip sein solltest.

Lass dich von deiner miesen Umfeld nicht klein machen. Schau, wo du gut drin bist, das wird dein Selbstbewusstsein langsam steigern Es gibt auch sehr gute Bücher zu dem Thema oder podcast. Ich kann den Motivationstrainer Christian Bischoff ehem.Profisportler sehr gut empfehlen. Sport macht auch selbstbewusst.

Am besten hältst du dich von Menschen fern, die dir nicht gut tun. Hab den Mut und sei Du selbst. Auf jeden Fall wirst Du Dich wohler fühlen und wer weiß, dann kommen auch die richtigen Menschen in Dein Leben.

Du hast eine Partnerin? Ist sie denn ein Herzmensch? Das wäre gut. Mache nicht alles aus Angst nur um ihr zu gefallen, sondern weil du es gerne machst und es dir guttut. Mache Dinge, die dir selber Freude machen Wenn sie die Richtige ist, wird sie das gut finden.

Alles Gute für Dich.

Andrea
 
Danke Dir für Deinen Beitrag. Leider bin ich nicht so wie Du. Mir fehlen soziale Kontakte, mir fehlen diese seit meiner Kindheit. Ich bin einfach zur falschen Zeit am falschen Ort geboren und groß geworden!

Ich wurde gemobbt und von anderen aus meinem Umfeld geschlagen. Ich habe versucht ich selbst zu sein und die Dinge zu tun die ich wollte, aber irgendwann fühlte es sich komisch an. Es war ja keiner da der mich in dem was ich machte bestärkte oder sagte: "Toll, das mag ich auch, lass und mal zusammen spielen oder was machen". Es kam immer nur Ablehnung oder es hat schlichtweg niemanden interessiert, aber ich wollte ja nur irgendwo dazugehören. Bei anderen hatte ich das Gefühl war das nicht so, da diese immer zu zweit oder zu dritt waren.

Irgendwann verlernt man dann man selbst zu sein bzw. sieht man sich und sein tun irgendwann als seltsam an und zieht sich komplett zurück.

Ich will das machen was ich will, aber nicht mehr das scheiss Gefühl der Einsamkeit haben, dass damit verbunden ist oder dem Gefühl, dass ich dann nirgends mehr dazugehöre.
 
Ich kann Dir nur aus meiner eigenen Erfahrung heraus sagen:
Werde selber dein bester Freund und akzeptiere wie es ist. Dein Einsamkeitsgefühl geht damit weg und wer weiß, was daraus Positives folgt.
Kämpfe nicht mehr dagegen an und biedere dich auch nicht an.
Vielen steht so ein Gefühl nämlich auf der Stirn geschrieben. Sie werden gemieden, weil die Angst da ist, dass sie Kletten sind.
 
Ich weiß einfach nicht was ich noch machen soll! Die Ablehnung die ich in der Kindheit erfahren habe hängt mir bis ins Erwachsenenalter nach. Ich wollte doch einfach nur spielen, irgendwo dazugehören und mit Freunden Spaß haben. Dinge die für fast alle total selbstverständlich sind, Dinge, die ich nie hatte.

Klar hätte ich zu den Pfandfindern gehen können:
Habe ich nicht gemacht, da ich dachte ich werde wieder geärgert

Klar hätte ich zur Feuerwehr gehen können:
Habe ich nicht gemacht, da ich dachte ich werde wieder geärgert

Klar hätte ich – wie meine Schwester – zur Jugendfreizeit gehen können:
Habe ich nicht gemacht, da ich dachte ich werde wieder geärgert

Ich habe dann schon in der Grund-/Realschule schlichtweg gar nichts mehr gemacht und bin allem von dem ich nur vermutete es könnte wieder etwas sein aus dem Weg gegangen. Meine Freunde waren dann meine Mutter, mein Vater und meine große Schwester, aber keine anderen Menschen!

Ich habe mich auch nie gewehrt, meine Position vertreten oder Selbstbewusstsein gezeigt. Wie auch, war ja kein anderer in meinem Alter da, der mal zu mir hielt.

……………………………………………………………………………………………………………………………………………

Beispiel:

Ich sagte zum Beispiel: „Hey, ich finde Basketball total toll“. Keiner hat darauf reagiert. Dann sagte ein anderer mit seinem Freund: „Hey, ich finde Basketball schlecht und Fußball besser“. Dann sagte der Freund: „Stimmt, ich auch, Basketball ich schlecht“. Ich fühlte mich dann unterbuttert und machte dann Sachen oder verstellte mich, so dass die anderen mich mochten. Ich sagte dann so Sachen wie: „Fußball ist auch toll, kann ich mal mit.“ Aber es interessierte sie nicht.

……………………………………………………………………………………………………………………………………………

Für alle anderen war alles irgendwie so selbstverständlich. In’s Kino gehen mit Freunden, in’s Zeltlager fahren, in’s Schwimmbad gehen oder den eigenen Geburtstag zu feiern. Ich habe dann irgendwann nichts mehr davon gemacht, weil entweder keiner da war mit dem ich es machen konnte oder ich Angst hatte etwas zu tun, weil ich wieder geärgert werden würde.

Ich war dann in jungen Jahren schon so verunsichert, dass ich mich nur noch zurückzog. Alles was mit Selbstbewusstsein zu tun hatte oder alles was man als Jugendlicher so machte fühlte sich dann für mich immer komisch und seltsam an.

Heute ist das nicht mehr so! Durch meine Partnerin und die Arbeit habe ich wieder Selbstbewusstsein. Meine Partnerin hat mir auch gezeigt was es bedeutet zu Leben: Ihre Geburtstage, Studium, Arbeit, Freunde, Bekanntenkreis, soziale Kontakte, Veranstaltungen usw. Alles war und ist in ihrem Leben so selbstverständlich.

Warum ist z.B. für meine Partnerin und andere alles so selbstverständlich?! Für mich war es nie so. Wollte ich etwas machen, habe ich mich nicht getraut, da ja niemand da war der es mit mir mitmachte oder in irgendeiner Form Interesse zeigte.

Beispiel:

Klar wollte ich auch mal Mädchen ansprechen. Ich habe es aber nicht getan, da ich dachte:"Hm, jetzt spreche ich sie an und lade sie zu meinem Geburtstag ein und wer ist dann da - niemand". Andere haben Mädchen angesprochen, aber da waren immer Freunde da oder Leute mit denen sie darüber reden konnten, also habe ich es gelassen.

Ich weiß einfach nicht wie es besser machen kann. Klar habe ich früher als Kind schon darüber nachgedacht meine Situation zu verändern – Feuerwehrverein usw. – aber ich hatte mich nicht getraut, da ich ja alleine war, andere waren ja immer in irgendwelchen Gruppen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh mein Gott. Du sprichst mir so aus der Seele, haben lebenlang das gleiche Problem wie du.
Die meisten Menschen sind so oberflächlich, wenn die merken, dass du keine Freunde hast, kein Erfolg im Job, nicht in einem Verein bist, stossen die dich ab.Jedesmal wenn ich ins Ausland ins Urlaub fahre gleich geht mir besser. Da sind die Leute auch anders, die nehmen mich so wie ich bin und unterhalten sich mit mir ohne zu verurteilen.In Deutschland zählt nur ob du ein Teamplayer bist und Erfolg hast.
Wenn nicht, wirst du abgelehnt.
Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ein liebsten dieses be.....s Land verlassen, bin so unglücklich hier wegen die Menschen hier.
Ich wünsche dir viel Erfolg und Glück.
 
Guten Abend ihr Lieben Leute.
ich habe mich ein wenig reingelesen in dieses Thema.
Wie es so ausschaut bin ich in dieser Sache auch nicht alleine.
Das positive ist ja schonmal das man Gleichgesinnte „trifft“.
Es gibt für mich auch so einige Situationen wenn ich mir überlege „welche Freunde lade ich ein“ und dann ist da ein großes leeres Blatt.
Echte Freunde ?
Ich freue mich wenn sich „fremde“ Menschen meinen Kommentar durchlesen und antworten.
Somit bin ich nicht alleine.
Ich wünsche allen das es gut wird.
LG Steve
 
Das hat nichts mit Murmeltieren zu tun .
Freunde kann man sich nicht suchen , man lernt sie in speziellen Lagen des Lebens kennen .
Kümmere dich um deine Familie , so gut es geht , der Rest kommt , wenn die Zeit gekommen ist .
 
Es gibt für mich auch so einige Situationen wenn ich mir überlege „welche Freunde lade ich ein“ und dann ist da ein großes leeres Blatt.
Echte Freunde ?
Ich freue mich wenn sich „fremde“ Menschen meinen Kommentar durchlesen und antworten.
Somit bin ich nicht alleine.

Hi Steve 🤘

Du bist mit diesem "leeren Blatt" bestimmt nicht allein...schnüster Dich hier durch die Themen oder erstelle ein Thread wenn Du Fragen/Probleme oder antworte auf Beiträge ... freue mich dann von Dir zu lesen 💪
 
Wenn du dir die Frage stellst " Welche Freunde lade ich ein " ? , dann hast du ja Freunde .
Aber nicht jeder , der sich einladen läßt , ist auch einer .
Wer ein richtiger Freund ist , zeigt das in ausgefallenen Situationen , nicht beim Feiern .
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
Ori Keine Freunde Freunde 30
S Keine beste Freundin, keine wirkliche Freundin Freunde 136
S Beste Freundin für mich keine mehr Freunde 28

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben