Ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Ich habe mittlerweile folgendes Gefühl:
„…und täglich grüßt das Murmeltier…
Kurz zu mir:
Über 30, Partnerin, Selbstbewusstsein gleich 0, noch nie Freunde bzw. eine festes und funktionierendes soziales Umfeld gehabt.
Meine Kindheit war seit der Kindergartenzeit geprägt von Ablehnung seitens anderer Kinder aus meinem direkten Umfeld, überbehütete Erziehung und ein unsicheres Elternhaus. Freundschaften gab es leider keine bzw. haben sich diese nicht so „natürlich“ entwickelt wie bei anderen. Mit den Kindern/Leuten von früher wollte ich zur damaligen Zeit dann nicht mehr befreundet sein, da diese nicht gut für mich waren.
Damit ich dann irgendwie Freunde, Freundschaften oder Bekanntschaften hatte musste ich immer irgendetwas dafür tun: Hinterherlaufen, Dinge tun damit ich gemocht werde usw. Dazu kam in der Realschulzeit ein kleinerer Sprachfehler, über welchen sich manche Schüler natürlich lustig machten und ich zog mich vollkommen zurück.
Warum auch immer bin ich aus dieser kindlichen/jugendlichen Schüchternheit nie herausgekommen. Es war ja auch, außer meine Eltern, niemand da mit dem ich mal da rausgekommen wäre. Keiner der mal anruft und fragt ob man ins Kino geht oder mal zum Eis essen.
Ich war total schüchtern und mein Selbstbewusstsein war total im A****, da ich ja nur irgendwo dazugehören wollte.
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………
Episode aus meinem Leben:
Ich wollte z.B. unbedingt einen Kinofilm sehen, weil ich diesen total super fand. Die anderen sagten dauernd, dass sie den Film total S**** finden und ich ohnehin nur blöde Filme schaue und ein Idiot bin. Daraufhin war ich natürlich schlecht drauf. Ich wollte nicht, dass die anderen über mich lachen, also fing ich an die Filme zu sehen die sie wollten und sagte das ihre Filme total toll seien, nur um dazuzugehören.
Habe ich mal zu anderen gesagt, dass ihre Filme schlecht sind, haben diese einfach gesagt: „Na und“ und haben ihr Ding durchgezogen bzw. waren andere da, die sie unterstützten.
………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..............
So ging das mein Leben lang. Ich habe es nie gelernt Freunde zu finden bzw. Freundschaften aufzubauen zu können, wenn ich dabei ich bin bzw. ich, ich selbst bin. Immer wenn ich das tat was ich wollte war es komisch oder fühlte es sich komisch an. Ich hatte dann ein Gefühl, dass ich nicht mehr dazugehöre.
Jetzt bin ich ziemlich einsam und ich komme irgendwie mit meinem Leben nicht mehr klar. Es fehlen soziale Kontakte bzw. ein Umfeld in welchem man sich wohlfühlt. Die Selbstverständlichkeit der anderen, Freunde und sozial Kontakte zu haben, macht mich fertig.
Ich habe das Gefühl wenn ich mal ich selbst bin, gehöre ich nicht mehr dazu. Immer wenn ich soziale Kontakte suche z.B. Vereine, Gruppen usw. möchte ich irgendwie dazugehören, so sein wie sie – glücklich.
„…und täglich grüßt das Murmeltier…
Kurz zu mir:
Über 30, Partnerin, Selbstbewusstsein gleich 0, noch nie Freunde bzw. eine festes und funktionierendes soziales Umfeld gehabt.
Meine Kindheit war seit der Kindergartenzeit geprägt von Ablehnung seitens anderer Kinder aus meinem direkten Umfeld, überbehütete Erziehung und ein unsicheres Elternhaus. Freundschaften gab es leider keine bzw. haben sich diese nicht so „natürlich“ entwickelt wie bei anderen. Mit den Kindern/Leuten von früher wollte ich zur damaligen Zeit dann nicht mehr befreundet sein, da diese nicht gut für mich waren.
Damit ich dann irgendwie Freunde, Freundschaften oder Bekanntschaften hatte musste ich immer irgendetwas dafür tun: Hinterherlaufen, Dinge tun damit ich gemocht werde usw. Dazu kam in der Realschulzeit ein kleinerer Sprachfehler, über welchen sich manche Schüler natürlich lustig machten und ich zog mich vollkommen zurück.
Warum auch immer bin ich aus dieser kindlichen/jugendlichen Schüchternheit nie herausgekommen. Es war ja auch, außer meine Eltern, niemand da mit dem ich mal da rausgekommen wäre. Keiner der mal anruft und fragt ob man ins Kino geht oder mal zum Eis essen.
Ich war total schüchtern und mein Selbstbewusstsein war total im A****, da ich ja nur irgendwo dazugehören wollte.
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Episode aus meinem Leben:
Ich wollte z.B. unbedingt einen Kinofilm sehen, weil ich diesen total super fand. Die anderen sagten dauernd, dass sie den Film total S**** finden und ich ohnehin nur blöde Filme schaue und ein Idiot bin. Daraufhin war ich natürlich schlecht drauf. Ich wollte nicht, dass die anderen über mich lachen, also fing ich an die Filme zu sehen die sie wollten und sagte das ihre Filme total toll seien, nur um dazuzugehören.
Habe ich mal zu anderen gesagt, dass ihre Filme schlecht sind, haben diese einfach gesagt: „Na und“ und haben ihr Ding durchgezogen bzw. waren andere da, die sie unterstützten.
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So ging das mein Leben lang. Ich habe es nie gelernt Freunde zu finden bzw. Freundschaften aufzubauen zu können, wenn ich dabei ich bin bzw. ich, ich selbst bin. Immer wenn ich das tat was ich wollte war es komisch oder fühlte es sich komisch an. Ich hatte dann ein Gefühl, dass ich nicht mehr dazugehöre.
Jetzt bin ich ziemlich einsam und ich komme irgendwie mit meinem Leben nicht mehr klar. Es fehlen soziale Kontakte bzw. ein Umfeld in welchem man sich wohlfühlt. Die Selbstverständlichkeit der anderen, Freunde und sozial Kontakte zu haben, macht mich fertig.
Ich habe das Gefühl wenn ich mal ich selbst bin, gehöre ich nicht mehr dazu. Immer wenn ich soziale Kontakte suche z.B. Vereine, Gruppen usw. möchte ich irgendwie dazugehören, so sein wie sie – glücklich.
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