In 2 Wochen sind Prüfungen und ich bin so dermaßen unmotiviert und lustlos mich zum Lernen aufzurappeln, dass es fast soweit kommen könnte, dass ich alles verkacke.
Der Grund ist, dass ich im Moment wirklich keine Ahnung habe, was ich mit dem Studium anfangen will und überhaupt keinen Sinn darin sehe, wenn ich fertig bin, mein Leben lang jede Woche 40 Stunden in irgendeinem Büro zu hocken und zu arbeiten. Ernsthaft. Wofür sich abrackern?
Ich würde mit diesem Schritt jedoch meine Eltern sehr enttuschen, die sehr viel Geld in mich und mein Studium investiert haben.
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kann ich gut nachvollziehen, mir ergings bei meinen Prüfungen nicht anders, als ich mir den Gedanken gefasst habe, dass das alles später dann doch nichts für mich ist. Ich war total unmotiviert. Ich hab mir für die Prüfungen vielleicht 2 Stunden mal was angeschaut, habe sie aber auch nur mit Ach und Krach und unheimlich viel Glück bestanden. Meine Ausbildung war auch nur im Büro, da wurde mir jedoch schon am Ende des 1. Lehrjahres klar, dass den ganzen Tag vorm PC zu klucken überhaupt nichts für mich ist und ich dabei irgendwann noch durchdrehe.
Bedenke, du kannst dich doch mit deinem Studium später immernoch umorientieren oder nicht? Natürlich lässt Geld wenig Wünsche offen, aber leider wirst du dann genau die Wünsche, die du am meisten bevorzugen würdest nicht durch Geld erwerben können.
Es wäre meiner Meinung nach ein großer Fehler, wenn du jetzt abbrechen würdest, denn wenn du dein Studium zuende bringst hast du wenigstens was in der Hand, womit du weiter machen kannst. Dadurch hast du doch auch viel mehr Perspektiven. Glaub mir im Kloster versauerst du, du hast das Leben doch um es zu leben und leben bedeutet nicht, bis zu seinem Tod an einem Fleck zu verkümmern. Sicher ist für manche ein Kloster, der Ort an denen sie verweilen wollen, aber wenn du erst 24 bist und dann weiß ich- 20 Jahre ins Kloster gehst, dann wirst du mit 44 feststellen müssen, dass du etwas verpasst hast, dass dir etwas fehlt und du dann dafür zu alt bist und den Mut evt. nicht hast um wieder ins zivilisierte Leben zurückzufinden.
Manchmal kommt es auch alles ganz von allein, dass das Leben seinen Lauf nimmt, bei manchen früher, bei anderen wiederum später, und genau diejenigen, bei denen es nicht ganz so einfach weiter geht sind hier im Forum.
Die Frage ist nur wann man sich klar wird, was man erreichen will, sprich sich Ziele stecken usw. Natürlich sollten die Ziele im Rahmen des Möglichen sein. Du musst dir klar sein, dass es nicht das Leben deiner Eltern ist, sondern deins und du bist dafür verantwortlich was
du daraus machst. (der Satz hängt dir bestimmt schon aus den Ohren raus, aber so ist es nun eben mal
😀)
Also versuch dran zu bleiben und nicht aufzugeben. Irgendwann verfliegen dann auch von Mal zu Mal deine Probleme und Bedenken.