Hallo
ich sehe da einen Partner vor Dir, der Deine Geschenke als Einladung verstanden hat, sich vor seinen Hürden und seinen Bedenken, aus sich herauszugehen, friedlich einzurichten. Wohin das führt, hast Du so anschaulich und verständlich geschildert, dass es jeder verstehen muss, der will. Es ist nicht das erste Mal, dass sich bei der Begegnung zwischen Menschen, die sich viel bedeuten, eine "Arbeits"teilung entwickelt, weil einem von beiden die Verantwortung für seinen Part zu viel, zu anstrengend oder zu gefährlich erscheint.
Die Freude und das Glück, die Liebe schenken kann, entsteht bei dem Austausch zwischen den Menschen. Wenn wir nur schenken, dann drängt sich immer mehr die Frage auf, was wir Anderen eigentlich wert sind und die Versuchung ist groß, die Entscheidung über unseren Wert und die Bedeutung unserer Liebe anderen zu überlassen, die sie bestimmt nicht treffen können und dürfen.
Die Offenheit in Deinen Äußerungen hat eine Antwort verdient. Wenn sie ausbleibt, dann bist Du dem Anderen möglicherweise nicht wichtig genug, weil Deine Geschenke zur Selbstverständlichkeit geworden sind.
Wenn Du geliebt wirst, dann ist es dem Menschen wert und wichtig, Dir das zu zeigen.
Du hast ein Recht auf die Wahrheit
Alles Gute
Benedikt