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Keine Gefühle

  • Starter*in Starter*in steinhammer24
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S

steinhammer24

Gast
(Hinweis: bin neu hier)
Hallo!
im Vergleich zu den anderen Themen der Leute wirkt mein Problem sicher lächerlich, ich hätte mich auch nie in einem Forum dazu geäußert, wenn die Menschen hier nicht so einen großen Eindruck auf mich gemacht hätten. Und es scheint hier viele Menschen mit einiger Lebenserfahrung zu geben.

Mein Problem kurz und knapp: ich bleibe in Gegenwart von anderen Menschen gefühlsmäßig völlig kalt. Das heisst nicht, dass ich keine Reaktionen zeige (das kann man lernen), aber wenn ich ehrlich meine Gefühle betrachte, finde ich keine. Da ist nichts.

Ich weiß, was von Freunden erwartet wird als Verhalten, dass man sich für andere interessieren sollte, fragen wie es ihnen geht, usw. Ich bemühe mich auch, dass zu machen, aber ehrlich ist es nicht. Und ich glaube unterbewusst merken die anderen das und halten sich deshalb von mir fern.

Geht es jemandem ebenso? Wie lang ist mein steiniger Weg durch die Wüste noch?

viele Grüße,
Torsten



P.S.: ach, bevor sich jemand fragt, was dieser Beitrag in dem Forum zu suchen hat, am meisten zerfrisst es mich, seit 15 Jahren Single zu sein.

P.P.S.:
All die Ratschläge, die ich woanders lese, setzen so viel als selbstverständlich voraus, was für mich NICHT selbstverständlich ist. Ich kann nicht richtig einschätzen, wann ich Zuneigung zeigen soll, wieviel, wie oft ich mich melden soll, damit ich nicht nerve.
Ich will mich nicht beschweren, mein Leben läuft ansonsten prima, finanziell und beruflich geht es reibungslos. Nur irgendwo bin ich leer und hohl, ich sehe keinen Sinn in dem Ganzen. Morgens aufstehen, essen, arbeiten, um Geld zu verdienen, damit man Essen kaufen kann, studieren, um später mehr Geld zu verdienen, um Essen zu kaufen oder besser zu schlafen, um am nächsten Morgen wieder aufzustehen, etc........
 

Hallo steinhammer24,

schau mal hier: Keine Gefühle. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hi Steinhammer,

es ist ganz und gar nicht lächerlich. Es IST ein Problem, einsam zu sein.
Ich hab damit keine Erfahrungen und deshalb reiche ich dich mal an die anderen weiter. Es findet sich sicher jemand.

Schön, dass du da bist!

Alles Liebe! Lea
 
hallo thorsten!
ich weiß wie es ist, wenn man gefühle zu anderen menschen nur schwer aufbauen kann und oft auch gar keine gefühle für andere entwickeln kann. aber...das kann man lernen. am besten ist es, einfach das zu tun, was du von andren menschen in den jeweiligen situationen auch erwarten würdest. aber ...stop....sag nun nicht, dass du nichts von ihnen erwartest, denn ganz tief in dir wünschst du dir bestimmt was, und wenn du dir nur wünschst, sie mögen doch bitte schweigen. dies ist der eifachste weg, zunächst einmal am gefühlsleben anderer teilzunehmen. wichtig ist auch, dass du andere menschen ernst nimmst und sie respektierst. das sind erstmal keine "gefühle", doch nur wenn du das kannst, kannst du welche für jmd. entwickeln. zudem musst du offen sein, auf die menschen zugehen und dich trauen sie anzusprechen. wenn du das nicht machst, hast du ja gar keine gelegenheit, gefühle zu entwickeln. ich habe das problem, dass ich mich niemandem öffnen will und somit keine gefühle zulasse. oft ist es auch, dass ich menschen, die ich sehr mag, alles böse wünsche. zudem kann ich (und das ist nicht immer schlecht) gefühle tatsächlich von jetzt auf dann abschalten. das heißt aber nicht, dass ich keine habe. vielleicht bist du nicht so total emotional, aber wenn du dich auf jmd einlässt, der dir gefällt, dann kommen gefühle. vielleicht nicht bei der ersten person, aber vielleicht bei der zehnten. bis ich mal etwas für jmd empfinde...da vergehen schaltjahre und dann...tja, dann beruht das meist nicht auf gegenseitgkeit. ein böser kreislauf, denn dadurch verschleißt man sich noch mehr. also, trete mit der außenwelt in kontakt. versuche erstmal nur nachzuempfinden, bevor du eigene gefühle entwickelst, knack deine harte schale.

ich hoffe, ich konnte dir helfen.

lg jenny
 
steinhammer24 meinte:
(Hinweis: bin neu hier)
Hallo!

Mein Problem kurz und knapp: ich bleibe in Gegenwart von anderen Menschen gefühlsmäßig völlig kalt. Das heisst nicht, dass ich keine Reaktionen zeige (das kann man lernen), aber wenn ich ehrlich meine Gefühle betrachte, finde ich keine. Da ist nichts.

Ich weiß, was von Freunden erwartet wird als Verhalten, dass man sich für andere interessieren sollte, fragen wie es ihnen geht, usw. Ich bemühe mich auch, dass zu machen, aber ehrlich ist es nicht. Und ich glaube unterbewusst merken die anderen das und halten sich deshalb von mir fern.

Geht es jemandem ebenso? Wie lang ist mein steiniger Weg durch die Wüste noch?

Hei Thorsten
also, wenn es einen zerfrisst, dass man seit 15 Jahren single ist, hat man Gefühle, oder wie würdest du so einen Zustand bezeichnen?
Desinteresse an anderen und gesteigerte Selbstempfindlichkeit ( die dramatische Formulierung mit dem steinigen Wüstenweg ) hört sich eher schwierig als anziehend an. Ich weiss nicht, wie man in Kontakt mit jemanden tritt, ohne sich für ihn zu interessieren. Natürlich merken dass Deine Mitmenschen. Niemand will benutzt werden.
Deine Frage hört sich nicht so an, als ob Du was ändern willst. Aber Mitleid mit sich selbst in der guten Bedeutung von Selbst-Mitleid ist vielleicht der erste Schritt.
 
Hallo,Torsten,
mir fallen dazu mehrere Möglichkeiten ein : Du hattest mal (Kindheit)extreme Situationen...warst selbst sehr geschockt,traurig ..was weiß ich...und es gab dann nur noch eine Möglichkeit(um nicht zu zerbrechen),daß Du auf "Eispanzer" umgeschaltet hast aus Selbsterhaltung..irgendwelche schweren Demütigungen z.B.---
oder Du hatest ein sehr auf Perfektion bedachtes Elternhaus...ein weinender Junge z.B. war verpönt...warst Du schon immer so "abgeschaltet" ?

Dann gibts noch ganz einfach die Variante : Du kannst nicht heucheln...und hast verschiedene Situationen einfach noch nie selbst erlebt,kannst deshalb natürlich auch nicht ehrlich "mitleiden","nachempfinden"...was ja so nichts Schlechtes ist.Besser ehrlich,als künstliche Worthülsen.
Z.B. konnte ich als Jugendliche kleine Kinder einfach ÜBERHAUPT nicht ausstehen...mir auch nichts "einreden" bezüglich fremder Babies...fand das Getue von Freundinen extrem ALBERN. Es fehlte einfach eine erlebte Situation,welche Mitgefühl mit "drolligen" Kinderchen hätte erzeugen können-----> die vorhandenen kleinen Geschwister waren eher zum "Freude an Kindern abgewöhnen" (-: Das seh ich jetzt ganz anders,viel nachsichtiger...

Oder Leid..solange Du nie ähnliches erlebtest...oder: wie ist man Dir begegnet,als Du Kummer hattest zu Hause ???
Oder: Du bist eben innerlich so gefrustet über Dein Solo-Dasein(unbewußt!!!),daß Du gar keinen Bock hast,anderes Leid als gleichwertig zu sehen...denn: Du selbst findest ,daß Dir schicksalsmäßig extremes Unrecht geschieht.Und--so eine (Schutz-)Haltung ist auch verständlich!! Denn: Du müßtest auch erst mal TROST bekommen!!!

Ist's klar halbwegs....mein Gedankensalat?

Find ich auch bemerkenswert,daß Dir diese Situation so bewußt ist! Du fühlst Dich beim "angelernte Reaktionen zeigen"sicher auch nicht grade wohl ?Oder?

Gruß von der
Micky
 
Hallo Torsten,

das ist ein interessantes Thema.

mir hat man auch oft vorgeworfen, ich hätte keine Gefühle, nein, stimmt nicht, man hat mir vorgeworfen, ich könnte keine Gefühle zeigen, das ist ein Unterschied, an diesem Vorwurf ist sicher auch etwas wahres dran.

Jeder Mensch hat Gefühle, auch du, ganz sicher, die Frage ist nur, wie man damit umgeht.

Ich machte(mache?) auf viele den Eindruck, das ich irgendwie unnahbar bin. Dies hat sicher damit zu tun, das ich meine Stimmungen nicht so zeige, bzw. nicht immer so fröhlich und lustig daher schaue, oft mürrisch gucke.

Aber ich bin mir ganz sicher, ich habe viel mehr Gefühle als viele andere, ich empfinde tiefer und mehr, nicht so oberflächlich,

aber nur bei wenigen Menschen, und die merken und sehen dann auch meine Gefühle,

für mich ist das auch so völlig in Ordnung, ich möchte überhaupt nicht überall der Strahlemann sein, der überall gut ankommt, das bin ich nicht.
Ich gebe zu, diese Erkenntnis kam erst mit der Zeit, so in meiner späten Jugend und in deinem jetzigen Alter war das hin und wieder schon ein Problem, ich bin jetzt 38,
man läßt sich von den äußeren Bedingungen beeinflussen, läßt sich hin und wieder von irgendjemandem einreden, das man komisch ist oder das es etwas negatives ist, wenn man so ist,

das ist es aber nicht, jeder ist so wie er ist und das ist gut so, wer sagt denn, das derjenige, der ständig lachend mit guter Laune durch die Gegend rennt, mehr Gefühle hat?
jeder Mensch ist anders, und man kann nie sagen, die fröhlichere Art ist besser als die ruhigere, das sehen vielleicht viele so, aber das ist nicht richtig, zu jeder Art gehört ein Mensch, und der ist individuell.

Ich bin nicht so an den Menschen interessiert, halt nur an wenige, dafür an diesen sehr intensiv.
Vielleicht ist das bei dir auch so, du must doch auch nicht jeden mögen.
Mit 25 Jahre habe ich meine Ex-Frau kennengelernt, da waren plötzlich so unendlich viele Gefühle da, viel mehr als bei 10 anderen zusammen.

Bei mir war das Problem, das ich eigentlich nie jemanden hatte zum reden, keine Eltern, keine Freunde, mit denen ich wirklich reden konnte, mit meinen Geschwistern damals auch nicht(das hat sich aber sehr geändert),

das wäre vielleicht ein Tip von mir,

es gibt doch bei dir bestimmt jemandem, dem du vertraust, Eltern, Geschwister, Freund,

rede, dich wirklich öffnen, das tut ungemein gut, ist gar nicht so einfach, aber es bringt dann auch Klarheit über deine Gefühle,
ich habe zwei Geschwister mit denen ich oft und offen über mich rede, dann noch den ein oder anderen Freund, das tut unheimlich gut und hilft

mach mal, wirst sehen,

außerdem hier weiter schreiben, das hilft auch sehr, wie allen hier

wünsche dir alles Gute
Reiner
 
So, jetzt aber. 🙂
Dankeschön, Lea, für die nette Begrüßung!

Micky hat einen guten Punkt erwähnt: heucheln. All die Menschen, die ja so emotional sind; wie ehrlich sind die denn? Leben die nicht irgendwie in einer großen Daily Soap? Gute Zeiten, Schlechte Zeiten?
In meinem Heimatort (so ein kleiner Spiesserkaff) war Heucheln an der Tagesordnung. Hinterrücks wurde getuschelt und angeschwärzt. Sogar meine Mutter hat mitgemacht und mir gegenüber gelästert, wie viel die anderen heucheln. Mein Vater war da keine Stütze, seine sichtbaren Emotionen waren hauptsächlich negativ.

Ich bin meinem Problem schon länger auf der Spur, aber seit den letzten 3 Tagen bin ich nah dran. Als ich den Beitrag hier gepostet hab, steckte ich in der schwierigsten Phase vor dem Lösen eines Knotens. Heute hatte ich aber einen klasse Tag.

Es geht, soweit ich das verstehe, um Unabhängigkeit.
Und zwar von alles und jedem. Generell halten ja alle die Unabhängigkeit hoch, die Amerikaner haben früher dafür Krieg geführt. Die Medien preisen sie als Idealzustand für jeden modernen Menschen, besonders für Frauen.


es folgt biographisches...
----------------
Aus den Bruchstücken meiner Erinnerung weiss ich, dass ich mit 10 losgelegt hab. Alle Bereiche meines Lebens haben mich abgestossen und verletzt. Mein leicht cholerischer Vater, meine passive Mutter, gestörte Kiddies im Wohnort, verbitterte Lehrerinnen in der Grundschule, Terror auf dem Schulhof und später im Gymnasium von noch viel gestörteren Jugendlichen (meine erste Klasse vor dem Sitzenbleiben war eine Horde von psychisch geschädigten Beamtenkindern, heute sind die Mädels teils schon geschieden, schwanger, mit Schlägern verheiratet, von den Jungen hat die Hälfte kein Abi gemacht, einer ist in der geschlossenen Psychiatrie, einer im Gefängnis).
Mein einziger Rückzugsort war mein Kinderzimmer (solange es aufgeräumt war und ich keinen Krach gemacht hab). Überall anders war ich "Freiwild".
Logische Konsequenz: ich änder mich so, dass ich die alle nicht brauche und die mir nichts anhaben können.

Bis zum 8.Lebensjahr war ich verspielt, naiv, gutgläubig und extrem gesprächig. Dann kam eine schwierige Zeit, in der ich versucht habe öfter das Haus zu verlassen, schließlich meine 1. und bisher einzige Freundin, mit der ich ein halbes Jahr zusammen war. Ich hab mir immer eingeredet, sie hätte mich verlassen - tatsächlich hab ich Schluss gemacht, bevor sie es konnte (so zumindest meine Logik damals). Ich war in der Zeit zunehmend aggressiver geworden und oftmals bösartig (je näher mir Menschen kamen desto feindseliger meine Reaktion).
Danach kam ein kontinuierlicher Rückzug, selbst als ich nach dem Sitzenbleiben in eine vernünftige und nette Klasse kam, war da nichts mehr zu machen: das Kind war in den Brunnen gefallen.
In der Pubertät hab ich sogar versucht, mich von Frauen unabhängig zu machen und trotzdem meine Bedürfnisse zu befr... (ähem, Details erspare ich euch).

Es ist zwar genug um mich herum passiert und ich hätte tausend Chancen gehabt, aber ich hatte bereits den Tunnelblick: "durch hier, raus hier, weiterkommen, weiter, weg, weg, weg....". Ganz lustig auch meine Albträume aus der Zeit: ich wurde von Unbekannten verfolgt und war immer auf der Flucht.

Heute bin ich Freiberufler, Student, finanziell sorglos, lebe fast wie die Made im Speck. Das Leben ist materiell gesehen einfach. Auch Menschen treffe ich genug. Ich kann nur keinen Kontakt ausreichend vertiefen oder halten.
----------------


Deshalb fällt es mir schwer Jennys Tip zu verwirklichen, denn mein ganzer Lebensstil ist so ausgerichtet, dass ich andere nicht brauche (mehr oder weniger, niemand ist natürlich 100% autark). Ich erwarte nur, dass mir niemand im Weg steht. Ich nehme was kommt und gebe zurück, was ich für fair und angemessen halte. Trocken und geschäftlich.

Reiner: es gab Menschen, die mir helfen wollten, aber ich hab denen nie getraut und keine Ratschläge angenommen, oft auch versucht das exakte Gegenteil des Ratschlags zu machen.

ABER, aber, aber: es hat sich einiges verbessert. Sonst wäre ich nicht hier. 🙂

beste Grüße und Danke!
Torsten
 
hallo!
also torsten, deine kindheit...man hätte sich vielleicht etwas besseres wünschen können, aber so ist es eben nun mal gelaufen.
ja, dieses "geschäftlich" mhh...das macht mich stutzig. also irgendwie habe ich das gefühl, du müsstest wirklich mal jmd begegnen, der dir mal so die meinung geigt, wenn du mal wieder so desinteressiert bist und dich danach an die hand nehmen, um dir mal zu zeigen, wie das geht mit den gefühlen. ich denke, deine haltung ist wirklich eine schutzhaltunf und sonst nichts. du willst aus deinem inneren heruas vielleicht gar keine gefühle investieren. wenn ja, dann zwinge dich doch mal dazu. rede dir ein jmd sei ganz toll....der pygmalioeffekt wirkt da sicherlich auch. und schwupps, schau mal ob du nicht doch ein bissi mehr gefühl zeigen kannst. ich such auch jmd, der mir mal zeigt wo es lang geht, auch gefühlstechnisch, denn ich bin eine ziemliche giftspritze. zwar immer lieb und nett, aber wenn mir einer zu nahe trott, dann muss er auch mit unangenehmen antworten zurecht kommen.
also, tritt dir in deinen süßen hintern und tue etwas...denn von selbst ändert sich nix.
gute nacht und wunderhübsche träume

jenny
 
Hallo!

@Jenny: da hast du Recht! Es ist Schutzhaltung.
Aber vor ein paar Tagen ist etwas unerwartetes passiert: ich hab mir zwar nicht in den Hintern getreten, aber mein Hintern hat mich quasi getreten. Ich hatte fälschlicherweise immer erwartet, etwas im Kopf fühlen zu müssen, aber da kommts ja gar nicht her! Ich war in der Situation, dass ich nicht wusste, ob es einer Bekannten gut geht oder nicht. Für gewöhnlich denke ich drüber nach, ob ich nachfragen soll oder nicht und lasse es dann bleiben, weil ich niemanden nerven will und auch nicht weiss, wie weit ich mich einmischen darf in das Leben anderer.
Allerdings war mein Körper da anderer Meinung. Nachdem ich eine SMS bekommen hab, dass besagte Bekannte eventuell einen miesen Abend hatte und sich jetzt möglicherweise schlecht fühlt, ist mir kalt geworden! Ich war gerade in der Stadt unterwegs und hab dann auch noch nach wenigen Schritten Seitenstechen und Bauchschmerzen bekommen. Was sagt man dazu, wenn das mal nicht eine deutliche Botschaft ist. Also hab ich ihr dann doch spontan geschrieben und nach ihrer Antwort ging es mir besser.
Also... Gefühle kommen nicht aus dem Kopf, sondern aus dem Bauch. Jetzt kapier ich das auch. Puh. 🙂
 
na was sagt man dazu!...ein erster schritt in die richtige richtung ist dir ja gelungen. aber es stimmt, man denkt immer, alles komme aus dem kopf, müsste rational begründbar sein. aber nein. meist gibt der körper die signale dafür, ob und wann man handeln muss/sollte. also, höre mal auf deinen bauch. natürlich wird er dich auch mal in die irre führen, aber bei mir ist es z.b. so, dass, sobald mein körper irgendwas positives an mich übersendet, ich auf einmal viel mehr selbstvertrauen habe und dinge tue, die ich sonst nicht machen würde.
also thorsten, immer schön weiter auf die menschen zugehen...ist nämlich auch ein schönes gefühl, wenn man weiß, dass es anderen dadurch besser geht.

lg jenny
 
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