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Keine Freunde

Erlebe ich ganz unterschiedlich. Ich habe mich schon öfter beim Arzt mit jemandem unterhalten, manchmal schweigt man sich an. Im Zug ergeben sich auch Gespräche, oder eben nicht. Das hängt von der Tagesform und dem Mitteilungsbedürfnis des einzelnen zusammen. Das Grüßen ist in der Großstadt total unüblich, es sei den man kennt sich. Auf dem Land oder kleineren Ortschaften, wenn man mal jemandem begegnet oder auch bei Wanderungen, da kommt man leichter ins Gespräch oder grüßt sich.

Ich wohne auf dem Dorf und habe einen Hund. Natürlich grüßt man sich hier noch und kommt auch schon mal kurz ins Gespräch. Das war es dann auch schon. Alles ziemlich unverbindlich halt.
 

Hallo Franzi74,

schau mal hier: Keine Freunde. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich reise ja relativ viel, und dabei fällt mir auf, dass diese In-Sich-Zurückziehen und Nicht-Kommunizieren im öffentlichen Bereich auch eine Sache zu sein scheint, die hier im mitteleuropäischen Raum besonders stark ausgeprägt ist.

In Südamerika beispielsweise grüßen sich die Leute viel mehr auf der Straße, und ich könnte mir vorstellen, dass einen dort in einem Fitness-Studio bald andere Leute ansprechen würden. Wir hatten beispielsweise eine Gruppenbesichtigung mitgemacht, die gerade mal 90 Minuten gedauert hatte. Bei uns würden die Gruppenteilnehmer normalerweise wahrscheinlich stumm nebeneinander her laufen, sofern sie sich nicht bereits kennen. In Chile hingegen wurden wir schon nach wenigen Minuten angesprochen, und am Ende haben wir uns total intensiv unterhalten. Ein Erlebnis, das mir hier schon seit Ewigkeiten nicht mehr passiert ist.

Typisch auch meine Erlebnisse im Waschsalon (den ich regelmäßig nutze, weil ich keine eigene Waschmaschine habe). Da sitzen die Leute eine Stunde oder länger nebeneinander und warten auf ihre Wäsche. Dabei starren alle entweder aufs Smartphone oder ins Leere. Wenn sie fertig sind, verschwinden sie grußlos. Ausnahmen beobachte ich fast ausschließlich bei Nicht-Deutschen, mit denen ich immer mal wieder ins Gespräch komme.

Im Großen und Ganzen gebe ich Dir recht. Obwohl ich selber auch im Urlaub anders auf Menschen zugehe als hier. Ich bin dann irgendwie offener und man kommt dadurch schneller in Kontakt. Warum das hier nicht klappt, weiß ich aber auch nicht
 
Vielleicht ist es vielmehr das "zu wenig" an Ausstrahlung, was ich gemäß meinen Erfahrungen dazu nur zu gut kenne.
Durch Verletzung und Traumata wird die Aura beschädigt und dieser Aspekt wird gemeinhin so nicht betrachtet, es sei denn im esoterischen Bereich. Mit der "Kraft der Jugend" lässt sich so manches verdrängen, aber es ist dadurch nicht geheilt und kommt wie ein Bumerang zurück ....

Ich war vor 3 Wochen bei einem Heilpraktiker. Habe die Hoffnung, dass er mir bei meinen körperlichen und psychischen Problemen weiterhelfen kann. Jedenfalls meinte er auch nach kurzer Zeit, dass "ich keine Ausstrahlung hätte. Da wäre "NICHTS"...
 
Hallo Franzi74,

Im Prinzip habe ich genau die gleichen Probleme wie du sie schilderst.
Ich habe auch keine Freunde und es will mir auch nicht gelingen Freundschaften zu schliessen.
Auch bei mir scheint es anfänglich gut zu laufen wenn ich jemanden kennenlerne und nach kurzer Zeit
bemerke ich halt immer wieder desinteresse.
Ich habe auch einen Beitrag geschrieben und es da ein wenig genauer beschrieben; wenn du magst kannst du es dir ja mal durchlesen.
Ich habe natürlich auch keine Lösung für das Problem aber ich denke es kann nicht schaden sich auszutauschen.
Wenn du lust hast könnten wir uns je öfter schreiben und uns gegenseitig weiterhelfen.
Hallo ihr , ich bin neu.
wurde mit 40 Witwe, und hatte vor einem Jahr geschafft eine neue Beziehung zu finden, die ein halbes Jahr dauerte.
ohne es zu ahnen betrog mich mein Freund 46 J mit meiner besten Freundin.
seitdem traue ich weder Frauen noch Männer u bin deshalb sehr einsam.
natürlich will ich aus diesem Zustand des Misstrauens heraus, aber wie ?
Vlt kann mir hier an neutraler Stelle geraten werden. Vielen Dank Nina
ich hoffe ich habe hier richtig geantwortet?
 
Hallo zusammen,

ich bin auf eure Unterhaltung hier gestossen habe das meiste auch gelesen, ich gestehe, nicht bis zur letzten Seite, und kann vorweg nehmen, dass ich euch verstehen kann.

Ich glaube einfach, dass es ab einem gewissen Punkt im Leben schwieriger wird Menschen zu finden die passen. Das hat nach meiner Meinung mehrere Gründe. 1. Man hat vielleicht bereits negativ Erfahrungen gemacht und ist nicht mehr ganz so offen wie man es glaubt. Mal ehrlich mit 8 hat man sicher noch nicht so viel erlebt wie mit 20 oder 30. Das man da schon die eine oder andere Kriese hinter sich hat bringt auch eine neue Einstellung mit sich.
2. Weniger Zeit. Als ich noch in der Schule war, hatte ich viel mehr Zeit um mich mit Freunden zu treffen. Jetzt voll im Berufsleben, die eignen Hobbies, Familie...da fällt die Zeit für Freunde doch sehr gering aus.
So kann man ewig weiter machen. Natürlich wird es im Erwachsenenalter nicht leichter. Freundschaften sind Pflanzen die erst gedeihen müssen. Das heißt man muss seinem gegenüber auch die Möglichkeit geben sich zu entwickeln. Ich glaube am ehesten findet man neue Freunde durch Hobbies oder Soziales Engagement. Hier trifft man auf Gleichgesinnte und das ist schon mal ein guter Grundstein für eine Freundschaft.
Verkriecht euch nicht. Sucht euch Hobbies die verbinden und ich bin sicher ihr findet einen Menschen bei dem es einfach passt.

LG Meta
 
2. Weniger Zeit. Als ich noch in der Schule war, hatte ich viel mehr Zeit um mich mit Freunden zu treffen. Jetzt voll im Berufsleben, die eignen Hobbies, Familie...da fällt die Zeit für Freunde doch sehr gering aus.
Das Zeitproblem spielt sicher eine Rolle bei mir. Ich habe neben der Arbeit und anderen Verpflichtungen einfach leider oft zu wenig Zeit, um mich Freunden widmen zu können. Ein weiterer Grund, warum ich an einer Arbeitszeitreduzierung interessiert wäre.

Hobbys hätte ich eigentlich genug. Genauer gesagt, Interessen, die ich zu Hobbys ausbauen könnte, wenn ich die Zeit dafür hätte. Aber ich kriege das einfach nicht im normalen Alltag unter, der viel zu oft aus langen Arbeitstagen, abends Haushaltstätigkeiten und ein wenig Sport besteht. Wie oft hatte ich mir schon für den Abend etwas Schönes vorgenommen, das ich dann mangels Zeit kippen musste....
 

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