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keine Freunde

Kann das meiste unterstreichen was hier geschrieben wurde !!
Kurz zu mir, bin 31 Jahre alt wohnhaft noch bei den Eltern, habe insbesondere an Wochenenden das Einsamkeitsgefühl mal mehr mal weniger, an Feiertagen natürlich ganz unangenehm !! (Wenn ich jetzt noch an die kommenden Weihnachtsfeiertage und Silvester denke....würg:mad🙂 Habe zwei "Freunde" wenn man mit ganz positiver Fantasie, das so nennen möchte🙄 !!
Mit dem einen habe ich seit über 1 Jahr kein Kontakt und werde es wahrscheinlich auch nicht mehr haben, einfach aus den Grund und weil ich es selber merke, dass man sich schlicht und einfach sich auseinander gelebt hat (bestes Bsp. haben beide am selben Tag Geburtstag und keiner von uns hat sich an dem Tag oder in den darauffolgenden Tagen gegeneinander Gratuliert.....) Der Andere ist leider ein "aussichtsloser" Fall", auch von Kindesbeinen an von Depressionen beklagt, isolierte Lebensweise (macht aber ihn nicht soviel aus, hat sich damit einfach arrangiert bewusst oder unbewusst spielt grad keine Rolle...) Ist ein Einzelkind, lebt auch noch bei seiner Mutter (er ist 32 jahre alt)

Ihn kenne ich seit der gemeinsamen Schulzeit, treffen uns nur ab und zu, wobei er so ein Typus Mensch ist der sich fast nie bei einen meldet, ich bin immer derjenige der sich bei ihnen meldet !! Aber wie gesagt wenn er lust darauf hat, z.b. hab ich am Donnerstag ihn angeschrieben ob ich diesen Samstag zu ihn kommen könnte, aber er ist auch einer, der sich einfach nicht meldet wenn er dazu keine Lust und tut so als hätte er die Nachricht nicht bekommen das ist so eine Eigenart bei ihm die mich ganz schön Fuchsig macht, aber ich sage dazu einfach nichts weil es bedeutet dann bei ihm nur: "ich hab keine Lust zu schreiben also siehe es als ein NEIN an......"

Das wollte ich mal erzählt haben als erstes :wein:
 
A

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Re: keine Freunde
Hallo Irish Rose,

schau mal hier:
keine Freunde. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Guten Abend,

schon seltsam, es gibt offenbar viele Menschen, die unter mangelnden Freundschaften leiden. Aber leider trifft man im "echten" Leben dann doch selten bis nie auf andere Suchende...

Mir geht es mit mittlerweile mit Mitte 30 ganz ähnlich. Allerdings hatte ich schon in der Schule nicht wirklich den großen Freundeskreis, weil ich andere Interessen als die Dorfjugend hatte. Dazu kamen familiäre Probleme. Trotz "Einzelgängertum" gab es aber dennoch ein soziales Netz. Obwohl die Probleme wohl schon damals ihren Lauf nahmen.

Später im Studium dann ein kompletter Umschwung. Dumm nur, dass sich diese Freundschaften (?) danach natürlich alle mehr oder weniger aufgelöst haben. Bis auf ein, zwei Ausnahmen. Ich selbst habe mich bei einigen zwar auch nicht immer so gemeldet, wie ich es wohl selbst erwarte und heute massiv vermisse. Bei anderen hingegen schon, was irgendwann nicht mehr erwidert wurde.

Heute ist große Einsamkeit angesagt, die mich auch sehr belastet. Ich muss zwar nicht mehr auf jeder Party abhängen, aber möchte etwa kulturell durchaus noch etwas erleben, habe viele Interessen, bin ziemlich aufgeschlossen etc. pp. Alleine macht das alles wenig Spaß und da ich auch eine Angstproblematik habe, würde ich auch nicht ohne Begleitung verreisen o.ä. Respekt an Irish Rose, das wäre mir nämlich nicht möglich...

Dass viele Menschen heute nur noch in ihren kleinen Welten unterwegs sind und vielfach auch kein Interesse an neuen Kontakten zu haben scheinen, habe ich allerdings auch schon festgestellt. Das scheint mir im Vergleich zur Generation etwa meiner Eltern sehr verbreitet zu sein. Selbst von sehr kontaktfreudigen Menschen habe ich schon mitbekommen, dass nach dem Sport- oder Musikverein alle brav nachhause gehen und keine Kontakte außerhalb der Aktivität X oder Y entstehen.

Andererseits kenne ich Menschen, die sich offenbar innerhalb von ein, zwei Jahren in einer neuen Stadt einen neuen Freundeskreis aufbauen und jedes Wochenende verplant sind. Seltsamerweise sind das oft Personenkreise, die ich durchaus als eher egozentriert beschreiben würde. Manchmal habe ich den Eindruck, dass bei einigen Menschen auch ohne große Anstrengungen vieles funktioniert oder irgendwann ins Lot kommt. Gerade was freundschaftliche Kontakte anbelangt. Solche Menschen ziehen sich dann vielleicht auch gegenseitig an.

Ich hoffe immer noch, nicht schon längst den Faden verloren zu haben. Geburtstag, Weihnachten, Silvester empfinde ich aber von Jahr zu Jahr als größere Belastung. Dieses Problem ist zwar nicht das einzige in meinem Leben, beeinflusst aber viele andere. Unfreiwillige Einsamkeit - und ich rede hier nicht von Beziehungen - ist einer der grausigsten Zustände des menschlichen Daseins.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe auch die Erfahrungen machen müssen. Mittlerweile lebe ich sehr isoliert, doch nie habe ich die Hoffnung aufgegeben, Freunde zu finden. Wenn ich irgendwo am Ball blieb, dann hat sich die Person entweder nie wieder gemeldet oder gesagt :"Jo, können uns mal treffen!", doch weiter kam es nie. Das tut mir sehr weh, denn ich wünsche mir sehr stark nette Bekanntschaften, die auch einen nicht verdrehen wollen, sondern jemanden so akzeptieren, wie man ist. Meist wollen die Leute dann eh nur abends saufen - wo ich absolut kein Typ von bin.

Ich sage dazu, dass ich Asperger Autistin bin und sehr ausgeprägte Ängste habe. Aber das ist ja noch lange kein Grund, nicht mit jemandem auskommen zu können.

Man weiß eben nicht wo man hin kann.
 
Auch ich gebe in dem Recht was hier geschrieben wurde.
Heute ist es in Allgemeinen schwerer geworden Freunde zu finden.Ich hatte früher welche,ja. Aber heute kaum noch. Man unterscheide auch zwischen Freundschaft, und Bekannte.
Das ist ein grosser Unterschied.
Bekannte treffe ich mal durch Zufall in der Stadt
Aber richtige Freunde sind es eben nicht.
Vor allem,wenn man eine neue Freundin sucht,ist es heute sehr schwer. Ich bin auch auf der Suche nach richtigen Freunden. Aber...,
Die kommen nicht zu einem nach Hause. Man muss selbst was dafür tun. Die Erfahrungen habe ich mittlerweile gemacht.
Zudem ich auch keiner bin der nur zu Hause sein kann.Ich werde versuchen seit langer Pause meinen Sport wieder aufzunehmen, und mich irgendwelchen Aktivitäten ,zu denen ich Lust habe anschließen.
Ich habe vor drei Jahren meine Frau verloren,und
mir ging es so schlecht,das ich kaum noch was machen konnte.
Da spreche ich von einer Depression, und auch Ängste. Diese sind zwar immer noch da,aber nicht mehr in so einem Ausmaße.
Deswegen möchte ich dir Mut machen,das du auch trotz deiner Depressionen in der Lage bist eine Menge zu unternehmen.
Ich gehe auch sehr viel alleine raus fahre nach Unna mit dem Rad zB. um zu frühstücken.
Schon da bei kannst du Leute kennenlernen, einfach so.
Aber was mich interessieren würde, ist wie deine Depressionen zustande kamen?
Es gibt einen Weg,du must es nur wollen.
LG
Detlev
 
Ich werde bald 31, wohne alleine und muss leider sagen, dass es mir sehr ähnlich geht wie euch. Und ich bin wirklich sehr erstaunt, dass es so viele Leute gibt, die Anfang/Mitte 30 sind und sich in einer ähnlichen Situation befinden. 🙁

Auch ich fürchte mich vor den Weihnachtsfeiertagen, besonders weil heuer ein superlanges Feiertagswochenende bevorsteht. Ich werde Weihnachten - wie immer - natürlich alleine verbringen, und Silvester vermutlich auch. Zwar hat mich ein "Freund" gefragt, ob ich Lust habe, mit ihm Silvester zu feiern, aber ich wette, es wird garantiert wieder mal irgendetwas "dazwischenkommen" oder er wird einfach darauf "vergessen". Dabei bin ich vermutlich nur sein Plan B für den Fall, dass er sonst niemanden findet, der mit ihm feiert.

Wenn ich nicht aus dem "fernen" Wien käme, dann würde ich ja fast vorschlagen, dass wir uns zu Weihnachten bzw. Silvester alle zusammenschließen und gemeinsam etwas unternehmen. Ich weiß, Deutschland ist groß, aber vielleicht gibt es ja unter euch ein paar Leute, die nicht weit auseinander wohnen. Nur mal so ein Vorschlag. 🙂

Zu Schulzeiten war ich eher ein Einzelgänger und ein Außenseiter, hatte aber immer meine 2-3 Freunde. Dies änderte sich jedoch, als ich zu studieren begann, sodass ich in den 20ern erstmals so etwas wie einen richtig großen Freundeskreis hatte. Doch in den späten 20ern (so ca. ab 28) begann der Freundeskreis sich langsam, aber sicher aufzulösen, da in diesem Alter für die meisten FreundInnen ein neuer Lebensabschnitt begann (Vollzeitjob und Karriere statt Studium, Zusammenzug mit dem/der Partner/in, Familiengründung usw.), was dann gleichzeitig das Ende der Freundschaft markierte.
Nach meiner langjährigen Erfahrung sind Beziehungen der Freundschaftskiller Nummer 1. Während männliche Freunde dazu neigen, sich komplett zurückzuziehen und sich auf die Partnerin zu fixieren, würden weibliche Freunde zwar den Kontakt aufrecht erhalten, jedoch verbietet ihnen oft der Partner, sich mit mir zu treffen.
Nun habe ich meine 2-3 Leute (darunter eine Freundin, die ich schon seit 20 Jahren kenne), die ich durchschnittlich vielleicht einmal im Monat treffe, aber irgendwie ist das nicht so wirklich das Wahre, was ich mir unter einer richtigen Freundschaft vorstelle. Mit diesen "FreundInnen" kann ich mich zwar ab zu mal auf ein Bier oder einen Kaffee treffen, aber wenn es mir z.B. mal schlecht geht und ich jemanden zum Reden brauche, habe ich niemanden, den ich anrufen kann. Und wenn ich z.B. Lust habe, spontan heute Nachmittag/Abend mit jemandem etwas zu unternehmen, dann kann ich das vergessen, weil schon jeder verplant ist.
Ja, ich fühle mich oft einsam und leide sehr darunter. 🙁
 
Hallo,
bei mir lösen sich gerade auch alle Beziehungen auf... Von Partner verlassen... Und da sieht man dann wer Freund ist und wer nicht. Dadurch habe ich fast bis auf 0 ausgesiebt. Die die noch da sind, sind eher Bekannte, die weiter weg wohnen. Von meiner Familie fühl ich mich unverstanden - ich bin quasi die hypersensible Tochter (36) die aus der Rolle fällt und die Erwartungen der Familie, Freunde, Gesellschaft nicht erfüllt...
Lebe in einem kleinen ländliche Nest und bin am überlegen, wieder wegzuziehen.
Freue mich über Gespräche.
Lg manuela
 
Guten Abend Ihr Lieben,

ich habe eigentlich nicht das Gefühl, dass es überhaupt und besonders ab einem bestimmten Alter schwierig ist, neue Freunde zu finden. Meine Erfahrung ist eigentlich die, dass es FÜR EINIGE MENSCHEN schwer(er) ist. Das sind WIR, die meist ruhigen, zurückhaltenden, introvertierten, nachdenklichen Menschen.

Ich beobachte schon über viele Jahre bei ganz ganz vielen Leuten in meiner Umgebung... Kollegen, Nachbarn, andere Eltern in der Schule/Kita, Freunde/Bekannte... wie sich bei denen Freundschaften entwickeln. Es funktioniert tadellos, auch jenseits der 40. Bei mir/uns nicht so gut. Ich habe Gottseidank einige Freunde, aber es sind weniger geworden über die Jahre und es kommt irgendwie keiner wieder dazu :-(

Ich frage mich immer, wo ist der Unterschied zwischen denen und mir? Die können erzählen, so dass alle lauschen, die lachen total viel, sind gute Smalltalker, sind authentisch, grübeln nicht so viel und sind einfach immer nett und offen. Eben so, dass sich jedermann gern mit ihnen abgibt und eine anfängliche Bekanntschaft gern weiter vertieft.

Doch wenn man zurückhaltend ist, viel nachdenkt, sich kaum traut, jemanden anzusprechen oder bei einem Thema mitzudiskutieren... ich weiß ja nicht, ob es bei euch auch so ist... bei mir ist es jedenfalls so oder so ähnlich. Ich kann keinen Smalltalk, grübele viel, sage nicht gern was wenn mehrere Leute dabei sind, fühle mich am wohlsten im Vier-Augen-Gespräch, würde nicht unbedingt von mir aus jemanden nach einem Treffen fragen, weil ich Angst habe, dem Anderen auf den Wecker zu fallen etc.

Die Eigenschaften, für die meine Freundinnen mich mögen (guter Zuhörer, guter Ratgeber, zuverlässig, immer da wenn man mich braucht, gut für tiefe Gespräche), kommen halt am Anfang einer Bekanntschaft noch nicht so zum Tragen. Am Anfang sind andere Dinge gefragt...

Ich hab es auch schon in Börsen probiert wie beste-freundin-gesucht, aber obwohl dort alle "auf der Suche" sind, war man doch meist zu verschieden, oder die Erwartungen waren anders, zumindest auf einer Seite.

Vielleicht schickt mir das Schicksal nochmal jemanden über den Weg. Ansonsten finde ich
mich langsam damit ab, dass ich eben anders bin als der Durchschnitt und freue mich über meine verbliebenen Freunde und meine Familie. Eine Freundin hat mir schon vor 20 Jahren gesagt "du wirst nie viele Freunde haben, aber es werden immer genug sein, die an deiner Seite sind". Bisher hat sie Recht behalten und oft, wenn es mir nicht so gut geht, denke ich an diesen Satz und dann geht es schon ein kleines bisschen besser.

Ich wünsche euch alles Gute und behaltet ein wenig die Zuversicht, dass ihr noch lieben Menschen begegnen werdet, die euch begleiten.

LG, Anne
 
Tom Viena:
Du hast das alles sehr gut formuliert.
Schade,das du so weit wohnst.
Und mit dem Alter gehen auch so manche Freundschaften zu Ende.
Ich habe zB.früher in Datteln gewohnt, und seit 1996 in Unna.
Damals brauchte ich mir keine Gedanken über
Freundschaften machen, hatte auch eine Freundin. Man hat auch nie das Gefühl der Einsamkeit gehabt.Habe zwar in Unna auch Leute kennengelernt, aber Freunde waren es auch nicht.Das ich meine Frau verloren habe, steht ja schon bei einem andern Thema.
Seit drei Jahren schon feierte ich allein Weihnachten und Silvester. Und dieses Jahr wird es nicht anders werden . Freunde,sowie einen neuen Partner kennenlernen kann man natürlich nicht erzwingen. Aber auch die Menschen verändern sich mit der Zeit. Ich gehe zwar viel raus,aber wenn du dann das meiste nur allein unternimmt, kriegst du mit der Zeit Depression en. Mittlerweile leide ich unter starken Einsamkeits Gefühlen. Heute bedaure ich,das ich von Datteln nach Unna gezogen bin.,allein schon wegen den Freunden,die ich so einfach zurück gelassen habe. Wollte einfach woanders ein neues Leben anfangen aus Gründen, die ich hier nicht so einfach nennen möchte.
Ich gebe dir mal meine mailadresse, und vielleicht können wir uns darüber unterhalten.
detlevgtechnik@aol.com
LG
Detlev
 
Manchmal kann man es auch einfach nicht erklären, warum einer schneller Kontakt bekommt und der andere weniger schnell.

Mir geht es beispielsweise oft so, dass ich gar keinen Kontakt suche und plötzlich befinde ich mich in einem langen, auch sehr persönlichen Gespräch mit Menschen, die ich eigentlich gar nicht oder nicht gut kenne.

Ich tue eigentlich nichts dazu, sitze zum Beispiel nur alleine in einem Cafe oder gehe Einkaufen und irgendjemand kommt daher , fragt mich was und am Ende ist es sehr viel später und ich weiß, was derjenige getan hat, was in letzter Zeit so in seinem Leben passiert ist, wie es ihm gerade geht usw. usw.

Wobei ich das auch sehr interessant finde , weil ich Menschen mag und sie mich interessieren und auch das , was ihnen so passiert oder passiert ist.
 
FÜR EINIGE MENSCHEN schwer (...) Das sind WIR, die meist ruhigen, zurückhaltenden, introvertierten, nachdenklichen Menschen.
(...) Die können erzählen, so dass alle lauschen, die lachen total viel, sind gute Smalltalker, sind authentisch, grübeln nicht so viel und sind einfach immer nett und offen. Eben so, dass sich jedermann gern mit ihnen abgibt (...) Doch wenn man zurückhaltend ist, viel nachdenkt, sich kaum traut, jemanden anzusprechen oder bei einem Thema mitzudiskutieren... ich weiß ja nicht, ob es bei euch auch so ist... bei mir ist es jedenfalls so oder so ähnlich. Ich kann keinen Smalltalk, grübele viel, sage nicht gern was wenn mehrere Leute dabei sind, fühle mich am wohlsten im Vier-Augen-Gespräch, würde nicht unbedingt von mir aus jemanden nach einem Treffen fragen, weil ich Angst habe, dem Anderen auf den Wecker zu fallen etc.

Die Eigenschaften, für die meine Freundinnen mich mögen (guter Zuhörer, guter Ratgeber, zuverlässig, immer da wenn man mich braucht, gut für tiefe Gespräche), kommen halt am Anfang einer Bekanntschaft noch nicht so zum Tragen. Am Anfang sind andere Dinge gefragt...


Danke für diese Hinweise. Ich glaube, sie können sehr hilfreich sein für alle, die nicht so recht wissen, warum sie keine Freunde finden.



Manchmal kann man es auch einfach nicht erklären, warum einer schneller Kontakt bekommt und der andere weniger schnell.

Man kann das bestimmt erklären, wenn man genauer hinschaut.

Mir geht es beispielsweise oft so, dass ich gar keinen Kontakt suche (...)

Heisst schon mal: Du wirkst nicht bedürftig, du bettelst nicht um Anerkennung und Sympathie. Du bist relaxt, weil du nach nichts suchst und den Andern nicht brauchst. Du bist authentisch, nicht verkrampft, kommst nicht komisch rüber. Wahrscheinlich kannst du in so einem Gespräch auch mal herzlich lachen, während ein sozial ängstlicher Mensch die ganze Zeit unter Druck stehen würde.

weil ich Menschen mag und sie mich interessieren und auch das , was ihnen so passiert oder passiert ist.

Du gibst ihnen Aufmerksamkeit. Das mögen Menschen.

Aus früheren Beiträgen von dir schließe ich so ungefähr folgendes (korrigiere mich, wenn ich mich irre):

Du bist verheiratet, also vermutlich mindestens halbwegs attraktiv.

Du bist eine Frau, die im Leben steht, Freunde hat und mit sich im Reinen ist. Also selbstbewusst. Das macht dich automatisch wertvoller, interessanter für Andere als jemand, der ständig an sich selbst zweifelt. Wer sich selbst nicht schätzt, wird auch von anderen weniger geschätzt.

Weiblich und halbwegs jung bedeutet für Männer: attraktiv (da könnte vielleicht was gehen), einfühlsam (da kann man sich ausweinen). Weiblich bedeutet für Frauen: keine Gefahr (angebaggert oder in irgendeiner Form belästigt zu werden), einfühlsamer Mensch, Geschlechtsgenossin (Gesprächsthemen, Gemeinsamkeiten).

Also zusammengefasst: Du hast keine Eigenschaften, die abschrecken, dafür ein paar, die anziehen und ein Gespräch mit dir angenehm machen.
 

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