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Keine Freunde, seit Jahren isoliert, was kann ich tun?

Jjanna02

Neues Mitglied
Hallo,

Ich bekomme keine Lebensfreude mehr zustande, ich versuche mir die positiven dinge in meinen leben vor Augen zu führen, doch die negativen wiegen das wieder auf.

Ich bin 19 Jahre alt. Ich habe hin und wieder mal jemanden mit dem ich schreiben kann. Das war allerdings. Das letzte Mal als ich mich mit jemanden getroffen habe war vor 5 Jahren. Davor hatte ich „falsche freunde“. Ich sehne mich sehr nach Gesellschaft fühle mich extrem einsam aber meine Angst ist einfach zu groß.

Ich war schon immer ziemlich schüchtern habe immer Angst, dass andere Leute mich verurteilen oder das ich etwas falsch machen könnte. Ich fühle mich extrem unwohl, wenn ich in einem Gespräch bin, egal ob persönlich oder als Nachricht. Ich weiß nie, was ich sagen soll, weil ich Angst habe, dass ich etwas Falsches sagen könnte über die Jahre wurde es immer schlimmer ich kann mit so gut wie niemanden mehr reden außer mit meiner Mutter. Ich musste deswegen, als ich jünger war auch regelmäßig zu einem Psychologen was aber nie etwas gebracht hat.

Mittlerweile sitze ich seit Jahren nur zu Hause und traue mich nicht mehr richtig aus dem Haus, außer wenn es sein muss und Termine anstehen. Ich weiß nicht so recht wie ich da jemals wieder rauskomme ich traue mich einfach nicht herauszugehen und neue Leute kennenzulernen, obwohl ich mich so sehr danach sehne viele würden wahrscheinlich sagen, dass ich mich einfach überwinden soll oder Vereine, Kontaktanzeigen, Leute ansprechen – alles gute Vorschläge. Aber die Angst ist einfach zu groß.

Weiß jemand wie ich da am besten wieder rauskomme, da ich zurzeit einfach nicht weiter weiß. Ich habe schon oft denn Sinn des Lebens hinterfragt, wäre man Tod, würde es keinen stören. Ich frage mich dann auch oft, wozu ich den hier bin, ob das alles noch einen Sinn hat, Tag ein Tag aus nur in seinem Zimmer zu sein jeder Tag ist der gleiche und es scheint sich auch nie etwas zu ändern, da ich mich einfach nicht überwinden kann.
 

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G

Gelöscht 118178

Gast
Vielleicht kannst du dich ja mal irgendwo beraten lassen. Mit psychischen Problemen kannst du dich auch erstmal an deinen Hausarzt wenden und fragen ob er es für sinnvoll hält, dass du dich mal von einem Facharzt beraten lässt. Dann kann er dich weitervermitteln.

Soziale Ängste kann man nur überwinden wenn man sich denen stellt. Selbstvertrauen gewinnst du über die Zeit und wenn du auf Menschen triffst du dich so mögen, wie du bist.

Mit deiner Vorgeschichte wird dich ein Psychologe für Erwachsene bestimmt ernst nehmen. Mit Kinder- und Jugendpsychologen hatte ich früher auch nicht so gute Erfahrungen gemacht. In Kliniken habe ich bisher immer Kontakte knüpfen können. Auch wenn es mir sehr schlecht ging und ich ängstlich und nervös war kam immer jemand auf mich zu und hat mich der Gruppe vorgestellt, mich zum Essen dazugeholt, mich zum spazieren gehen eingeladen usw. Heute bin ich soweit, dass ich nicht mehr soviel darüber nachdenke was andere von mir halten und selber die Initiative ergreife.

Hast du bestimmte Interessen über die du dich austauschen kannst?
Gehst du noch zur Schule oder arbeitest du? Vielleicht muss es ja keine Klinik sein aber vielleicht gibt es ja in deiner Umgebung soziale Vereine über die du mit Menschen in Kontakt kommen kannst. Gruppen zum Spazierengehen oder für Gesellschaftsspiele findet man auch in der Zeitung.
 
W

Way

Gast
Hey Janna! Habe gerade deinen Beitrag entdeckt und fühle was du sagst. Bin in der gleichen Situation aber ein Stückchen älter aber vom Kopf her immer noch 18. Klinik ist eigentlich die richtige Entscheidung, denn allein kommt man da nicht raus bzw. nur sehr schwer. Aber du bist erst 19, handel jetzt und verpasse nicht wie ich deine besten Jahre, die du nämlich noch vor dir hast.
Wünsch dir alles Beste :)
 
G

GAPAZG

Gast
Hallo,

wir sind drei SchülerInnen von einem schweizerischen Gymnasium und wir denken, dass du zu einem Psychologen gehen solltest . Wir sagen das, nicht um dir zu sagen, dass du verrückt bist, sondern um dich verstehen zu lassen, dass dieses ein wichtiges Problem ist.

Es ist wichtig zu sagen, dass es in der Welt nicht nur falsche Menschen gibt, sondern auch sehr nette Leute, mit denen du eine starke Beziehung bilden kannst. Freunde sind wichtig.

Wir wünschen dir ein schönes Leben.

Tschüss!!💓💓💓
 

Alice02

Neues Mitglied
Hallo, ich bin auch 19 und habe auch kaum wahre Freunde bzw. jemanden um sich mal richtig zu unterhalten oder zu treffen und daher finde ich es manchmal auch ganz schön einsam. Wenn du möchtest, kannst du mir gerne eine private Nachricht schreiben, bei mir klappt es momentan nämlich nicht. Und wir können gerne miteinander reden
 

SandroHD

Mitglied
Hey, wichtig und hilfreich zu wissen ist dass ganz viele Menschen unter diesem Problem leiden.
Ich kann nur zu gut nachvollziehen wie das ist. Ich lebe auch seit Jahren einen grauen einsamen Alltag ohne soziale Kontakte. Die soziale Phobie, welche sich unter Isolationsbedingungen stark ausbreitet, macht es gefühlt unmöglich auszubrechen aus dem immer wiederkehrenden Kreislauf.
Ich suche auch ständig nach Möglichkeiten und Hilfe in Foren, aber ich vermute, wir kommen nicht drum rum, uns unseren Ängsten zu stellen. Kognitive Verhaltenstherapien gegen Soziale Ängste haben das Ziel, sich mit seinen irrationalen Ängsten auseinander zu setzen. Ich vermute. eine Therapie ist der "schnellste" Weg aus der Isolation. Alternativ kann man auch selbst versuchen, Dinge außerhalb der gewohnten Komfortzone zu tun. Also sich bewusst in Situationen begeben, die dir Angst machen.
Aber ohne Freunde zu leben, ist unfassbar schmerzhaft. Keine Liebe von Menschen zu bekommen, fehlende Aufmerksamkeit und Zuwendung zerreist einen innerlich ganz langsam über die Jahre.

Ich bin ebenfalls für alle da, die über ihre Ängste reden wollen
 

sirius

Neues Mitglied
Das Problem ist daneben auch, es ergibt sich einfach nichts. Scheint wohl auch daran zu liegen, dass man keine Aufmerksamkeit bekommt, wenn man einfach uninteressant erscheint. Kenne das selbst.
 

Rikachab

Aktives Mitglied
Aufmerksamkeit will jeder.. es geht meistens um Aufmerksamkeit.
Ich finde Aufmerksamkeit ist nicht dasselbe wie echte emotionale Unterstützung/Freundschaft.

Wenn ich mich mit Aufmerksamkeit zu frieden geben würde, dann könnt ich mich mit jedem Idioten anfreunden..blöd gesagt, aber so war ich früher teilweise.
Und echt Unterstützungen erhält man selten.

Janna du bist nicht alleine, mir geht es manchmal eben so. Teilweise hab ich Angst was zu riskieren, weil es wieder doof ändert.
Ich habe gemerkt, es ist am besten nicht so viel zu analysieren.
Ich hoffe, dass wenigstens deine Eltern /Geschwister nett sind.
 

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