Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Keine Fortschritte bei der Jobsuche nach Monaten

Ach, was ich noch schreiben wollte:
Im Anschreiben versuchst du am besten, die oben genannten Punkte aus der Stellenbeschreibung (Kundenkontakt, Freude im Umgang mit Menschen, Teamfähigkeit, Professionalität) unterzubringen.
 
@Großstadtlegende, danke für dein Feedback.
Deine vorschläge mit dem Lebenslauf klingen gut und werde ich warscheinlich auch so übernehmen.

Bzgl. KI, arbeite ich bei Bewerbungen am liebsten mit Llama oder Mistral, da ich deren vorschläge meist am besten finde. Diese und noch ein paar mehr gibt es auf Duck.ai.

Eines meiner anschreiben werde ich die Tage mal hier reinstellen, für heute hätte es vermutlich den Rahmen gesprengt.

Ansonsten gibt es ab hier mal ein Update für alle die es interessiert.
Bereits vorletzten Donnerstag bekam ich Rückmeldung zu meinem Bewerbungsgespräch als Verkäufer im Autohaus. Der Geschäftsführer teilte mir freundlich am Telefon mit, das es nichts wird. Er habe sich entschieden vorerst mal niemanden mehr einzustellen, die Geschäfte laufen einfach zu schlecht und vom Grundgehalt allein, kann langfristig keiner Leben. Deshalb würden die vorhandenen Verkäufer der Hauptmarke weiterhin diese Marke zusätzlich betreuen.

Ich hatte zwar mit einer Absage gerechnet, aber dennoch überrascht, den ein klein wenig Hoffnung hatte ich schon. Aber ich war auch nicht traurig darüber und die Laune war auch nicht im Keller. Stattdessen war ich allerdings für gut eine Woche ziemlich lustlos.

Heute erhielt ich dann auch für meine ursprüngliche Bewerbung in der anderen Filiale eine Absage per E-Mail. Man teilte mir mit, dass andere Bewerber besser qualifiziert waren als ich und man sich deshalb nicht für mich entschieden habe. - Somit ist nichts mehr offen.

Ansonsten war letzte Woche nun das Treffen mit meinen ehem. Kollegen. Dies waren etwas verwundert, das ich immer noch keinen Job gefunden habe. Aber stattdessen erzählte ich erstmal etwas stolz vom Bewerbungsgespräch als Autoverkäufer, allerdings kam ich nie richtig zum Punkt, da ich durch Rückfragen regelmäßig unterbrochen wurde und irgendwann waren wir bei einem anderen Thema, obwohl ich gerne noch mehr erzählt hätte.

Kollegin1 meinte nur, dass es sowieso kein Beruf für mich gewesen sei. Sie könne mich nicht in so einem Beruf vorstellen, das gängige Bild des Autoverkäufers würde nicht zu mir passen. – Ich war ja selbst der Meinung, aber es hätte ja zumindest vorrübergehen etwas werden können.

Allgemein waren sich die anderen einig, dass ich einfach zu unscheinbar wirke. Ich müsse mehr Selbstbewusstsein und Kompetenz ausstrahlen, mich mehr öffnen und kommunikativer zeigen, damit die Leute sehen was in mir steckt. Denn dies sei nicht leicht erkennbar. Nur wer mich kennt und tägl.mit mir zusammenarbeite, wisse was in mir steckt und das ich was auf dem Kasten habe.

Kollegin2 erzählte im laufe des Abends, dass das Unternehmen bei dem sie nun arbeitet, derzeit einen Vertriebsmitarbeiter und einen Einkäufer für den Bereich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sucht und das doch was für mich wäre.

Dies Stelle im Vertrieb hatte ich auch schon gefunden, aber da der Fokus Kundenakquise ist, habe ich von einer Bewerbung abgesehen.
Da wäre der Job im Einkauf schon wesentlich interessanter. Habe mir die Stelle mal genauer angeschaut, vieles das ich bislang auch schon gemacht habe.

Da das Unternehmen Tariflöhne zahlt, wollte ich vorab mal herausfinden wie viel ich den in etwa bekommen würde. Allerdings verstehe ich die Eingruppierung nicht und fragte verschiedene KIs, doch das Ergebnis ist und bleibt eher vage. Von 3.500€ - 5.500€ pro Monat ist alles vertreten.

Kollege1 meinte halb im Scherz, „Bewirb dich doch mal als Versandleiter und dann wuppst du den Versand im Alleingang. Erfahrung hast du ja“.
Klar die Möglichkeit gäbe es auch noch zur Not, aber eigentlich wollte ich nicht mehr in dem Bereich arbeiten. Aber ein Job, der eher verwaltend wäre, wäre eine Überlegung wert.

Ein weiterer Vorschlag meiner ehem. Kollegen war das ich mir alternativ auch erstmal nach einem Mini-Job schauen könnte. Dann hätte ich wieder eine Aufgabe und geregelten Tagesablauf und könnte nebenher weiterhin Bewerbungen schreiben ohne Druck der Arbeitsagentur.
Oder ich könne mich auf Jobs bewerben, für die ich eigentlich überqualifiziert bin. "Und wenn der Arbeitgeber deine Talente entdeckt, bekommst du schnell bessere Aufgaben und mehr Verantwortung"
Hat mich ehrlich gesagt beides nicht überzeugt, insbesondere letzteres kann einem niemand garantieren. Nur weil dies der Frau eines Kollegen so passiert ist, muss das ja nicht heißen das es immer so abläuft.
 
@Großstadtlegende, danke für dein Feedback.
Deine vorschläge mit dem Lebenslauf klingen gut und werde ich warscheinlich auch so übernehmen.

Bzgl. KI, arbeite ich bei Bewerbungen am liebsten mit Llama oder Mistral, da ich deren vorschläge meist am besten finde. Diese und noch ein paar mehr gibt es auf Duck.ai.

Eines meiner anschreiben werde ich die Tage mal hier reinstellen, für heute hätte es vermutlich den Rahmen gesprengt.

Ansonsten gibt es ab hier mal ein Update für alle die es interessiert.
Bereits vorletzten Donnerstag bekam ich Rückmeldung zu meinem Bewerbungsgespräch als Verkäufer im Autohaus. Der Geschäftsführer teilte mir freundlich am Telefon mit, das es nichts wird. Er habe sich entschieden vorerst mal niemanden mehr einzustellen, die Geschäfte laufen einfach zu schlecht und vom Grundgehalt allein, kann langfristig keiner Leben. Deshalb würden die vorhandenen Verkäufer der Hauptmarke weiterhin diese Marke zusätzlich betreuen.

Ich hatte zwar mit einer Absage gerechnet, aber dennoch überrascht, den ein klein wenig Hoffnung hatte ich schon. Aber ich war auch nicht traurig darüber und die Laune war auch nicht im Keller. Stattdessen war ich allerdings für gut eine Woche ziemlich lustlos.

Heute erhielt ich dann auch für meine ursprüngliche Bewerbung in der anderen Filiale eine Absage per E-Mail. Man teilte mir mit, dass andere Bewerber besser qualifiziert waren als ich und man sich deshalb nicht für mich entschieden habe. - Somit ist nichts mehr offen.

Ansonsten war letzte Woche nun das Treffen mit meinen ehem. Kollegen. Dies waren etwas verwundert, das ich immer noch keinen Job gefunden habe. Aber stattdessen erzählte ich erstmal etwas stolz vom Bewerbungsgespräch als Autoverkäufer, allerdings kam ich nie richtig zum Punkt, da ich durch Rückfragen regelmäßig unterbrochen wurde und irgendwann waren wir bei einem anderen Thema, obwohl ich gerne noch mehr erzählt hätte.

Kollegin1 meinte nur, dass es sowieso kein Beruf für mich gewesen sei. Sie könne mich nicht in so einem Beruf vorstellen, das gängige Bild des Autoverkäufers würde nicht zu mir passen. – Ich war ja selbst der Meinung, aber es hätte ja zumindest vorrübergehen etwas werden können.

Allgemein waren sich die anderen einig, dass ich einfach zu unscheinbar wirke. Ich müsse mehr Selbstbewusstsein und Kompetenz ausstrahlen, mich mehr öffnen und kommunikativer zeigen, damit die Leute sehen was in mir steckt. Denn dies sei nicht leicht erkennbar. Nur wer mich kennt und tägl.mit mir zusammenarbeite, wisse was in mir steckt und das ich was auf dem Kasten habe.

Kollegin2 erzählte im laufe des Abends, dass das Unternehmen bei dem sie nun arbeitet, derzeit einen Vertriebsmitarbeiter und einen Einkäufer für den Bereich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sucht und das doch was für mich wäre.

Dies Stelle im Vertrieb hatte ich auch schon gefunden, aber da der Fokus Kundenakquise ist, habe ich von einer Bewerbung abgesehen.
Da wäre der Job im Einkauf schon wesentlich interessanter. Habe mir die Stelle mal genauer angeschaut, vieles das ich bislang auch schon gemacht habe.

Da das Unternehmen Tariflöhne zahlt, wollte ich vorab mal herausfinden wie viel ich den in etwa bekommen würde. Allerdings verstehe ich die Eingruppierung nicht und fragte verschiedene KIs, doch das Ergebnis ist und bleibt eher vage. Von 3.500€ - 5.500€ pro Monat ist alles vertreten.

Kollege1 meinte halb im Scherz, „Bewirb dich doch mal als Versandleiter und dann wuppst du den Versand im Alleingang. Erfahrung hast du ja“.
Klar die Möglichkeit gäbe es auch noch zur Not, aber eigentlich wollte ich nicht mehr in dem Bereich arbeiten. Aber ein Job, der eher verwaltend wäre, wäre eine Überlegung wert.

Ein weiterer Vorschlag meiner ehem. Kollegen war das ich mir alternativ auch erstmal nach einem Mini-Job schauen könnte. Dann hätte ich wieder eine Aufgabe und geregelten Tagesablauf und könnte nebenher weiterhin Bewerbungen schreiben ohne Druck der Arbeitsagentur.
Oder ich könne mich auf Jobs bewerben, für die ich eigentlich überqualifiziert bin. "Und wenn der Arbeitgeber deine Talente entdeckt, bekommst du schnell bessere Aufgaben und mehr Verantwortung"
Hat mich ehrlich gesagt beides nicht überzeugt, insbesondere letzteres kann einem niemand garantieren. Nur weil dies der Frau eines Kollegen so passiert ist, muss das ja nicht heißen das es immer so abläuft.

Ich würde sagen, du bist viel zu wenig selbstbewusst. Die Begründungen für die Absagen brauchen dich nicht zu interessieren.

Ich an deiner Stelle würde mich auf alle Stellen bewerben, die in irgendeiner Form passen. Du hattest jetzt zwei Stellen offen und zwei Absagen. Das ist viel zu wenig.

Natürlich ist es für jemanden schwer, der sich schlecht verkaufen kann, da irgendwo reinzukommen. Das feedback der ehemaligen Kollegen ist trotzdem nicht schlecht. Bewirb dich einfach, arbeite an dir und irgendwann klappt es schon. Das mit dem Autohaus war ja sowieso nicht unbedingt das, was du wolltest. Wieder in Arbeit zu kommen und irgendwas zu machen, finde ich ziemlich viel besser, als zuhause rumzuhängen.

Ich habe den Eindruck, du hörst dir gerne alles ein bisschen so an, dann wird das durchdacht, und das mit reichlich Zeitverschwendung, dabei sind das einfach nur brainstorming mäßig einfach Überlegungen. Dich bewerben und an dir arbeiten musst du selber.

Bewirb dich.
 
@Großstadtlegende, danke für dein Feedback.
Eines meiner anschreiben werde ich die Tage mal hier reinstellen, für heute hätte es vermutlich den Rahmen gesprengt.
Das wäre 'ne gute Idee, denn mMn liegen viele Absagen oft am Anschreiben.
Ansonsten gibt es ab hier mal ein Update für alle die es interessiert.
Bereits vorletzten Donnerstag bekam ich Rückmeldung zu meinem Bewerbungsgespräch als Verkäufer im Autohaus. Der Geschäftsführer teilte mir freundlich am Telefon mit, das es nichts wird. Er habe sich entschieden vorerst mal niemanden mehr einzustellen, die Geschäfte laufen einfach zu schlecht und vom Grundgehalt allein, kann langfristig keiner Leben. Deshalb würden die vorhandenen Verkäufer der Hauptmarke weiterhin diese Marke zusätzlich betreuen.
Was für ein Unsinn. Wieso schreibt er dann Stellen aus und lädt Bewerber ein?
Ich hatte zwar mit einer Absage gerechnet, aber dennoch überrascht, den ein klein wenig Hoffnung hatte ich schon. Aber ich war auch nicht traurig darüber und die Laune war auch nicht im Keller. Stattdessen war ich allerdings für gut eine Woche ziemlich lustlos.
Absagen sind einfach schlecht fürs Gemüt. Egal, ob man den Job ursprünglich wollte oder nicht.
Ansonsten war letzte Woche nun das Treffen mit meinen ehem. Kollegen. Dies waren etwas verwundert, das ich immer noch keinen Job gefunden habe. Aber stattdessen erzählte ich erstmal etwas stolz vom Bewerbungsgespräch als Autoverkäufer, allerdings kam ich nie richtig zum Punkt, da ich durch Rückfragen regelmäßig unterbrochen wurde und irgendwann waren wir bei einem anderen Thema, obwohl ich gerne noch mehr erzählt hätte.
Ich wäre gar nicht hingegangen, weil ich keine Lust hätte, jedem aufs Brot zu schmieren, dass ich keinen Job habe und die anderen sich dann daran ergötzen.
Kollegin1 meinte nur, dass es sowieso kein Beruf für mich gewesen sei. Sie könne mich nicht in so einem Beruf vorstellen, das gängige Bild des Autoverkäufers würde nicht zu mir passen. – Ich war ja selbst der Meinung, aber es hätte ja zumindest vorrübergehen etwas werden können.
Was ist denn das gängige Bild eines Autoverkäufers? Klein, dicker Bauch, schlechtsitzender Anzug, aufdringlich?
Allgemein waren sich die anderen einig, dass ich einfach zu unscheinbar wirke. Ich müsse mehr Selbstbewusstsein und Kompetenz ausstrahlen,
Genau, man muss nur Selbstbewusstsein und Kompetenz ausstrahlen (wie auch immer, ohne Job??).
Das können viele nicht mal nach jahrelanger Berufserfahrung vorweisen.
Aber als Kalenderspruch ganz nett.

mich mehr öffnen und kommunikativer zeigen, damit die Leute sehen was in mir steckt. Denn dies sei nicht leicht erkennbar. Nur wer mich kennt und tägl.mit mir zusammenarbeite, wisse was in mir steckt und das ich was auf dem Kasten habe.
Aha, nachdem man dir bescheinigt hat, dass du unscheinbar bist. *kopfschüttel*

Ja, das kenne ich selbst von meiner Arbeitslosenzeit. Plötzlich macht jeder auf Arbeitsvermittler, gibt dumme Tipps, wirft mit Kalendersprüchen um sich, die niemandem etwas bringen. Ach ja, und man fragt einen auch ständig, ob man schon einen Job gefunden hätte.

Kollegin2 erzählte im laufe des Abends, dass das Unternehmen bei dem sie nun arbeitet, derzeit einen Vertriebsmitarbeiter und einen Einkäufer für den Bereich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sucht und das doch was für mich wäre.
Die Berufstipps anderer kenne ich. Erst bieten sie dir dies und jenes an und wenn man genauer nachfragt, dann weiß man davon nichts mehr ...
Dies Stelle im Vertrieb hatte ich auch schon gefunden, aber da der Fokus Kundenakquise ist, habe ich von einer Bewerbung abgesehen.
Da wäre der Job im Einkauf schon wesentlich interessanter. Habe mir die Stelle mal genauer angeschaut, vieles das ich bislang auch schon gemacht habe.

Da das Unternehmen Tariflöhne zahlt, wollte ich vorab mal herausfinden wie viel ich den in etwa bekommen würde. Allerdings verstehe ich die Eingruppierung nicht und fragte verschiedene KIs, doch das Ergebnis ist und bleibt eher vage. Von 3.500€ - 5.500€ pro Monat ist alles vertreten.
Du musst bei jeder Bewerbung selbst wissen, was du verdienen möchtest.
Ich musste für einen Job bei der Behörde angeben, was ich verdienen möchte, obwohl in der tariflich genau festgelegt war, wie viel ich verdienen werde.
Kollege1 meinte halb im Scherz, „Bewirb dich doch mal als Versandleiter und dann wuppst du den Versand im Alleingang. Erfahrung hast du ja“.
Gefolgt von "Mach dich doch selbstständig". Das weiß man nie, ob das ernstgemeint ist oder ob man sich lustig machen will.
Ein weiterer Vorschlag meiner ehem. Kollegen war das ich mir alternativ auch erstmal nach einem Mini-Job schauen könnte. Dann hätte ich wieder eine Aufgabe und geregelten Tagesablauf und könnte nebenher weiterhin Bewerbungen schreiben ohne Druck der Arbeitsagentur.
Müssen dir jetzt andere erklären, wie man einen Job findet? Das weißt du selbst.

Minijob ist vorübergehend okay, aber da muss man auch Energie, Zeit und Mühe investieren, die dir dann woanders fehlt. Ob du einen geregelten Tagesablauf haben wirst, hängt auch stark von dem jeweiligen Job ab. Ist außerdem sehr schlecht für die Rentenkasse.

Oder ich könne mich auf Jobs bewerben, für die ich eigentlich überqualifiziert bin. "Und wenn der Arbeitgeber deine Talente entdeckt, bekommst du schnell bessere Aufgaben und mehr Verantwortung"
Hat mich ehrlich gesagt beides nicht überzeugt, insbesondere letzteres kann einem niemand garantieren. Nur weil dies der Frau eines Kollegen so passiert ist, muss das ja nicht heißen das es immer so abläuft.
... und wer genau arbeitet dich dann hoch?
Du bist erstmal das, wofür du dich beworben hast und in vielen Unternehmen herrschen strenge Hierarchien. Da will niemand in das Fahrwasser eines anderen gelangen.

Du hast fast 15 Jahre Berufserfahrung und machst damit irgendwie nichts. Willst lieber als Hilfsarbeiter irgendwo jobben und lässt dir von Kollegen aufs Brot schmieren, dass du nicht in der Lage bist, deinen Lebensunterhalt zu sichern.
 
Ich bin ja aktuell - gezwungenermassen - auch auf der Suche nach einer Vollzeitstelle.
Derzeit gefällt mir StepStone ganz gut. Die haben ihre Tools extrem aufgerüstet. Du kannst dort deinen Lebenslauf für Interessenten hinterlegen, den dir die KI auch noch aufhübscht. Und ich werde von dort mit potentiellen Jobangeboten per Mail zugebombt. Ist nicht Alles interessant, aber innerhalb der letzten 4 Tage habe ich bestimmt 4 Jobs gefunden, die für mich interessant wären. 2 davon über Personalvermittler, die aber direkt vermitteln.
 
Das wäre 'ne gute Idee, denn mMn liegen viele Absagen oft am Anschreiben.

Was für ein Unsinn. Wieso schreibt er dann Stellen aus und lädt Bewerber ein?

Absagen sind einfach schlecht fürs Gemüt. Egal, ob man den Job ursprünglich wollte oder nicht.

Ich wäre gar nicht hingegangen, weil ich keine Lust hätte, jedem aufs Brot zu schmieren, dass ich keinen Job habe und die anderen sich dann daran ergötzen.

Was ist denn das gängige Bild eines Autoverkäufers? Klein, dicker Bauch, schlechtsitzender Anzug, aufdringlich?

Genau, man muss nur Selbstbewusstsein und Kompetenz ausstrahlen (wie auch immer, ohne Job??).
Das können viele nicht mal nach jahrelanger Berufserfahrung vorweisen.
Aber als Kalenderspruch ganz nett.


Aha, nachdem man dir bescheinigt hat, dass du unscheinbar bist. *kopfschüttel*

Ja, das kenne ich selbst von meiner Arbeitslosenzeit. Plötzlich macht jeder auf Arbeitsvermittler, gibt dumme Tipps, wirft mit Kalendersprüchen um sich, die niemandem etwas bringen. Ach ja, und man fragt einen auch ständig, ob man schon einen Job gefunden hätte.


Die Berufstipps anderer kenne ich. Erst bieten sie dir dies und jenes an und wenn man genauer nachfragt, dann weiß man davon nichts mehr ...

Du musst bei jeder Bewerbung selbst wissen, was du verdienen möchtest.
Ich musste für einen Job bei der Behörde angeben, was ich verdienen möchte, obwohl in der tariflich genau festgelegt war, wie viel ich verdienen werde.

Gefolgt von "Mach dich doch selbstständig". Das weiß man nie, ob das ernstgemeint ist oder ob man sich lustig machen will.

Müssen dir jetzt andere erklären, wie man einen Job findet? Das weißt du selbst.

Minijob ist vorübergehend okay, aber da muss man auch Energie, Zeit und Mühe investieren, die dir dann woanders fehlt. Ob du einen geregelten Tagesablauf haben wirst, hängt auch stark von dem jeweiligen Job ab. Ist außerdem sehr schlecht für die Rentenkasse.


... und wer genau arbeitet dich dann hoch?
Du bist erstmal das, wofür du dich beworben hast und in vielen Unternehmen herrschen strenge Hierarchien. Da will niemand in das Fahrwasser eines anderen gelangen.

Du hast fast 15 Jahre Berufserfahrung und machst damit irgendwie nichts. Willst lieber als Hilfsarbeiter irgendwo jobben und lässt dir von Kollegen aufs Brot schmieren, dass du nicht in der Lage bist, deinen Lebensunterhalt zu sichern.
Sorry, ich finde du siehst das mit den ehemaligen Kollegen sehr einseitig und negativ.
Vielleicht wollen die sich gar nicht über ihn überheben, sondern sind ehrlich überrascht, daß @zer.o noch keine neue Stelle hat?
Warum musst du gleich alles Schlechte hinter den Aussagen der Kollegen suchen, vielleicht haben sie ihre Vorschläge auch ernst gemeint, ob sie nun nützlich sind, oder nicht?

Und natürlich ist es gerade in einem Beruf mit Kundenkontakt wichtig, kompetent und selbstbewusst (aber nicht übertrieben!) aufzutreten, das ist doch klar!
Und unter einem Autoverkäufer versteht man m.E. jemanden, der viel redet und Leute überzeugen kann, aber nicht so wirklich vertrauenswürdig ist.
Daß Autoverkäufer in schlechtem Anzug und dicken Bauch rumlaufen, das Klischee kenne ich überhaupt nicht so, eher im Gegenteil...

Von den ehemaligen Kollegen ist das Statement im Grunde aber eher ein Kompliment an den TE, der anscheinend zu ehrlich für diesen Job rüberkommt.
Was ist daran schlecht? Gar nichts...

Und ich finde es auch absolut falsch, sich von den ehemaligen Kollegen so sehr abzukapseln, und davon auszugehen, daß sie sich nur über einen lustig machen wollen. Das sehe ich hier wirklich überhaupt nicht, sondern eher Hilfsbereitschaft, ob die Vorschläge nun immer passend waren oder nicht.

Ich fand es jedenfalls sehr gut und richtig, daß er sich mit den Leuten getroffen hat, und daß er gegenüber den Exkollegen so ehrlich war.
Den Schwanz einziehen, Kontakte zu berufstätigen Kumpels und Exkollegen abbrechen und sich zu Hause einigeln, das ist nämlich der allerbeste Weg in die Depression und Dauerarbeitslosigkeit!!
Also warum rätst du ihm dazu, und machst die Vorschläge der Exkollegen als "Kalendersprüche" alle so nieder, und vermutest dahinter nur Schlechtes?
Das verstehe ich wirklich nicht, und ehrlich gesagt ärgert mich das ein bisschen...
 
So, hier erstmal mal wie versprochen noch das Anschreiben für @Großstadtlegende und alle anderen die es interessiert. War die letzen Tage krank und kam nicht dazu.

Versteckter Text, Trigger-Gefahr:

Sehr geehrte Frau S.,

als erfahrener kaufmännischer/technischer Sachbearbeiter bin ich sehr an der Stelle als Vertriebsassistent für Ihren Standort in N. interessiert. Ich bin überzeugt, dass meine Fähigkeiten und Erfahrungen mich zu einem wertvollen Mitglied des Teams machen.

Nach einer betriebsbedingten Kündigung bin ich nun auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen. Ihr Stellenangebot hat mich sofort überzeugt, da ich hier die Möglichkeit habe, meine Fähigkeiten und Erfahrungen in einer neuen Rolle anzuwenden und mich weiterzuentwickeln.

Meine bisherigen Tätigkeiten umfassten hierbei hauptsächlich die Angebotserstellung und Auftragsbearbeitung sowie Logistikaufgaben. Mein Ziel war es hierbei immer die Anforderungen der Kunden bestmöglich zu erfüllen und durch sorgfältig auf die individuellen Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Angebote trug ich maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei.

Infolge meiner langen Berufserfahrung habe ich wertvolle Fähigkeiten wie Zuverlässigkeit und Organisationsfähigkeiten entwickelt, die auch für einen Vertriebsassistenten essenziell sind. Daher bin ich sicher, dass ich diese Fähigkeiten effektiv in dieser Rolle anwenden kann.

Durch die Erstellung von individuellen, kundenspezifischen Angeboten habe ich gelernt, mich schnell in neue Themengebiete einzuarbeiten und passende Lösungen zu finden. Diese Fähigkeit wird von Vorteil sein, um kundenorientiert und effektiv zu arbeiten. Im Rahmen der Auftragsbearbeitung und Logistik kümmerte ich mich oft um das Lösen von Problemen, damit Aufträge fristgerecht versandt werden konnten.

Ergänzend machte ich berufsbegleitend eine Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt an der IHK und erlange im Zuge dessen u.a. Kenntnisse in den Bereichen Betriebliches Management, Personalführung sowie Marketing und Vertrieb erlangt habe. Ergänzend dazu habe ich zudem die Prüfung zum Ausbilder nach AEVO erfolgreich absolviert.

Auch Teamarbeit war für mich bislang ein wichtiger Teil meiner bisherigen Tätigkeit, regelmäßig habe ich mit Kollegen und Vorgesetzten zusammengearbeitet, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Ebenfalls fungierte ich als Ansprechpartner bei Fragen rund um Computer und Software und half meinen Kollegen bei Problemen.

Da ich vertraglich nicht gebunden bin, kann ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt bei Ihnen einsteigen.

Ich freue mich auf Ihre positive Rückmeldung und stehe Ihnen für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Ansonsten versuche ich mich kurz zu fassen, bevor ich wieder einen Roman schreibe.
Ich würde sagen, du bist viel zu wenig selbstbewusst.
Leider bin ich nicht sehr selbstbewusst und fühle mich oft unsicher.
Was die Gründe für die Absagen angeht, da hat mich die Arbeitsagentur schon mal danach gefragt.
Ich habe den Eindruck, du hörst dir gerne alles ein bisschen so an, dann wird das durchdacht, und das mit reichlich Zeitverschwendung, dabei sind das einfach nur brainstorming mäßig einfach Überlegungen. Dich bewerben und an dir arbeiten musst du selber.


Bewirb dich.
Leider hast du damit recht. Ich denke immer ewig über eine Stellenanzeige nach, statt einfach eine Bewerbung zu schreiben und sehen ob es klappt.

Und ich finde es auch absolut falsch, sich von den ehemaligen Kollegen so sehr abzukapseln, und davon auszugehen, daß sie sich nur über einen lustig machen wollen. Das sehe ich hier wirklich überhaupt nicht, sondern eher Hilfsbereitschaft, ob die Vorschläge nun immer passend waren oder nicht.

Ich fand es jedenfalls sehr gut und richtig, daß er sich mit den Leuten getroffen hat, und daß er gegenüber den Exkollegen so ehrlich war.
Den Schwanz einziehen, Kontakte zu berufstätigen Kumpels und Exkollegen abbrechen und sich zu Hause einigeln, das ist nämlich der allerbeste Weg in die Depression und Dauerarbeitslosigkeit!!
Leider tendiere ich sehr dazu, mich abzukapseln, wenn ich Probleme habe. Die Anteilnahme der ehem, Kollgen wirkte echt und die Vorschläge auch ehrlich gemeint. Erst gestern hat mich ein Kollege in der Whatsapp Gruppe gefragt, wie es aussieht.

Ich versuchte zwar übers Wochenende eine Bewerbung für einen der Vorschläge zu schreiben, bin aber immer noch nicht fertig. Zulange Pausen zwischen den Bewerbungschreiben sind auch nicht gut für eine Routine. Aber ich sollte noch ein paar schreiben, denn in zwei Wochen habe ich wieder einen Termin bei der Arbeitsagentur, da wäre es von Vorteil mehrere offen zu haben.

@Bingenervt, freut mich für dich das du soviele Anfragen bekommst. Beim Amt direkt kam bei mir nur ein oder zwei Mal etwas und das war mist.

Das wäre 'ne gute Idee, denn mMn liegen viele Absagen oft am Anschreiben.

Was für ein Unsinn. Wieso schreibt er dann Stellen aus und lädt Bewerber ein?
Keine Ahnung, vielleich war es nur eine Ausrede um möglichst nicht zu verletzen
Du musst bei jeder Bewerbung selbst wissen, was du verdienen möchtest.
Ich musste für einen Job bei der Behörde angeben, was ich verdienen möchte, obwohl in der tariflich genau festgelegt war, wie viel ich verdienen werde.
Ich dachte immer bei Tarif wird man nicht gefragt, sondern bekommt gesagt was man verdient. Aber gut zu wissen.
Gefolgt von "Mach dich doch selbstständig". Das weiß man nie, ob das ernstgemeint ist oder ob man sich lustig machen will.
Den Spruch hat schon der ehem. Chef gemacht, wenige Tage nach dem er uns die Kündigungen gab. Meine ehem. Kollgen scheinen es aber bislang ehrlich mit mir zu meinen.
 
War die letzen Tage krank und kam nicht dazu.
na ja, die 30 Sekunden um das zu posten, hättest du bestimmt gehabt🙂

Zu deinem Anschreiben.
Ich würde das ganz allgemein mal in irgendeine KI kopieren und mir das Ganze professioneller umformulieren lassen. Mir persönlich gefällt das sprachlich irgendwie überhaupt nicht.

Mein Ziel war es hierbei immer die Anforderungen der Kunden bestmöglich zu erfüllen und durch sorgfältig auf die individuellen Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Angebote trug ich maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei.
Finde solche Behauptungen immer schwierig.
Kannst du irgendwie beweisen, dass du zum Unternehmenserfolg beigetragen hast?
Falls ja, macht das deine Kündigung irgendwie schwer nachvollziehbar.
Falls nein, bleibt es einfach erstmal nur eine Behauptung, die mich persönlich einfach irritieren würde. Ich würde sowas eher weglassen oder anders formulieren.

Infolge meiner langen Berufserfahrung habe ich wertvolle Fähigkeiten wie Zuverlässigkeit und Organisationsfähigkeiten entwickelt, die auch für einen Vertriebsassistenten essenziell sind. Daher bin ich sicher, dass ich diese Fähigkeiten effektiv in dieser Rolle anwenden kann.

Auch schwierig.
Zuverlässigkeit ist in JEDEM Job wichtig und ist für mich ein absolutes Basic. Wenn jemand das extra erwähnt, schrillen bei mir Alarmglocken.
Organisationsfähigkeiten sind natürlich top, aber halt auch alles sehr schwammig. Was hast du konkret organisiert?

Ergänzend machte ich berufsbegleitend eine Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt an der IHK und erlange im Zuge dessen u.a. Kenntnisse in den Bereichen Betriebliches Management, Personalführung sowie Marketing und Vertrieb erlangt habe.
Hier geht es grammatikalisch und logisch völlig durcheinander. Wenn du den Wirtschaftsfachwirt gemacht hast, dann hast du die Kenntnisse "erlangT". Im folgenden Satz erwähnst du folgend wieder das Wort "erlangt".
Wenn mir ein Fachwirt eine Bewerbung mit solchen textlichen Schwachstellen schickt, dann schmeiße ich sie spätestens da in den Müll oder lösche sie. Vor allem, wenn du im Vertrieb arbeiten willst, mit schriftlichem Kundenkontakt usw.
Ich bin auch kein Rechtschreibsuperheld, aber in einer Bewerbung muss sowas einfach sitzen.
Zur Not via KI checken lassen.


Auch Teamarbeit war für mich bislang ein wichtiger Teil meiner bisherigen Tätigkeit, regelmäßig habe ich mit Kollegen und Vorgesetzten zusammengearbeitet, um gemeinsame Ziele zu erreichen.
"bislang" ein wichtiger Teil der "bisherigen" Tätigkeit.
Das ist redundant formuliert.

Dass du regelmäßig mit Kollegen und Vorgesetzten zusammengearbeitet hast, ist wieder absolutes Basic. Grunderwartungshaltung ist damit bedient. Mehr nicht.

sind jetzt nur ein paar Beispiele, die ich so gesehen und ich will dich nicht komplett auseinander nehmen oder sowas🙂
 
@Bingenervt, freut mich für dich das du soviele Anfragen bekommst. Beim Amt direkt kam bei mir nur ein oder zwei Mal etwas und das war mist.

Nein, nicht übers Amt. Registriere dich mal auf diversen Jobbörsen, wie z.B. StepStone. Auch Xing kann helfen. Lebenslauf hochladen und angeben, was du suchst. Dann bekommst du regelmässig Mails mit potentiell interessanten Jobangeboten. Und die KI filtert dann schon raus, auf welche Jobs du gut passen würdest.
 
Sehr geehrte Frau S.,
Lieben Dank, dass du dein Anschreiben hier hochgeladen hast.
Darf ich ehrlich sein? Dieses Anschreiben funktioniert nicht. Weder sprachlich, noch inhaltlich, noch stilistisch.

Ich zeige dir unten, weshalb...

als erfahrener kaufmännischer/technischer Sachbearbeiter bin ich sehr an der Stelle als Vertriebsassistent für Ihren Standort in N. interessiert.
Als Einstieg nicht schlecht, aber sprachlich etwas holprig und es ist auch nicht erkennbar, wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist.

Alternativ:
Über das Stellenportal ... habe ich erfahren, dass Sie einen engagierten Sachbearbeiter für die Stelle als Vertriebsassistent suchen. Die ausgeschriebene Position interessiert mich sehr, da ...

Ich bin überzeugt, dass meine Fähigkeiten und Erfahrungen mich zu einem wertvollen Mitglied des Teams machen.
Das klingt mir zu passiv.

Nach einer betriebsbedingten Kündigung bin ich nun auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen.
Das Wort Kündigung am besten gar nicht erwähnen.

Formuliere das lieber neutraler, z. B.
"Aufgrund betrieblicher Umstrukturierung meiner letzten Arbeitsstelle nutze ich die Chance, mich gezielt beruflich weiterzuentwickeln."

Ihr Stellenangebot hat mich sofort überzeugt, da ich hier die Möglichkeit habe, meine Fähigkeiten und Erfahrungen in einer neuen Rolle anzuwenden und mich weiterzuentwickeln.
Klingt ähnlich wie im Eingangssatz ... und ich frage mich auch: was genau hat dich denn überzeugt?
Wieso "neue Rolle"? Klingt etwas umgangssprachlich und du bist doch weiterhin Vertriebsassistent.

Meine bisherigen Tätigkeiten umfassten hierbei hauptsächlich die Angebotserstellung und Auftragsbearbeitung sowie Logistikaufgaben. Mein Ziel war es hierbei immer die Anforderungen der Kunden bestmöglich zu erfüllen und durch sorgfältig auf die individuellen Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Angebote trug ich maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei.
Ein sehr unruhiger Satz.

Man könnte vielleicht schreiben:
"Mein Ziel war stets, die Anforderungen unserer Kunden optimal zu erfüllen. Durch passgenaue, individuell zugeschnittene Angebote konnte ich zur erfolgreichen Auftragsabwicklung und zur Kundenzufriedenheit beitragen."

Infolge meiner langen Berufserfahrung habe ich wertvolle Fähigkeiten wie Zuverlässigkeit und Organisationsfähigkeiten entwickelt, die auch für einen Vertriebsassistenten essenziell sind.
Die sind für alle Berufe essenziell und ich finde, der Satz wertet dich auch ab.
Du hast über 10 Jahre Berufserfahrung und die einzigen Dinge, die du mitbringst, sind Zuverlässigkeit und dass du deinen Tag organisieren kannst?
Du hast auch keine Zuverlässigkeit "entwickelt", sondern du hast sie einfach oder nicht.

Was hast du denn durch deine Berufserfahrung sammeln können und was heiß "lang"? Konkret?

Daher bin ich sicher, dass ich diese Fähigkeiten effektiv in dieser Rolle anwenden kann.
Weswegen bist du dir sicher?

Schon wieder das Wort "Rolle", als würdest du dich für etwas bewerben, was du widerwillig machen musst.

Durch die Erstellung von individuellen, kundenspezifischen Angeboten habe ich gelernt,
Das hast du oben schon geschrieben.
mich schnell in neue Themengebiete einzuarbeiten und passende Lösungen zu finden.
"passende Lösungen" ist umgangssprachlich.

Diese Fähigkeit wird von Vorteil sein, um kundenorientiert und effektiv zu arbeiten.
Wiederholung.

Im Rahmen der Auftragsbearbeitung und Logistik kümmerte ich mich oft um das Lösen von Problemen, damit Aufträge fristgerecht versandt werden konnten.
Hast du doch oben bereits geschrieben. Du wiederholst dich.

"Ich kümmerte mich oft um das Lösen von Problemen" klingt so bisschen nach Hinterhofwerkstatt ... sprachlich unelegant und irgendwie so gar nicht Sachbearbeiter. Und welche "Probleme" meinst du überhaupt damit?

Ergänzend machte ich berufsbegleitend eine Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt an der IHK
"machte" bitte nicht verwenden. Das klingt ganz schief.

Der Satz ist auch zu ungenau. Wieso ergänzend? War das obligatorisch für irgendwas?
Und wann hast du sie gemacht, weshalb?

Alternativ:
"Im Jahr (Jahreszahl, damit man weiß, wie aktuell das ist) absolvierte ich eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt, in der ich u.a. Kenntnisse in Betriebswirtschaft, Personalführung sowie Marketing und Vertrieb erworben habe."

und erlange im Zuge dessen u.a. Kenntnisse in den Bereichen Betriebliches Management, Personalführung sowie Marketing und Vertrieb erlangt habe.
Das ist kein deutscher Satz.

Siehe alternativ oben.

Ergänzend dazu habe ich zudem die Prüfung zum Ausbilder nach AEVO erfolgreich absolviert.
Hier passt das Wort "ergänzend", weil das einen Zusammenhang zu der oben genannten Weiterbildung hat.
Dann aber das Wort "Zudem" rausmachen, sonst hast du zwei Synonyme drin.

Bitte Abkürzungen immer Ausschreiben: was heißt "AEVO"?

Auch Teamarbeit war für mich bislang ein wichtiger Teil meiner bisherigen Tätigkeit, regelmäßig habe ich mit Kollegen und Vorgesetzten zusammengearbeitet, um gemeinsame Ziele zu erreichen.
Das ist alles viel zu oberflächlich. So als würdest du dem Leser erklären, was man so grob unter Teamarbeit versteht.

Entweder nennst du konkrete Beispiele, wodurch deine Teamfähigkeit erkennbar war, wenn es in deinem Beruf zentral war, oder du sagst halt einfach, dass teamorientiertes Arbeiten zu deinem Profil gehört, aber nicht so einen langen Satz, der gar nicht aussagt.

Ebenfalls fungierte ich als Ansprechpartner bei Fragen rund um Computer und Software und half meinen Kollegen bei Problemen.
"fungiert"??? Ughhhh. Also, Sprache ist nicht so deins, oder?

Zusammen mit dem obigen Teil würde ich eher schreiben:
Teamarbeit war stets ein fester Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Im Austausch mit Kollegen und Vorgesetzten habe ich aktiv an der Erreichung gemeinsamer Ziele mitgewirkt. Zusätzlich war ich oft erster Ansprechpartner bei IT-Fragen und unterstützte mein Team bei technischen Problemen rund um Computer und Software.

Da ich vertraglich nicht gebunden bin, kann ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt bei Ihnen einsteigen.
Etwas steife und juristisch formulierte Umschreibung von "Ich habe gerade keinen Job".

Eher (wenn du es unbedingt erwähnen willst):
"Ich befinde mich aktuell in keinem festen Arbeitsverhältnis und stehen Ihnen ab sofort zur Verfügung."

oder: "Ein Einstieg ist meinerseits ab sofort möglich."

Ich freue mich auf Ihre positive Rückmeldung
"Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen" klingt aktiver und ungezwungener als "Rückmeldung".
und stehe Ihnen für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.
Lass das weg.

____

Puh. Also, für mich liest sich das so, als hätte da niemand drübergeschaut, nicht einmal du selbst.
Wie ich bereits schrieb: es liegt oft am Anschreiben.

Und wo ist eigentlich der Bezug zum Unternehmen? Du hast jetzt die ganze Zeit geschrieben, was dich ausmacht, aber nicht, welchen Bezug du zu dem Unternehmen hast. Wieso willst du bei Firma X arbeiten?
Sind in deiner Bewerbung auch Punkte drin, die du aus der jeweiligen Stellenanzeige hast?
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
A 24 und keine Perspektive? Beruf 7
N Keine Ahnung wie es weitergehen soll Beruf 9
D Keine Kraft und Motivation mehr meine Ziele zu erreichen Beruf 15

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben