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Keine Ausbildung wegen Behinderung möglich

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Gast

Gast
Aufgrund meiner Behinderung schaffe ich es einfach nicht eine Ausbildung zu beenden.

Ich habe meine erste Ausbildung 2009 ein halbes Jahr lang gemacht und wurde dann gekündigt.
2011 - 2013 ähnliche Ausbildung im selben Betrieb (Krankenhaus) und ich wurde wieder gekündigt.
Jetzt habe ich versucht das Abitur hinzukriegen und ich habe es nicht geschafft.

Daher habe ich mir überlegt, dass ich evtl. als Ausgleich in der Familie sowas wie Hausfrau bei meiner Mutter mache.
Heißt, sie geht arbeiten und ich schmeiße eben den Haushalt. (Außer Einkaufen)

Will hier auch nicht groß die Kündigungen besprechen.

Will nur wissen, ob meine Entscheidung so annehmbar sei.
 
Hallo Gast,

ja klar, deine Entscheidung ist annehmbar, denn das ist deine. Wenn du dich damit gut fühlst und deine Mutter einverstanden ist, dann ist's doch ok.

ABER: Könnte das auf Dauer funktionieren? Würde das finanziell hinhauen? Wärst du damit langfristig zufrieden oder gar glücklich? Oder würdest du dich über dich selbst ärgern?

Und überhaupt, möchtest du wirklich schon hinschmeißen bzw. aufgeben? Vielleicht hast du bisher einfach nur Pech gehabt? Es gibt noch so viele andere Jobs. Ich wundere mich auch, dass man dir in der Ausbildung so einfach kündigen kann. Das klingt sehr merkwürdig und vielleicht solltest du dir mal juristischen Rat holen.

LG
 
Mich würde mal interessieren, welche Behinderung Du hast, die ein Abitur bzw. eine Lehre verhindert. Nur so kann man vielleicht beurteilen, ob es nicht doch Sinn macht eine andere Lehre zu machen.
Wenn das Szenario, dass Du hier angesprochen hast (Mutter geht arbeiten und Du machst den Haushalt) einige Unwägbarkeiten beinhaltet: Du bist bei diesem Szenario komplett abhängig von Deiner Mutter; Du bist davon abhängig, dass Deine Mutter ihren Job behält; Was passiert, wenn Ihr Euch nicht mehr verstehen solltet? Was sind Deine Alternativen, wenn Deine Mutter nicht mehr arbeiten kann? Deine Mutter wird ja irgendwann mal in Rente gehen und bekommt dann nur ein Bruchteil ihres Gehalts. Gleiches gilt für Dich: wie willst Du vorsorgen? Rente? Was passiert, wenn Deine Mutter dauerhaft krank wird?
Ich kann Dir nur raten: überlege Dir, ob es nicht doch eine Möglichkeit für Dich gibt eine Ausbildung fertig zu machen, die auf Deine Behinderung Rücksicht nimmt bzw. trotz Deiner Behinderung möglich ist. Es ist halt immer besser, wenn man unabhängig ist von anderen Menschen. Abhängigkeit führt immer zu einer Schieflage, die in Stresssituationen oftmals eskaliert.

 
Aufgrund meiner Behinderung schaffe ich es einfach nicht eine Ausbildung zu beenden.

Ich habe meine erste Ausbildung 2009 ein halbes Jahr lang gemacht und wurde dann gekündigt.
2011 - 2013 ähnliche Ausbildung im selben Betrieb (Krankenhaus) und ich wurde wieder gekündigt.
Jetzt habe ich versucht das Abitur hinzukriegen und ich habe es nicht geschafft.

Daher habe ich mir überlegt, dass ich evtl. als Ausgleich in der Familie sowas wie Hausfrau bei meiner Mutter mache.
Heißt, sie geht arbeiten und ich schmeiße eben den Haushalt. (Außer Einkaufen)

Will hier auch nicht groß die Kündigungen besprechen.

Will nur wissen, ob meine Entscheidung so annehmbar sei.

Da gibt es doch bessere Möglichkeiten:
Geht oft über das Berufs Förderung Werk der Bundesländer;
Startseite - Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
https://www.integrationsaemter.de/Fachlexikon/Teilhabe-behinderter-Menschen/77c362i1p/index.html
Teilhabe am Arbeitsleben > Leistungen - Soziales & Recht - betanet
 
Ich arbeite bei einem Bildungsträger, der körperlich behinderte, seelisch behinderte (leute, die eine psychische erkrankung haben oder hatten), lernbehinderte und mehrfachbehinderte ausbildet.
Einfach bei deinem berufsberater gezielt danach fragen.
 
Hallo,

deine Entscheidung ist langfristig gedacht keine gute. Es mag für dich jetzt im Moment vielleicht die einfachste Lösung sein, aber die einfachsten Lösungen sind fast nie die besten.
Du hättest keinerlei soziale Absicherung, deine Mutter geht irgendwann in Rente, kann auch mal länger krank werden, etc. Auch musst du eine Krankenversicherung haben, wer soll die zahlen? Von was willst du im Alter leben?
Du hast hier schon viele Tipps bekommen. Es gibt immer Möglichkeiten, auch mit Behinderung. Man muss halt immer ein wenig mehr kämpfen als andere. Ich weiß wovon ich schreibe, da ich selbst eine habe.
 
Wie schon oft beschrieben, würde ich raten, dich professionell zu informieren. Denn wenn du bei deiner Mutter bleibst, wirst du auch nciht so viel neues lernen. Gerade psychisch ist es wichtig sich den Herausforderungen zu stellen.

Ich sehe es an mir, ich selbst habe echt Probleme mit Sozialer Interaktion. Darum komme ich in der Gesellschaft nicht so gut an. Doch ich habe mich immerwieder dazu überwunden. Was besonders schwer war, weil ich Kinder habe und weil mein Mann es einfacher finden würde, wenn ich zuhause bleiben würde. Leichter wäre es für mich auch. Aber ich habe mich immer wieder dazu aufgerafft und habe jetzt einen Job, bei dem ich von den Kollegen angenommen werde. Klar scheine ich noch das hinkende Pony zu sein. Aber ich lerne dazu mehr. Auch wenn es schwer fällt, solltest du die schützende Blase von Mutter verlassen. Viele Kids, besonder junge Männer neigen heute dazu, zuhause bei Muttern zu wohnen. Sie schaffen keine Ausbildung und werden immer empfindlicher. Wenn alles schief geht, kannst ja noch immer zu Muttern gehen.
 
Ich muss hier vorweg mal etwas klarstellen. Ich wollte das Abitur nachmachen, nicht das Fachabitur.
Das Abitur kann man nicht gleichzeitig mit einer Ausbildung abschließen, das geht nur beim Fachabitur.
Bedeutet ich war nicht in einem Ausbildungsverhältnis, ich war vor meiner jetzigen Schule in einem Ausbildungsverhältnis.

Unten werden alle Fragen nachfolgend beantwortet. Da hier im Forum einige Buttons fehlen, mögen die Forenbetreiber doch die Zitierbutton einbauen. Ich mache eure Arbeit nicht und lass das mal so stehen.

Darüber scheiden sich im Moment die Geister. Weitere Abklärung erfolgt am Mo in einer Spezialklinik.

Würde das finanziell hinhauen?
Ja, aber reich wäre ich definitiv nicht.

Wärst du damit langfristig zufrieden oder gar glücklich? ...
Und überhaupt, möchtest du wirklich schon hinschmeißen bzw. aufgeben?
Diese Frage habe ich mir nicht zu stellen. Es geht ums rumkommen und eine dauerhafte Lösung.

Oder würdest du dich über dich selbst ärgern?
Ich habe mich damit abzufinden anders zu sein.

Ich wundere mich auch, dass man dir in der Ausbildung so einfach kündigen kann. Das klingt sehr merkwürdig und vielleicht solltest du dir mal juristischen Rat holen.

Dies geht, da die Ausbildung die ich absolviert habe durch den Staat geregelt wird. Das BbiG, (selbst verschlimmbesserter Fehler vom schlauen Windows. Eigentlich B B i G), greift hier nicht.
Es existiert nur ein Paragraph, dass man gesundheitlich für die Ausbildung geeignet sein muss und der macht Probleme, weil er nicht beschreibt, wann man gesundheitlich für diese nicht geeignet ist.
Somit ist das auslegungssache der Schulleitung. (schulische Ausbildug)

Du bist davon abhängig, dass Deine Mutter ihren Job behält. … Deine Mutter wird ja irgendwann mal in Rente gehen und bekommt dann nur ein Bruchteil ihres Gehalts.

Meine Mutter kann nicht gekündigt werden, da sie verbeamtet ist. Sie erhält später auch keine Rente, sondern Pension.
(Fragen dazu bitte selbst ergoogeln. Darum geht es hier nicht.)

Wie willst Du vorsorgen? Rente?
Es gibt keine Frührente mehr. Dauerhaft arbeitsunfähig Personen werden durch verschiedene Zuschüsse wie Grundsicherung etc. versorgt. Demnach kann ich nicht vorsorgen, es sei den ich beantrage die aktive Sterbehilfe in Luxemburg, Belgien oder den Niederlanden.

Was passiert, wenn Deine Mutter dauerhaft krank wird?
Dann bleibt meine Lage gleich. Siehe oben.

Auch musst du eine Krankenversicherung haben, wer soll die zahlen? Von was willst du im Alter leben?

Nichtarbeitsfähige Personen die aufgrund ihrer Behinderung nicht arbeiten können sind bis 27 vom Krankenkassenbeitrag befreit. Kindergeld gibt es dann übrigens aufgrund des selben Paragraphen lebenslänglich.
Ich weiß wovon ich schreibe, da ich selbst eine habe.
(Das sieht man...)

Deine Mutter wird voraussichtlich vor dir sterben und dann stündest du hilfl- und orientierungslos da.

Falsch. Hilf- und orientierungslos sind geistig verwirrte Personen.

Das Jobcenter hat eine Reha-Abteilung , welche sich um die Vermittlung von Menschen mit Behinderung kümmert. Dorthin würde ich mich wenden.

Bin schon dabei.

Auch wenn man es kaum glauben mag, aber es gibt einige Möglichkeiten, dass man hierbei, wenn eine Behinderung besteht, Hilfe erhält und langsam rangeführt wird.

Diese kostenlose Leistung von der Agentur für Arbeit zielt auf unter 25jährige Jugendliche, die keine Erstausbildung genossen haben und noch nicht ausreichend vorbereitet für eine Ausbildung sind.

Ich bin 25. (Das hätte man sich aber auch erahnen können, wenn man gelesen hätte, dass ich bereits 2 Ausbildungen versucht habe und nun das Abitur nicht geschafft habe. Da ist man mit Sicherheit keine 18 mehr.) Berufsvorbereitende Maßnahmen habe ich bereits im Jahre 2010 durchlaufen. Es wurde nicht ein Jugendlicher in eine Ausbildung vermittelt.
Es lief eher so ab, dass die ARGE einen bezahlte (200 Euro im Monat), man voll mitarbeitete und die Betriebe einen deshalb schön ausnutzen.


Ich sehe es an mir, ich selbst habe echt Probleme mit Sozialer Interaktion. Darum komme ich in der Gesellschaft nicht so gut an. Doch ich habe mich immerwieder dazu überwunden.

Was hat den soziale Interaktion mit Leistungserbringung zu tun?

Viele Kids, besonder junge Männer neigen heute dazu, zuhause bei Muttern zu wohnen.*

1. Ich bin definitiv kein Kind mehr.
2. Ich bin eine Frau.

Auch wenn es schwer fällt, solltest du die schützende Blase von Mutter verlassen.

Du hast Vorstellungen... Hast du mal die Mietpreise angesehen? Hast du mal überlegt, wie ich das ohne Geld (inkl. Möbel, Umlagen etc.) dauerhaft bezahlen soll, zumal ich nicht arbeitsfähig bin, da ich die entsprechenden Leistungen nicht erbringen kann?
Also ehrlich, soviel mathematisches Verständnis setze ich vorraus.
 

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