Hallo,
jetzt bin ich wieder mal da, aber diesmal nicht mit negativen und traurigen Sachen. Denn ich hatte mich jetzt ein paar Tage mit dem Ex auseinanderzusetzen. Ich habe ihn meinen Standpunkt klargemacht - nachdem er mit mir reden wollte. Hat er überhaupt nicht verstanden und ich bin an allem Schuld. Aber damit kann ich bestimmt leben. - Das habe ich gelernt. Denn über diese Schuldzuweisung, die ich immer bekommen habe und auch jetzt, ist mir nämlich noch einfallen. Ich bin immer Schuld an allem.
Nicht nur das er die ambivalente Art an sich hat, sondern er trifft auch keine Entscheidungen und steht dazu.
Wir hatten ja vor ca. 5 Jahren als Streitpunkt seine Kinder, die ich nicht kennenlernen sollte/durfte. Jetzt sagte er mir vor kurzem, wärst Du mal
vorbeigekommen, als ich die Kinder hatte, hätte sich alles damals geändert.
Jetzt bin ich Schuld, daß es damals so war, weil ich seine Aussage, du sollst/darfst meine Kinder nicht sehen respektiert hatte.Daraufhin sagte er mir, stellst Du Dich an den Abgrund und springst herunter (bei einer Entscheidung finden). Darüber habe ich viel nachgedacht und ihm auch geantwortet. Ja, ich tue es. Hier sind Beispiele was sich in der letzten Zeit
abgespielt hat:
> Bsp: 1)
> Ich frage Dich 10 x ob Du mit in Kino willst,
> kommt von Dir: weiß ich nicht, etc. dann nein, irgendwann kommt es
> Dir in den Kopf und Du willst mit (hast angeblich schon Karten)
> Dann bin ich Schuld, weil ich Grenzen gezogen habe und
> nein gesagt habe und Du den Film nicht gesehen hast.
>
> 2)
> Du fährst von mir weg - oder morgens - ich frage was ist,
> ich bekomme zur Antwort - weiß ich nicht -
> Abends hast Du Dich zu etwas entschlossen und ich
> habe zu reagieren. Bin ich dann sauer - dann bin ich noch
> Schuld, weil ich es nicht verstehe, Du hättest ja gesagt, weiß es
> nicht. Es werden keine Entscheidungen gefällt, sondern wie es Dir
dann zu dem Zeitpunkt paßt - entscheidest Du Dich.
> > 3)
> Du bist mit mir zusammen und schreibst anderen "ich denk an Dich"
> Du willst alles und macht alles, je nachdem was Du gerade brauchst.
> Ob sich so etwas gehört in einer Partnerschaft interessiert Dich doch nicht, es mir wehtut - Du möchtest beides. Dann bin ich noch
> Schuld und nicht dankbar - das Du das Küßchen wie sonst weggelassen hast, wie sonst immer
> > 4)
> Du willst mit mir reden - ich sage nein - bist aber paralell auf den
> Singleseiten zugange - wozu soll ich dann mit Dir reden. Und daran bin ich auch noch Schuld. (wahrscheinlich weil ich mich nicht auf Dich eingelassen habe)
> > 5)
> Du stehst in einer Beziehung - willst aber alles was mit Deinen
> anderen Frauen aus Deinem Singleleben zu tun hat aber auch
nicht aufgeben. (Die Dir ja noch hinterherlaufen-ich liebe Dich und
vermisse schreiben) - Singleseiten-Frauen-Chatten
> Dann bin ich noch schuld, daß ich so etwas nicht verstehe. Und
> eifersüchtig bin.
Tja, jetzt bin ich auch noch Schuld, daß ich nicht mit ihm reden will und er mich zufrieden lassen soll.
"""
seine Antwort als ich sagte, ich will nicht mit Dir reden
Dann nicht.
> Verkriech Dich in Dein Selbstmitleid, viel Spass.
"""""
Ich habe kein Selbstmitleid. Ich habe meine Grenzen gesetzt, weil ich mir Gedanken über mein Leben und meine Gefühle und meine Vorstellungen gemacht habe und meinen Weg gefunden habe. Ich will diesen Menschen nicht mehr als Partner.
Wißt Ihr, wie schwer es ist mit einem Partner der ambivalente Gefühle hat und auch keine Grenzen setzt, zusammen zu sein????
Dort gibt es keine Vertrautheit, Vertrauen, Verlassen auf ihn. Du weißt eigentlich garnichts. Und hast immer Schuld - wenn Du eine Entscheidung triffst. Triffst Du eine Entscheidung, die ihn mit betrifft - heißt es man akzeptiert ihn nicht, man will ihn dressieren, überläßt man ihn Entscheidungen (wie z. B. mit den Kindern) heißt es hättest Du damals blos die Entscheidung getroffen. Egal was Du tust es ist verkehrt.
Hat er mal Entscheidungen getroffen - wie z. B. Singleanzeigen - kommt man dahinter ändert er schnell diese - damit man ihn nicht erkennt, ob er online ist oder ändert den Nick. Somit steht er doch garnicht zu seinen Sachen.
Hat er sich auf eine Partnerschaft eingelassen - steht er nicht dazu - sondern die Partnerin muß ständig Rücksicht auf die anderen nehmen und er auch.
Ebenfalls, hat er mich so oft mit reden - was sich ändern soll und was er eingesehen hat - belabert - aber kommt dann der Punkt wo er was tun muß - dann kann er es doch nicht etc. - Somit steht er nie zu den Sachen, die er mal
gesagt oder gemacht hat. Ich stehe dazu - bin ich auf Singleanzeigen, kann man es sehen, habe ich einen Partner - stehe ich zu meinem Partner.
Daher kann und will ich auch keine Entscheidungen mehr für ihn treffen.
Ich treffe Entscheidungen für mein Leben und mein Kind.
Vielleicht habe ich im Moment zu viel Selbstbewußtsein bekommen, aber es tut mir gut. Ich kann im Moment über diesen Typen nur noch lachen. Es beschäftigt mich zwar noch - aber mehr - was er in mir für mich ausgelöst hat. Das war sehr viel.
Tja, schade, habe begriffen: Wäre gerne mit ihm gerne einen gemeinsamen Weg gegangen - aber nicht um jeden Preis. Und ich weiß - Schuld haben beide, aber es kann auch nicht nur einer etwas tun. Das müssen beide. Und wenn einer sich nur ausruht und nimmt - gebe gerne - aber nicht mein Leben lang. Habe probiert soviel in unserem gemeinsamen Leben für uns zu ändern oder zu machen, aber wenn ich ihm Vorschläge unterbreitet hat, konnte er alles nicht. Somit ist doch, was ich tue falsch und nutzlos. Möchte auch mal etwas zurückbekommen - mehr als Streicheleinheiten und Sex.
Das mußte ich mir nochmal von der Seele schreiben.
LG Summerloveletter1