Yenlowang
Aktives Mitglied
Oh Serafina,
Du hast ja so Recht.
Ich habe es lieber, wenn man mir so den Kopf "wäscht" als das man mir sagt, das wird schon wieder 😉
Allerdings habe ich vermutlich den Begriff "wertvoll" mein bisheriges Leben lang falsch definiert, bzw. den falsche Sinn darin gesehen.
Ich habe sie auf Händen getragen, ich habe versucht ihnen alle Wünsche von den Augen abzulesen. So wie ich es gewohnt bin, so wie ich es von klein auf gelernt habe. Ich war nur etwas wert, wenn ich getan habe. Selbst meine Mutter ruft heute nur an, wenn sie was will, nicht um zu fragen wie es mir geht.
Heute wieder...
Handy klingelt.
Meine Mutter dran: "Wie geht es Dir?... Bist Du heute abend zuhause?... Dein Onkel hat bei mir am PC gesessen, und seitdem komme ich nicht mehr ins Internet... Kannst Du mir helfen? Ich ruf Dich denn heute abend so gegen 7 an!"
Ja, ich habe Angst. Angst davor betrogen zu werden.
Angst davor alleine zu sein.
Angst davor, das niemand da ist, um den ich mich kümmern kann, allerdings ist das weniger geworden seit ich meinen Kater habe.
Aber ich erkenne durchaus, das ich in die früheren Verhaltensmuster zurückfalle, die ich früher gelebt habe...
Gibst du selbst das was du verlangst? Du vertraust deiner Freundin nicht wenn sie mit einem anderen Mann in einem Zimmer schläft und verlangst Vertrauen. Bist nicht ehrlich zu dir selbst und verlangst von anderen Ehrlichkeit. Bist zu ängstlich um jemand von Herzen zu sagen: Ich verzeihe dir! und verlangst Offenheit. Und zu guter letzt verlangst du Gewissheit weil du so unsicher bist. Hä?
Ich kann mir nicht verzeihen, das ich bin, wie ich bin, das ich Angst habe, das ich mir selbst nicht vertraue, das ich nicht weiß was ich wert bin...
Ich denke schon, das ich anderen das gebe was ich mir für mich wünsche...
Bis auf das Vertrauen, ich weiß das Vertrauen das wichtigste ist...
Man kann mich fragen, ich antworte, offen und ehrlich. Ich sage meiner Freundin und meinen wenigen Freunden immer was ich denke und wie es mir geht. Ich beschönige nicht und dramatisiere auch nicht.
Wenn meine Freundin mich fragt, hast Du ein Problem damit, das ich auf Freizeit fahre und mit ihm in einem Zimmer schlafe, sage ich: "Ja, habe ich... Allerdings ist das etwas womit ich alleine fertig werden muss." Ich muss es alleine durchstehen.
Ich bin so ehrlich zu mir selbst das ich sage ich brauche Hilfe, ich habe mir eine lange Zeit nicht eingestanden, das ich ein Problem habe, ich habe immer gesagt, die anderen sind schuld. Allerdings komme ich immer mehr dahinter, die Ursachen für meine Probleme bei mir zu suchen.
Ich habe mit meiner Freundin auch schon darüber gesprochen, das ich es nicht gut finde, wenn sie Kontakt zu den Männern hat, mit denen sie was hatte während sie noch im "Endstadium" ihrer Beziehung zu ihren Ex war...
Das ist etwas womit ich garnicht klar komme...
Ich weiß das diese Männer eigentlich kein gesteigertes Interesse an ihr haben, das die genau wussten in was für einer "Verfassung" sie damals war und sie nur auf eine "ungezwungene" Nacht aus waren. Da diese Männer alle in Beziehungen stecken und ihre Partnerinnen nicht für sie verlassen würden, aber vielleicht gegen eine weitere Nacht nichts einzuwenden hätten...
Ich habe mit ihr auch schon mehrfach darüber gesprochen, das ich damit nicht klar komme. Deshalb hole ich mir Hilfe, ich hoffe das mein Therapeut mir helfen wird. Ich muss es einfach schaffen, ich will es einfach schaffen...
Spott, Hohn, Rache die dich innerlich auffressen wenn du es zugibst.
Spott? Nein...
Hohn? Nein...
Rache? Ja, ein wenig... Allerdings nicht das es mich befriedigt...
Zumindest fühlt es sich nicht wie Befriedigung an. Eher so ein Gefühl, das ich Recht hatte. Allerdings sieht durch die Veränderung des Betrachtungswinkels es jetzt nach fast 3 Jahren ein wenig anders aus.
Ich habe immer gesagt, dass das was man einem anderen Menschen antut immer auch wieder auf einen selber zurückfällt...
Ich habe sie nicht so beachtet, wie sie es verdient, gebraucht hätte, ich habe meine Quittung durch die Mißachtung, den Ehebruch, den Betrug ihrerseits bekommen.
Sie bekommt jetzt die Quittung dafür, das sie mich betrogen hat durch ihren Lebensgefährten.
Ich bin allerdings mittlerweile bereit Verantwortung zu übernehmen, ich denke an die Zukunft und daran, was noch kommt. Ich stelle mich den unangenehmen Dingen, den unangenehmen Fragen und Problemen und ich rede mit den Betreffenden darüber.
Und genau da liegt auch ein Hund begraben (Es scheint ein riesiger Hundefriedhof zu sein 😉 )
Meine Zukunft, sehe ich zusammen mit meiner Freundin, sie ist der Mensch den ich gesucht habe. Sie ist selbstständig, sie weiß was sie will, wir haben gleiche Ansichten was Familie und Zukunft anbelangt. Die Zeit mit ihr tut mir wahnsinnig gut...
Allerdings, mit den Geistern meiner Vergangenheit kann ich noch nicht reden, dafür habe ich noch nicht die Kraft...
Du hast ja so Recht.
Ich habe es lieber, wenn man mir so den Kopf "wäscht" als das man mir sagt, das wird schon wieder 😉
Allerdings habe ich vermutlich den Begriff "wertvoll" mein bisheriges Leben lang falsch definiert, bzw. den falsche Sinn darin gesehen.
Ich habe sie auf Händen getragen, ich habe versucht ihnen alle Wünsche von den Augen abzulesen. So wie ich es gewohnt bin, so wie ich es von klein auf gelernt habe. Ich war nur etwas wert, wenn ich getan habe. Selbst meine Mutter ruft heute nur an, wenn sie was will, nicht um zu fragen wie es mir geht.
Heute wieder...
Handy klingelt.
Meine Mutter dran: "Wie geht es Dir?... Bist Du heute abend zuhause?... Dein Onkel hat bei mir am PC gesessen, und seitdem komme ich nicht mehr ins Internet... Kannst Du mir helfen? Ich ruf Dich denn heute abend so gegen 7 an!"
Ja, ich habe Angst. Angst davor betrogen zu werden.
Angst davor alleine zu sein.
Angst davor, das niemand da ist, um den ich mich kümmern kann, allerdings ist das weniger geworden seit ich meinen Kater habe.
Aber ich erkenne durchaus, das ich in die früheren Verhaltensmuster zurückfalle, die ich früher gelebt habe...
Gibst du selbst das was du verlangst? Du vertraust deiner Freundin nicht wenn sie mit einem anderen Mann in einem Zimmer schläft und verlangst Vertrauen. Bist nicht ehrlich zu dir selbst und verlangst von anderen Ehrlichkeit. Bist zu ängstlich um jemand von Herzen zu sagen: Ich verzeihe dir! und verlangst Offenheit. Und zu guter letzt verlangst du Gewissheit weil du so unsicher bist. Hä?
Ich kann mir nicht verzeihen, das ich bin, wie ich bin, das ich Angst habe, das ich mir selbst nicht vertraue, das ich nicht weiß was ich wert bin...
Ich denke schon, das ich anderen das gebe was ich mir für mich wünsche...
Bis auf das Vertrauen, ich weiß das Vertrauen das wichtigste ist...
Man kann mich fragen, ich antworte, offen und ehrlich. Ich sage meiner Freundin und meinen wenigen Freunden immer was ich denke und wie es mir geht. Ich beschönige nicht und dramatisiere auch nicht.
Wenn meine Freundin mich fragt, hast Du ein Problem damit, das ich auf Freizeit fahre und mit ihm in einem Zimmer schlafe, sage ich: "Ja, habe ich... Allerdings ist das etwas womit ich alleine fertig werden muss." Ich muss es alleine durchstehen.
Ich bin so ehrlich zu mir selbst das ich sage ich brauche Hilfe, ich habe mir eine lange Zeit nicht eingestanden, das ich ein Problem habe, ich habe immer gesagt, die anderen sind schuld. Allerdings komme ich immer mehr dahinter, die Ursachen für meine Probleme bei mir zu suchen.
Ich habe mit meiner Freundin auch schon darüber gesprochen, das ich es nicht gut finde, wenn sie Kontakt zu den Männern hat, mit denen sie was hatte während sie noch im "Endstadium" ihrer Beziehung zu ihren Ex war...
Das ist etwas womit ich garnicht klar komme...
Ich weiß das diese Männer eigentlich kein gesteigertes Interesse an ihr haben, das die genau wussten in was für einer "Verfassung" sie damals war und sie nur auf eine "ungezwungene" Nacht aus waren. Da diese Männer alle in Beziehungen stecken und ihre Partnerinnen nicht für sie verlassen würden, aber vielleicht gegen eine weitere Nacht nichts einzuwenden hätten...
Ich habe mit ihr auch schon mehrfach darüber gesprochen, das ich damit nicht klar komme. Deshalb hole ich mir Hilfe, ich hoffe das mein Therapeut mir helfen wird. Ich muss es einfach schaffen, ich will es einfach schaffen...
Spott, Hohn, Rache die dich innerlich auffressen wenn du es zugibst.
Spott? Nein...
Hohn? Nein...
Rache? Ja, ein wenig... Allerdings nicht das es mich befriedigt...
Zumindest fühlt es sich nicht wie Befriedigung an. Eher so ein Gefühl, das ich Recht hatte. Allerdings sieht durch die Veränderung des Betrachtungswinkels es jetzt nach fast 3 Jahren ein wenig anders aus.
Ich habe immer gesagt, dass das was man einem anderen Menschen antut immer auch wieder auf einen selber zurückfällt...
Ich habe sie nicht so beachtet, wie sie es verdient, gebraucht hätte, ich habe meine Quittung durch die Mißachtung, den Ehebruch, den Betrug ihrerseits bekommen.
Sie bekommt jetzt die Quittung dafür, das sie mich betrogen hat durch ihren Lebensgefährten.
Ich bin allerdings mittlerweile bereit Verantwortung zu übernehmen, ich denke an die Zukunft und daran, was noch kommt. Ich stelle mich den unangenehmen Dingen, den unangenehmen Fragen und Problemen und ich rede mit den Betreffenden darüber.
Und genau da liegt auch ein Hund begraben (Es scheint ein riesiger Hundefriedhof zu sein 😉 )
Meine Zukunft, sehe ich zusammen mit meiner Freundin, sie ist der Mensch den ich gesucht habe. Sie ist selbstständig, sie weiß was sie will, wir haben gleiche Ansichten was Familie und Zukunft anbelangt. Die Zeit mit ihr tut mir wahnsinnig gut...
Allerdings, mit den Geistern meiner Vergangenheit kann ich noch nicht reden, dafür habe ich noch nicht die Kraft...
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