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Kaufrausch Geld Frau

Bei Lebensmittel legt sie Wert auf Bio, also im Monat gehen bestimmt 400 € für Lebensmittel drauf.
Sorry wenn ich das jetzt so schreibe, aber das passt leider genau zu dem Klientel. "Ich kann zwar mit Geld nicht umgehen, aber die teuren Bio Produkte müssen es auf jeden Fall sein."

Und die Aussage weshalb du so viel sparen möchtest finde ich lustig. Das sagt einfach sehr viel aus.
 
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Re: Kaufrausch Geld Frau
Ich vermute, ihr habt keine Kinder und sie ist voll berufstätig? Dann sind getrennte Konten der Weg. Ihr Konto, dein Konto, das gemeinsame für die Lebensführung und vielleicht ein gemeinsames für Rücklagen.
So, und mit dem Rest kann jeder tun, was er möchte. Du hast gut gewirtschaftet, hast Überschüsse und möchtest die anlegen? Dann tust du genau das. Deine Frau hat einen Bonus bekommen und geht shoppen? Soll sie machen, es ist ihr Geld.
Übrigens, wie man mit Geld umgeht, bekommt man aus dem Elternhaus mit. Du kommst aus einer Unternehmerfamilie und hast gelernt, das Geld zusammenzuhalten und in die Zukunft zu schauen. Deine Frau hat gelernt, im Hier und Jetzt zu leben und auszugeben, was man hat.
Beide Arten haben ihre Berechtigung und du wirst deine Frau nicht ändern können, genau wie sie dich auch nicht ändern kann.
 
Achso, deshalb. Gut, also Geld zur Seite legen sollte man natürlich nur dann wenn man Kinder möchte...
Okay, alles geklärt.
😂😂 Entschuldigung, aber das war wirklich witzig.

Es ist für mich ganz persönlich erschreckend zu sehen, hunderte Jahre haben Frauen ihr Leben gelassen und gekämpft damit die Frau den Stand hat, den sie heute hat. Und nur damit Madame dann sagen kann: "ich koche, also lieber Mann zahlst du die Küche ".

Sich bei knapp 3000€ ohne Miete die Nebenkosten zahlen lassen und wenig bis keine Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen, um auch auf eigenen Beinen zu stehen, finde ich schlimm und wiegt kein Brötchen oder Salzstreuer auf.

Obwohl ich ihren Luxus in einer "tutti-frutti-Welt" leben zu können etwas beneide, bin ich doch stolz auf jedes einzelne Schubfach in meiner Küche was ich mir selber erarbeitet habe.

Die schweren Zeiten sind die, die einen Menschen ausmachen.

Und euch allen ein schönes Wochenende.

Und @kasiopaja Glück gehabt und ich drück euch die Daumen dass ihr noch lange Zeit gemeinsam habt.
 
Mein Vater ist 60 und ein Wrack. Die Selbstständigkeit macht einen fertig und ich habe noch viel länger vor mir.

Soll das der Sinn deines Lebens sein?
Welchen Sinn macht Selbständigkeit, wenn es mir damit nicht gut geht und ich derart unter Druck stehe und solche Aussichten vor dem inneren Auge habe?

Du scheinst Geld über alles zu stellen.
Ich würde entweder einen Gang runterschalten, mit innerer Distanz mal auf die Sache blicken und überlegen, was du wie verändern kannst, ob ein zweites Standbein mehr Sicherheit und Entlastung ermöglichen könnte.
Und nachdenken, ob es insgesamt ein bisschen weniger Arbeit auch tun würde, damut du von diesem inneren Horrortrip runterkommst.

Trotzdem würde für sie noch genug übrigbleiben. Sogar für einen Salzstreuer.

Wenn das Konto bereits jetzt regelmäßig auf 0 steht?

Ich habe mir die anderen Threads mal durchgelesen.
Was die umstrittene Küche betrifft...
Die alte Küche ist noch von den Eltern und 25 Jahre alt. Sie ist diejenige, die alleine kocht. Dann steht ihr doch wohl eine neue Küche zu. Sie will sie sogar alleine bezahlen.

Keine Ahnung, habe keinen Küchenthread auf dem Schirm.
Unsere Küche hier ist auch alt, aber mitgewachsen. Extra großes Spülbecken, in dem ein großer Bräter Platz hat, Spülmaschine immer mal ausgetauscht, größeres Kochfeld, programmierbarer Backofen auf bequemer Höhe, maßangefertigte Arbeitsplatte aus amerik. Walnuss...
Neu wäre nett, aber nicht nötig.

Neue Küche kann sinnvoll sein, kann auch einfach ein wichtiger Wunsch sein, aber "zustehen"? Vielen Menschen dieser Welt würde mehr Essen 'zustehen', sie können es dennoch nicht haben.
Wenn ich mir eine neue Küche leisten will, muss ich das können. Nachdem (!) ich alle anderen Verpflichtungen abgedeckt habe inkl. Rücklagen für Notfälle. Die ich nicht für Geschenke o.ä. ausgebe oder anpacke, weil ich auf irgendeinen unnötigen Schnickschnack nicht verzichten oder wenigstens etwas warten will. Das ist meine Sicht. Muss nicht für andere gelten.
 
Soll das der Sinn deines Lebens sein?
Welchen Sinn macht Selbständigkeit, wenn es mir damit nicht gut geht und ich derart unter Druck stehe und solche Aussichten vor dem inneren Auge habe?

Es geht neben dem Geld hier auch um sehr gegensätzliche Lebenseinstellungen.
Sie nutzt das Geld, um JETZT zu leben.
Er arbeitet, um SPÄTER zu leben.

Eigentlich klar, dass es da Reibereien geben muss...

(Wobei ich ihm aber schon zustimmen muss, dass die drölfzehnten Hundeleinen und Pfefferstreuer nur noch unnötiger Konsum sind)
 
Eine Freundin, die auf der Krebsstation arbeitet meinte mal zu mir die Sätze die sie dort am öftesten hört sind das Bedauern was auf später oder die Rente verschoben zu haben, was dann nicht mehr möglich ist.
Der Satz der am meisten fällt ist wohl "Hätten wir das doch gemacht."

Das war auch immer meine Philosophie die ich auch gelebt habe..........aber heute mit Familie, meiner schweren Krankheit, keine Rente usw. sag ich mir manchmal.....hätte ich dich etwas zurück gelernt und nicht alles auf Reisen ausgegeben......dann hätte ich jetzt eine abbezahltes Haus.

Aber...........wir können unser Leben nicht wirklich planen:

Diese Geschichte handelt von einem Bauern, der vor vielen hundert Jahren im alten China lebte, wo ein Pferd nicht nur ein Pferd war, sondern ein Zeichen für den Reichtum seines Besitzers.

Ein Bauer kaufte sich sein erstes Pferd. Das erregte die Aufmerksamkeit der Dorfbewohner. Sie bewunderten und gratulierten ihm: „Wie glücklich und stolz du auf dein prachtvolles Pferd sein musst“.

Der Bauer jedoch lächelte und antwortete bescheiden: „Wir werden sehen.“

Kurze Zeit später brach das Pferd aus seiner Koppel aus und lief davon. Als die Dorfbewohner Wind davon bekamen, bemitleideten sie den Bauern: „Was für ein Unglück! Was für ein Verlust! Wie wirst du dich jemals wieder davon erholen können?“

Wieder lächelte der Bauer nur und sagte: „Wir werden sehen.“

Ein paar Tage vergingen, und als der Bauer eines Morgens auf seine Koppel blickte, sah er, dass sein Pferd zurückgekommen war. Und nicht nur das, es hatte sogar zwei Wildpferde im Schlepptau! Ohne viel Mühe gelang es ihm, die Tiere in die Koppel zu locken. Nun besaß der Bauer drei Pferde.

Die Dorfbewohner trauten ihren Augen kaum: „Was für ein unglaublicher Glücksfall! Das ist ein Grund zum Feiern. Du musst so glücklich sein!“

Wie reagierte der Bauer? Du kannst es dir schon denken, er lächelte einfach nur und sagte: „Wir werden sehen“.

Der Sohn des Bauern machte sich nun an die schwierige Aufgabe die Wildpferde zu zähmen. Das war eine gefährlich Arbeit. So kam es, dass er von einem Pferd abgeworfen wurde und sich dabei ein Bein brach. Um die Situation noch schlimmer zu machen, geschah das kurz vor der Erntezeit. Ohne der Hilfe des Sohnes wird das Einfahren der Ernte zum Problem werden.

Auch die Dorfbewohner hatten dazu wieder etwas zu sagen: „Was für ein Pech – gerade in dieser wichtigen Zeit musst du auf die Hilfe deines einzigen Sohnes verzichten. Schlimmer geht es kaum.“

Der Bauer sagte nur: „Wir werden sehen.“

Einige Tage später besuchten Soldaten jedes Dorf, und befahlen allen jungen, kräftigen und gesunden Männern sich der Armee anzuschließen. Der Kaiser hatte beschlossen in den Krieg zu ziehen, und alle fähigen Männer müssten diesen Ruf folgen. Dem Sohn des Bauers blieb jedoch der Kriegsdienst erspart, weil er sich das Bein gebrochen hatten.

Und so ging es immer weiter…
 
Eine Freundin, die auf der Krebsstation arbeitet meinte mal zu mir die Sätze die sie dort am öftesten hört sind das Bedauern was auf später oder die Rente verschoben zu haben, was dann nicht mehr möglich ist.
Der Satz der am meisten fällt ist wohl "Hätten wir das doch gemacht."


5 Dinge die Sterbende bereuen.

 
Eine Freundin, die auf der Krebsstation arbeitet meinte mal zu mir die Sätze die sie dort am öftesten hört sind das Bedauern was auf später oder die Rente verschoben zu haben, was dann nicht mehr möglich ist.
Der Satz der am meisten fällt ist wohl "Hätten wir das doch gemacht."

Ich denke, da kann jeder ein Beispiel erzählen. Mein eindringlichstes ist ein damaliger Mandant, hat bis 60 gearbeitet wie ein Pferd, gut verdient, Geld in Immobilien gesteckt usw.
Mit Rente und Witwernrente kam er dann auf monatliche Einnahmen von sagenhaften € 13.000,- im Monat, keine Schulden.
Ein Jahr hat er was davon gehabt, mit 61 Herzinfarkt, tot.
 
Was mir an dem ganzen Geschreibsel hier auffällt bis aufstößt ist die Erkenntnis, dass ihr offenbar - obwohl ihr ein Paar und verheiratet seid (ich hoffe, ich verwechsle da jetzt nix. iwo stand Ehevertrag) - gar keine gemeinsamen Lebensziele habt. Du willst weder Familie, noch Eigentum, nur später ohne Geldsorgen leben (was ja eher seltener für Paare ist). Doch was will sie? Eigentlich nur luxuriös und ohne Konzept leben und sie fängt schon jetzt damit an: Ein Leben im Moment, im Jetzt und Hier, sie holt sich ihre Bewunderung von außen womöglich über ständig neues Zeug und klassische Statussymbole (teuerstes Handy, Hundeleinen wahrscheinlich passend zum eigenen Tages-Outfit, teure Restaurantbesuche, neue Küche zum Herumzeigen etc.pp.). Für mich klingt das furchtbar oberflächlich. Geldanlagen haben bei solch einem Lebensmodell wenig Wert, denn den Freundinnen die Kontoauszüge zu zeigen, wäre dann doch wohl eher unüblich. Dafür gibt es keine Bewunderung; da ist es ja schon löblich, dass sie sich überhaupt zum Sparen eines Festbetrages bereit erklärt hat.

Ohne ihr Gehalt rauszuhauen würde sie womöglich nicht die Anerkennung bekommen, die ihr wichtig ist. Dennoch fehlt ihr m. E. ein erwachsenes Ziel, sie erscheint mir wie ein Kind.

Wächst man in einer Familie auf, in der solche Ziele als erstrebenswert vermittelt werden oder aber wo man (wie in deinem Fall beim Anblick deines Vaters) erkennt, dass entgegengesetztes oder defizitäres Handeln zu Problemen führt, handelt man später mit großer Wahrscheinlichkeit entsprechend.

Meine Eltern z. B. hatten nie viel, es gab ständig Streit wegen knapper Kassen, jeder Cent musste x mal umgedreht werden. So wollte ich nie leben, habe daher konsequent im Auge behalten, Rücklagen zu schaffen, mich abzusichern, mir aber auch im Jetzt und Hier ein gutes Leben zu ermöglichen.
Während du das Wirtschaften verinnerlicht hast, klingt es für mich, als tanze deine Frau unbeschwert durchs Leben und gibt halt mit vollen Händen aus, was zur Verfügung steht.

Solange keine gemeinsamen Ziele da sind, finde ich es schwierig, an den jeweils Anderen Ansprüche zustellen. Sie haut zunächst ihr eigenes Geld raus, du trägst proportional zu deinem Verdienst einen höheren Beitrag bei. Soweit alles gut, über den zigsten Salzstreuer würde ich da auch nicht diskutieren wollen, solange das Geld von ihr kommt. Getrennte Konten habt ihr ja. (Ich liebe Design im Haus und ich liebe Schuhe. Notwendig ist beides nicht mehr, aber ich kann dennoch oft nicht nein sagen. Mein Mann verdreht nur noch die Augen, lässt mich einfach machen 😀).
Ergänzend hatten wir aber immer auch gemeinsame Ziele und zahlen darauf gleichberechtigt ein.

Problematisch werden bei euch glaube ich die Situationen, in denen es zur Schieflage kommt und sie sich verzockt. In diesem Moment weiß sie dich als sicheres Back-up und einzig diesen Zahn würde ich ihr ziehen. Ich würde ihr allerdings auch nicht hinterherschnüffeln. Probleme, die aufrund überbordender Kauflust entstehen, müsste sie alleine lösen.

Grundsätzlich wäre eine Beziehung wie eure nix für mich. Mir wären gemeinsame Ziele viel zu wichtig, da erst die m. E. auch innerlich verbinden und ich das Wir-Gefühl bräuchte. Du hingegen scheinst vorzugeben, was du für dich erreichen willst. Ist ne Partnerin an deiner Seite - gut. Dann ziehst du die mit und bist auch bereit zu geben. Wenn nicht - auch gut.
 
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