Diese unbekümmerte Lockerheit gibts wahrscheinlich deshalb, weil ich......??? Also ich glaub, das liegt daran, weil ich Leute mag.
Dabei fällt mir wieder folgendes ein.
Es gibt diese verschiedenen Temperamente.
Diese lebenslustigen, extrovertierten Typen bezeichnet man als Sanguiniker.
Es gibt noch drei weitere. Diese Temperamentlehre in dieser Form scheint zwar überholt, jedoch zeigt es dennoch etwas auf, nämlich dass es kein Grundrezept gibt um zb schnell andere Menschen kennen zu lernen ohne sich dabei verbiegen zu müssen.
Wer gewisse Eigenschaften nicht in sich trägt, dem fällt es auf Anhieb eher schwer so zu sein wie es vielleicht besser und leichter wäre.
Ein Risiko birgt diese Temperamentlehre auch, dass man Prägung mit Temperament verwechselt.
Wer zb schon in der Kindheit immer klein gehalten wurde und sich aus Schutz in sich zurück zieht, könnte als Erwachsener daraus schlussfolgern er sei ein introvertierter Typ.
So sein, dass man sich wohl fühlt und mit sich im Reinen ist, könnte hilfreich sein um das zu erkennen.
Ja und dann muss man halt aus Irrtum und Erfolg lernen.
So zu sein wie man ist und dazu zu stehen ist ja eigentlich auch eine Kunst. Genau daraus erwächst selbst-Bewusstsein.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich eine gewisse Distanziertheit an mir habe. Ich mag es anderen zuzuhören, sie sprechen zu lassen und Nachfragen von meiner Seite kommen meist überhaupt nicht auf. Es braucht wohl eine Weile bevor ich mit jemanden warm werde.
Was steckt da dahinter? Und wieso meinst du ist das wahrscheinlich?
Jemand der reserviert und distanziert wirkt, wird eher nicht angesprochen.
Ich war diese Woche seit langem auch mal wieder in einem sportlichen Kurs. Mit insgesamt 4 Leuten von ca 20 habe ich kurz gequatscht. Ergeben hat sich dies durch Blickkontakt, einem Lächeln und auch ein Kommentar zu den doch etwas anstrengenden Übungen.
Ich weiß dass ich mir die Leute auf Distanz halte, aber so oberflächliches kurzes Gequatsche geht.
Das könnte für dich doch ein Schritt sein, nimm Kontakt zu anderen für freundliche kurze Gespräche auf. Man kann nicht nur erwarten, das die anderen immer auf einen zugehen. Wenn jeder das erwartet, bleibt jeder allein.
Wenn die Sympathie stimmt, kann mehr daraus werden. Wenn dann eine Hemmung oder innere Abwehr hoch kommt, wäre da der nächste Schritt zu schauen woran das liegt.