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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kann man denn eigentlich wirklich jeden Menschen helfen ?

Schreib mal hier meine Erfahrung über Hilfe.
Ich stand die letzten zwei Jahre ganz alleine da, keiner hat mich anerkannt und ich hatte das Gefühl ein einziger Fehler zu sein.
Trotzdem habe ich mich aufgerafft und Hilfe gesucht, professionelle Hilfe, da ich gemerkt habe dass ich alleine nicht mehr weiterkomme. Habe Kur beantragt, was auch genehmigt worden ist. War nun 5 Wochen in Reha. Dabei sind meine Ängste und Sorgen etwas greifbarer geworden. Mit Therapeuten habe ich durch ihre Empathie und ihr Verständis aber auch durch eine neutrale Haltung mir gegenüber gute Erfahrungen gemacht. Es fiel mir leichter konstruktive Kritik anzunehmen, als mit harscher Kritik die mir entgegengebracht worden ist.
Es muss bei einem selbst jedoch auch eine gewisse Erkenntnis vorhanden sein über seine Probleme und gewisse Ansätze einer Vorgehensweise sie zu korrigieren, damit Hilfe von außen etwas bewirken kann.

Das stimmt - ist aber auch nicht absolut. Denn manchmal reicht es aus, einen einzigen Menschen in seiner näheren Umgebung zu haben, der es schafft, urteilsfrei und verurteilungsfrei mit dir umzugehen, damit du überhaupt in die Lage kommst, selbst reflektieren zu können, ohne dich zu verurteilen oder dich selbst in Frage zu stellen. Es kommt eben immer darauf an, was jeder einzelne erlebt hat und wie er damit umgeht. Das hast du finde ich toll im ersten Abschnitt ausgedrückt.

Es ist unheimlich schwer, in einer völlig destruktiven Umgebung genug "Gelassenheit" zu finden, an sich ranzukommen. Man ist innerlich einerseits auf Verteidigung eingestellt und andererseits müde und erschöpft. Und ich glaube solange wir das Gefühl und den Gedanken haben, uns verteidigen zu müssen, ist es schwierig objektiv mit sich selbst zu sein und vor allem genug Distanz zu finden.

Manchmal glauben wir, wir würden etwas alleine hinkriegen, dabei waren es z.T. auch leise, unscheinbare Worte oder Gesten anderer Menschen, die uns ein bisschen vom unüberschauberen Müll aus dem Weg geräumt haben um wenigstens ein wenig Licht zu sehen. Es muss nicht taglicht werden - ein kleiner Strahl genügt, um sich orientieren zu können. Und das bewirken andere Menschen - ganz selten wir alleine. Und das muss kein Therapeut sein.
 
Lies es nochmal, dann wirst du feststellen, dass dein Unmut nicht berechtigt ist.




Wenn ich mich auskotze, hört sich das aber anders an.
Entspanne dich mal 😉



Darkside

Ok, dann entspann ich mich. Dein Beitrag war auch keinesfalls destruktiv. Also entspann ich mich nicht nur, sondern entschuldige mich für meine Voreingenommenheit.
 
Seltsam. Mir leuchtet das Verhalten absolut ein. Apy scheint trotz ihrer verheerenden Vergangenheit eine Kämpfernatur zu sein, die mit Beharrlichkeit an dem letzten bisschen ICH festgehalten hat, das ihr noch blieb in so einer missbrauchenden Umgebung.
Sie hat diesen Hund geliebt, und man hat dieses Tier vor ihren Augen ermordet. So wird sie es wahrgenommen haben, und es zeugt nach meiner Ansicht weniger von Feigheit oder Todessehnsucht (auch wenn letzteres vielleicht sogar verspürt wurde damals) als vielmehr von einem trotzigem Aufbegehren, von einer Anklage gegen das ihr widerfahrene Unrecht.

Auch wenn dieses Verhalten gefährlich war, so kann ich die Stärke, die es erforderte, erkennen und anerkennen. Respektieren.
Zum Glück handeln wir nicht nur aufgrund unseres klaren Verstandes. Wer es schafft, soviel Emotionen auch im positiven Sinn zu entwickeln, kann Dinge schaffen, die vorher unmöglich schienen!

Da muss ich jetzt mal dazwischenfunken. Du bist doch nicht losgezogen, um dir Freunde und Partner zu suchen mit dem Vorsatz "ich brauche einen Mülleimer, mit dem ich über alles reden kann".

Es greift in dieser Frage schlichtweg der Umstand, dass du dich selber gerne reden hörst und einen ausgeprägten Geltungstrieb hast. Du bist eine Person, die immer andere Menschen um sich haben wird.
Du wirst niemals in die Situation geraten, alleine zu sein und dich nicht artikulieren zu können.
Es gibt aber viele Menschen, die haben niemals gelernt, sich zu artikulieren, oder es wurde ihnen sogar untersagt. Kann sein, dass sie es niemals schaffen.
Ja, und was heißt das genau? Tyra kompensiert! Ganz einfach. Sie kompensiert halt ein wenig laut und eckt an. Andere kompensieren leise!

Was das mit dir zu tun hat? Nichts.
Das hat NUR mit ihr zu tun, würde ich sagen!

Was du mit ihnen zu tun hast? Auch nichts.
Sehr viel! Sie hat kein Verständnis dafür - wie andere aus sich heraus handeln. Und das zeigt, dass sie selbst auch noch ihre Schattenseiten hat, von denen sie nichts weiß oder ahnt!
Diese Schattenseiten haben wir alle - jeder auf seine Art!

Und DAS ist meine Kritik an dich: Du vergleichst ständig dich mit anderen ... wieso eigentlich? Fiele mir nicht im Traum ein, es sei denn, ich hätte ein Interesse daran, mich in einem besseren Licht dastehen zu lassen. Das wäre aber doch auch nur dann der Fall, wenn ich ansonsten in einem schlechten Licht (vor mir selbst oder anderen) dastünde. Es wäre also der Fall, wenn ich irgendwelche Defizite hätte.
Und da ist Dein Denkfehler. Natürlich hast du auch irgendwelche Defizite! Wie jeder von uns! Du vergleichst dich mit diesem Absatz z.B. mit Tyra und stellst dich automatisch in ein besseres Licht.

Nun würde ich dir nicht grundsätzlich Defizite unterstellen,
Falsch! Jeder Mensch hat Defizite. Es kommt nur darauf an, wo und warum du die Defizite bei anderen und auch bei dir selber suchst und was du daraus machst!

wenn deine Hinweise auf deine Anwesenheit auf der Gewinnerseite des Lebens Einzelfälle wären. Schließlich schlummert in jedem von uns ein kleiner oder großer Narzisst.
Du machst das aber in der Tat ständig. Permanent.
Diese Aussage finde ich nicht richtig. Der Narzismus schlummert nicht in einem! DU entscheidest im Endeffekt, inwieweit du narzistisch bist oder nicht! Da hinzukommen ist aber genau so schwer, weil es eben auch mit kleinen oder größeren Defiziten oder Traumata zu tun hat!

So nach dem Motto "Gucke mal, wie herrlich ICH in die Welt strahle. Wie toll ICH mein Leben in allen Fragen plane und wie bewundernswert ICH meine schreckliche Kindheit überwunden habe. ICH bin ein Gewinner."
Wer das tut, kompensiert 🙂

Das, was ich fett markeirt habe, halte ich für außerordentlich interessant. Das mit dem Kuschelig passt nicht zu dem, was du direkt davor schreibst. Du sagst ja, dass du keine Kinder hast, sondern dich lieber mit anderen Sachen beschäftigst. Ist ja legitim, geht ja vielen Leuten so.
Aber dass du explizit erwähnst, dass Literatur, Arbeit und Forschung nicht kuschelig seien, finde ich eigenartig. 😕 Und dass du das als Hinleitung dazu missbrauchst, dass du eben nicht der Kuscheltyp seiest, finde ich noch eigenartiger.
Warum verwundert dich das? Empathie!
 
Diese Logik erschließt sich mir nicht so ganz, erkläre es doch bitte ausführlicher.
Das ist ein psychisches Phänomen uzw. ein unbewusstes. Du bist dir einerseits über dein selbst in vielen Dingen bewusst - über deinen Verstand - aber was die Psyche angeht, geschehen sehr viele unbewusste Dinge und die äußern sich dann oft in zwischenmenschlichen Beziehungen dadurch, dass du einfach nicht nachvollziehen kannst oder verstehst, wie jemand denkt, fühlt und handelt! Dieser Blick verschließt sich dir regelrecht. Du kannst viele Teile in dir verstehen und orten und ordnen. Es gibt teile, die vergräbst du selbst so tief in dir, dass du nur durch ganz bestimmte Situationen darauf stoßen kannst - nicht in Diskussionen und Streitgesprächen. Das sind die eigenen Muster - und die eigenen Muster sind wohl die am schwierigsten erkennbaren. Besser kann ich es nicht erklären.

Ich denke, dass du auf so eine Frage gar keine Antwort erwartest?

Ich denke, dass es auch einen nichtpathologischen Narzissmus gibt, der nicht in irgendeinen lcd-10 passt, oder wie immer man das nennt.
Dann würde ich dir empfehlen,über Narzissmus nachzulesen. Es gibt keinen "guten" Narzissmus!


dito!
 
Zuletzt bearbeitet:
mal zwei Anmerkungen:

1) ist es irgendwie anstrengend, wenn Du jetzt jeden Beitrag von vor 10 Seiten hervorholst und auseinandernimmst, Darkside. 😉
Das ist ungefähr so, als ob Du in eine Gesprächsgruppe reinplatzt, dir erstmal die Tonbandaufnahme der ersten halben Stunde anhörst und alles nochmal durchkaust, während die anderen schon 60 Minuten weiter sind.

2) Jetzt fangt ihr tatsächlich an, ÜBER User und nicht mehr MIT Usern zu reden.


Ich fände es schade, wenn der Thread jetzt so verrissen wird....
 
ich finde es irgendwie interessant, dass du auf die Beiträge, die nach Deinen persönlichen Gefühlen und Traumata fragen, gar nicht kommentierst.
Ich vermute mal, dass da ein wunder Punkt bei Dir getroffen wurde? (ich ahne die Reaktion, die jetzt kommt: Schutzpanzer)

ähm...scheine ich das was überlesen zu haben? Nunja ich bin nur alle Tage mal im Forum und habe oft nicht die Zeit alles zu lesen. Sprich es kann durchaus mal verkommen dass ich unabsichtlich und aus Zeitmangel einige Beiträge übersehe.

Um welche Fragen zu welchem EX-Trauma von mir gings denn genau?
An sich habe ich ja bereits etliches zu meinen persönlichen Gefühlen und auch ausführlich über mein ehemaliges Gewalttrauma geschrieben.
Das ist keinesfalls ein wunder Punkt bei mir,ich sehe nur nicht den direkten Zusammenhang zum thread-Thema hier....es sei denn alle User schildern hier nochmals kurz ihre Vita und Traumata. Darkside hatte ja die Sache mit der Dehnung des OT angesprochen...ich finde hier ist an einigen Stellen in Hinsicht auf mich etwas überdehnt worden. Oder?😉

@darkside: nunja es gibt diverse Aspekte bei dieser Hundesache von Apy. Stimmt es war ein anklagendes Verhalten...aber auch selbstgefährdend und nimmt man die Gesamtsituation dazu liegt Todessehnsucht schon nahe..angesichts der Tatsache nun das einzige was man geliebt hat und auch ein Hilfsmittel gegen das Leid zu Haus verloren zu haben sone Art Versuch das Schicksal heraus zu fordern, das Schicksal über Leben und Tod entscheiden zu lassen, sich den Mördern präsentierend und ausliefernd um ab zu warten wie du über das eigene Leben entscheiden. Die Tat war sehr idealistisch denn ich denke die Erfolgsaussichten auf Anklage und schlechtes Gewissen erzeugen lagen sehr gering. Ich sehe eher tiefe Verzweiflung und Verwirrtheit, eine todessehnsüchtige Verlorenheit in dieser Tat...so sieht jeder was anderes und ich denke von allem war etwas mit dabei.
Logisch dass eine Jugendliche mit einer derartigen Situation total überfordert ist und man ihr keinen Vorwurf zu ihrer Handlung machen kann...sie hat sehr viel Glück gehabt dabei und ist sich sicherliche heute dessen auch bewusst.

Natürlich bin ich nicht losgezogen um mir Seelenmülleimerfreunde zu suchen..😉.Aber bei der Wahl der Freunde/Partner etc. habe ich schon darauf geachtet dass die ganz gute Zuhörer sind...vertrauenswürdig sind, mit denen man offen reden kann, die Interesse an einem haben und nicht zu sehr selbstbezogen sind, sondern ne soziale Ader haben. Ich sehe in Partnerschaft, Freundschaft ein gegenseitiges Geben und Nehmen...Hier im Forum erlebt man leider oft viele Frauen die immer sehr gut im Geben sind aber sich nie trauen sich auch mal wasin ihrer Partnerschaft zu nehmen: z.B die Forderungshaltung dass der Partner alles über einen weiss und in Krisenzeiten auch mal für einen da ist, einem zuhört wenn es um Leid geht und Krisenmomente mit durchsteht..gemeinsam..damit man nicht in einer Partnerschaft einsam vor sich hinleidet und der Partner davon gar nix hören oder wissen will....Sprich: dass ein Freund oder Partner nicht zu narzistisch und nur mit sich selbst beschäftigt drauf ist sondern sozial und resilient genug auf die Macken des anderen ein zu gehen....damit die Verhältnisse einigermaßen stimmen.

Stimmt ich habe einen gewissen Geltungstrieb, wer hat den nicht? ...mein Partner und Freunde von mir haben einen ziemlich ähnlich starken Geltungstrieb...damit ergänzen wir uns gut und deckeln und gegenseitig ein wenig. Meine beste Freundin oder mein Busenfreund....wo wir auftauchen wird es laut und lustig....GGf ein kleiner Exhibitionismus oder so was.
Ich würde jedoch nicht soweit gehen mich als Narzisstin zu sehen....die die mich persönlich kennen würden auch nie auf die Idee kommen...da ich alles andere als selbstüberheblich oder sowas bin. Ich bin in einigen Punkten ein wenig neurotisch...also allenfalls Geltungsneuröschen.😉

Wo genau vergleiche ich mich mit anderen? Und wer sind diese anderen mit denen ich mich vergleiche genau, also wo vergleiche ich mich hier mit wem?
Ich mache das an sich nirgendwo, vermute aber dass einige andere sich offenbar mit mir vergleichen? Ich schreibe ja an sich einiges über mich...ohne mich zu vergleichen..wie sollte man das auch wenn man jemanden gar nicht persönlich kennt? Warum sollte ich damit hinterm Berg halten dass ich mittlerweile nach einer gewissen Verarbeitungsphase und auch langen Arbeitsphase ganz gut im Leben dastehe?

An sich erwähne ich meinen Weg und einige Erfolge auf diesem Weg nicht zur Selbsterhöhung, sondern nur als Hoffnungspunkt für andere und Beleg dafür dass vieles möglich ist...so ala. guck die Kuh hat es auch geschafft, warum soll ich es nicht auch packen? Wirkt ggf nicht so gut weil einige andere hier sich zu sehr mit mir vergleichen (nicht umgekehrt!) und eingeschüchtert denken: boa....die Messlatte liegt mir zu hoch, das erreiche ich nie oder so, dann gefrustet sind und loshacken etc. Dabei finde ich liegt die Messlatte gar nicht so hoch...würde ich mich da mal mit anderen vergleichen bin ich da echt noch eine vergleichsweise kleine Nummer finde ich. Andere scheinen das anders zu sehen...Ich kenne meinen Platz im Leben und bin an sich zufrieden damit...und das TROTZ der erlittenen Traumata und sehe das als Indiz dafür an dass es generell klappt mit harter Arbeit, Herz und Verstand etc. über Traumata ausreichend hinweg zu kommen um im Leben auch mal streckenweise auf der Gewinnerseite (die ich nicht an meinem Maß festnagle, sondern das jeder für sich selbst feststellen muss) stehen zu können. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen. Interessant dass diese Botschaft einigen so viel Angst macht und auch wie schräg diese Botschaft manchmal aufgefasst wird. Naja jeder interpretiert halt wie er/sie es gerne hätte...

Was genau ist denn überhaupt ein Gewinner im Leben? Ich denke das kann sehr unterschiedlich ausfallen und jeder legt da das Maß für sich fest. Ich selbst behaupte nirgendwo immer nur eine Gewinnerin im Leben zu sein ..im Gegenteil schreibe ich oft dass das Leben ein ständiges Auf und Ab ist und jeder mal gewinnt und mal verliert....auch ich habe einiges verloren...meinen Uterus z.B und die Möglichkeit je Kinder kriegen zu können...tja so hat jeder so seine Verluste. Was dennoch verbleibt ist die Eigenverantwortung dafür Sorge zu tragen für Ausgleich zu sorgen um auch mal zu gewinnen.

Es ist ein kosmisches Prinzip (nennt sich Entropie) dass der Urzustand Chaos/Verwirrtheit/ oder aus menschlicher Sicht hin und her geworfensein durchs Schicksal, Leid = Verlierertum ist und dass Gewinnertum (hier definiert als gut klar im Leben kommen, gesund und weitgehend unbelastet und weitgehend glücklich sein etc.) sehr viel harte Arbeit bedeutet..niemandem geschenkt wird.
Bei mir ist natürlich auch nicht alles immer superprima und toll...Morgens brauche ich mittlerweile auch ne gute halbe Stunde im Bad für Restaurantionsarbeiten am Gesicht, die Titten fangen an zu hängen wenn ich nicht mit Gymnastik am Ball bzw. den Bällen bleibe, mein Freund nervt derzeit mit taming of the shrew-Aktionen, mein neuer Job ist anstrengender als ich dachte und an sich geplant hatte...und ich muss nun gucken wie ich Gewohnheitszippe es hinkriege mein Leben in vielen Punkten mehr um zu ändern als mir an sich lieb ist.

Und das mit dem Licht...naja...an sich passt das mit dem im guten Licht dastehen eher auf User die sich anpassen und Erwartungen erfüllen, viel Mitgefühl zeigen...sanfter vorgehen, ich bin da doch eher sperrig und achte nicht viel darauf ob ich mit meiner Meinung in gutem oder schlechtem Licht dastehe. Ich bin eher wie ein analytischer Jagdhund der wenn er Witterung aufgenommen hat manchmal das Mitgefühl und auch Gefallenwollen, was mir an sich nicht so wichtig ist ein wenig vergisst und damit hier im Forum ab und zu mal gar nicht im guten Licht dasteht.

Tyra

Dass hier - fernab vom Thema - Tyra zum Thema gemacht wird und innerhalb der Diskussion in die Ecke gedrängt, finde ich interessant und nicht mal schlimm, weil diese Diskussion längst mal überfällig ist.

ja der Versuch hat klar stattgefunden....nicht nur in diesem thread...es gab immer mal wieder auch in anderen threads recht zweifelhafte Übergriffe...Dehnung in Hinsicht auf Kritik ggü mir aber wenn ich kritisierte OT-Verweise ohne Ende...selektive Forumsregeldehnungsauswahl manchmal.
Tja da mussten wohl mal die Aggressionen raus und an den Schwachen darf mans ja nicht auslassen...aber die die sich stark zeigen, eignen sich ganz gut als Prellbock?
Ich finde die Diskussion warum ich ab und an mal in die Ecke gedrängt werde längst überfällig...viele Vorurteile und Unterstellungen...die Gerüchteküchte brodelt und Mobbinghausen findet überall statt? Einige der möglichen Mitauslöser hatte ich ja bereits genannt....meine atypische Haltung etc.
An sich sind diese Reaktionen für ein Hilfeforum unangemessen...ich hätte das des Öfteren an sich eine neutralere Haltung der Moderation erwartet....aber finde ich auch so nicht so tragisch, denn: meine Haltung dazu: soweit reicht dieses Forum nicht an mich ran, als dass es ein Gefühl in die Ecke gedrängt zu sein erschaffen könnte
 
Zuletzt bearbeitet:
was mir noch zu dem Phänomen der Tyra-Fehlinterpretationen einfällt:
An sich beweist das doch im Grunde dass Mensch mehr braucht um einen anderen Menschen einigermaßen realistisch einschätzen zu können und das Medium Internet wenig dafür geschaffen ist andere Menschen wirklich verstehen oder richtig einschätzen zu können.
Internet bietet aufgrund der Leerstellen an Informationen viel zu viel Spekulationsfreiraum..Und immer ist das Bestreben da jemanden einordnen und auf seine Bedürfnisse hin einnorden/anpassen zu wollen...das sagt jetzt mal die kleine Cyberpunkerin in mir.
GGf ist es auch so dass es sich einfach um normale Sympathie oder Antipathie handelt...jeder pickt sich raus was er braucht und unterteilt die Menscheit egal wo in symphatische Menschen oder unsymphatische Menschen oder Menschen die man nicht versteht und die man besser versteht...diese Wellenlängesache....
 
Zuletzt bearbeitet:
Da sehe ich eine große Schwachstelle der Fraktion "der Mensch ist des Menschen Wolf". Sie sagen zwar, meinen Respekt muss man sich verdienen, erwarten aber im gleichen Atemzug, dass man sie respektiert. Das ist eine ziemlich schräge Welt, die mich sprachlos macht
Ich erlebe nur das.

Es ist auch nicht das, was ich erlebe. Und je offener ich selbst werde, umso mehr treffe ich auch auf Leute, die meine Lebensphilosophie teilen. Das ist ein sehr entspanntes miteinander, wo die Leute sich aufeinander verlassen können.
Kenne absolut niemanden, der diese/meine Lebensphilosophie mit mir teilt. Mir begegnen ausschließlich Leute der Raubtier-Fraktion (abgesehen das Forum). Wenn ich mal was sage heißt es, dass ich meine „innere Einstellung“ überdenken soll, was mich ganz einfach nur weiter isoliert.

1) ist es irgendwie anstrengend, wenn Du jetzt jeden Beitrag von vor 10 Seiten hervorholst und auseinandernimmst, Darkside.
Das ist ungefähr so, als ob Du in eine Gesprächsgruppe reinplatzt, dir erstmal die Tonbandaufnahme der ersten halben Stunde anhörst und alles nochmal durchkaust, während die anderen schon 60 Minuten weiter sind.
Das ist doch grad das gute am (Internet-)Thread, dass jeder jederzeit dazusteigen kann. Zur Not muss man sich halt in die älteren Beiträge noch mal kurz einlesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo suchst du denn Menschen die deine Lebensphilosophie teilen könnten Zappzarapp?..auch du bist Raubtier und solltest dir passende Jagdgebiete aussuchen.
Ich verweise auf das Beispiel der Soziobiologen mit dem Nashorn...das Futter suchte, sein Revier abgegrast hatte und durch vermehrtes Ablaufen der gewohnten Futterpfade auch nicht weiterkam...Lehre daraus: neue Wege versuchen...wenn es an dem Ort wo du wohnst nicht klappt, Revier erweitern oder wechseln. Das habe ich damals getan..wech vom Dorf und in eine größere Stadt.

Und im übrigen kannst du einen drauf lassen dass das Ganze ein ständiger Anpassungsprozess ist...niemand teilt von Anfang an per se dieselbe Lebensphilosophie mit dir.
Man trifft wenn man oft unter Menschen ist...manchmal auf Menschen die eine ähnliche Auffassung vertreten und/oder offen genug sind für andere Auffassungen.
Was Tuesday wohl meinte war Offenheit auch ggü Veränderung in sich selbst...was oft notwendig ist um mit anderen klar zu kommen.

Internet eignet sich an sich nur mal fürs Nebenher..ersetzt jedoch die Suche nach Menschen mit ähnlichen Auffassungen nicht....ersetzt auch nicht reale Beziehungen und die dazu gehörigen Auseinandersetzungen, verbunden mit der Ausbildung der Grundfähigkeiten zur gegenseitigen Anpassung etc. nicht.

Isolieren kann einen an sich nur eine unrealistische Erwartungshaltung dass andere sich an einen anpassen und man selbst so bleibt wie man ist...sich also nicht anpassen muss....also seine innere Haltung stets gleich bleiben kann...Die Welt ändert sich ständig...wer sich nicht anpasst und zwar so dass die innere Haltung genug an die äußeren (suboptimalen) Bedingungen angepasst ist, der kommt nicht weiter.

Ist wie mit dem Fischlein dass nicht im Schwarm mitschwimmen wollte...es wurden dann eher vom Hai erwischt. Oder wie mit dem Nacktmull der keine Einladungskarten verschickt hatte, keinen Eingang gegraben hatte und in seiner Höhle saß und dachte: warum kommen die anderen denn nicht zu meiner party? bescheuerte Welt....

Der Mensch ist des Menschen Wolf kommt von Hobbes (bzw. geht auch auf einen alten Römer, Plautus oder Plautius zurück)...einem Sozialtheoretiker...da ist auch was Wahres dran, darin liegt aber nicht die volle Wahrheit. wer natürlich nur einseitig liest und jede Sache die jemand behauptet als die einzig gültige Wahrheit sieht der ist aufgeschmissen und verwirrt. Hobbes hatte an sich noch viel mehr und andere Dinge zum Menschen geschrieben.
Das mit dem Vertrauen verdienen ist jedoch angebracht..Menschen sind nunmal auf einer gewissen Ebene Raubtiere..das total zu verleugnen wäre ein Fehler..der ggf tödlich sein könnte.
Vertrauen geben und nehmen ist ein Tauschgeschäft...ebenso Respekt geben und nehmen...Lt. Hobbes haben die Menschen einen Sozialvertrag miteinander geschlossen da sie Menschen eben nicht nur Raubtiere sind sondern auch sozial anpassbar, was auch Eigennutz ist...das Prinzip: leben und leben lassen, anderen Respekt geben um Respekt zu erhalten. Lt des Sozialvertrages haben die Menschen auf Selbstjustiz verzichtet...und diese Macht an den Staat als ein übergeordnetes Konstrukt übergeben...damit wurden dem Wolf die Zähne ein wenig abgefeilt....
Diesen Vertrag schließt man auch an sich in einer Partnerschaft oder Beziehung indem man sich an gewisse Verhaltensregeln hält...Moral, Gesetz, Knigge und sowas...und respektvoll miteinander umgeht.

Wer allerdings drauf wartet dass die Welt und seine Mitmenschen Respekt per se und ohne dass man viel dafür tut und arbeitet vor einem zeigt/zeigen der wird enttäuscht werden...so funktioniert es leider nicht. Wer jedoch offen und respektvoll auf die Welt und seine Mitmenschen zugeht , sich als ein respektvoller Mensch offenbart, zeigt, erweist, wird mehr Erfolg haben....das sind die Regeln des Sozialverhaltens...an die man sich schon ein wenig anpassen muss um nicht isoliert im Eckchen zu verkümmern.
Respekt ist (was wichtig zum Überleben der Menschheit, der Kultur und des Sozialsystems ist) oft an Leistung gekoppelt..das was jemand für die Gemeinschaft gibt...und das was er sich nimmt. Man gibt etwas: sich selbst in die Gleichung mit ein und bekommt was dafür zurück. Ist das Verhältnis einigermaßen ausgewogen ist das ganze an sich kein Problem.

Also umgekehrt geht es nicht dass zuerst die Welt und Mitmenschen dran sind mit dem Respekt...man muss schon in den sauren Apfel beissen den Anfang selbst zu machen..und sich der welt zu stellen und vor allem auch Bereitschaft zeigen was geben zu wollen...nicht nur zu nehmen......aber das Ganze am besten nicht versteckt in anonymen Foren sondern offen und öffentlich in einem verbindlichen sozialen Vertrag mit seinen Mitmenschen.

Tyra

das war jetzt mal so einiges allgemein...speziell die Frage:
Wenn ich mal was sage heißt es, dass ich meine „innere Einstellung“ überdenken soll, was mich ganz einfach nur weiter isoliert.

wo sagst du was und was genau sagst du?
Wer genau meinte dass du deine innere Einstellung mal überdenken sollst und in welcher Hinsicht genau?

Mir fällt ein bisschen Schwarz-weiß-Malerei auf...wenn du in einigen Punkten kritisiert wirst fühlst du dich total angegriffen und in Frage gestellt? Woran liegt das?
 
Zuletzt bearbeitet:
...Sozialvertrag...
Diesen Vertrag schließt man auch an sich in einer Partnerschaft oder Beziehung indem man sich an gewisse Verhaltensregeln hält...Moral, Gesetz, Knigge und sowas...und respektvoll miteinander umgeht.

Brauchst du für so was einen Vertrag? Für mich ist das halt selbstverständlich.
 

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