ich finde es irgendwie interessant, dass du auf die Beiträge, die nach Deinen persönlichen Gefühlen und Traumata fragen, gar nicht kommentierst.
Ich vermute mal, dass da ein wunder Punkt bei Dir getroffen wurde? (ich ahne die Reaktion, die jetzt kommt: Schutzpanzer)
ähm...scheine ich das was überlesen zu haben? Nunja ich bin nur alle Tage mal im Forum und habe oft nicht die Zeit alles zu lesen. Sprich es kann durchaus mal verkommen dass ich unabsichtlich und aus Zeitmangel einige Beiträge übersehe.
Um welche Fragen zu welchem EX-Trauma von mir gings denn genau?
An sich habe ich ja bereits etliches zu meinen persönlichen Gefühlen und auch ausführlich über mein ehemaliges Gewalttrauma geschrieben.
Das ist keinesfalls ein wunder Punkt bei mir,ich sehe nur nicht den direkten Zusammenhang zum thread-Thema hier....es sei denn alle User schildern hier nochmals kurz ihre Vita und Traumata. Darkside hatte ja die Sache mit der Dehnung des OT angesprochen...ich finde hier ist an einigen Stellen in Hinsicht auf mich etwas überdehnt worden. Oder?
😉
@darkside: nunja es gibt diverse Aspekte bei dieser Hundesache von Apy. Stimmt es war ein anklagendes Verhalten...aber auch selbstgefährdend und nimmt man die Gesamtsituation dazu liegt Todessehnsucht schon nahe..angesichts der Tatsache nun das einzige was man geliebt hat und auch ein Hilfsmittel gegen das Leid zu Haus verloren zu haben sone Art Versuch das Schicksal heraus zu fordern, das Schicksal über Leben und Tod entscheiden zu lassen, sich den Mördern präsentierend und ausliefernd um ab zu warten wie du über das eigene Leben entscheiden. Die Tat war sehr idealistisch denn ich denke die Erfolgsaussichten auf Anklage und schlechtes Gewissen erzeugen lagen sehr gering. Ich sehe eher tiefe Verzweiflung und Verwirrtheit, eine todessehnsüchtige Verlorenheit in dieser Tat...so sieht jeder was anderes und ich denke von allem war etwas mit dabei.
Logisch dass eine Jugendliche mit einer derartigen Situation total überfordert ist und man ihr keinen Vorwurf zu ihrer Handlung machen kann...sie hat sehr viel Glück gehabt dabei und ist sich sicherliche heute dessen auch bewusst.
Natürlich bin ich nicht losgezogen um mir Seelenmülleimerfreunde zu suchen..
😉.Aber bei der Wahl der Freunde/Partner etc. habe ich schon darauf geachtet dass die ganz gute Zuhörer sind...vertrauenswürdig sind, mit denen man offen reden kann, die Interesse an einem haben und nicht zu sehr selbstbezogen sind, sondern ne soziale Ader haben. Ich sehe in Partnerschaft, Freundschaft ein gegenseitiges Geben und Nehmen...Hier im Forum erlebt man leider oft viele Frauen die immer sehr gut im Geben sind aber sich nie trauen sich auch mal wasin ihrer Partnerschaft zu nehmen: z.B die Forderungshaltung dass der Partner alles über einen weiss und in Krisenzeiten auch mal für einen da ist, einem zuhört wenn es um Leid geht und Krisenmomente mit durchsteht..gemeinsam..damit man nicht in einer Partnerschaft einsam vor sich hinleidet und der Partner davon gar nix hören oder wissen will....Sprich: dass ein Freund oder Partner nicht zu narzistisch und nur mit sich selbst beschäftigt drauf ist sondern sozial und resilient genug auf die Macken des anderen ein zu gehen....damit die Verhältnisse einigermaßen stimmen.
Stimmt ich habe einen gewissen Geltungstrieb, wer hat den nicht? ...mein Partner und Freunde von mir haben einen ziemlich ähnlich starken Geltungstrieb...damit ergänzen wir uns gut und deckeln und gegenseitig ein wenig. Meine beste Freundin oder mein Busenfreund....wo wir auftauchen wird es laut und lustig....GGf ein kleiner Exhibitionismus oder so was.
Ich würde jedoch nicht soweit gehen mich als Narzisstin zu sehen....die die mich persönlich kennen würden auch nie auf die Idee kommen...da ich alles andere als selbstüberheblich oder sowas bin. Ich bin in einigen Punkten ein wenig neurotisch...also allenfalls Geltungsneuröschen.
😉
Wo genau vergleiche ich mich mit anderen? Und wer sind diese anderen mit denen ich mich vergleiche genau, also wo vergleiche ich mich hier mit wem?
Ich mache das an sich nirgendwo, vermute aber dass einige andere sich offenbar mit mir vergleichen? Ich schreibe ja an sich einiges über mich...ohne mich zu vergleichen..wie sollte man das auch wenn man jemanden gar nicht persönlich kennt? Warum sollte ich damit hinterm Berg halten dass ich mittlerweile nach einer gewissen Verarbeitungsphase und auch langen Arbeitsphase ganz gut im Leben dastehe?
An sich erwähne ich meinen Weg und einige Erfolge auf diesem Weg nicht zur Selbsterhöhung, sondern nur als Hoffnungspunkt für andere und Beleg dafür dass vieles möglich ist...so ala. guck die Kuh hat es auch geschafft, warum soll ich es nicht auch packen? Wirkt ggf nicht so gut weil einige andere hier sich zu sehr mit mir vergleichen (nicht umgekehrt!) und eingeschüchtert denken: boa....die Messlatte liegt mir zu hoch, das erreiche ich nie oder so, dann gefrustet sind und loshacken etc. Dabei finde ich liegt die Messlatte gar nicht so hoch...würde ich mich da mal mit anderen vergleichen bin ich da echt noch eine vergleichsweise kleine Nummer finde ich. Andere scheinen das anders zu sehen...Ich kenne meinen Platz im Leben und bin an sich zufrieden damit...und das TROTZ der erlittenen Traumata und sehe das als Indiz dafür an dass es generell klappt mit harter Arbeit, Herz und Verstand etc. über Traumata ausreichend hinweg zu kommen um im Leben auch mal streckenweise auf der Gewinnerseite (die ich nicht an meinem Maß festnagle, sondern das jeder für sich selbst feststellen muss) stehen zu können. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen. Interessant dass diese Botschaft einigen so viel Angst macht und auch wie schräg diese Botschaft manchmal aufgefasst wird. Naja jeder interpretiert halt wie er/sie es gerne hätte...
Was genau ist denn überhaupt ein Gewinner im Leben? Ich denke das kann sehr unterschiedlich ausfallen und jeder legt da das Maß für sich fest. Ich selbst behaupte nirgendwo immer nur eine Gewinnerin im Leben zu sein ..im Gegenteil schreibe ich oft dass das Leben ein ständiges Auf und Ab ist und jeder mal gewinnt und mal verliert....auch ich habe einiges verloren...meinen Uterus z.B und die Möglichkeit je Kinder kriegen zu können...tja so hat jeder so seine Verluste. Was dennoch verbleibt ist die Eigenverantwortung dafür Sorge zu tragen für Ausgleich zu sorgen um auch mal zu gewinnen.
Es ist ein kosmisches Prinzip (nennt sich Entropie) dass der Urzustand Chaos/Verwirrtheit/ oder aus menschlicher Sicht hin und her geworfensein durchs Schicksal, Leid = Verlierertum ist und dass Gewinnertum (hier definiert als gut klar im Leben kommen, gesund und weitgehend unbelastet und weitgehend glücklich sein etc.) sehr viel harte Arbeit bedeutet..niemandem geschenkt wird.
Bei mir ist natürlich auch nicht alles immer superprima und toll...Morgens brauche ich mittlerweile auch ne gute halbe Stunde im Bad für Restaurantionsarbeiten am Gesicht, die Titten fangen an zu hängen wenn ich nicht mit Gymnastik am Ball bzw. den Bällen bleibe, mein Freund nervt derzeit mit taming of the shrew-Aktionen, mein neuer Job ist anstrengender als ich dachte und an sich geplant hatte...und ich muss nun gucken wie ich Gewohnheitszippe es hinkriege mein Leben in vielen Punkten mehr um zu ändern als mir an sich lieb ist.
Und das mit dem Licht...naja...an sich passt das mit dem im guten Licht dastehen eher auf User die sich anpassen und Erwartungen erfüllen, viel Mitgefühl zeigen...sanfter vorgehen, ich bin da doch eher sperrig und achte nicht viel darauf ob ich mit meiner Meinung in gutem oder schlechtem Licht dastehe. Ich bin eher wie ein analytischer Jagdhund der wenn er Witterung aufgenommen hat manchmal das Mitgefühl und auch Gefallenwollen, was mir an sich nicht so wichtig ist ein wenig vergisst und damit hier im Forum ab und zu mal gar nicht im guten Licht dasteht.
Tyra
Dass hier - fernab vom Thema - Tyra zum Thema gemacht wird und innerhalb der Diskussion in die Ecke gedrängt, finde ich interessant und nicht mal schlimm, weil diese Diskussion längst mal überfällig ist.
ja der Versuch hat klar stattgefunden....nicht nur in diesem thread...es gab immer mal wieder auch in anderen threads recht zweifelhafte Übergriffe...Dehnung in Hinsicht auf Kritik ggü mir aber wenn ich kritisierte OT-Verweise ohne Ende...selektive Forumsregeldehnungsauswahl manchmal.
Tja da mussten wohl mal die Aggressionen raus und an den Schwachen darf mans ja nicht auslassen...aber die die sich stark zeigen, eignen sich ganz gut als Prellbock?
Ich finde die Diskussion warum ich ab und an mal in die Ecke gedrängt werde längst überfällig...viele Vorurteile und Unterstellungen...die Gerüchteküchte brodelt und Mobbinghausen findet überall statt? Einige der möglichen Mitauslöser hatte ich ja bereits genannt....meine atypische Haltung etc.
An sich sind diese Reaktionen für ein Hilfeforum unangemessen...ich hätte das des Öfteren an sich eine neutralere Haltung der Moderation erwartet....aber finde ich auch so nicht so tragisch, denn: meine Haltung dazu: soweit reicht dieses Forum nicht an mich ran, als dass es ein Gefühl in die Ecke gedrängt zu sein erschaffen könnte