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Kann man Arbeitslosigkeit auch als etwas Gutes betrachten?

Wenn man arbeitslos ist, hat man auf jeden Fall mehr Zeit, dafür auch weniger Geld, was man aber mit einem Minijob etwas kompensieren kann, ohne viel Zeit dadurch zu verlieren.

Ich muss aber einem Vorredner zustimmen. Nach jahrelanger Arbeitslosigkeit, kann man schon etwas nachlässig werden, und an Disziplin verlieren, sodass man es schwierig haben kann, wieder dauerhaft Vollzeit zu arbeiten.
Ich bin durchgehend in Therapeutischer Behandlung während der Arbeitslosigkeit. Ich denke, dass ich mich zunächst um meine psychische Gesundheit kümmern sollte. eventuell mit einer Reha. Ich denke auch, dass ich das eher schaffen kann als meine jetzige Ausbildung.
 
"Voll in die Fresse" unnötig feindselig die Antwort.
Wieso feindselig? Aber was rede ich da.... Finde es selbst raus.

Vielleicht dich nicht oder deinen Arbeitgeber.
Weshalb sollte ich oder mein AG auch Interesse an deinen Praktika haben?
Aber finde es selbst raus, wie gut sich das im Lebenslauf macht.
Ich kenne keine Stellenausschreibung, die auf möglichst viele Praktika wert legt.
Ein Praktikum ist kein beruflicher Werdegang.
Härter als du es dir ausmahlen kannst.
Sehr pauschal, lass ich mal so stehen. Musst ja hier keinem was beweisen.
 
Ich bin durchgehend in Therapeutischer Behandlung während der Arbeitslosigkeit. Ich denke, dass ich mich zunächst um meine psychische Gesundheit kümmern sollte. eventuell mit einer Reha. Ich denke auch, dass ich das eher schaffen kann als meine jetzige Ausbildung.
Dann mach das und lass das mit dem Praktikum und konzentriere dich aufs gesund werden.
 
Nein! Verschwendete Lebenszeit in jeder Hinsicht. Man verblödet, wird fett wie ein Otter und überflüssig für die Gesellschaft obendrein. Sobald aus einem Jahr zwei oder mehr Jahre werden, kann man sich aufhängen.
Mannomann, niemand muss nach zwei Jahren hängen, der keinem Beruf nachgeht. Man kann das fein überleben, glaub mir, dabei schlank bleiben, oder werden, tausend neue Erfindungen ausdenken und himmelhochjauchzend jeden Tag lieben, der kommt.
Wennste das nur schaffst, indem du wen bittest, dir eine Beschäftigung zu geben, dann gute Nacht..
 
Die Arbeitslosigkeit muss nicht für immer sein. Wenn ich es gut mache bin ich da schnell wieder raus.
Hallo TE!
Ja, wenn du einen Plan hast, wie dass dann passieren soll ohne Ausbildung, etc.! Natürlich kannst du dann einem 'Hilfsjob' nachgehen der keine Ausbildung erfordert. Aber ob der dich zufriedener macht?!?

Wichtig finde ich, ist es, einen Plan zu haben, selbst in Arbeitslosigkeit nicht physisch, psychisch und geistig zu zerlottern, so dass einem irgendwann einfach alles egal wird und man sich in sein Schicksal fügt. Ich denke, nur dann kann man auch trotz Arbeitslosigkeit halbwegs zufrieden sein.
 
Ich gehe jetzt einer geregelten Arbeit nach, wegen fehlender Pensionsmonate. Jetzt habe ich nur noch wenig Zeit, es ist viel Armut eingekehrt, ( krieg nur einen Monatslohn, statt frisch fröhlich in die Vollen zu fassen) aber das halte ich durch, ist eh nicht lange. Nachher hol ich alles wieder zurück, was mir derzeit fehlt.
Ich war nie träge oder faul, auch wenn ich keine Anstellung hatte, bei mir hat sich immer etwas getan, das auch mühelos Geld einbrachte und sozial ausgegrenzt bin ich jetzt eher, nachdem meine Freizeit stark eingeschränkt ist.
 
Also so chillig würde ich es mir an deiner Stelle nicht vorstellen. Das Arbeitsamt macht ziemlich Druck mit Stellen, Maßnahmen und Drohungen, wenn du Leistungen beziehst. Zeit zum regenerieren werden sie dir nicht lassen.
 
Hey,
In einem Gespräch mit meiner Chefin kam das Thema Arbeitslosigkeit auf. Der Grund dafür ist, dass ich mich aktuell entscheide ob ich die Ausbildung fortsetze oder nicht. Eigentlich war ich mir sicher, dass ich diese fortsetze aber jetzt bin ich das nicht mal so sehr.
Ich habe Arbeitslosigkeit immer als etwas Negatives betrachtet. Die bezahlten Schauspieler im Trash-TV und mein Vater der Beamter ist haben da bestimmt viel zu beigetragen. Gleichzeitig denke ich mir immer, dass ich, wenn ich einmal arbeitslos bin, vielleicht keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt habe, gerade nachdem ich meine Ausbildung nicht fortgesetzt habe.
Nun aber zu den Sachen, die ich daran positiv sehen würde:
  1. Ich bekomme mit ALG1 und Wohngeld genug um nicht zu verhungern, weshalb ich mindestens 12 Monate nicht drauf gehe
  2. Ich kann mich von meinen psychischen Problemen regenerieren, da die Ausbildung schon sehr heftig war, was das betrifft
  3. Ich kann mich beruflich neu orientieren
  4. Ich habe mich dazu entschieden den Beruf nicht mehr länger auszuüben also kann ich ihn jetzt loslassen und damit abschließen
  5. Wenn ich viele Praktika mache kann ich dennoch einen guten Eindruck hinterlassen, beim Bewerbungsgespräch, selbst wenn ich Arbeitslos war
  6. Ich zweifle sehr daran, dass ich eine Nachprüfung bestehen würde und im Worst Case wäre ich in einem Jahr immer noch ohne Ausbildung aber dann mit 4 verschwendeten Jahren statt 3
Die Arbeitslosigkeit muss nicht für immer sein. Wenn ich es gut mache bin ich da schnell wieder raus.
Ist es wirklich so ein extremes No-Go sich bewusst für die Arbeitslosigkeit zu entscheiden?
Ich denke, dass man sich nicht wahnsinnig machen muss, wenn im Lebenslauf auch mal eine Zeit der Arbeitslosigkeit drin steht. Vor allem wenn es nur ALG I, hat jeder Verständnis, dass man mal eine arbeitslose Übergangsphase zwischen zwei Jobs hat.
Und wenn du die Zeit nutzt um dich weiter zu qualifizieren, Praktika zu machen und du schließlich einen guten Job findest, dann ist es doch ok.

Gut reden würde ich es dennoch nicht. Arbeitslosigkeit ist in eigentlich allen Punkten schlechter als ein Job. Und ich kenne dein (psychologische) Lebenssituation nicht, aber mir selber hat es in einer schweren Lebensphase sehr geholfen einen Job zu haben, weil ich Ablenkung und Kollegen um mich herum hatte.
 

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