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Kann man allein glücklich sein?

Von Natur aus, also ursprünglich gesehen, lebt der Mensch in kleineren Verbänden, von 20,30 (vllt auch mehr) Personen, unter denen Verwandtschaft und Schutzverhältnis usw besteht, so etwas wie eine Sippe oder Großfamilie.
Das kann man in den meisten ursprünglichen Gesellschaften heute noch beobachten.
Also zumindest ist das in den meisten ursprünglichen Gesellschaften der Normalfall.

Sowohl (ein egoistisches?) Singleleben als auch (egoistische?) Paare ohne Kinder sind unnatürliche Lebensformen
und würden von ursprünglichen Gesellschaften auch als falsch oder seltsam angesehen werden.
Ich denke, die würden die Menschen in unserer Gesellschaft als krank bezeichnen.
 
Wenn dich so ein Verhalten in keiner Weise stört, dann ist es ja erfreulich für dich.
Wobei mir solche Leute bisher noch nicht allzu oft begegnet sind. Den meisten Leuten scheint es doch eher egal zu sein, ob man sich in einer Partnerschaft befindet oder nicht. Es sei denn, es handelt sich um Aktivitäten, bei denen das Paar-Sein im Vordergrund steht.
 
Manchmal ist Zufriedenheit wichtiger als das, was man gemeinhin unter "glücklich sein" versteht (denn was ist das schon - Glück, das ist doch immer nur eine Momentaufnahme).
 
Also in der Generation 50+ in ländlichen Gegenden mag man ohne Partner vllt nicht für voll genommen werden.
Bei den Unter-30-Jährigen oder sogar den Unter-40-Jährigen interessiert das heutzutage in Deutschland in Großstädten wirklich so gut wie niemanden.
Ich glaube es gibt schon mehr Singlehaushalte in Großstädten als Paare oder Familienhaushalte.
 
Also in der Generation 50+ in ländlichen Gegenden mag man ohne Partner vllt nicht für voll genommen werden.
Ich würde es weniger mit dem Alter verknüpfen, sondern mit der jeweiligen Region. In Großstädten ist es ziemlich normal, in unterschiedlichen Konstellationen zu leben (allein, mit Partner aber unverheiratet, in einer Ehe, in einer WG, Patchwork-Familie, etc.). Hier wird man eigentlich als Single nicht ausgegrenzt, unabhängig vom Alter.

In ländlichen und traditionelleren Regionen mag es wieder anders aussehen. Wo die traditionellen Familien im Einfamilienhaus vorherrschen, wird man vielleicht skeptischer beäugt, wenn man jenseits des 30. Lebensjahrs noch allein lebt und keine Kinder hat.
 
Ich verstehe eure Diskussion, aber sie ist etwas am Thema vorbei. Mir fehlt gerade keine romantische Beziehung (sondern einfach nur überhaupt eine Beziehung zu irgendjemanden) und mein Umfeld (welches eigentlich ja gar nicht existiert) hatte auch noch nie ein Problem damit, wobei ich allgemein schon die Vorurteile gegenüber Singles kenne.

Mir ging es wie im Eingangspost gesagt nur darum, dass ich absolut niemanden habe und es mich langsam nervt und langweilt, dass ich immer alles allein machen muss. Und ich will einfach nicht mehr genervt sein oder mich einsam fühlen sondern lieber darüber freuen...
 
Also in der Generation 50+ in ländlichen Gegenden mag man ohne Partner vllt nicht für voll genommen werden.
Bei den Unter-30-Jährigen oder sogar den Unter-40-Jährigen interessiert das heutzutage in Deutschland in Großstädten wirklich so gut wie niemanden.
Ich glaube es gibt schon mehr Singlehaushalte in Großstädten als Paare oder Familienhaushalte.

Ich übertreibe jetzt vielleicht etwas.

Vielleicht ist es ja so, dass die Entwertung von Singles nach der Gründung einer Ehe signifikant zunimmt. Beispiel: ein Treffen zweier Paare ist in mancher Hinsicht einfacher als mit einem Single - wenn die kommunikativen und moralischen Voraussetzungen fehlen 😉.

Dass es bei uns (in Großstädten und im Vergleich zu den 1960ern) mehr SingleHaushalte gibt, ist nicht unbedingt ein gutes Zeichen. Dies könnte auch für eine Gesellschaft sprechen, die mehr um das Ego kreist und das Soziale aus den Augen verliert und letztendlich aufgrund dessen vereinsamt und unglücklich wird.

Und zuletzt:
Ich halte es für eher schwierig, mit Freunden oder beruflichen oder kulturellen Beschäftigungen den Wert einer tiefen Beziehung oder Ehe auszugleichen.
 

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