Gibt es für Dich eine Möglichkeit, erst mal über ein Frauenhaus, eine Billigpension, eine WG, betreutes Wohnen oder vergleichbares eine Unterkunft, zumindest ein Zimmer in einer größeren Stadt zu finden?danke für eure tips,
okay....das schreckt dann doch wieder ab ,ich hab es mir leichter vorgestellt...
zum besseren Verständnis: ich MUSS sowieso umziehen, wegen dem Jobcenter muss ich bis Oktober hier raus sein...
Ich habe KEINE Konsumschulden.... sondern Schulden aus Klinikaufenthalten...die 10 Euro pro Tag usw... und noch andere Sachen...
Ich bekomme hier im 2000 seelen dorf keinen Job. .... und mir geht es psychisch zu schlecht.... da bin ich ja dran....an therapie....möchte nur nicht in die geschlossene..
Hier hab ich null perspektive...weil ich aber umziehen muss, muss ich hier bleiben erstmal...
das jobcenter würde den Umzug bei guter Begründung finanzieren...
ich hab hier keine Freunde...
wegen meinem Sohn bin ich auch nur noch am Leben, aber das reicht auch nicht mehr.....
Mein Exmann hat mir ja alles genommen usw....weil ich mich nicht trennen sollte... es war ein harter kampf, aber ich glaube er hat gewonnen...
ich möchte ja arbeiten, habe aber angst weil ich dann unterhalt zahlen muss... alles schwierig und err hat über 3000 euro netto...
ich weiß nicht mehr weiter...und meine psyche kann nicht mehr geheilt werden.... jeder Tag ist eine Qual... also warum das ganze noch...?
Flaschen sammeln hört sich so ganz okay an...ist mir aber hier zu peinlich in diesem, meinem Heimatort....-_-
ich bin Abschaum und ganz unten und find den weg nach oben nicht mehr...
lg van
Vielleicht kann das Jobcenter da was anleiern, frag auf jeden Fall mal nach.
Denn in einem Dorf, wo weder arbeitsmäßig noch sonst was (ärztliche Versorgung, Psychologen etc.) läuft, ist man in Deinem Zustand auf jeden Fall verloren. Flaschensammeln läuft auf dem Dorf genausowenig, da hocken die Leute noch auf dem Geld und werfen nix werthaltiges weg. In einer Stadt dagegen ist immer mal was zu finden, und das läßt sich beim Einkaufen oder Spazierengehen nebenbei machen.
Wovon lebst Du aktuell? Grundsicherung oder Hartz? Denn mit Hartz kann man geringe Summen dazuverdienen - Zeitungen austragen oder Regaleinsortieren im Supermarkt, 450 - Euro-Studentenjobs, sowas in der Art, laß Dich auch da beim Jobcenter beraten, wieviel Du ohne Abzüge dazuverdienen dürftest. Unterhaltsverpflichtungen beginnen erst ab einer bestimmten Verdienstgrenze und sind auch dann gestaffelt, da mußt Du nicht sofort alles was Du verdient hast sofort wieder abdrücken. Flaschensammeln bleibt eh außen vor, wenn Du nicht dumm genug bist beim Jobcenter davon zu erzählen. (Sonst wird das am Ende auch noch besteuert.) Wenn es mal wieder Flohmärkte gibt, gäbe es auch da Möglichkeiten, z. B. mit selbstgebastelten Sachen ein paar Euro zu verdienen.