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kann ich so eine bewerbung für eine ausbildung zum Metzger schreiben?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Ich finde Deine Einstellung auch sehr gut. Ist ja auch nicht einfach so eine Bewerbung zu schreiben.

Den letzten Satz viell. ein wenig anders formulieren, obgleich er auch nicht verkehrt ist.

Wenn Du da anrufst, den Namen von der Ansprechperson gleich notieren und statt Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrter Herr xy,

vielen Dank für das freundliche und informative Telefonat.

...und dann kannst Du es besser fortsetzen.

Kolya

Ich denke das würde wohl aufgrund des geringen Interesse wohl so ziemlich der Zuschlag sein, wenn dann die Bewerbung auch kommt.
 
Ich denke das würde wohl aufgrund des geringen Interesse wohl so ziemlich der Zuschlag sein, wenn dann die Bewerbung auch kommt.

ich kann mir vorstellen, daß der zukünftige Dienstherr sagt:

"jau, dann kommse mal vorbei . Wann hättens denn Zeit? Gleich morgen früh?"

Auf jeden Fall freue ich mich auf ein Feedback, lieber TE

Kolya
 
ich kann mir vorstellen, daß der zukünftige Dienstherr sagt:

"jau, dann kommse mal vorbei . Wann hättens denn Zeit? Gleich morgen früh?"

Auf jeden Fall freue ich mich auf ein Feedback, lieber TE

Kolya

Je nach Betrieb passiert das, das ist ja das krasse im Handwerk.
Kollege von mir (Langzeitarbeitslos,Hauptschulabschluss mit 2,x) hat morgens beim Bäcker der noch sucht angerufen, der hat halt gedacht ach komm ich mach halt ne bäckerlehre, ist nachmittags hin hat Bewerbungs abgegeben, am nächsten mittag der anruf er solle doch mal zur Probearbeit vorbei kommen, wenns passt dann kann direkt am nächsten tag mit der ausbildung anfangen.
 
Wäre ich Langzeitarbeitslos würde ich auch eine Bäckerlehre anfangen. Warum denn nicht? Das ist ein Ehrenwärter Beruf. Als Veganer sicherlich nicht Metzger. Ich müßte immer an das Tierleid denken. Ich verurteile aber nicht Deinen Berufswunsch, lieber Gast 😉

Meld Dich mal, was draus geworden ist

Kolya
 
Hallo.

Ich hatte mal angerufen bei der Schlachterei (mit Metzgerei) und die Frau am Telefon sagte mir, ich sollte die Unterlagen bitte per E-Mail oder Post senden.

Ich hatte die Version per Post bevorzugt, da ich eine schöne Bewerbungsmappe gekauft hatte. Macht hoffentlich einen guten Eindruck. Die Mappe. Denn ich glaube, vor allem in kleinen Betrieben sagt eine schöne Bewerbungsmappe auch etwas aus. Zumindest, dass man sich Gedanken gemacht hat. Vielleicht bringt es ja was. Mal sehen.

So, nun etwas anderes. Wenn es zu einem Vorstellungsgespräch kommen sollte, welche Fragen kann ich da stellen? Es kommt natürlich auch auf die Person an, die vor einem sitzt. Wenn der Chef und Inhaber vor einem sitzen, werde ich ganz sicher nicht fragen, wie lange er das schon macht.

Aber vielleicht solche Fragen:

- Wie viele Mitarbeiter hat der Betrieb?
- Mit wie vielen Mitarbeiter wird man ggf. zusammen arbeiten?
- An wen kann man sich wenden, wenn man Fragen hat?
- Wie sind die Arbeitszeiten?
- Werde ich auch Samstags eingesetzt?
- Welche Unterrichtsform wird es geben (Blockunterricht oder ein paar Tage Arbeit im Betrieb und ein paar Tage in die Berufsschule, pro Woche)?

Alles weitere glaube ich, wird im Vertrag stehen. Die Frage nach dem Gehalt lasse ich bewusst aus, denn mir geht es um eine gute Ausbildung, nicht um Geld. Selbstverständlich wird es in einem Kleinbetrieb weniger Geld geben, als in Großbetrieben. Allerdings, so finde ich, ist für mich der Lernerfolg entscheidender, nicht das Gehalt. Denn auch wenn man viel Geld pro Monat bekommt, ist das keine Vorrausetzung für eine gute Ausbildung. Man ist zwar selbst für einen Lernerfolg verantwortlich, allerdings sollte man sich vor allem nicht bei einer Ausbildung, nach deren Vergütung richten.
 
(...)mir geht es um eine gute Ausbildung, nicht um Geld. (...) Allerdings, so finde ich, ist für mich der Lernerfolg entscheidender, nicht das Gehalt. Denn auch wenn man viel Geld pro Monat bekommt, ist das keine Vorrausetzung für eine gute Ausbildung. Man ist zwar selbst für einen Lernerfolg verantwortlich, allerdings sollte man sich vor allem nicht bei einer Ausbildung, nach deren Vergütung richten.

Gute Einstellung! Das kannst Du auch im Gespräch signalisieren, mit Fragen wie z. B. "Welche Arbeitsschritte lerne ich zuerst kennen?". Du kannst natürlich auch sagen, wie Du Dir den Berufsalltag vorstellst, dass Du z. B. einen kleinen Betrieb ausgewählt hast, weil Du den kompletten Ablauf einer Schlachtung erlernen willst, und nicht nur den ganzen Tag an der Säge stehen möchtest, und nur Schweine in 2 Hälften zerteilen möchtest (wie es ja wohl in Großschlachthöfen ablaufen würde). Du kannst auch nach den Tierarten, die dort geschlachtet werden, fragen (es sei denn, sie haben eine Webseite, auf der das steht), oder nach Zertifizierungen (evtl. Bio), oder ob sie auch Lohnschlachtungen anbieten.
 
Wäre ich Langzeitarbeitslos würde ich auch eine Bäckerlehre anfangen. Warum denn nicht? Das ist ein Ehrenwärter Beruf. Als Veganer sicherlich nicht Metzger. Ich müßte immer an das Tierleid denken. Ich verurteile aber nicht Deinen Berufswunsch, lieber Gast 😉

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Kolya

Auch Bäcker haben mit Milchprodukten zu tuen. Ich möchte die nicht verurteilen, aber ich glaube, ein Veganer hat es sehr schwer eine Lehre im Lebensmittelbereich zu finden, die auf Vegan getrimmt ist. Da haben Vegetarier doch eher einen Vorteil.

Das ist das Gleiche, wie beim Koch. Ein Koch der keine Pilze mag und keine Pilzsuppe abschmecken möchte, weil ihm die Pilze nicht schmecken, hat nichts in der Küche zu suchen, denn man muss auch die Produkte probieren können und so kennen lernen.
 
Gute Einstellung! Das kannst Du auch im Gespräch signalisieren, mit Fragen wie z. B. "Welche Arbeitsschritte lerne ich zuerst kennen?". Du kannst natürlich auch sagen, wie Du Dir den Berufsalltag vorstellst, dass Du z. B. einen kleinen Betrieb ausgewählt hast, weil Du den kompletten Ablauf einer Schlachtung erlernen willst, und nicht nur den ganzen Tag an der Säge stehen möchtest, und nur Schweine in 2 Hälften zerteilen möchtest (wie es ja wohl in Großschlachthöfen ablaufen würde). Du kannst auch nach den Tierarten, die dort geschlachtet werden, fragen (es sei denn, sie haben eine Webseite, auf der das steht), oder nach Zertifizierungen (evtl. Bio), oder ob sie auch Lohnschlachtungen anbieten.

Das mit den Arbeitsschritten, könnte man vielleicht etwas anders formulieren, im Sinne von:
,,Welche Inhalte werde ich in der Lehre lernen?"
Das mit der Schlachtung steht ja schon in der Bewerbung und darauf werde ich evtl. auch angesprochen werden, wenn ich mich in einem Betrieb bewerbe, der sich schon Hausschlachterei XXX nennt.
Das mit den Tierarten ist eine gute Idee.
Ungefähr so (?):
,,Welche Tiere werden bei Ihnen geschlachtet und welche Verarbeitet."
Das 'und Verarbeitet' bezieht sich z. B. auch Wild. Wild wird ja nicht geschlachtet, sondern ggf. nur zerlegt.
Das mit dem Lohschlachten lasse ich erst mal lieber. Bevor man nach Geld fragt, glaube ich, sollte man erst einmal eine gute Lehrer hinlegen. Wenn die geglückt ist, dann geht es an das Gehalt.
 
ich hoffe das liest noch jemand. Okay, an einen so schönen sonnigen Samstag, wird das sicher kaum jemand lesen, aber ich hoffe, dass jemand mir noch antworten möchte.

Mir fällt auch noch ein, was man vielleicht fragen könnte, wenn man in einen Bewerbungsgespräch kommt.

Das wäre vielleicht:

Was macht Sie erfolgreich bzw. was unterscheidet Ihr Unternehmen, von anderen Metzgern und macht Sie daher erfolgreicher als andere?
Sind es die regionalen Produkte?
Arbeiten Sie mir örtlichen Bauern zusammen?
Woher beziehen Sie denn Ihr Fleisch?
Enthalten Ihre Produkte denn Geschmacksverstärker, oder Zusatzstoffe im künstlichen Bereich, oder setzten Sie auch Natürlich verarbeitete mit natürlichem Geschmack?

Meint Ihr, so etwas kann man auch fragen?
 
Ich glaube auch, dass vor allem das Handwerk heutzutage Schwierigkeiten hat, für auch etwas schwierige Arbeiten und nicht so saubere Arbeitsplätze wie der des Metzgers zu finden. Allerdings möchte ich mich trotzdem gut anstrengen, denn auf Nummer sicher gehen, möchte ich einfach.

Meint Ihr denn, dass meine letztes Bewerbungsbeispiel so in Ordnung war, auch von den Rechtschreibfehler?

Viele Mitglieder haben eh schon hier verbessert. Das müsste meiner Meinung nach auch reichen. Du brauchst jetzt nicht viele Euros für einen Bewerbungscoach ausgeben. Du bewirbst dich schließlich als Metzger und nicht als Manager bei einem Großkonzern 😀 .
 

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