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Kann ich mir nichts gönnen?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 125967
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Nur mal so angemerkt,
Jemanden zu bezahlen der einem die Arbeit am Hof macht damit man selbst Freizeit hat ist sehr verpönt.

Das macht mir niemand.

Und die paar Tage im Jahr würden mich jetzt nicht rausreißen. Da wie ich bereits sagte Kleinigkeiten mir nichts geben.

Also bleiben mir praktisch absolut keine Optionen.

Du hast die Wahl. Du hast die Wahl, so weiter zu machen wie bisher oder etwas zu ändern.

Wenn du dich entscheidest, so weiter zu machen wie bisher, weil es dir wichtig ist, deine Eltern in ihrem Betrieb zu unterstützen, dann ist das deine Entscheidung und die hat Konsequenzen (es geht weiter wie bisher).

Wenn du dich entscheidest, stattdessen etwas anderes zu tun (z B Energie und Zeit in eine Weiterbildung zu investieren, damit du langfristig mehr Geld verdienen kannst - falls es sowas in deinem Vollzeitjob gibt) oder umzuziehen, dann hat auch das Konsequenzen : es kann gelingen oder auch nicht, deine Eltern werden sich gütlich damit abfinden oder auch nicht, ein anderer wird die Arbeit tun, die du bisher getan hast oder auch nicht...

Du willst dem nachkommen, was du als deine Pflicht deiner Familie gegenüber siehst. Das ist eine legitime Entscheidung und eine deiner Optionen.

Aus meiner Sicht wäre es genau so eine legitime Entscheidung, wenn du deinen Eltern sagen würdest, dass du diese zusätzliche Arbeit weder leisten kannst noch leisten willst. Oder wenn du auf die Meinung dieser anderen pfeifst, in deren Augen es verpönt ist, jemand für Arbeit auf dem Hof zu bezahlen, damit du mehr Freizeit hast (und dadurch vielleicht mehr Freude am Leben) und dir dann eben jemanden suchst, der von woanders kommt und für paar Wochen aushilft.

Aus meiner Sicht ist deine Verbundenheit zu deinen Eltern absolut verständlich, aber du hast keine Verpflichtung, dein Leben für diesen Hof zu opfern, wenn du das nicht willst.

Du bist das Kind deiner Eltern und nicht ihr Sklave. Wenn du dich für diesen Hof entscheidest, dann ist das legitim, wenn dagegen, genau so legitim in meiner Sicht.

Das, was du über diese 'anderen' erzählst (es ist verpönt, sich bezahlte Hilfe zu suchen), klingt für mich etwas nach einem Begriff, der für mich eine Offenbarung war, als ich das erste Mal darauf gestoßen bin :


Du triffst Deine Entscheidungen, Du lebst mit den Folgen. Ich wünsche Dir die Tapferkeit und Weisheit die Entscheidungen zu treffen, die dich ein gutes Leben führen lassen, in dem du mit dir und deinem Leben zufrieden bist.

Ob das bedeutet, so weiter zu machen wie bisher oder nicht, kannst nur du beantworten, denn nur du weißt, was dir wichtig ist.

Die meisten Eltern lieben ihre Kinder und wollen das beste für sie. Das bedeutet, sie träumen häufig davon, dass ihr Kind einen bestimmten Weg einschlagen soll (weil dieser Weg ihnen als der beste erscheint). Wenn das Kind dann was anderes tut, gibt es möglicherweise Aufregung. Wenn sich heraus stellt, dass das Kind auf dem eingeschlagenen Weg glücklich wird, dann sind liebende Eltern meist sehr zufrieden mit der Entwicklung und lernen, sie zu akzeptieren.

Das ist so die allgemeine Regel. Ausnahmen gibt es zugebenermassen immer.
 
Hast du schon einmal an Freiwilligenmithilfe gedacht, wie das in Tirol gehandhabt wird?
siehe: https://www.tirol.at/blog/b-kulturleben/helfen-auf-der-alm
Es gibt ein Zimmer und Essen für Mithilfe. Der Mensch macht halb Urlaub, halb arbeitet er.
Wie und ob das funktioniert, kann man evtl. bei den jeweiligen Anbietern abfragen.
Ob das realisierbar ist, hängt davon ab, ob du in einer attraktiven Gegend wohnst.


Vielleicht solltest du hier den Hebel ansetzen. Eine Partnerin teilt mit dir auch so manche Freizeit.
Warum denkst du, dass daraus vermutlich auch nichts wird?
Ich weiß, Partnersuche ist Zeitaufwand, aber eventuell Zeitaufwand, der sich lohnen könnte.
Und wenn die Weitergabe des Hofes nicht gesichert ist, wozu reibst du dich dann jetzt so auf?
Die Arbeit solcher Leute kann man auch nicht als 100% sehen, auch wenn sie gut arbeiten würde ich sie nie alleine lassen.
Wer weiß was die sonst für einen blödsinn machen.
Außerdem muss man sie trotzdem bewirten.
Also bringr das konzept eher mehr Arbeit als es Zeit spart.

Tut mir leid wenn ihr Gegenargumente nicht mögt, aber so ist es.

Weil ich bei der Partnersuche, so als auch im Internet nie Erfolg hatte.
Obwohl ich und Außenstehende keinen groben Fehler an mir erkennen können.

Auch braucht eine Beziehung sehr viel Zeit, und noch dazu muss es eine sein die die LWs akzeptiert.

Ich würde es mir sehr wünschen, aber es sollte vermutlich nicht sein.


Und warum sollte ich den Hof aufgeben nur weil keine Nachfolge nach mir sicher ist?
Viele Firmen habe keinen Plan davon wer weitermacht aber es gibt sie trotzdem und sie arbeiten.
 
Also bei mir war es so das ich mit LW Betrieb und Lohnunternehmen es so delegiert hatte das ich im Jahr drei Wochen Urlaub machen konnte. den LW Betrieb machte ich alleine und das Lohnunternehmen hatte drei Angestellte.

Es ist immer auch eine Frage der Organisation ob einem Zeit bleibt oder nicht. natürlich waren es Zeiten ausserhalb der Arbeitsspitzen und auch nicht drei Wochen am Stück.
Die erste Pause war nach dem Kartoffel legen ca 180ha, die zweite nach dem Getreidedrusch ca 200ha und die dritte nach der Kartoffelernte (Rodeleistung 30.000t/pa.

Alles eine Frage der Organisation
 
Hast du schon einmal an Freiwilligenmithilfe gedacht, wie das in Tirol gehandhabt wird?
siehe: https://www.tirol.at/blog/b-kulturleben/helfen-auf-der-alm
Es gibt ein Zimmer und Essen für Mithilfe. Der Mensch macht halb Urlaub, halb arbeitet er.
Wie und ob das funktioniert, kann man evtl. bei den jeweiligen Anbietern abfragen.
Ob das realisierbar ist, hängt davon ab, ob du in einer attraktiven Gegend wohnst.


Vielleicht solltest du hier den Hebel ansetzen. Eine Partnerin teilt mit dir auch so manche Freizeit.
Warum denkst du, dass daraus vermutlich auch nichts wird?
Ich weiß, Partnersuche ist Zeitaufwand, aber eventuell Zeitaufwand, der sich lohnen könnte.
Und wenn die Weitergabe des Hofes nicht gesichert ist, wozu reibst du dich dann jetzt so auf?


Je nach Betriebstruktur und Anbaukultur kann man da nur Profis ranlassen, in Form von Betriebshelfern der jeweiligen Kammer, das sind entweder Landwirtschaftsmeister oder Agronome (Agraring), und die Kosten Geld.

Heute wo alles über ISObus läuft kann man nicht einfach sagen schnappe dir den Schlepper und fahre das Feld xy plügen oder Pflanzenschutz. Die Bedienung ist ohne Fach und Maschinenwissen unmöglich.

Wenn man es aber kann und auch hat 10.000 € pro Maschine + einmaliger Lizenzkosten/pa dann ist es sehr entspannend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Davon weißt du wesentlich mehr als ich. Ich dachte mehr an so einen 'normalen' Roboter:


Aber bei näherer Überlegung, ist es leider alles andere als sicher, dass sich die Entwicklung von Programmen für landwirtschaftliche Arbeiten in alpinen Regionen für diese Bots lohnen würde.

Sowas wie Kisten tragen, ist vermutlich eine wesentlich breitere Anwendung.


Kommt drauf an wo und welche Arbeiten, es gibt zZ. keinen Roboter der im Stande wäre Maschinen sicher am Hang zu führen oder im Ackerbau grosse Maschjinen zu ziehen bis auf einen und der kommt von John Deere.

Anders als alle anderen hat der eine Kabiene und von Hand zum feld gefahren weden um dor dann automatisiert bstimmte Arbeiten zu verrichten allerdings ist er re. groß und sehr teuer.
Alle anderen systeme beschränken sich noch auf Arbeitsbreiten unter einem Meter so das sehr viele von ihnen auf einem Fels arbeiten müssten und ann kostete es Unsummen und auch Personal zur Überwachung.
 

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