Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kätzchen entdeckt

Also erstens kommt die nicht ins Haus und zweitens ist zumindest eine andere Katze auch schon da. Die Tafel hat sich herumgesprochen......
Übrigens - das sei den allzu übereifrigen Katzenliebhabern auch mal erzählt - hatte ich vor etwa 8 oder 9 Jahren schon mal ein Drama auf dem Balkon.
Wenn ich oben rausgehe, dann ist die Tür beiderseits mit grauen Steinen eingefasst. Also unverputzte Streine mit etwa 10 x 10 Vertiefungen drin - jeweils den ganzen Stein durch, kennt man ja.
Ich bin also oben gewesen - sehe durch die Milchglasscheiben der Balkontür hinaus. Geflatter? Was machen Vögel an diesen Steinen. Den ganzen Abend Geflatter. Der Hund war ganz unruhig....
Am nächsten Tag sehe ich in allen diesen Vertiefungen bzw. Löchern Strohschnipsel liegen. Aha, aber gleich in allen Gassen, denke ich. Tatsächlich. Ich besorge mir also eine Übersichtskarte und bestimme die Nestbauenden mit dem Wort "Gartenrotschwanz".
Ein lustiges Ehepaar, das mich bald zwischen sich duldet. Will heißen: Ich stehe da und schaue zu, wie sie ihre Nester in meinen Steinen bauen. Eines Morgens sind in drei Nestern Eier. Weiß nicht mehr genau; einmal vier, zweimal drei. Und tatsächlich: Eines Tages recken sich mir drei gelbe Schnäbel entgegen. Sie sehen fürchterlich aus. Nackte, fette Vögel und diese riesigen Schnäbel, die mich für die Mutter halten? Ich stecke ab und zu mal meinen kleinen Finger in einen dieser Schnäbel und foppe sie.
Ich rede mit einem Nachbarn und frage ihn, warum diese Gesellen gleich drei Nester bauen? "Sie fühlen sich nicht sicher dort", sagt der und ich überlege mir, was ich zum Schutz der Kleinen bauen könnte.
Zu spät! Am nächsten Morgen ist das Nest leer und das ganze Stroh liegt am Boden. Vielleicht nicht so schlimm denke ich, irgendeine Katze war schneller als ich. Aber dann: Die Eltern kommen angeflogen, setzen sich auf meine Sat-Antenne und beginnen mich "anzuschreien". Ein Geschrei sondersgleichen, das sogar meinen Nachbarn an den Gartenzaun holt. Ich erkläre ihm die Geschichte - bis heute klingt mir dieses Klagen in den Ohren.
Und ganz so ähnlich ist es mir auch in den letzten Tagen ergangen.
Furchtbar schade, aber es ist das Leben.
 
... ach nö, JaneDoe ... Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag ... geht doch 😀 ... Das ist ja sonst wie Suppe ohne Salz, wie Nike ohne Air, wie Pommes ohne Fritz ...

Eisherz😛
 
Zuletzt bearbeitet:
Also erstmal scheint ja Dein Zuhause verlockend für die Tiere zu sein ... dass es sich lohnt, sich dort niederzulassen ...
Ja und letzten Endes ist dann doch so, der Stärkere gewinnt über den Schwächeren ... fressen und gefressen werden ... so ist halt die Natur ...
Belustigend für mich die Vorstellung, dass diese "Nackte, fette Vögel und diese riesigen Schnäbel..." Dich für die Mutter gehalten haben, aber zu ihrer Entschuldigung kann man ja anführen, dass sie noch halbblind (?) waren ...

Lg Eisherz
 
Ich glaube das jder der einigermaßen in der Natur lebt, einen Garten hat....solche Dinge erlebt. Wahrscheinlich könnte die Deichgräfin wahre Dramen erzählen.
 
Als ich noch einen Garten hatte, habe ich im Frühjahr den Hummeln Zucker und Honig hingestellt, wenn sie ganz schlapp auf der Terrasse rumtaumelten.
Direkt neben meinem Stuhl in der Truhenbank hatten Wespen ihr Nest gebaut. Wir sind ab und an kollidiert - aber ich wurde nie gestochen. Auch nicht, als ich mal die Klappe aufgemacht habe, um mir das Nest anzuschauen.
Ab und zu habe ich sie mit kleinen Fleischstückchen gefüttert und ihnen Obststückchen hingelegt.
Wenn sich eine Libelle in einem Spinnennetz verfangen hat, habe ich sie daraus befreit (ich weiß, nicht nett gegenüber der Spinne, aber die hatte immer genug Fliegen) und ihr die klebrigen Fäden von den zarten Flügelchen befreit.

In meinem Meisenkasten hatte ein Pärchen gebrütet. Bin nie näher daran gegangen, um die Eltern nicht zu ängstigen.
Aber das aufgeregte Piepsen der Nestlinge hab ich bis zur Terrasse gehört, wenn die Eltern unermüdlich mit Futter kamen.
Nach einiger Zeit war alles ruhig und ich nahm an, die Jungen seien flügge und ausgeflogen.
Im Winter wollte ich den Kasten reinigen. Da fand ich dann die Knöchelchen von 3 fast ausgewachsenen Meisen. Sie hatten schon große Schwingfedern - waren also kurz davor, den Nistkasten zu verlassen.
Warum die Eltern ihre fast flüggen Jungen aufgegeben hatten....?

Mir fehlt mein/ein Garten unendlich!
 
Ich glaube das jder der einigermaßen in der Natur lebt, einen Garten hat....solche Dinge erlebt. Wahrscheinlich könnte die Deichgräfin wahre Dramen erzählen.

Da liegst du ganz richtig.Was wir schon erlebt haben,das würde
Seiten füllen.Wir hatten schon sehr viele Erlebnisse ,einige sehr
traurige , aber auch sehr erstaunliche Erlebnisse gab es.

Allerdings sind viele Geschichten im Nachhinein sehr witzig gelaufen,
gut ausgegangen und im Zusammenspiel von Mensch und Tier
"selbst gebastelt worden".🙄

Wir mussten vor einigen Jahren ,wegen einem Vogelnest mit
Jungen drin unseren Urlaub um eine Woche verschieben...🙄


Da ich sehr viele,sehr erstaunliche,aber auch sehr lustige Erlebnisse
mit Tieren hatte ,werde ich dazu im Cafe einen Thread eröffnen.
Dort können dann alle interessierten User ihre eigenen Geschichten erzählen.Es werden zum Teil traurige Geschichten sein,aber es
sind bestimmt auch sehr interessante und lustige Beiträge dabei.
Hatte eigentlich schon lange diese Idee,weil ich selbst
sehr gern darüber lese,was man im Umgang mit Tieren
erleben kann.Andere Menschen bestimmt auch.

L.G.Karin
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben