Also, in der Presse liest man ja das ein oder andere Mal über "Helikopter-Eltern". Nee, sorry, lese ICH ab und an.
Ich sach mal so: wenn der Trainer einer "Jugendmannschaft" des Öfteren von diversen Eltern "auf ein Problem mit dem Musterkind" (m, d, w) angesprochen wird, brauchts auch keinen mehr zu wundern, dass es Jugendtrainer selten bis gar nicht mehr gibt. Um diesen Job reißt sich fast keiner mehr. Er ähnelt mehr dem Hüten eines Sack voller Flöhe (inclusive der Großeltern- und Elterngeneration) als einer Fußballmannschaft. Und wenn der Trainer dann noch auf alle "WehWehchen" aller seiner Sprösslinge einzeln "Rücksicht" zu nehmen hat, dann Prost Mahlzeit. (Karl-Fridolin darfst Du aber nicht so laut ansprechen, er ist ja sooooo sensibel. Zu Erwin-Karl-Gustav darfst Du aber "hier beispielhaft irgendwelche Texte selbst einfügen" nicht sagen, das ist "hier beispielhaft irgendwelche Texte selbst einfügen". Etc.)
Und dass es inzwischen auch zahlreiche "handgreiflich werdende Elternteile" und "Ersatznational-Fußballtrainer" bei den Fußballspielen der ach so behüteten Kinderchen gibt, spricht ja auch für sich. Trainer, Betreuer und Schiedsrichter etc. können da echt vielerlei berichten.
Ein Fußballtrainer ist ein Fußballtrainer, kein Erzieher. Was im Eltern- und auch wesentlich im Großelternhaus versäumt wird/wurde, kann weder Kindergarten, noch Schule noch Trainer noch Internet irgendwie gut machen.
Und wenn manchen Eltern die "Art" des Trainers nicht passt, der Nachbarort hat sicher auch einen Fußball-Verein. Wenn auch vielleicht keine Jugendmannschaft mehr. Mangels Trainer.
Und ja, DIES IST MEINE ERNSTHAFTE MEINUNG.