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"Jungs heulen nicht"

Die Aussage des Trainers geht gar nicht. Diese war ja nicht nur auf diese spezielle Situation gemünzt, sondern eine generelle Haltung, quasi egal was passiert.

Zum Thema Gleichberechtigung und Menschenführung sollte er besser mal erweiterte Trainerlehrgänge besuchen.
Er ist absolut unqualifiziert für diesen Posten. Und das würde ich ihm beim nächsten Vorfall auch sagen und ihm mitteilen, den zuständigen Verband zu informieren.
 
A

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Re: "Jungs heulen nicht"
Sie wollte es uns nur ersparen, dass wir außerhalb wegen der Tränen aufgezogen wurden, ab einem bestimmten Alter.

Ich habe meine Kinder bestärkt zu ihren Gefühlen zu stehen bzw. Grenzen zu setzen und das finde ich auch enorm wichtig. Meine Kinder haben aber nie übermäßig in der Öffentlichkeit geweint.
Von daher war das nicht Thema.
Ich finde den Gedanken etwas gruselig einem Kind zu sagen: Hier darfst du heulen, aber da draußen reißt du dich bitte zusammen, wenn es dir schlecht geht.
Das finde ich nicht authentisch und heißt für mich so viel wie: An deinen Gefühlen ist etwas falsch. Ich würde die Gefahr sehen, dass meinem Kind der Zugang zu sich selbst abhanden kommt.

Das ist aber meine eigene Ansicht. Das muss letztendlich jedes Elternteil für sich entscheiden.
 
Ich habe meine Kinder bestärkt zu ihren Gefühlen zu stehen bzw. Grenzen zu setzen und das finde ich auch enorm wichtig. Meine Kinder haben aber nie übermäßig in der Öffentlichkeit geweint.
Von daher war das nicht Thema.
Ich finde den Gedanken etwas gruselig einem Kind zu sagen: Hier darfst du heulen, aber da draußen reißt du dich bitte zusammen, wenn es dir schlecht geht.
Das finde ich nicht authentisch und heißt für mich so viel wie: An deinen Gefühlen ist etwas falsch. Ich würde die Gefahr sehen, dass meinem Kind der Zugang zu sich selbst abhanden kommt.

Das ist aber meine eigene Ansicht. Das muss letztendlich jedes Elternteil für sich entscheiden.

😀 naaaa, so streng wars hier wirklich nicht.
Es wurde sehr gut und freundlich erklärt. Wir haben beide keine Probleme damit, wenn wir uns verletzen, das mitzuteilen und haben einen guten Zugang zu uns selbst. Da ist alles ok.
Vllt liest es sich nur so streng. Aber das hier ist das beste Elternhaus, was ich mir hätte wünschen können. Meine eigene Mutter kommt da nicht heran.
 
Ich denke, es kommt auch sehr auf den Kontext an.

Ja, genau. Und das kann man hier ja selten in wenigen Zeilen so ausführlich mitteilen, dass die anderen User es nachfühlen könnten.
Ich denke mal, dass ihr das ganz gut angeht. Ich meinte ja auch, beobachtet den Trainer.
Ist er Vater, eines Jungen, aus der Mannschaft? Wie geht er mit seinem Sohn um? Ist ja oft so, dass es Väter sind, die das einfach so nebenher machen. So kenne ich es von den Jugendmannschaften.
 
Naja, du hast ja hier mehrer und auch verschiedene Antworten bekommen. Hattest du das Gefühl, dass einige Antworten für dich hilfreich sind?

Oder reagierst du nur auf Antworten, wo du anderer Meinung bist und so weiter.

Wär einfach mal schön zu wissen.

Sonst kann sich hier nämlich jeder die Finger wund schreiben, um auf dich einzugehen, aber man weiß gar nicht, was du von den Antworten hältst, weil du nur auf Antworten reagierst, bei denen du diskutieren willst.

Das ist mir bei dir schon öfter aufgefallen.

Danke Murmeltier, denn nämlich genau so empfinde ich es auch.
 
Also, in der Presse liest man ja das ein oder andere Mal über "Helikopter-Eltern". Nee, sorry, lese ICH ab und an.

Ich sach mal so: wenn der Trainer einer "Jugendmannschaft" des Öfteren von diversen Eltern "auf ein Problem mit dem Musterkind" (m, d, w) angesprochen wird, brauchts auch keinen mehr zu wundern, dass es Jugendtrainer selten bis gar nicht mehr gibt. Um diesen Job reißt sich fast keiner mehr. Er ähnelt mehr dem Hüten eines Sack voller Flöhe (inclusive der Großeltern- und Elterngeneration) als einer Fußballmannschaft. Und wenn der Trainer dann noch auf alle "WehWehchen" aller seiner Sprösslinge einzeln "Rücksicht" zu nehmen hat, dann Prost Mahlzeit. (Karl-Fridolin darfst Du aber nicht so laut ansprechen, er ist ja sooooo sensibel. Zu Erwin-Karl-Gustav darfst Du aber "hier beispielhaft irgendwelche Texte selbst einfügen" nicht sagen, das ist "hier beispielhaft irgendwelche Texte selbst einfügen". Etc.)
Und dass es inzwischen auch zahlreiche "handgreiflich werdende Elternteile" und "Ersatznational-Fußballtrainer" bei den Fußballspielen der ach so behüteten Kinderchen gibt, spricht ja auch für sich. Trainer, Betreuer und Schiedsrichter etc. können da echt vielerlei berichten.

Ein Fußballtrainer ist ein Fußballtrainer, kein Erzieher. Was im Eltern- und auch wesentlich im Großelternhaus versäumt wird/wurde, kann weder Kindergarten, noch Schule noch Trainer noch Internet irgendwie gut machen.

Und wenn manchen Eltern die "Art" des Trainers nicht passt, der Nachbarort hat sicher auch einen Fußball-Verein. Wenn auch vielleicht keine Jugendmannschaft mehr. Mangels Trainer.

Und ja, DIES IST MEINE ERNSTHAFTE MEINUNG.
 
"Der Trainer herrschte ihn an, er sollte sich mal zusammenreißen, er wäre ja ein Junge und Jungs würden nicht heulen."

Eine sehr altbackene Meinung, zudem geht diese Aussage komplett an dem Bedürfnis vom Kind vorbei.

Ich find das nicht in Ordnung.

 
Hast du überhaupt den ganzen Faden gelesen?
Es geht hier nicht darum, dass der Trainer mal ermahnt hat.
Mittlerweile habe ich von 2 anderen Müttern gehört, dass der Trainer doch sehr rabiate Methoden hat.
Mit gebrochenem Arm kann man kein Kind auf den Platz schicken.

Dass es keine Trainer mehr gibt, hat übrigens nichts mit Helikoptereltern zu tun, sondern an den Auflagen.
Unter den jungen Menschen tut sich daher kaum noch jemand an, in der Freizeit unter den Umständen Kinder zu trainieren.
Das gleiche Dilemma gibts auch bei den Rettungsschwimmern im Freibad.
 
Meine Zeit war mir zu schade das ganze Palaver durchzulesen.

Schick dein Kind halt woanders hin. Oder bespaßt den selbst.
 

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